Samstag, 30. Januar 2016

Das Leben kann so einfach sein ...

 ... wenn jemand einem zuhört ...

"Bist du zuhause?"
"Nein, leider nicht. Bin beim Zahnarzt. Brauchst du mich?
"Ja... Wäre gut!"
"Aber gerade erfahren, im Verzug. Ruf mich an!"

Keine Sekunde später klingelt mein Telefon. Eine gute Bekannte scheint aufgelöst zu sein und sie erzählt mir über ihre aktuelle Situation. Sie weint. Ich höre ihr zu. Sie sagt, dass sie sich auskotzen möchte. Und sie wisse, dass ich die Gummistiefeln anhabe die mir nix ausmachen. Das die Kotze nicht an mich rankommt. u.s.w.

Nach einer Weile fordert  mich die Zahnarzthelferin - energisch - aufzulegen. "Man darf hier nicht telefonieren!". Also, verabscheide nich  mich von meiner Bekannten und wir vereinbaren, dass wie später weiter telefonieren werden.

Eine halbe Stunde später erhalte ich eine Sprachnachricht:

"Hallo Georg, es ist einfach irre. Absolut irre. Ich komme mir vor wie, eine hysterische, psychotische...was weiss ich was...auf jeden fall...ich wollte es dir einfach erzählen...ja, wider erwarten...ich habe nicht damit gerechnet...irgendwie...hat es doch...jetzt geklappt...auch wenn eigentlich kein brief da ist wo drin steht...wies kommt..hat das Amt überwiesen...also das geld ist da...und der T... ist dabei alle offenen Rechnungen zu bezahlen...ich bin total fassungslos und ....auf jeden fall danke ich dir sehr, dass du für mich da warst...das ich mich bei dir auskotzen konnte...dass du mir dein ohr geliehen hast...udn du dich auch dafür hast anmachen lassen musstest...von irgend einer komischen sprechstundenhilfe....ach gott...danke dir...danke...ok?...ich wünsche dir noch einenn schönen tag...und ich melde mich die tage bei dir...zum einfach so quatschen...und um zu fragen wie es dir in der zwischenzeit ergangen ist...ssss...ich bin fertig...ich könnte wieder ins bett...irre..ja...danke dir!"

"Das leben kann so einfach sein!" :-D

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 20. Januar 2016

Dann bist du also auch rechtsradikal!

Dieses Bild hat mir einer meiner FB-Freunde in meine Chronik gepostet. Ohne mich gefragt zu haben. Ich habe es daraufhin gelöscht!

Daraufhin hat er das Bild erneut gepostet und mich gefragt, weshalb ich das Bild gelöscht habe?

Meine Antwort: "Weil ich nicht dahinter stehe! Und ich werde es wieder löschen!"

Er: "Dann bist du also auch rechtsradikal?"

Ich: "Nochmal...ich bin gar nix...weder rechts noch links...noch mittig. aber radikal...ja! was ist eigentlich radikal?"

Er: "Gewalttätig in Gedanken und/oder Taten?"

Ich: "Oh, das ist deine Interpretation...radikal hat nicht per se etwas mit gewalt zu tun...."

Ich: "Für dich:

Bedeutungen:
[1] im Denken und oder Handeln in besonderem Maße von der Norm abweichend
[2] in besonders hervorstechendem Maße
[3] Politik: eine Bestrebung bezeichnend, die Gesellschaft umfassend (an der Wurzel) zu verändern

irgend wo Gewalt?"
-:-

Warum ist es mir wichtig diesen Austausch festzuhalten?

1. Er urteilt über mich ohne mich überhaupt zu kennen.
Und 2. Benutzt er worte deren Bedeutung er nicht einmal kennt.

Als Kommunikationstrainer beobachte ich das sehr oft in Unterhaltungen zwischen mir und anderen Menschen oder zwischen Menschen überhaupt. Und Menschen glauben, dass Kommunikation funktioniert. Tut sie eben nicht. Hätte ich nicht gefragt, was denn für ihn "radikal" bedeutet, hätte ich es nur interpretieren können/müssen. Mich nervt das ungemein, wenn Menschen Worte benutzen deren Bedeutung(en) sie überhaupt nicht kennen. Und dann vorschnell urteilen: "Dann bist du also auch rechtsradikal". Auch. Somit wirft er mich in den selben Topf wie die anderen, die auch radikal sind. Und sogar rechtsradikal. Was auch immer das bedeutet. Ich erspare mir die weitere Untehaltung mit diesem Menschen hier aufzuführen. Denn er ist überhaupt nicht darauf eingegangen. Viel mehr hat er daraufhin geantowortet:"Warum schreibst du nich über die Asylantenheime-Brände?". Ganz radikal eben :-D

(c) georg mouratidis

Samstag, 16. Januar 2016

Beobachtung vs. Interpretationen, Vermutungen, Gedanken

Anfang letzten Jahres hatte ich eine junge Mentee. Sie wollte unbedingt von mir betreut werden, weil sie das was ich mache als sehr erstrebenswert sah!

