Freitag, 3. Dezember 2021

Wie eine Hure!

    Eine Unterhaltung zwischen mir und einer Klientin.

    Sie: "Er macht mich so fertig. Ich bin psychisch fertig, Georg."

    Ich: "Magst du darüber sprechen?"

    Sie: "Er sagt zu mir, ich sei viel zu oft zu Hause. Ich sei schuld, dass er nicht wi*en konnte und auch keine Pornos anschauen konnte. Er durfte seine Phantasien mit mir nicht ausleben. Weißt du Georg, letztes Mal als er mit mir geschlafen hat, habe ich mich danach gefühlt wie eine Hure. Georg, ich mag diese Praktiken nicht."

    Ich: "Wie geht es dir babei? Wie reagierst du in dem Moment, wenn du das alles hörst?"

    Sie: "Georg ich zittere. Ich kann nicht reagieren. Nicht antworten. Ich denke, dass ich ein schlechter Mensch bin."

    Sie: "Ich habe so viel zurückgesteckt. Weil ich ihn geliebt habe. Er wollte keine Kinder. Ich wollte welche. Aber, jetzt habe ich keine. Wegen ihm. Aus Liebe zu ihm."

    Ich: "Niemand sollte seine Bedürfnisse zurückstecken. Aus Liebe. Denn das ist dann keine Liebe. Das ist Gewalt gegen sich selbst."

    Sie: "Stimmt! Sehe ich ja jetzt. Er hat den ganzen Tag vor seinem Computer gezockt, und ich soll jetzt schuld sein, dass er nicht wi*en konnte. Echt jetzt?"

    Ich: "Nächstes Mal kannst du ihn ja fragen, 'Bin ich schuld daran, wenn du dich nicht traust mir zu sagen, ich solle bitte ausgehen, damit du Pornos schauen kann und wi*en?"

    Sie schaut mich an und sagt: "Stimmt! Ich habe halt dieses Selbstbewusstein nicht wie du Georg."

    Ich: "Kann man lernen, für die Zukunft! Und ich finde es klasse wie du jetzt schon so offen darüber sprechen kannst."

  • Liebe Leute, zu glauben, man mache etwas aus Liebe, indem man seine eigene Bedürfnisse vernachlässigt oder gar ganz nach hinten fallen lässt, der irrt.

  • Seine Bedürfnisse zu unterdrücken oder zu vernachlässigen ist Gewalt gegen sich selbst!

  • Wie meine Klientin ja sagte:"Er macht mich so fertig. Ich bin psychisch fertig, Georg."

  • Es ist die Realität vieler Frauen, die sich nicht trauen zu sich und ihren Bedürfnissen zu stehen.

    Grüßle Georg
    Dein Begleiter,
    nicht dein Berater

    www.seiderdubist.de

Sonntag, 28. November 2021

Wut zu Gast!

 

"Wut zu Gast."


Wenn wir etwas im Überfluss haben, dann ist es Wut: der Arsch-Fahrgast, der tobende Chef, das unartige Kind das nicht gehorchen will, die nervenden Kollegen, der unempatHische Partner, der Frust der Kunden, der Shitstorm in "Social Media".

Dabei sind wir natürlich nicht nur Opfer, sondern auch Täter. Es gibt ja auch mehr als genug, worüber sich trefflich wüten lässt.

"Manche Menschen sehen sich nur als Opfer, aber niemals als Täter ihres Lebens" - georg mouratidis -

Dabei wusste schon Meister Yoda aus Star Wars: „Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

Wut ist in unserer Gesellschaft wohl kein gern gesehener Gast. Wenn Wut da ist, sollte man sie so schnell wie möglich loswerden, lautet die Devise. Das ist peinlich, unpassend, infantil, unangebracht, unprofessionel, ...

Dafür gibt es Anti-Aggressionstherapien und diverse Pillen. Wer da nicht mitmachen will, darf notfalls immer in auf einen Boxsack eindreschen oder beim Durchfeiern eskalieren und sich so „abreagieren“. Hauptsache, die Wut ist bald wieder weg.

Während wir jedoch ständig damit beschäftigt sind, unsere Wut entweder „rauszulassen“ oder zu "unterdrücken", haben wir keine Zeit, sie näher zu betrachten.

