Donnerstag, 27. März 2014

Jetzt reden wir KINDER!

Bei meinem letzten Seminar in der Paracelsusschule in Heilbronn hatte ich ein junges Mädchen von 16 Jahren als Teilnehmer.

Da in meinem Seminar mit den eigenen Problemen/Situationen gearbeitet wird, hat dieses junge Mädchen "natürlich" mit ihren Problemen aus der Schule gesprochen.

Irgend wie war ich verwundert, denn diese Probleme kannte ich doch bereits. Exakt die gleichen. Doch, wenn ich mit den Zuständigen (Referenten, Lehrer, Rektoren) spreche, heisst das immer das seien nur Einzelfälle.

Ein anderer erwachsener Teilnehmer bestätigte auch diese Probleme (da er zwei Kinder in der Schule hat ) und brachte mich auf die Idee dieses "Problem" erneut anzugehen.

Also ist meine Idee solche Situationen von der Schülern (Kinder wie Jugendliche) zu sammeln und diese Geschichten zu veröffentlichen. ich möchte diesen Kindern/Jugendlichen die Möglichkeit geben sich Gehör zu verschaffen. Sich zu mindest aussprechen und sich sicher sein, dass zu mindest EINER ihnen zuhört und ihre Geschichten "ernst" nimmt.

Also machte ich mich heute wieder auf den Weg. Ging ins Starbucks im Leocenter, nahm meinen Mut zusammen und habe zwei Jungs (15 und 16 Jahre) angesprochen. Mir war wichtig IHRE Version zu hören.

Interessanterweise erzählten sie mir von nahezu exakt den gleichen Problemen mit den Lehrern wie mein junger Seminarteilnehmer. Ich erzählte ihm, dass die Lehrer und Referenten und Schülezuständige von "Einzelfällen" sprechen. Die jungen Männer haben gelacht.

Ich habe sie gefragt, ob sie sich vorstellen könnten mir ihre Geschichte aufzuschreiben und sie mir für eine "Veröffentlichung" zu geben? Weiter habe ich gesagt, dass mir es sehr wichtig ist, dass die Eltern natürlich informiert werden "müssen", da ich ohne deren Zusage so etwa snicht machen darf. Sie stimmten mir zu, haben sich bereit erklärt mir ihre Geschichten aufzuschreiben, ihren Eltern darüber zu informieren und mir wieder Bescheid zu geben.

Ich habe sie weiter gefragt, was sie denn über mich denken. So ein Fremder der da herkommt und einfach "wildfremde" Jugendliche anspricht?

Die Antwort der Jugendlichen war:"Ich finde das toll, dass sich mal ein Erwachsener sich auch für uns interessiert!"

WIr sind nun so verblieben, dass sie sich wieder bei mir melden.

Ich suche natürlich in diesem Zusammenhang Schüler die bereit sind mir über ihre Situation in der Schule zu berichten. Mir ihre Geschichte schicken mit der Erlaubnis Ihrer Eltern natürlich, da ich keine Probleme haben möchte.

Vllt. liest das hier jemand der selber Schulkinder hat oder jemanden kennt der Schulkinder hat und bereit ist sie dazu zu motivieren mich anzuschreiben, damit ihre Stimme Gehör findet!!!

Also, wer mag mich hierbei unterstützen?

Hier eine Geschichte die ich erlebt habe: Von den Eltern und Lehrern vergessen?

(c) georg mouratidis

Dienstag, 18. März 2014

Warum ist die Liebe ein Bedürfnis....

...und kein Gefühl? 
Also, damit die Frage hier auch eine "allgemein gültige" Antwort erhält, ist es doch notwendig Begrifflichkeiten zu klären. Oder etwa nicht?

1. Was definiert Bedürfnis?
2. Was genau definiert Liebe? Von welcher Liebe sprechen wir hier?
    Immer hin beschreibt dieses Wort 4 verschiedene Arten.
3. Was genau definiert ein Gefühl?

Für mich ist Liebe ein Bedürfnis.
Und ein basales dazu, sogar!
Und niemals ein Gefühl.

"Das ist absoluter Quatsch!" -> Ja, ja. ich vermute jetzt einen Aufschrei.