Nun, sie erzählte mir, dass sie Tänzerin sei und dass sie eine sogenannte Blacklist führt. Über all das was sie beim Tanzen so erlebt. Ich habe einen Blick auf diese Blacklist geworfen und sie gebeten ihre Geschichten mal aus der "Beobachtungssicht" zu beschreiben. Und nicht aus der "Ich denke, dass" oder "Ich sage mir, dass" -Sicht.

Die Geschichte die ich unten aufführe, ist für mich eines der Beispiele, wie aus so viel Gedanken so wenig "echte" Beobachtung überig geblieben ist. Und genau das macht es aus!

Nicht all das was wir in eine Handlung hineininterpretieren entspricht den "Fakten". Sondern "nur" das was wirklich geschehen ist. Was unsere Augen, Ohren aufnehmen!

Blacklist - ohne Übersetzung, voller Interpretationen, Vermutungen, Gedanken

Dienstag, 23.08.2011
Paar-Impro-Kreis: alle sitzen und schauen zu während Osvaldo völlig selbstverständlich nach eigenem Empfinden aufsteht und sich am Wasserspender bedient wie er möchte! Alle anderen verkneifen sich das bis David eine Pause gibt und Osvaldo macht es einfach. Das zeigt mir, um ehrlich zu sein, wie er so drauf ist. Er nimmt sich mit wenig Rücksicht auf andere was er in dem Moment will!!! Ob bewusst oder unbewusst, das ist jetzt mal beiseite gestellt.
Blacklist - mit Übersetzung. Was habe ich genau gesehen oder gehört
Paar-Impro-Kreis: 30 Leute sitzen und schauen zu. Osvaldo steht auf und holt sich Wasser am Wasserspender.


Ich musste schmunzeln als ich das gesehen habe. Erkennt ihr den Unterschied?

(c) georg mouratidis

Kommentare erwünscht!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Gefreut habe ich mich heute...

Heute beim EInkaufen.

Die Kassiererin zieht einen Artikel nach dem anderen durch den Scanner.
Natürlich vor dem Kunden vor mir.
Vor meiner Ware macht sie halt und sagt zumm Kunden vor mir. 39,50 €.

"Und warum hören Sie jetzt hiermit auf?" frage ich die Kassiererin.
"Oh, die Herren wollen das nicht bezahlen" antwortet sie mir!
"Woher wollen Sie das wissen?"
"Ooooh ich kenne die Herren sehr lang!"
"Die Tatsache, dass Sie sie kennen mag ja stimmen. Aber ob die nicht bezahlen wollen können Sie nicht wissen!" antwortete ich ihr! :-D

"Ach so" sagt die Verkäuferin "doch doch, die wollen nicht!"
"Das sagen Sie jetzt einfach mal so!"
"Nö, nö" sagt Sie "das stimmt scho!"

Nun dreht sich eniner der jungen Männern zu mir und sagt:"Wir haben diese Erfahrung noch nicht gemacht!"

"Welche Erfahrung meinen Sie?" frage ich ihn.

"Das mit dem Beazhlen!" meint er.

"Für andere" ergänze ich.

"Ja" sagt er und lacht.

"Nun, schauen Sie mal welche Möglichekeit ich Ihnen gegeben habe. Diese Erfahrung zu machen!"

Wir schauen uns beide an und lachen ganz herzhaft und laut.

Er hebt seine Hand hoch zum Abklatschen.

Wir klatschen uns ab und alchen immer noch herzhaft.

Als die beiden dann wegliefen schaut dieser eine Mann und zurück und sagt: "Alles Spaß!"

"So soll es sein!" sage ich ihm...

Und jetzt erst bemerke ich dass er eine Takke auf hat.


(c) georg mouratidis

Kommentare hier gerne erwünscht!

Samstag, 9. Januar 2016

Gefreut habe ich mich heute...

Heute beim Einkaufen.

Ich beobachte einen jungen Burschen - so ca. 3 Jahre alt: heutzutage so schwer zu schätzen - der an den Kühlregalen steht. Zeigt auf Etwas. Natürlich Süßes. Die Mutter ignoriert. Der Vater schaut ihm einfach nach. Irgendwie denke ich; der eine will die andere nicht!

Der junge Mann lässt sich nicht beirren. Holt sich das süße Zeugs und legt das in den Wagen. Er dreht sich um zu mir, er schaut mich an und wir lachen beide.

Ich zeige ihm zwei Daumen nachen oben. Er nicht mit dem Kopf und lächelt, als ob er mir sagen will: "Hab ich gut gemacht, gell?"

Ich schau weiter in das Kühlregal, will ja schließlich auch was. Mein Blick geht zu dem jungen Burschen. Er scahut mich als ob er mir sagen will, "machen wir das noch mal?"