Seine Wut zu unterdrücken macht auf Dauer krank. Der spontane Wutausbruch dagegen führt eher zu noch mehr Wut und Ärger. Schafft man es allerdings, seine Wut näher kennenzulernen, setzt das Energie und Kreativität frei.

Denn Wut muss nicht automatisch negativ sein.

"Ärger, Wut und Fürze, haben eines gemeinsam. Sie bereiten Bauchschmerzen wenn man sie unterdrückt!" - georg mouratidis -

Es ist so "reinigend", so "befreiend".

Schon mal darüber nachgedacht, deine Wut als Gast "einzuladen"?

Als einen Gast, der dir erzählen möchte, weshalb er dich besuchen kommt?

Nimm dir die Zeit, diesem Gast ganz genau zuzuhören.

Decke ihm den Tisch, bitte ihm das "feinste" was du aufzubieten hast".

Lass ihn sich bei dir wohlfühlen!


Und wie bitte mache ich das?


Beschreiben Sie eine Situation, an die Sie sich erinnern können und über die Sie sich geärgert haben. Beschreiben Sei eine Beobachtung OHNE eine Bewertung. Schreiben Sie auf was die Person gemacht hat oder was die Person gesagt hat.


Welche Situation fällt Ihnen spontan ein? Vielleicht sind das Situationen, die schon länger zurückliegen, vielleicht gibt es auch Situationen, die andauern.


Es kann auch sein, dass Ihnen keine Situation einfällt, die Sie als „echten“ Konflikt bezeichnen würden. Vielleicht gibt es aber Situationen , wo eher unterschwellig Spannungen zu spüren waren, oder in denen Sie etwas gestört oder gar geärgert hat!

Nehmen Sie ein leeres Blatt Papier und füllen Sie es mit Inhalt.

Lassen Sie ruhig Ihren Gedanken freien Lauf!


Schreiben Sie alle bösen, brutalen, angreifenden, urteilenden, selbstmitleidigen, analytischen, diagnostischen, verzweifelnden, bewertenden Urteile und Gedanken, die Sie über die Person oder den Vorfall haben, auf. Halten Sie sich nicht zurück!


Was haben Sie also gesehen oder gehört?


Und du wirst sehen, je näher du diesen Gast kennenlernst, ihn "besser" verstehst, werden sich deine Anspannungen lösen. Nach und nach auflösen. Du wirst keinen Druck mehr auf der Brust spüren. Deine Muskeln werden sich entspannen. Dein Herzschlag schlägt jetzt rhytimisch. Dein Puls ist wieder im "normalen", deine Atmung pendelt sich wieder ein. 

Vllt. laufen dir ein paar Tränen die Wangen runter. 

Das ist aber ok. 

Lass es zu!

Denn du verbindest dich gerade mit deinem Gast. 

Deiner Wut. 

Mit dir selbst!

Kannst du dich an deinen letzten Wut-Gast erinnern?

Was war das was dich auf die Palme gebracht hat?

Was genau war wohl der Grund, weshalb dich dieser Gast besucht hat?

Lade ihn ein und schaue genau HIN! Höre ihm genau zu!

  Hier geht es zu meinen Dienstleistungen: Portfolio

(c) georg mouratidis

www.seiderdubist.de

Dienstag, 23. November 2021

Wer hat die Fernbedienung über Deine Gefühle?

Du?
Ganz sicher?

Oder reicht manchmal ein Satz von jemandem und Du gehst durch die Decke? Was ist es, dasDu nicht mehr hören kannst, weil Dich schon alleine der Gedanke an diese Worte wütend macht?

Fällt Dir auf, dass Du manchmal Ja sagst, obwohl Du eigentlich NEIN sagen möchtest?

Wer genau bestimmt eigentlich, was Du fühlst? 

Wer genau entscheidet darüber, was Du tust?

Ist es manchmal, als würden andere über Dich die Kontrolle übernehmen?

Fühlst Du Dich machtlos oder ferngesteuert?
.
 
Viele meiner Kunden erzählen mir immer wieder von diesem Problem

Und genau deswegen habe ich mich dazu entschieden einen Kurs anzubieten, um das zu ändern.

Und jetzt verrate ich Dir etwas. Du bist es selbst, der jemand anderem die Fernbedienung in die Hand drückt. Denn niemand kann Gefühle in Dich hineinzaubern.

