Mittwoch, 26. August 2015

Irgendwie bin ich verunsichert.

Einer meiner Fahrgäste, ist ein guter Bekannter geworden. Mit dem Wort Freund bin ich da sehr sparsam.

Ich bin mit ihm aufs Landratsamt gefahren um seine Führerscheinangelegenheit zu erledigen. Da er kein Deutsch spricht, hat er mich gefragt und ich habe ihn gerne unterstützt.

Danach sind wir zu mir nach Hause, weil er mir helfen wollte meine Leinwand an die Decke zu schrauben. Bei einer Schraube die er an die Decke drehte, schaute er mich an und sagte: "Its ok. It holds!"

Ich musste sehr laut lachen. Er schaute mich an und fragte mich, weshalb ich lache.

Ich sagte ihm:"Wie du das gesagt hast. Mit weit geöffneten Augen. Als ob du Angst hattest etwas falsches gemacht zu haben und um Entschuldigung schautest!"

"Ja" sagte er. "Du hast mich angeschaut wie mein Vater. Und der hätte gesagt, was kannst du eigentlich? Kannst du auch mal was richtig tun?"

"Ich möchte nicht, dass du mich mit deinem Vater vergleichst! Ich bin nicht dein Vater. Und auch möchte ich dich nicht an deinen Vater erinnern!"

"Das kommt automatisch" sagt er.

Einige Tage später, fragte er mich wie er sich bei einer bestimmten Situation verhalten soll. Ich war irritiert, denn das war eine persönliche/private Situation.

Ich fragte ihn warum er mich das fragt.

Er antwortete:"Du bist wie mein Vater. Ich habe nur dich zum Fagen!"

Und genau das verunsichert mich etwas.
Aus meiner Sicht - natürlich - habe ich ihm eine Antwort auf seine Frage gegeben.

Ich möchte, dass er mich als sein Bekannter fragt und nicht als sein Vater.
Und dass er weiß, dass ich die Antwort als Bekannter und nicht als sein Vater gebe!

(c) georg mouratidis

Montag, 24. August 2015

Because i wanted to do something good today!

Heute war ich mit einem Freund im EDEKA in Weil der Stadt einen Kaffee trinken.
Auf dem Weg zum Auto sehe ich einen Mann der nach Flaschen im Mülleimer sucht.

"Sammelst Du Flaschen?"
"ja! antwortert der Mann.

"Möchtest du welche haben? Ich habe welche im Auto".

"Ja!"

Wir laufen zum Auto und ich gebe ihm einen Karton voll mit leeren Flaschen.

Er bedankt sich und wir verabschieden uns.

Zuhause fragt mich mein Freund:" Why did you gave the bottles to that man?"

"Because i wanted to do something good today"

"Oh, okay" sagte mein indischer Freund Amit.

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 1. Juli 2015

Wann ist ein Freund ...

... denn ein Freund?

Ich habe endlich meine Wohnung verkauft. Und ich bin glücklich darüber. Muss meine Wohnung bis zum 31.8.2015 räumen. Ja, und das stellte mich unter Druck, da ich noch keine andere Wohnung habe.

Um mir den Druck zu nehmen, dachte ich, fragst mal deine "Freunde" ob du bei einem unterkommen kannst. Die Möbel würde ich in Lagercontainer lagern. Und natürlich würde ich auch was dafür bezahlen wollen.

Also, fing ich an, bei den "Freunden" anzufragen.

Die 1. Antwort die ich erhielt, schickte mir Begrüdnungen wie "oh, mein neues Auto kommt, das stelle ich dann in der Garage. Wo willst du parken?" oder "Bei mir ist es wie auf einer Baustelle und ich weiß nicht wie es bis Sommer aussehen wird. Ich habe selber kaum Platz zum Schlafen?"

Meine Antwort war: "Liebe XY, ich habe dich gefragt, WEIL du es mir mal angeboten hast. Und zudem habe ich in Erinnerung, dass du Geld brauchst. Und traue dich NEIN zu sagen, wenn du es nicht willst. Dieses Rumgeeiere hilft mir nicht weiter. Also, JA oder NEIN? Bei einem NEIN weiß ich, dass ich weiter suchen werde.". Darauf kam das eindeutige NEIN.

"Wie einfach das Leben ist, wenn man klar, ehrlich und deutlich kommuniziert, gell?"

Die 2. Antwort war eine "verschmähte" Liebe. Nachdem ich meine Frage gestellt hatte, fing sie mir "vorzuhalten" wie ich mich ihr gegenüber verhalten habe, obwohl sie ja so gerne mit mir was anfangen wollte. Das ich sie abgewisen hätte und jetzt komme ich verlange nach Hilfe. Diese Frau ruft mich aber jeden Monat mind. ein Mal an. Auf die Frage hin (in der Vergangenheit) wieso sie mich denn anruft, war ihre Antwort, "weil ich dich mag". AHA!