Ich kann nicht widerstehen. ich zeige auf ein süßes Joghurt. Keine Ahnung was das ist. Einfach nur um die Mutter zu "ärgern". Ich muss jetzt noch lachen. Der junge Bursche nicht zustimmend. Ein wenig verschmitzt?

Er deutet mir an, dass er da nicht hochkommt. Ich hebe ihn hoch. Er greift nach dem Etwas. Ich hebe ihn über den Einkaufswagen sodass er das darin ablegen kann. Ich weiss nicht was die Mutter in dem Moment dachte. Aber uns war das egal. Er lachte mich wieder an. Der Vater sagte:"Vielen Dank!"

Jeder ging seines Weges. Weiter einkaufen. Naja, spätestens an der Kasse trifft man sich wieder, gell?

Der junge Mann steht mit seinen Elten hinter mir an der Kasse. Ich habe meine Ritter Sport und zeige sie ihm. Ich weiß, ich bin "böse", gell? Er nickt zustimmend, als ob er mich fragen wollte wo ich die her habe. Er will auch eine. Seine Mutter verzog die Augen. Aber noch war sie "freindlich". Ich deutete mit meinen Augen nach rechts. Er hat es offensichtlich nicht gesehen oder nicht verstanden. Ich deute ein 2. Mal. Immer noch Nichts gesehen. Sein Vater bückt sich zu ihm herunter und sagt ihm irgend etwas ins Ohr. Der junge Mann schaut mich nochmal an, ich deute wieder nach Rechts. Er sieht das Regal läuft hin und holt sich eine Tafel. Kommt zurück und legt sie in den Einkaufswagen. Der Vater lacht. Die Mutter nicht.

"Ich bin ein böser Mann, gell?" frage ich sie. Sie lächelt.

Ich lache aber auch. Mit dem jungen Burschen.

Ich zahle, verabschiede mich von dem Kleinen und gehe.
Ich fand das so süß wie er mich anschaute und mich zu diesen "Streich" animmierte. Und wir das gemeinsam durchgezogen haben :-D

(c) georg mouratidis

Freitag, 18. Dezember 2015

Hoffnung zu haben ist Scheisse!

Warum das denn?

Heute unterhielt ich mich mit zwei Fauen. Die eine ist Türkin, verheiratet, Mutter mit zwei Kinder. Ich schätze sie um die 30. Die andere Frau ist 41, deutsche und auch verheiratet.

Ich unterhielt mich mehr mit der Türkin über den Islam. Mich interessiert es einfach was Menschen dazu bringt, das zu glauben was "ein Buch" ihnen erzählt. Wie sie zu leben haben, über Himmel, Hölle, das es das Gute und das Böse gibt, u.s.w. u.s.f. (Ach so, ich glaube nicht an Gott, und auch nicth, dass es sowas wie Gut und Böse gibt! Zumindest nicht, dass der Mensch so geboren wird. Denn dann wäre es für mich an Gott der versagt hat. Und ein "ungerechter" Gott. Aber das ist eine eine andere Geschichte!).


Ich weiss nicht wie wir auf das Thema Hoffnung gekommen sind. Plötzlich erzählt mir die junge Türkin:"Schau, ich erziehe meine Kinder nach meinen Vorstellungen und hoffe dass sie ein guter Mensch werden.".

"Hoffnung zu haben ist Scheisse. Denn auf was oder wen hoffst du denn genau?" frage ich sie.

"Naje" sagt sie, "das wird dir nicht gefallen. Auf Gott!" antwortet sie mir und schaut gespannt was ich jetzt darauf sagen werde.


"Du widersprichst dir" antworte ich ihr. "Es gibt für mich in dieser Situation zwei Möglichkeiten.


Die erste ist, Du glaubst an deinen Gott und übergibst deinen Sohn seiner Obhut. Nicht weil du hoffst, dass er aus ihm einen guten Menschen macht, sondern, weil du überzeugt bist. Von diesem, deinem Gott. Gott, Allah wird es richten. ich habe keine zweifel daran. Ich glaube an ihm und ich weiss, dass er meinen Sohn "richtig" führen wird. Es ist Allahs Wille!

Und die zweite ist, du verlässt dich ganz auf dich. Du erziehst deinen Sohn nach deinen Vorstellungen. Bist überzeugt, dass du deinen Sohn "richtig" großziehst. Dass das wie du ihn großziehst das "richtige" ist.

So, wo ist da noch Platz für Hoffnung? Denn, dann würdest du entweder nicht an deinen Gott glauben und nur "bla bla", oder du würdest an dir selbst zweifeln. Denn du hoffst, dass andere DEINEN Sohn als einen "guten" Menschen anerkennen. Hat Gott oder Du dann versagt?"

Die junge Türkin ist still. ich weiss nicht weshalb. Vllt. habe ich sie "erschlagen". Oder sie kann mir einfah nicht folgen. Oder ihre Religion verbietet es ihr mir zuzustimmen!

Stille in dem Raum.