Ein Sprichwort sagt "Der Esel nennt sich immer selbst zuerst." Und das heißt nichts anderes, als "zuerst kommen die anderen".

Doch weißt Du was?
Eigentlich ist das "selbst zuerst" gar nicht doof.

Denn wenn im Flugzeug die Sauerstoffmasken herunterfallen, musst Du zuerst Dich selbst versorgen, bevor Du anderen helfen kannst: Es nützt niemandem, wenn Du ohnmächtig wirst. Der einzige der helfen "könnte"

Genau deswegen ist es wichtig, dass Du Dich - wie der "Esel"- zuerst nennst. Und Dir bewusst machst, dass nur Du entscheidest, wie es weitergeht. Esel wissen, das sie selbst entscheiden, ob sie den Karren ziehen möchten oder nicht.

Du kennst sicher die Bilder vom schimpfenden Bauern, während der Esel still dasteht. Der Bauer möchte eine andere Reaktion, doch der Esel macht, was für ihn in diesem Moment das Beste ist.

Andere können mit ihren Worten und taten etwas in Dir auslösen. Doch Du entscheidest, wie Du damit umgehst.

Wenn Du wissen möchtest, wie das funktioniert und warum Dich andere fremdsteuern können, dann melde Dich zu meinem Kurs an.

Hier efährst Du alles, was Du wissen musst, um Dich zuküftig nicht mehr von anderen fernsteuern zu lassen:

  •     was ist eine Emotion?
  •     was ist ein Gefühl?
  •     kann eine Emotion stattfinden ohne ein Gefühl?
  •     die verschiedenen Gefühls-Familien
  •     was ist Selbstvertrauen?
  •     was ist Selbst-wert-(gefühl)?
  •     was ist Selbst-bewusst?

Und zu Guter letzt, wie man sich SEINE Fernebedienung wieder zurück holen kann.

Na, Interesse mal herauszufinden, WER bei DIR mit der Fernbedienung rumspielt? Und wie Du sie Dir wieder zurück holen kannst?

Dann sei kein Esel ... oder vielleicht lieber doch?

Ich freue mich auf dich!

(c) georg mouratidis

Montag, 22. November 2021

Kommunikation!

Was ist das?

Wenn man Menschen fragt, was denn für sie Kommunikation ist, sagen sie Folgendes:

  •     Verständigung
  •     Mitteilung

Was sagt denn das Wörterlexikon dazu:

  • "Der Begriff Kommunikation bezeichnet die Verständigung anhand von Gestik und Mimik."
  • "Der Begriff Kommunikation bezieht sich auf die verbale, para- und nonverbale Kommunikation."
Die "Schriftliche Kommunikation" fällt unter der verbalen Kommunikation.

Das aber ist die halbe Wahrheit.
Lassen Sie uns mal die andere Hälfte der Wahrheit anschauen:

aus dem lat. communicatio:  „Mitteilung“
zum Verb communicare: „teilhaben“, „mitteilen“ gebildet
Gebildet aus dem Adjektiv communis: „gemeinsam“

Und "gemeinsam“ bedeutet in der deutschen Sprache:
  •     mehreren Personen oder Sachen zugleich eigen
  •     in Gemeinschaft, zusammen mit mindestens einem Anderen“

Ist Ihnen etwas aufgefallen?

Gebildet aus dem Adjektiv communis: „gemeinsam
Kommunikation ist also K-E-I-N Monolog.
Sie lässt mich und den anderen teilhaben.

Kommunikation bedeutet "für mich" LERNEN.

  • Vom Anderen.
  • In der Gemeinschaft!


Um so weniger verstehe ich, wie meine Busfahrerkollegen sagen:"Ich will gar nichts mit diesen A*löchern (und dabei meinen sie die Fahrgäste) zu tun haben."

Sie neigen ihren Kopf lieber über ihr Smartphone und lesen fb, twitter, wett-channels u.s.w.

Ich kenne auch Menschen, die sagen: "Ich hasse die Menschen, deswegen will ich so gar nichts mit denen zu tun haben!"

Natürlich gibt es A*löcher-Fahrgäste. Es gibt aber auch A*löcher-Busfahrer.

Leider verstehen beide Seiten nicht, wie abhängig wir von einander sind.

Aber mir geht es hier nicht um das Abhängigkeits-Verhältnis zwischen Busfahrer und Fahrgäste zu berichten.