Eins nach dem Anderen:

1. Was ist ein Bedürfnis?
Allgemein: der Wunsch oder das Verlangen nach etwas

2. Was genau definiert Liebe

Liebe wird in 4. Arten unterteilt:
1. Eros
2. Philia (Freundschaft)
3. Stoika (Objektliebe)
4. Agape (Mutterliebe, Bruderliebe, "göttliche Liebe"). In dieser Art der Liebe wird all das impliziert was NICHT in 1-3 vorhanden ist.

Alleine das *Verlangen* nach Fortpflanzung (Eros) ist in unseren Genen fest einprogrammiert. Es erfüllt also von Geburt an den Wunsch oder das Verlangen nach z.B. der Strategie "Sex".

3. Was ist ein Gefühl?
Hierzu gibt es dutzende Bücher darüber. Seriöse und weniger seriöse. Ich schreibe schon nicht darüber, dass es einen Unterschied gibt zwischen Gefühl und Emotionen. Aber ich behandle die beiden Begriffe erst mal "gleich".

Allgemein ausgedrückt ist ein Gefühl das subjektive ERLEBEN von Erregung und hirnchemischer Aktivität.

In neueren Ansätzen werden Gefühle insofern von Emotionen unterschieden, als das ein Gefühl als ein individuelles Empfinden bzw. als die private, mentale  Erfahrung einer Emotion begriffen wird (Damasio 2001).


Hm, was empfinde ich bei Liebe, wenn Liebe ein Gefühl wäre?

Weiterhin ist ein Gefühl ein Indikator für erfüllte oder nicht erfüllte Bedürfnisse.

Weiter wird behauptet, dass ein Gefühl mimisch und gestisch darstellbar ist.

Wenn also Liebe ein Gefühl wäre, auf welches Bedürfnis wäre sie eine Reaktion?

Wenn also Eros (auch Liebe) ein Gefühl wäre, welches Bedürfnis steckte denn da dahinter?

Wie würde das Gefühl Eros, Philia, Stoika oder Agape mimisch und gestisch dargestellt werden können?

Fragen über Fragen?

Das von mir über die Liebe. Erst mal.
Ich weiß, in der Schule wird einem etwas anderes gesagt :-D

Tja!

Jetzt bin ich auf Reaktionen gespannt.

Definition v. Emotion: http://seiderdubist.blogspot.de/search?q=Emotion

Bedürfnis vs. Strategie
http://seiderdubist.blogspot.de/2012/11/bedurfnis-vs-strategie.html

(c) georg mouratidis

Sonntag, 9. März 2014

Es hört doch jeder nur, was er versteht.

 - Johann Wolfgang von Goethe -

Wie jedes Jahr räume ich in XING meine Kontakte auf mit denen ich eine lange Zeit - mind. 1Jahr - weder geschrieben, noch telefoniert noch irgendwie gegenseitig Kontakt aufgenommen habe. Also habe ich angefangen diesen Kontakten eine Nachricht zu schreiben und zu fragen ob Sie noch weiterhin an einem Kontakt interessiert sind und worin sie den Sinn des Kontaktes sehen. Die meisten haben mir geantwortet ich könne den Kontakt gerne löschen. Ich nehme hier exemplarisch zwei Antworten um die Reaktion zu zeigen.
Ein und dieselbe Nachricht, jedoch zwei Reaktionen.

Meine Nachricht 

Hallo ....

jetzt sind wir schon seit 2012 verXINGelt und haben in diesem zwei jahren keinen anderen versuch unternommen uns gegenseitig zu unterstützen.

Also frage ich mich, welchen Sinn unser Kontakt noch hat?
Sehen Sie da noch einen?

Wenn nicht, würde ich den Kontakt auflösen.

Herzliche Grüße
Georg Mouratidis


Antwort 1

Lieber Georgios, ich habe - das war der Grund meiner Kontaktanfrage - ursprünglich über Ihren GFK-Blog zu Ihnen gefunden. Seit sie damit aufgehört haben, hab ich auch nicht mehr gewußt, wie und was. Aber das Kontakt-Auflösen kommt mir schon komisch vor - das klingt wie ein Vorwurf: "keinen Versuch, sich gegenseitig zu unterstützen". Was war denn da von IHRER Seite mir gegenüber? Genügt es nicht, freundlich auf Sie zugekommen zu sein und ihre Geschichten kommentiert zu haben? Das triggert mich jetzt, merk ich grad.