Ich beobachte wie die junge Deutsche nachdenklich ist.
"Oder wie denkst du darüber Viola*?" frage ich sie.
"Mein Denkapparat arbeitet gerade. ich muss das verarbeiten!"
"Das was ich gesagte habe oder das Thema an sich?" frage ich Viola.
"Das was du sagst. Denn das stimmt. So habe ich das gar nicht betrachtet. Es stimmt einfach!"
"Ich liebe Dich Viola" sagte ich ihr und ließ sie mit ihren Gedanken alleine. Viola war eine sehr lange Zeit mit ihren Gedanken abwesend.

--:--

Mir gefällt es, wenn Menschen sich auch Gedanken über einen Dialog machen. Es gibt mit Sicherheit Situationen für Smal Talk, aber ich möchte aus meinen Diskussionen lernen. Und das wünsche ich mir auch von meinen Gesprächspartnern. Ab und zu klappt das auch. Wie heute z.B. Wie lange das halten wird? Keine Ahnung! Aber auch egal! Jemand hat über meine Worte nachgedacht und sie für "sinnig" empfunden. Das ist doch ein Fortschritt. Für denjenigen. *zwinka


(c) georgios mouratidis
*Name geändert

Passend zum Thema, warum Hoffung das größte aller Übel ist: Die Büchse der Pandora

Samstag, 12. Dezember 2015

Ehrliche Begeisterung über 3,50 €

Heute war ich im EDEKA und habe mir etwas eingekauft.
An der Kasse standen zwei "Kinder" und ich wurde gefragt:"Dürfen wir Ihnen beim Einpacken helfen?"

Ich verneinte dies, da ich nicht so viel zum Einpacken hatte. "Aber dennoch danke, dass ihr gefragt habt" sagte ich zu ihnen.

Ich bemerkte im Augenwinkel, dass die zwei sich unterhielten und lachten.
Ich fragte die beiden weshalb sie denn lachen?
Einer von ihnen sagte, dass sie segeln wollen und deswegen "arbeiten".

"Ah" sagte ich, "deswegen steht ihr hier?"
"Ja" sagte die beiden und schauten mich "erwartungsvoll?" an.

"Ich bezahle mit dem 10 Euroschein, und mal schauen was er übrig lässt, ok?"
"Ok" sagten die beiden.

Ich nahm mein Restgeld und gab es einem der Jungs.
Sie schauten sich an und wurden gar nicht mehr!
"So viel?" sagte der eine zum anderen.

"Ich wünsche euch alles gute fürs Segeln!" sagte ich und ich ging weiter.

Mich beeindruckte die "ehrliche" Begeisterung über 3,50 €.
(Ich musste das einfach hier festhalten!)

(c) georg mouratidis

Sonntag, 6. Dezember 2015

An was glauben die eigentlich, die da - angeblich - glauben??

Seit einigen Tagen habe ich verschiedene Unterhaltungen mit verschiedenen Menschen auf fb und auch anderen Plattformen. Und zwar gerade in diesen Zeiten, über Gott, Glaube, Liebe, Wahrheit und was sonst diese Menschen gerne "predigen". Irgendwie habe ich den Eindruck, dass diese Menschen gerne "reden" aber nicht danach handeln. Und genau diese Menschen werfen anderen vieles vor. Was ihr Jesus so niche getan hat.

Da ich gerne neue Menschen kennen lernen möchte, stelle ich den Menschen die meine Posts "liken" eine Freundschaftsanfrage. Ich möchte Menschen kennen lernen die so denken wie ich. So auch vor Wochen mal jema ndem der meine Antworten auf einen bestimmten Post "ge-liked" haben. Ich möchte hier den Dialog niederschreiben der mich genau zu der Frage (mit 2 Fragezeichen) gebracht haben, die ich in der Überschrift stelle.

Er:
guter text im titelbild.
wir haben eine ähnliche meinung, ich wollte eigentlich direkt annehmen aber mit kerlen in meiner freundesliste, naja hatte so meine probleme.
darfst dir nichts denken das ich nun erst reagiere, bei manchen hab ich noch gar nicht reagiert weil ich die freundschaftsliste nicht als statussymbol sehe oder mich damit brüsten will.
aber dein kommentar war schon krass, wie das da auf einmal abging und wie kommentiert hast, hat mir einfach gefallen, nur musst das alles gröber sehen. wir verstricken uns in details und müsen erst mal einen schritt zurück und das etwas aus der entfernung sehen, dann sieht man alles leichter.
deine besonnenheit war einfach klasse, ich kann nicht mehr so sein, ich war mal so aber wenn man immer mit den selben deppen hier zu tun hat, ändert man sich und reagiert auf dummheit alergisch.
ich werde deine anfrage mal beantworten weil du nicht wählen darfst „grin“-Emoticon
du machst damit schon was gutes für alle „grin“-Emoticon

in dem sinne, gruß harry

wenn ich schon was direkt schreibe, so erwarte ich eine reaktion...