Oder etwa doch?

Ich möchte darüber berichten, wie Kommunikation JEDEN (auf beiden Seiten) berreichern kann und auch in der Tat bereichert.

Neulich erzählte mir ein Fahrgast: "Ich fahre sehr gerne mit Dir. Ich habe in diesem Monat in dem ich mit dir fahre, sehr viel mitgenommen. Da hat sich die Monatskarte merh als bezahlt gemacht!"
.
Ich sagte ihm, dass ich auch sehr gerne mich mit ihm unterhalte, weil ich auch von ihm einiges erfahren habe. Und dass es mir mit ihm sehr viel Spaß bereitet, auch über kontroverse Dinge, neutral zu sprechen.

Ich habe eine Dame kennengelernt von der ich weiß, dass sie Künstlerin ist. Sie fotografiert und zeichnet. Als ich ihr davon erzählte, dass ich eine Zeit lang Akt und Portrait gezeichnet habe, kamen wir ins Gespräch über diese Themen.

Ich habe Menschen kennengelernt - einen jungen Studenten - der mir erzählt hat, dass er im Knast war und auch kifft. Und das er Moslem ist.

Eine junge Muslima erzählte mir, dass ihr Vater gestorben ist als sie noch sehr jung war. Jeden Morgen wenn sie in meinem Bus einstieg, setzte sie sich ganz vorne hin, fragte mich wie es mir geht und erzählte mir über sich.

Ich habe eine junge Frau kennen gelert, von der ich jetzt weiß, dass, wenn sie mit Kaffee in den Bus steigt, sie im morgentlichen Stress ist. Wenn sie ohne Kaffee einsteigt, dann hat sie die Zeit um im Büro Teewasser aufzusetzen. Ich erzählte ihr, dass ich mich mit Kaffee und Tee auskenne. Und wenn sie sich eine Teekanne mit Sieb kauft, ich ihr gerne losen grünen Tee bringen werde. Die Kanne hat sie bereits gekauft. Wenn sie vom Urlaub zurück kommt, werde ich ihr den grünen Tee bringen.

Neulich beobachtete ich ein junges Mädchen, wie es an der Bushaltestelle tanzte. Ich beobachtete es und war irgendwie glücklich, dass es sich getraut hat zu tanzen.

Am nächsten Morgen fuhr ich vor zu ihr und fragte es:"Heute kein Tanzen?"

Sie hatte ihr Kopfhörer auf, nahm diese herunter.

"Nein", antwortete es. "Ich lerne gerade Koreanisch!"

So sprachen wier über die koreanischer Sprache.

Gestern sah ich dieses junge Mädchen wieder, fuhr wieder vor zu ihm und fragte sie, wie sie den heiße.

Sie antwortete "Nikie, ich komme aus den Niedelanden!"

"Oh" antwortete ich "wie das Griechische Wort Sieg."

"Oh, dass wusste ich nicht" sagte sie "danke!"

Wir unterhielten uns ziemlich lange (bestimmt 15 min. - meine komplete Pause hindurch) und ich erfuhr, dass sie Musikpädagogik studiert. Angefangen in den Niederlanden, dann in Deutschland, und jetzt nach der Sommerarbeit bei der Post, geht sie nach Belgien zum weiterstudieren. Und das mit 22 jungen Jahren.

Ich habe sehr viele solche Begegnungen erlebt. Manche Fahrgäste sind so überrascht, dass ein Busfahrer so viel weiß. 

Ja, ich weiß, VORURTEIL.

Warum erzähle ich das hier alles also?

Ich möchte festhalten, was für so schöne Begegnungen meine Kollegen versäumen.
 

Oder der Mensch der Menschen hasst, leider nicht so einen Menschen kennenlernt, der nicht hassenswert ist.

Kommunikation ist der Schlüssel zu Verbindungen.



PS: Ich besitze auch den LKW-Führerschein. Warum wohl fahre ich lieber Bus?

(c) georg mouratidis

Sonntag, 25. April 2021

🆆🅰🆂 🅶🅴🅽🅰🆄 🆃🆄🆂🆃 🅳🆄, 🆄🅼 🆉🆄 🆅🅴🆁🆂🆃🅴🅷🅴🅽?