Die 3. Antwort:" Das kann ich mir sowieso nicht erlauben. In meinem kleinen Dorf!"

Die 4. Antwort: "Ich habe den Platz nicht. Ich habe ja nur 2 Zimmer"

Das ging bei 5 sogenannten Freunden so.

Und jetzt kommt der Grund warum ich diese Begebenheit festhalten möchte.

Ein indischer Fahrgast - der mich zu seiner Hochzeit eingeladen hat - war gestern wieder in meinem Bus mitgefahren. ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und habe ihn das Gleiche gefragt und auch gesagt, dass er bitte sich frei fühlen darf, ein NEIN zu sagen.

Seine Antwort war sofort: "You are welcome my friend!"

Ich traute meinen Ohren nicht und fragte, ob es sein Ernst sei. Er antwortete "YES"

Und ich fragte ihn dann wieviele Zimmer er denn hätte. Er sagte, "Ein Zimmer. Aber du bist willkommen!"

Ich bekamm eine riesen Gänsehaut und feuchte Augen. Ein wildfremder Mensch, der mich kaum kennt - im Gegensatz zu meinen so genannten Freunden -, der nur ein Zimmer hat - andere haben 4 Stockwerke, andere sogar 5 Zimmer -, gibt mir die Unterstützung. Und dadurch habe ich den Druck nicht mehr.

Da fragte ich mich "wann ist ein Freund denn ein Freund?", "was macht einen Feund eigentlich aus?"

(c) georg mouratidis

Samstag, 20. Juni 2015

Why you are driving bus?

Heute hatte ich eine interessante Begegnung. Ich traf mich mit einem jungen Mann. 30, Inder, Ingineur und mein Fahrgast.

Unsere Geschichte begann im Bus. Vor ein paar Tagen. Dort haben wir uns über "Kompromiss" unterhalten. Er meinte, dass in einer Beziehung immer ein Kompromiss notwendig sei. Dass es ohne Kompromiss nix geht. Dem widersprach ich vehemengt. Wir haben in unserer Unterhaltung festgestellt, dass er "reccomendation" meinte, und nicht Kompromiss.

Ich habe ein paar Beispiele vorgebracht die in zu mindest "genötigt" haben darüber nachzudenken. Und er stimmte mit mir überein, dass eine Empfehlung etwas anderes ist las ein Kompromiss, Und, dass man bei einem Kompromiss etwas aufgibt (aufgeben muss) zu Gunsten eines anderen.

Heute haben wir uns getroffen, weil er meine Unterstützung als Dolmetscher bei vodafone benötigt hat. Und ich habe es auch gerne gemacht. Danach haben wir uns hingesetzt und wir unterhielten uns über "Gott und die Welt".

Über ihn, seine Jugend, sein Ehe, seinen Beruf, ...
Über die Liebe, bedingungslose Liebe, Agape, Eros, Stoika, Philia.
Über Gefühle und Bedürfnisse. Warum es keine "gute" und keine "schlechte" Gefühle gibt. Dass es
nur Gefühle gibt. Die weder gut noch schlecht sind. 

Ich fragte ihn, ob er wisse warum es mir wichtig ist, dass es keine "gute" oder "schlechte" Gefühle gibt? Er antwortete mir un dich merkte, dass wir uns "verstehen".

Plötzlich fragte er ich:" Why are you driving bus?"

"Nun" sagte ich ihm, "weil es hier bei dem Menschen der Schmerz noch nicht hoch genug ist. Und weil Menschen glauben, dass sie das nicht brauchen und natürlich wegen des Geldes! Würdest du mir für unser Gespräch 150 Euro die Stunde geben?" fragte ich ihn.

"Nein" sagte er "aber nicht alles muss mit Geld bezahlt werden!"

"Da stimme ich dir absolut zu" sagte ich ihm. "Aber, wie kann ich - weil ich es gerne machen würde - mit dieser Arbeit existieren, wenn ich kein Geld bekomme/verlange?"

Kurze Atempause, dann sagt er:"You are on the wrong place. There are a lot of people out there who need your support!"

"Tja, ich sehe es genau so", sagte ich ihm.

Aber ich kann sie nicht zu mir hinprügeln! :-D


(c) georg mouratidis

Für was bezahlen dich die Leute eigentlich?

Diese Frage stelle mir jemand, dem ich erzählt habe was ich nebenberuflich mache. Dass ich als Coach, Trainer aber auch als "Psychologischer Berater" selbstständig bin.
Zuvor fragte er mich, ob ich diesen Menschen dann Lösungen anbiete und ihnen dadurch helfe. Meine Antwort war, dass ich keine Lösungen anbiete und ich hoffe, dass ich niemandem helfe *zwinka.

"Hä" sagt er. "Was machst du dann mit ihnen?"

"Nun, ich stelle Fragen und bringe sie dazu selbst nachzudenken. Denn würde ich ihnen Lösungen anbieten, auf den Tisch legen, dann würden sie mich jedes Mal wenn sie wieder in diese Situation kommen, mich einnehmen wie ein Aspirin. Und das ist nicht was ICH will!"