Ich:
"Ich bin nicht auf dieser Welt um Erwartungen anderer zu erfüllen".
Meine erste Reaktion. Gruß georg
 Er:

genial „smile“-Emoticon

sag mal glaubst du an Gott?
Ich:
Nein! Zu mindest möchte ich nicht an den "Gott" glauben an den Menschen landläufig glauben.
Er:
ich glaube an Gott
meinst alles ist einfach zufall?

die frage nach deiner ersten reaktion ist eben meine erfahrung von sovielen ignoriert zu werden, sorry. nur damit du das verstehst und wegen Gott, mir ist es egal ob du glaubst oder nicht, wichtig ist es mir, das du als bsp mich und meinen glauben nicht in frage stellst oder irgendwie anti darauf reagierst. wollte es nur mal wissen. wenn man das ganze wissenschaftlich sieht, kann es nicht sein, das alles reiner zufall ist. perfektion ist eben kein zufall, sondern gewollt. die wissenschaftler begründen alles mit dem wort zufall, was sie nur durch Gott erklären könnten.
Ich:
Glaubst du an einen Gott? Wenn ja, wie kann ICH dich oder ihn oder es in Frage stellen? Dann glaubst du nicht!
Mir persönlich ist es egal, ob mich jemand ignoriert oder nicht!
Und irgendwie bin ich über deine Zeilen verwundert. Schlechte Erfahrung gemacht? Stellt sich mir die Frage, wie du da selbst reagiert hast? Und ob ich anti reagiere, liegt das nicht mit an dir?
 Er:
du kannst es in frage stellen aber an meinem glauben wirst du nichts ändern, denn ich zweifel nicht aber das ist ein ganz anderes thema. ich antworte dir später genauer
Ich:
Ich will es nicht ändern. Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust über Gott zu sprechen. Jetzt zumindest nicht!
Er:
Stellt sich mir die Frage, wie du da selbst reagiert hast? die schuld bei mir zu suchen ist einfach aber zu wissen das es nicht an mir lag, ist eine tatsache. wie ich reagiert habe, ganz einfach, indem ich das akzeptiert habe und nicht mehr versuchte etwas an der ignoranz zu ändern und richtig, wenn du anti reagierst, so kann das auch an mir liegen und ich diskutiere auch nicht gerne über den glauben, aber wenn es du es in fragste stellst, wird nur ein zweifler damit ein problem haben. denn viele stellen den glauben anderer in frage aber das heißt dann doch nicht weil die das tun, das die menschen dann nicht glauben. macht irgendwie keinen sinn aber egal.
Ich:
Die Art wie du schreibst - und die Worte die du benzutztz - geben mir ein Gefühl des Unwohlseins...Es sind mir zu viele Versuche von Rechtfertigungen, Erklärungen u.s.w. Bin mir nicht sicher ob ich weiter mit dir in kontakt bleiben will. habe keine lust immer aufpassen zu müssen was ich sage...mich ineressiert es nicht ob du glaubst oder nicht...ein gläubiger mensch - einer nach meinen vorstellungen - spricht nicht von ignoranz oder anti. aber ok...ich werde das jetzt mal weiter beobachten und mich entscheiden wie ich mich verhalten werde. gruß georg
Er:
dann sag ich mal ciao du selbst ernannter experte!
du meintest weil du zweifelst, das ich dann zweifel und auch so ein hobby psychologen gelaber, hab ich kein bock!
du interpretierst einfach irgendwas in meine worte hinein!

An was glaubem diese Menschen denn, die da behaupten an einen Gott zu glauben? Wer intepretiert was hinein? Wer ignoriert hier eigentlich wen? Und genau DAS werfen diese Menschen "andersgläubigen" vor. Nicht alle...Aber viele...Ja, die meisten von ihnen..

Glauben die wirklich an Gott/Jesus, seiner Lieber, seiner Wahrheit, seiner Lehre? Oder glauben die nur, dass es etwas auf dieser Welt gibt was die Wissenschaft noch nicht erklären kann, und das nennen die dann Gott? Letzteres wäre ja ok. Aber erzählt mir nicth von DER Liebe oder DER Wahrheit, nach der ihr nicht mal bereit seid selber zu leben. Jesus lebte das was er lehrte! Aber das war eben Jesus!

An was glauben die eigentlich, die da glauben??

glauben=vermuten, nicht wissen, nicht sicher sein!

(c) georg mouratidis

Montag, 23. November 2015

Was hast du verstanden? Nix! Und trotzdem geantwortet?

Heute habe ich in fb eine Frag egestellt. Eine Antwort von einer Frau ist mir besonders aufgefallen und deshalb möchte ich sie hier festhalten.

Hier nun der Dialog:

Ich:
Nur um zu verstehen, Frankreich und Belgien unternehmen alles um die Attentäter und alle beteiligte Terroristen von Paris zu fassen. OK, und dann? Was passiert dann? Hören die auf mit Terror? Oder was glauben denn diese Franzosen?
Ist es nicht eher Rache unter dem Deckmantel der "Gerechtigkeit"?
Nur eine Frage. Um zu verstehen. Hm!