Jemand erzählte mir in einem zoom, "ich verstehe deine Posts nicht?"
.
Ein anderer sagte mir, "Georg, deine Posts sind schwer zu verstehen."
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Andere wieder, egal ob Trainer, Coaches, Lehrer, benutzen Begriffe, deren "richtigen" Bedeutung sie nicht einmal kennen.
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Ein Kollege sagte mir, "Man muss sich halt ausdrücken können. Ich kann es nicht so wie du!"
.
Ein Entscheider sagte mir:"Hr. Mouratidis, wir machen das jeden Tag, aber es funktioniert nicht!"
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🅽🅰🆃🆄🅴🆁🅻🅸🅲🅷 🅵🆄🅽🅺🆃🅸🅾🅽🅸🅴🆁🆃 🅴🆂 🅽🅸🅲🅷🆃!

Meine Frage ist:

"WAS GENAU TUN SIE, UM VERSTANDEN ZU WERDEN?"
"WAS GENAU TUN SIE, UM ZU VERSTEHEN?"
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Was genau tun Sie, nachdem Sie ein Seminar besucht haben?
Was genau tut mein Kollege, um die Worte und die Formulierung beim nächsten Mal zu "verbessern"?
Was genau tut mein zoom-Gast nach dem zoom, um das nächste Mal meine Posts zu verstehen?
.
Wo genau ist die Eigenverantwortung?
Was genau machst DU also um andere zu verstehen?
Oder ist es dir egal, weil es Arbeit bedeutet?
.
"Nicht also die Widerlegung ist das Ziel in einem Dialog, sondern das Bedürfnis, der Wille den anderen zu verstehen!"
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Offensichtlich ein leeres Zitat.
Sowohl draussen im analogen als auch im digitalen Leben.

Mittwoch, 9. September 2020

Die Drei-Arten-Mensch

 (c) pixabay
 

nach Mark Aurel (* 26. April 121 in Rom; † 17. März 180 in Vindobona oder Sirmium)

Im Zusammenhang mit "Geben, Helfen, Handeln".


Marc Aurel unterscheidet drei Arten von Menschen und fordert dich auf, dir darüber Gedanken zu machen, welche Art von Mensch du sein willst. Welche dich "glücklich" machen wird. Nämlich nur die, die in deinem Einflußbereich leigt.

  • Der eine Mensch erwartet eine Gegenleistung wenn er jemandem hilft. Wenn er jemandem etwas "gutes" tut!

  • Der zweite erwartet keinen Gegenleistung, sieht aber im anderen "immer" einen Schuldner!

  • Der andere wiederum erwartet weder eine Gegenleistung, noch sieht er in den anderen einen Schuldner. Also jemanden, in dem er etwas "Gut" hat. Er ist wie eine Weinrebe aus der Trauben hervorgehen.


Zu welcher Art gehörst Du?

Hilfst du Menschen nur gegen einen Gegenleistung?

Erwartest Du keine Gegenleistung, sagst es auch, dass Du keine Gegenlesitung erwartest, ABER du siehst - in deinem stillen Kämmerlein - in den anderen einen Schuldner? Hegst du eine Erwartung? Und wenn die Zeit reif ist, willst du die Schuld beglichen wissen?"

oder

Tust du Gutes des Guten Willen! Weil es Dir gut tut zu sehen wenn andere durch deine Handlung wieder "gerade" laufen können? Bist du die "kleine" Weinrebe aus der Trauben hervorgehen und daraus evtl. ein ganzer Weinstock. Und zuguter Letzt ein ganzer Weinberg?

Und bei welcher Art genau spürst du eine Harmonie in dir. Eine Ausgeglichenheit?

Das erinnert mich an eine Unterhaltung mit einem jungen Mann (25).

Der schrieb mir eine Nachricht und gratulierte mir zum Geburtstag. Ich erinnerte ihn daraufhin, dass er mir versprochen hat, sich bei mir zu melden. Wegen meines Media-Servers.


Er schrieb: "Das war eine geanze Weile her als wir uns treffen wollten!"

Ich: "Tja, Zuverlässigkeit und so!"

Er:"Ne eher keine Lust mehr immer nur den Leuten zu helfen!"

Ich: "Ich bin den Leuten?"