Herzliche Grüße
S--- H--- (normalerweise duzen ich hier) :-/


Antwort 2

Guten Morgen Herr Mouratidis,

außer ein paar Mails über GFK hatten wir in der Tat keinen weiteren Kontakt.

Was für einen Wert Kontakte haben, ist oftmals nicht erkennbar oder zu erahnen. Ob aktiv oder passiv haben Verknüpfungen für mich immer einen tieferen Sinn. Die trotzdem, je nach Bedürfnis, wieder aufgelöst werden können.

Da ich zur Zeit auf Xing nicht aktiv bin, können wir den Kontakt auflösen. Ich finde Ihre Frage sehr gut, da es ja nicht um "Kontaktesammeln" geht, wie es leider oftmals der Fall ist.

Alles Liebe für Sie und herzlichen Gruß aus Braunschweig
P---- L----

In der ersten Antwort fühlt sich die Person wohl angegriffen. Schreibt Sie ja auch von Vorwurf und versucht sich recht zu fertigen und zusätzlich fragt sie mich, wo denn meine Reaktion gewesen sei. Das erinnert mich an die ersten zwei Reaktionen der Gewaltfreien Kommunikation, wenn wir eine Nachricht aufnehmen.

Diese sind:
1. Schuld hören, sich selbst beschuldigen,
2. Schuld hören, den anderen beschuldigen, angreifen.

Diese zwei Reaktionen sind komplett in dieser Reaktion bedient.

In der zweiten Antwort reagiert die Person empatisch zu sich aber auch zu mir. Sie beschreibt ihre Sicht und erkennt auch mein Bedürfnis. Das sind die Reaktion drei und vier in der Gewaltfreien Kommunikation.

1. Eigene Bedürfnisse und Gefühle erkennen und kommunizieren
2. Die Bedürfnisse und Gefühle des anderen erkennen

Dieses einfache Beispiel zeigt was Kommunikation bewirken kann.
Wie ein und dieselbe Nachricht zwei verschiedene Reaktionen auslöst.

Woran das wohl liegt, dass jeder  nur das hört was er versteht?

(c) georg mouratidis

Montag, 24. Februar 2014

Gute Ratschläge sind wohl nicht immer erwünscht!

„Er sagt Dinge, die mich ärgern. Er gibt mir gute Ratschläge.“ (Oscar Wilde)

Erinnert Dich das an irgend etwas?
Lass doch mal deine Gedanken hier! Bitte!

Donnerstag, 13. Februar 2014

Dunkel war's,...


...der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ne alte Schrulle,
die kaum siebzehn Jahr alt war,
in der Hand ne Butterstulle,
das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

- Autor mir unbekannt, da es zahlreiche Versionen gibt -

Fällt euch dabei waus auf?
Mein Bus-Fahrlehrer hat mir dieses Gedicht vorgetragen und hat mir die Frage auch gestellt!

Dienstag, 11. Februar 2014

Was hat die Zeiten verändert?

Gestern sitze ich bei meinem Bekannten im Reisebüro. Ein Kunde kommt rein, legt meinem Bekannten die Unterlagen auf den Tisch und sagt:"Also, wenn Sie mir die 3% Skonto geben, dann buche ich hier!"
Mein Bekannter sagt zu ihm:"Ich kann das nicht entscheiden, ich werde meine Chefin fragen. Kommen Sie am Mittwoch wieder. Dann gebe ich Ihnen Bescheid!"

Ich schaue den Kunden an und sage:"Tja, die Zeiten sind vorbei wo man Rabatt freiwillig bekommen hat!"
"Ja" sagt der Mann. "Vor einigen Jahren hat er mir von sich selbst 10% gegeben. Jetzt muss er die Cehfin fragen."