Frau:
ich hoffe Deutschland würde auch alles unternehmen um Attentäter zu fassen die in Deutschland zuschlagen.Was soll man sonst machen ? Sie laufen lassen ? Besseren Vorschlag ? Besiegen kann man Terror nicht aber bekämpfen


Ich:
was hast du eigentlich verstanden was ich gefragt habe?


Frau:
ganz ehrlich ? Fand es etwas unverständlich,nicht die Frage an sich aber den Text davor.

Ich:
Worauf genau hast du dann geantwortet?

Frau:

auf den 1. Satz des Textes.

Ich:
Ein simples ja hätte also genügt?

Frau:
vielleicht

Ich:

Also nochmal meine Frage, was hast du verstanden, dass du mir deine 1. Antwort geschrieben hast? Denn du hast ja meine Frage weder verstanden noch beantwortet?

Frau:
ich sagte doch ich fand es unverständlich.Ich sehe 5 Fragezeichen.Was genau meinst Du denn,erklär doch mal

Ich:
Dann helfe ich wieder. Wenn du 5 Fragezeichen siehst, so beantworte doch jedes einzeln(e).

Frau:

habe leider keine Zeit mehr. Mein Mann, Franzose, hat gekocht und ruft gerade zu Tisch. Schönen Abend noch

--:--


Warum ist es mir so wichtig diesen Dialog festzuhalten? Ich stelle eine Frage. Eigentlich ja fünf. sind ja fünf Fragezeichen. Die Leserin versteht meinen Post nicht. Meine Fragen wie sie schreibt. Und dennoch schreibt sie eine Antwort. Wenn ich sie frage
worauf sie denn dann geantworte hat, dann sagt sie: "Auf den 1. Satz"...Ja, aber da ist doch noch gar keine Frage. Also auf was genau hat sie denn dann geantwortet. Sie weiss es nicht, weil sie meine Fragen nicht verstanden hat. Ja, aber WARUM antwortest du, wenn du meine Fragen gar nicht verstanden hast? Ich glaube selbst das hat sie nicht verstanden...So oder so ähnlich läuft wohl Kommunikation da draussen ab!. Irgend jemand verstehet irgend etwas - oder auch nicht - und antwortet. Auf irgend etwas, das er verstanden hat oder auch  nicht verstanden hat. 
 


(c) georg mouratidis

Freitag, 16. Oktober 2015

Ich wollte dir nur sage..einfach so...

Hallo george mir gehet jetzt
seher gut..ich weiss nicht
warum..oder wie lange noch
dauern..aber in diesem moment
ich bin fast zuffriden..und ich
genide es...ich wollte dir nur
sage...einfach so... :D

Diese Zeilen erhielt ich heute mittag...per whats app.
Diese Frau kenne ich nicht lange...Ca. 2 Monate...aber sie erzählte mir viel aus ihrem Leben...
Mittwoch erst sagte sie mir, dass es für sie das beste wäre, wenn ihr Herz aufhören würde. für wen fragte sie mich...es gibt nix für das es sich leben lohnt...

Und heute diese Nachricht...ich freue mich für sie...ich glaube, dass es ihr gut tut, dass ihr jemand zuhört!

(PS: Ich habe gefragt ob es für sie ok ist, wenn ich das poste. Ohne Namen natürlich. Sie war einverstanden)

(c) georgios mouratidis

Mittwoch, 26. August 2015

Irgendwie bin ich verunsichert.

Einer meiner Fahrgäste, ist ein guter Bekannter geworden. Mit dem Wort Freund bin ich da sehr sparsam.

Ich bin mit ihm aufs Landratsamt gefahren um seine Führerscheinangelegenheit zu erledigen. Da er kein Deutsch spricht, hat er mich gefragt und ich habe ihn gerne unterstützt.

Danach sind wir zu mir nach Hause, weil er mir helfen wollte meine Leinwand an die Decke zu schrauben. Bei einer Schraube die er an die Decke drehte, schaute er mich an und sagte: "Its ok. It holds!"

Ich musste sehr laut lachen. Er schaute mich an und fragte mich, weshalb ich lache.

Ich sagte ihm:"Wie du das gesagt hast. Mit weit geöffneten Augen. Als ob du Angst hattest etwas falsches gemacht zu haben und um Entschuldigung schautest!"

"Ja" sagte er. "Du hast mich angeschaut wie mein Vater. Und der hätte gesagt, was kannst du eigentlich? Kannst du auch mal was richtig tun?"

"Ich möchte nicht, dass du mich mit deinem Vater vergleichst! Ich bin nicht dein Vater. Und auch möchte ich dich nicht an deinen Vater erinnern!"

"Das kommt automatisch" sagt er.