Er: "Viele um mcih herum haben mir einfach keinen Dank für meine Hilfe gezeigt. Für die war alles selbstverständlich. Darum helfe ich halt net mehr. Dafür verlange ich auch von niemand mehr Hilfe. Hat sich seit einiger Zeit recht gut bewährt."

Ich: "Verlass dich nicht so sehr darauf."

Er:"Naja, vielen denen ich geholfen habe und für die das selbstverständlich ist, haben mich schon mehrfach enttäuscht als ich Hilfe benögitgt habe, warum also darauf bauen?"

Ich:"Ich verstehe schon was du mir sagen willst. Ich weiß nur nicht ob du verstehst was ich dir sagen will? Wenn du hilfst, dann tue es OHNE eine Erwartungshaltung. Dies kann nämlich enttäuschen. Aber es sind nicht die anderen. Es ist deine Erwartungshaltung. ... Viel Spaß mit deinen Enttäuschungen."

Er:"Warum soll ich Zeit investieren um jemand zu helfen, wenn er mir danach nicht dankbar ist? Das ist doch der einzige Grund warum man hilft, oder? Wenn Menschen es als selbstverständlich sehen, dass ich ihnen helfe, ohne dass sie es für selbstverständlich sehen dankbar zu sein, oder auch mal zu helfen (wobei mir das erste wichtiger ist), dann sehe ich keinen Grund zu helfen!"

Ich möchte hier mit dem Dialog aufhören, weil dieser ziemlich laaang ging. Was ich hier beispielhaft darstellen will ist, wie glücklich ist dieser Mensch? Warum genau hat er geholfen? Ist er wirklich mit sich und seinem Leben zufrieden?

Offensichtlich nicht. Denn dieser junge Mensch sagte mir noch, dass er die Menschen mitlerwieile hasse und nichts mit ihnen zu tun haben möchte. Und er hat jetzt einen Job in dem er in seinen Schichten ganz alleine ist und ganz alleine arbeitet.

Und das mit 25 Jahren!

Was wird er an seine Kinder weitergeben?

Ist es wirklich der einzige Grund weshalb man anderen hilft?

Er ärgert sich über etwas was nicht in seinem Einflußbereich liegt.

Was genau tut er um die Welt in die Richtung zu verändern die er gerne sehen will?

Zu welcher Art Mensch wollen Sie gehören?


(c) georg mouratidis 


 

Dienstag, 8. September 2020

"Haben - tun -sein!"

(c) pixabay
 
Die meisten Menschen leben nach dem Motto:"haben, tun, sein".

"Wenn ich mal Zeit habe, werde ich dann das und das tun und dann werde/kann ich dieser Mensch sein!"

Anstatt:

"Weil ich das und das sein will, werde ich genau das tun und dann habe ich das und das!"

Denn sonst warten sie darauf, dass sich irgend etwas von ganz alleine ändert! Das sich der andere ändert. Dass irgendetwas eintritt!
Darauf können sie aber lange warten. Sehr lange!

Da gibt es eine Dame die ich seit Jahren "begleite" und die mit ihrem Leben unzufrieden ist und ihren Mann verlassen will. Weil sie genau da das Problem ihres "unglücklichen" Lebens" sieht.

Jedoch, egal welche Strategien sie selbst findet, die sie als Lösungen für ihr Problem sieht, geht sie nicht an.

Sie wartet, dass sich im Außen etwas ändert. Dass sich endlich ihr Mann bewegt.

Sie sagt z.B."Er soll endlich ausziehen, dann habe ich die Wohnung. Weil eine so günstige finde ich nie wieder!"

Ihr gefällt es natürlich nicht, wenn ich ihr sage, dass ihr Mann genau das gleiche sagen kann, was sie sagt.

Sie lebt genau nach dem "haben, tun, sein"

"Wenn ich die Wohnung endlich alleine habe, dann kann ich das tun was mir gefällt und kann dann ein freier und glücklicher Menschen sein!"

Anstatt:

"Weil ich glücklich und frei sein will, werde ich genau das tun, nämlich mir eine eigene Wohnung suchen und dann habe ich auch das was mir gefällt."

Nun, ich begleite diese Frau seit ca. 2 Jahre. Es ändert sich nichts!

Jaja, ich weiß: alles braucht seine Zeit.

ABER, wie Wittgenstein schon gesagt hat:"So wie man durch rechnen rechnen lernt, lernt man durch sprechen sprechen."