"Tja" sage ich. "Ich kann mich an Tagen erinnern, da kam der Mann von der KfZ-Versichurng zu uns und hat den Beitrag selbst abgeholt. Und wenn die Rechnung, sagen wir 125 DM ausmache, gab er die 25 DM meinem Vater zurück mit dem Zusatz:'Für das Sparnbuch der Kinder'"

"Weiter kann ich mich erinnern, dass dieser Versicherungsmensch den Kindern zu Weihnachten IMMER etwas mitbrachte. Ich kann mich an ein Geschenk erinnern, als wäre es erst gestern. Er brachte uns ein Set mit Filzstifte und gab trotzdem wieder Geld vom Beitrag an die Kinder ab!"

"Und heute muss man die Chefin fragen!"

"Was hat diese Zeiten geändert?" frage ich in die Runden.

"Früher konnte dir dein Arbeitgeber Mitarbeiterrabatt geben OHNE dass jemand "geldwerten vorteil" darin sah. Kann mich gut erinnern als ehem. Sanitärinstallateur."

"Heute bestimmt jemand anders wieviel Geld ein Arbeitgeber im Monat seinen Arbeitnehmern als "Guddi" geben darf. Nämlich 44 Euro. So die Aussage meines Fahrschullehrers, der seinen Fahrern monatlich 44 Euro gibt. Und geben darf!"

"Bei einem Höneß, Schwarzer und Co werden beide Augen zugedrückt, wenn Steuern beschissen werden."

"Selbst eine Nachbarschaftshilfe kann dir heute als Schwarzarbeit ausgelegt werden, wenn dein Nachbar sich bedanken möchte, in dem er dir eine 'Gegenleistung' dafür gibt."

"Versicherungen werden immer gieriger. Finden Wege wie sie sich vor dem Zahlen drücken können. Früher war es autom. mitversichert, wenn dir ein Bekannter, ein Nachbar, ein Freund beim Helfen - z.B. Umzug - etwas zu Bruch gehen ließ. Ungewollt, unbeabsichtgit. Heute musst du es mitversichern. Und der Staat - der Gesetzgeber - unterstütz das auch noch. Heute musst jeden Pforz versichern.

"Was hat unsere Zeiten geändert? Die Geldgier einiger weniger? Ich weiß es nicht!"

(c) georg mouratidis

Samstag, 25. Januar 2014

Allein oder einsam?

~Allein sein zu müssen 
ist das Schwerste,
allein sein zu können 
das Schönste.
-von Hans Krailsheimer-  

Aha! Was bitte ist der Unterschied zwischen den Beiden? 
Viele Menschen in meinen Seminaren können das nicht unterscheiden. Es ist sehr wohl ein Unterschied ob ein Mensch alleine ist oder einsam.

Hier die Aufklärung:
alleine:  für sich, ohne weitere Person, ohne Anwesenheit von anderen Personen
einsam: ohne Gesellschaft, weit entfernt von der Zivilisation
 
-gm- 

Freitag, 13. Dezember 2013

Die AIKIDO Philosophie!


Ein Bekannter der AIKIDO macht, erzählte mir, dass der Trainer in einem AIKIDO-Dojo die AIKIDO-Philosophie mit der Gewaltfreien Kommunikation verglichen hat. Und mein Bekannter dachte da sofort an mich.

Ich rief diesen AIKIDO-Menschen an und wir unterhielten uns eine geraume Zeit über die beiden Philosophien und stellten fest, dass wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben.

In der Philosophie des AIKIDO wird gelehrt, dass der Kampf vermieden werden soll. Du sollst also den/dem "Kampf" vermeiden, weichen.

Ich habe meinen Bekannten gefragt ob das in seinem AIKIDO Unterricht gelehrt wird. Und er verneinte dies.

Ich stellte mir sodann die Frage, was nützt die Philosophie, wenn sie nicht gelehrt wird? Wenn nicht gezeigt wird, wie jemand der AIKIDO lernt, gezeigt bekommt, wie er mit Kommunikation einen Kampf vermeiden kann.

So haben wir uns entschieden zusammen zu arbeiten. Der AIKIDO-Trainer und ich. Wir wollen die AIKIDO- und die GFK Philosophie vereinen und zeigen/lehren.

Ich würde mich freuen, wenn AIKIDO interessierte mir schreiben, ob sie etwas von der AIKIDO Philosophie gehört haben und ob sie es in ihrem Untericht lehren/lernen?

Wenn ja, was genau ist das was sie lehren/lernen?

Grüßle Georg

Sonntag, 1. Dezember 2013

Verblüffung!