Einige Tage später, fragte er mich wie er sich bei einer bestimmten Situation verhalten soll. Ich war irritiert, denn das war eine persönliche/private Situation.

Ich fragte ihn warum er mich das fragt.

Er antwortete:"Du bist wie mein Vater. Ich habe nur dich zum Fagen!"

Und genau das verunsichert mich etwas.
Aus meiner Sicht - natürlich - habe ich ihm eine Antwort auf seine Frage gegeben.

Ich möchte, dass er mich als sein Bekannter fragt und nicht als sein Vater.
Und dass er weiß, dass ich die Antwort als Bekannter und nicht als sein Vater gebe!

(c) georg mouratidis

Montag, 24. August 2015

Because i wanted to do something good today!

Heute war ich mit einem Freund im EDEKA in Weil der Stadt einen Kaffee trinken.
Auf dem Weg zum Auto sehe ich einen Mann der nach Flaschen im Mülleimer sucht.

"Sammelst Du Flaschen?"
"ja! antwortert der Mann.

"Möchtest du welche haben? Ich habe welche im Auto".

"Ja!"

Wir laufen zum Auto und ich gebe ihm einen Karton voll mit leeren Flaschen.

Er bedankt sich und wir verabschieden uns.

Zuhause fragt mich mein Freund:" Why did you gave the bottles to that man?"

"Because i wanted to do something good today"

"Oh, okay" sagte mein indischer Freund Amit.

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 1. Juli 2015

Wann ist ein Freund ...

... denn ein Freund?

Ich habe endlich meine Wohnung verkauft. Und ich bin glücklich darüber. Muss meine Wohnung bis zum 31.8.2015 räumen. Ja, und das stellte mich unter Druck, da ich noch keine andere Wohnung habe.

Um mir den Druck zu nehmen, dachte ich, fragst mal deine "Freunde" ob du bei einem unterkommen kannst. Die Möbel würde ich in Lagercontainer lagern. Und natürlich würde ich auch was dafür bezahlen wollen.

Also, fing ich an, bei den "Freunden" anzufragen.

Die 1. Antwort die ich erhielt, schickte mir Begrüdnungen wie "oh, mein neues Auto kommt, das stelle ich dann in der Garage. Wo willst du parken?" oder "Bei mir ist es wie auf einer Baustelle und ich weiß nicht wie es bis Sommer aussehen wird. Ich habe selber kaum Platz zum Schlafen?"

Meine Antwort war: "Liebe XY, ich habe dich gefragt, WEIL du es mir mal angeboten hast. Und zudem habe ich in Erinnerung, dass du Geld brauchst. Und traue dich NEIN zu sagen, wenn du es nicht willst. Dieses Rumgeeiere hilft mir nicht weiter. Also, JA oder NEIN? Bei einem NEIN weiß ich, dass ich weiter suchen werde.". Darauf kam das eindeutige NEIN.

"Wie einfach das Leben ist, wenn man klar, ehrlich und deutlich kommuniziert, gell?"

Die 2. Antwort war eine "verschmähte" Liebe. Nachdem ich meine Frage gestellt hatte, fing sie mir "vorzuhalten" wie ich mich ihr gegenüber verhalten habe, obwohl sie ja so gerne mit mir was anfangen wollte. Das ich sie abgewisen hätte und jetzt komme ich verlange nach Hilfe. Diese Frau ruft mich aber jeden Monat mind. ein Mal an. Auf die Frage hin (in der Vergangenheit) wieso sie mich denn anruft, war ihre Antwort, "weil ich dich mag". AHA!

Die 3. Antwort:" Das kann ich mir sowieso nicht erlauben. In meinem kleinen Dorf!"

Die 4. Antwort: "Ich habe den Platz nicht. Ich habe ja nur 2 Zimmer"

Das ging bei 5 sogenannten Freunden so.

Und jetzt kommt der Grund warum ich diese Begebenheit festhalten möchte.

Ein indischer Fahrgast - der mich zu seiner Hochzeit eingeladen hat - war gestern wieder in meinem Bus mitgefahren. ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und habe ihn das Gleiche gefragt und auch gesagt, dass er bitte sich frei fühlen darf, ein NEIN zu sagen.

Seine Antwort war sofort: "You are welcome my friend!"

Ich traute meinen Ohren nicht und fragte, ob es sein Ernst sei. Er antwortete "YES"

Und ich fragte ihn dann wieviele Zimmer er denn hätte. Er sagte, "Ein Zimmer. Aber du bist willkommen!"

Ich bekamm eine riesen Gänsehaut und feuchte Augen. Ein wildfremder Mensch, der mich kaum kennt - im Gegensatz zu meinen so genannten Freunden -, der nur ein Zimmer hat - andere haben 4 Stockwerke, andere sogar 5 Zimmer -, gibt mir die Unterstützung. Und dadurch habe ich den Druck nicht mehr.

Da fragte ich mich "wann ist ein Freund denn ein Freund?", "was macht einen Feund eigentlich aus?"