Die Ergänzung von mir:"und so lernt man duch leben leben!"

(c) georg mouratidis

Samstag, 5. September 2020

"Wenn ich es mir leisten könnte ...

... dann würde ich es auch tun!"

resignation (c) pixabay.com
 

Das sagte mir meine Nachbarin, als ich ihr erzählte, dass ich meinem Chef (ich fahre auch Linienbus) gesagt habe, dass er mir bitte nicht so viele Stunden aufbrummen solle. Denn mir ist meine LEBENSZEIT sehr wichtig.

"Wie man sich bettet so liegt man!" antwortete ich ihr!

Darauf antwortete meine Nachbarin: "Du mit deinen schlauen Sprüchen. Die braucht kein Mensch!"

Das genau ist die Inspiration weshalb ich diesen Artikel schreibe.

Diesem Menschen ist wohl nicht bewusst, was diese Aussage mit ihr macht.

Mit dem Element "ich" bringt sie ein neues Element zum Element "Hinderniss" hinzu.

Das Problem jedoch ist, dass der Fokus auf das "ich" gesetzt wird.

"Ich kann es mir nicht leisten."

"Ich bin nicht in der Situation es zu verändern."

"Ich habe es nicht in der Hand."

Der Fokus wird nicht auf das "Hindernis" gesetzt und auch nicht darauf, WIE sie es ändern kann.

Was sie ändern kann?

Wie könnte eine Änderung aussehen, damit sie es sich auch leisten kann!

Sie sieht das Hindernis an.

Ein Hindersnis, welches sie nicht bewegen kann.

Dieses Hindernis ist ja so "mächtig" und "ICH" bin ja so klein.

Wer so denkt wird es nicht weit bringen.

Schauen Sie sich dieses Hindernis an und überlegen Sie, was sich für Sie MIT diesem Hindernis an Chancen bieten.

Gibt es einen Hebel, den Sie nutzen können, um dieses Hindernis zu "heben"? Zu "bewegen".

Oder gehören Sie zu den Menschen, die sofort aufgeben und resignieren.

Wie meine Nachbarin? "Wenn ich es mir leisten könnte, dann ..."

Was dann?

Bewegen Sie sich!

"Das bessere KÖNNEN ist das WOLLEN. Das bessere WOLLEN ist das TUN!" (c) georg mouratidis

Oder machen Sie es wie meine Nachbarin, Getreu dem Motto: "Wir können uns entscheiden weiter in unserer Scheiße zu sitzen, weil sie warm hält. Und uns wundern wenn es stinkt!" (c) georg mouratidis

Oder machen Sie es wie Hannibal, der Karthager: "Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen einen."

In diesem Sinne: Finden Sie ihren Weg, oder machen Sie sich IHREN. Resignieren Sie aber nicht!

(c) georg mouratidis

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Donnerstag, 27. August 2020

Denn, wer ein Glas Meerwasser trinkt, weiß noch lange nichts über den weiten Ozean!

 
"Denn, wer ein Glas Meerwasser trinkt, weiß noch lange nichts über den weiten Ozean!" - gm -
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Neulich hatte ich eine Unterhaltung mit Jemandem, der mir sagte: "Ich sehe sofort ob jemand was taugt oder nicht!" - Kann er sowas wirklich? - Kann er sehen ob jemand ETWAS TAUGT?
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Nur, weil du einen sehr kleinen Ausschnitt eines Menschen siehst, heißt das noch lange nicht, dass du alles über diesen Menschen weißt.
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Wie sieht es mit dir aus?
Bist du auch super schnell im "be-werten", "be-urteilen" eines Menschen. Steckst du ihn auch gleich in Schubladen oder be-haftest du ihn mit Etiketten?
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(c) georg mouratidis
#bewerten #beurteilen #schubladen #etiketten
 
 

 

Mittwoch, 26. August 2020

Warum ich kein Therapeut bin!

Für ein Kamingespräch, wurd eich vom Gastgeber unter anderem, als Therapeut vorgestellt. Dasinspirierte mich zu dieser Bild-Sequenz um aufzuzeigen, warum ich KEIN Therapeut bin!






Was bin ich dann?
Hier die Herkunft des Wortes mit der ich sehr "zufrieden" bin und mich eher anfreunde!



 (c) georg mouratidis