Gestern unterhielt ich mich mit einem jungen Mädchen. Sie ist erst 18.

Sie erzählte mir, dass sie aus Griechenland nach Deutschland gekommen ist, um hier zu arbeiten.
Während unserer Unterhaltungäußert sie ihren Ärger über die Dame beim dtschen Amt.

"Ich komme rein und frage auf Englisch, ob die Beamtin Englisch spricht? Die Beamtin antwortet mit einem yes. Daraufhin erzähle ich ihr mein Anliegen auf Englisch. Und die Bematin antwortet mir auf deutsch. Ich sage der Dame, dass ich kein Deutsch kann, und sie doch gefragt habe ob sie englisch spricht. Und sie ja gesagt hat. Doch sie spricht weiter auf deutsch. Und das hat mich geärgert. Genervt. Das hat sie mit Absicht gemacht! Vier mal ging das so hin und her. Ich englisch, sie deutsch. Und keiner versteht den anderen."

Ich habe den Eindruck, dass das junge Mädchen denkt, die Beamtin macht das mit Absicht. Um sie zu ärgern. Oder einfach nur dispektierlich. Und stelle dem jungen Mädchen eine Frage:"Stell dir vor, du wärst sie! Weshlab würdest du weiterhin deutsch mit mir sprechen?"

"Ich würde aber nicht mit dir weiter auf deutsch sprechen!"

"Stell es dir nur vor bitte!"

"Weil ich dort hängenbleibe. Weil ich es gewohnt bin nur deutsch zu sprechen. Deshalb!"

Sie lächelte ein wenig verschmitzt. So nach dem Motto:"Scheiße, erwischt!" :-D

"Ok, danke Dir" sagte ich. "Noch Fragen?"

Sie war etwas irritiert und verblüfft über sich selber. Denn sie hat wohl erkannt, dass es auch andere Gründe gibt weshalb jemand nicht gleich so reagiert wie wir uns das wünschen!

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 27. November 2013

Mittwoch, 20. November 2013

Samstag, 16. November 2013

Auch Tiere sind voller Mitgefühl!

Tiere haben so einige  menschliche Züge an sich, nur wer genau hinschaut, wird sie erkennen…
Hier mal eine rührende Geschichte von jemanden der viel in der Welt umherreist:

In Indien beobachtete der britische Tierschutzaktivist Bill Jordan Bauarbeiten unter Zuhilfenahme von Arbeitselefanten. Ein Elefant sollte in vorbereitete Gruben große Baumstämme als Pfosten einlassen. Dazu musste er sie mit dem Rüssel greifen, in die Vertikale bringen und dann eben in das Loch stellen. Bei einem Loch weigerte sich der Elefant, den Pfahl hineinzustellen. Er wurde angeschrien und geschlagen von den Elefantenführern und Bauarbeitern. Bis einer auf die Idee kam, in das Loch zu schauen. Da war ein kleines Katzenbaby reingefallen. Der Elefant weigerte sich unter Schlägen und Schreien, dieses Kätzchen zu verletzen!

(Quelle: Gordon Smith “The Amazing Power Of Animals” Hay House UK 2008, ISBN 978-1-84850-008-2, S. 57f)

Dienstag, 12. November 2013

Für wen das alles?

Und es begab sich, dass ein reicher Mann seinen Reichtum betrachtete und sich darüber freute! Doch da kam ihm die Sorge ins Gesicht. Was wenn das nicht so weitergeht mit der Ernte. Also beschloss er jedes Jahr seine Ernte zu häufen und zu häufen. Aus Angst, dass er mal nichts mehr haben könnte. Und er wollte morgen damit beginnen. Und er ging beruhigt ins Bett.

In seinem Traum erschien ihm der "Herr" und fragte ihn: "Du Narr, für wen machst du das alles? Heute Nacht werde ich dich holen!"

Das erinnert mich an das Zitat von Krishnamurti:"Es wundert mich sehr, wieviel Energie die Menschen in die Vergangenheit und in die Zukunft verschwenden. Und übersehen dabei, dass das Leben jetzt passiert."

Es ist an der Zeit sich Gedanken über sein Leben zu machen, und sich fragen:"Für wen das alles?"

(c) georg mouratidis