(c) georg mouratidis

Samstag, 20. Juni 2015

Why you are driving bus?

Heute hatte ich eine interessante Begegnung. Ich traf mich mit einem jungen Mann. 30, Inder, Ingineur und mein Fahrgast.

Unsere Geschichte begann im Bus. Vor ein paar Tagen. Dort haben wir uns über "Kompromiss" unterhalten. Er meinte, dass in einer Beziehung immer ein Kompromiss notwendig sei. Dass es ohne Kompromiss nix geht. Dem widersprach ich vehemengt. Wir haben in unserer Unterhaltung festgestellt, dass er "reccomendation" meinte, und nicht Kompromiss.

Ich habe ein paar Beispiele vorgebracht die in zu mindest "genötigt" haben darüber nachzudenken. Und er stimmte mit mir überein, dass eine Empfehlung etwas anderes ist las ein Kompromiss, Und, dass man bei einem Kompromiss etwas aufgibt (aufgeben muss) zu Gunsten eines anderen.

Heute haben wir uns getroffen, weil er meine Unterstützung als Dolmetscher bei vodafone benötigt hat. Und ich habe es auch gerne gemacht. Danach haben wir uns hingesetzt und wir unterhielten uns über "Gott und die Welt".

Über ihn, seine Jugend, sein Ehe, seinen Beruf, ...
Über die Liebe, bedingungslose Liebe, Agape, Eros, Stoika, Philia.
Über Gefühle und Bedürfnisse. Warum es keine "gute" und keine "schlechte" Gefühle gibt. Dass es
nur Gefühle gibt. Die weder gut noch schlecht sind. 

Ich fragte ihn, ob er wisse warum es mir wichtig ist, dass es keine "gute" oder "schlechte" Gefühle gibt? Er antwortete mir un dich merkte, dass wir uns "verstehen".

Plötzlich fragte er ich:" Why are you driving bus?"

"Nun" sagte ich ihm, "weil es hier bei dem Menschen der Schmerz noch nicht hoch genug ist. Und weil Menschen glauben, dass sie das nicht brauchen und natürlich wegen des Geldes! Würdest du mir für unser Gespräch 150 Euro die Stunde geben?" fragte ich ihn.

"Nein" sagte er "aber nicht alles muss mit Geld bezahlt werden!"

"Da stimme ich dir absolut zu" sagte ich ihm. "Aber, wie kann ich - weil ich es gerne machen würde - mit dieser Arbeit existieren, wenn ich kein Geld bekomme/verlange?"

Kurze Atempause, dann sagt er:"You are on the wrong place. There are a lot of people out there who need your support!"

"Tja, ich sehe es genau so", sagte ich ihm.

Aber ich kann sie nicht zu mir hinprügeln! :-D


(c) georg mouratidis

Für was bezahlen dich die Leute eigentlich?

Diese Frage stelle mir jemand, dem ich erzählt habe was ich nebenberuflich mache. Dass ich als Coach, Trainer aber auch als "Psychologischer Berater" selbstständig bin.
Zuvor fragte er mich, ob ich diesen Menschen dann Lösungen anbiete und ihnen dadurch helfe. Meine Antwort war, dass ich keine Lösungen anbiete und ich hoffe, dass ich niemandem helfe *zwinka.

"Hä" sagt er. "Was machst du dann mit ihnen?"

"Nun, ich stelle Fragen und bringe sie dazu selbst nachzudenken. Denn würde ich ihnen Lösungen anbieten, auf den Tisch legen, dann würden sie mich jedes Mal wenn sie wieder in diese Situation kommen, mich einnehmen wie ein Aspirin. Und das ist nicht was ICH will!"

Kurze zeit Atempause. "Ist das privat oder bekommen sie das über die Krnakenkasse bezahlt?"  fragt er mich.
"Das ist sprivat" antworte ich ihm.

Wieder Atempause. Diese aber länger :-)

"Aber wenn du ihnen nicht hilft und keine Lösungen anbietest, für was bezahlen sie dich eigenlicht?"

"Nun" antworte ich ihm "ich stupse sie an und ver-rücke sie ein wenig. Vllt. bekommen sie dann eine andere Sichtweise auf das Ganze."

Eine sehr lange Pause und dann kommt er zu mir und sagt:"Das was du erzählt hast, mit dem anstupsen und ver-rücken ist mir vor jahren selbst mal passiert."

Und erzählt mir über seine "verkorkste Liebe" und das er durch die psychologische BEratung darüber hinweg kam.

"Und was hat der Psychologe gemacht?" frage ich ihn.

"Er hat mich ver-rückt. So wie du es gesagt hast!"

(Anmerkung: ich möchte hier nicht erzählen was er mir alles erzählt hat, da es sein Privates ist. Interessant finde ich jedoch, dass er nach eine Weile selbst zu mir kam und mir freiwillig darüber erzählt hat. Hm, habe ich ihn ver-rückt?)


(c) georg mouratidis