Kurze zeit Atempause. "Ist das privat oder bekommen sie das über die Krnakenkasse bezahlt?"  fragt er mich.
"Das ist sprivat" antworte ich ihm.

Wieder Atempause. Diese aber länger :-)

"Aber wenn du ihnen nicht hilft und keine Lösungen anbietest, für was bezahlen sie dich eigenlicht?"

"Nun" antworte ich ihm "ich stupse sie an und ver-rücke sie ein wenig. Vllt. bekommen sie dann eine andere Sichtweise auf das Ganze."

Eine sehr lange Pause und dann kommt er zu mir und sagt:"Das was du erzählt hast, mit dem anstupsen und ver-rücken ist mir vor jahren selbst mal passiert."

Und erzählt mir über seine "verkorkste Liebe" und das er durch die psychologische BEratung darüber hinweg kam.

"Und was hat der Psychologe gemacht?" frage ich ihn.

"Er hat mich ver-rückt. So wie du es gesagt hast!"

(Anmerkung: ich möchte hier nicht erzählen was er mir alles erzählt hat, da es sein Privates ist. Interessant finde ich jedoch, dass er nach eine Weile selbst zu mir kam und mir freiwillig darüber erzählt hat. Hm, habe ich ihn ver-rückt?)


(c) georg mouratidis

τα γραφής όλα *

Hä, wasn das? (siehe Erklärung am Ende des Artikels.

Ich treffe meinen Kollegen an einer Bushaltestelle.
"Hallo Großer" sage ich zu ihm.
"Mouratidis!" antwortet er mir. "Wie geht es dir?"

Ich komme gar nicht dazu ihm zu antworten, dann sagt er:"Du hast keine Not. τα γραφής όλα!"
Ich überlege einen kurzen Moment und dann sag eich ihm: "Wenn du mit "τα γραφής όλα" meinst, dass ich vieles nicht an mich ran lasse, dann stimme ich dir zu!"
 
"Ja" sagt er, "und ich beobachte dich, dass es dir gut geht dabei. Du bist so ausgeglichen!"

Ich stimme ihm zu und sage:"Ja, wenn mir aber Sachen auf den Keks gehen, dann sage ich das auch. Und mir ist es nicht wichtig wer mir gegenübersteht. Ob Chef oder Kollege, Mann, Frau, Kind, Freund, Fremder!"

"Ja" sagt er. "Und das bewundere ich an dir".

"Tja" antworte ich ihm, "es gibt Menschen die finden es toll und andere weniger toll und andere finden es gar nicht gut! Aber, wie du gesagt hast, τα γράφω όλα. Nun, jeder kann das lernen! Wie? Fragt mich!"

* τα γραφής όλα ist im Deutschen nicht möglich zu übersetzen. Es fehlt der wirkliche "Geist" des Satzes wenn ich es übersetze.  Es ist eine Ausdrucksweise wenn Personen, Dinge, Handlungen, Gesagtes einen nicht erreichen. Es könnte frei übersetzt werden mit: [1] es ist dir scheiß egal, [2]es stört dich nicht, ]3]es interessiert dich nicht, [4]du nimmst es nicht persönlich, [5]es geht dir am Arsch vorbei. Aber wirklich nur ganz frei übersetzt.

(c) georg mouratidis

Samstag, 13. Juni 2015

Rechtfertigungen fürs eigene Handeln?

"Ich bin Moslem. Ich darf keinen Alkohol trinken!"

"Ich bin Moslem. Ich darf kein Schweinefleisch essen!"

"Wenn ich das Geld hätte würde ich Deine Wohnuhng kaufen. Ich bin Moslem, ich darf kein Zinsgeschäft machen!"

"Ich bin Jude. Ich darf keine Meeresfrüchte essen!"

"Ich bin stink katholisch. Homoehe kommt nicht in Frage!"

"Ich bin Christ. Ich darf nicht für die Homosexualität sein!"

"Sie sind älter. Ich muss Ihnen die Tür aufhalten! So steht es im Knigge!"

"Ich mache Diät. Ich darf das nicht essen!"

Wer kennt solche Aussage nicht. 
Ich höre sie sehr oft und frage mich dabei, ob es die eigene Überzeugung ist, oder ob es jemand nicht macht, weil es ihm seine Religion/Glaubenssätze/Sitten & Bräuche verbieten?

Wieso muss betont werden, dass man das oder das IST?

Wieso sagt man nicht einfach: "Ich trinke keinen Alkohol!"

Oder braucht es eine Rechtfertigung für sein Handeln?

Kennt ihr solche "Rechtfertigungen" auch? 
Von Euch oder von Eurem Umfeld.
Teilt sie doch hier einfach.

(c) georg mouratidis

Freitag, 29. Mai 2015

Wie weit Kontditionierung reicht!?

Neulich unterhielt ich mich mit einem jungen türkischen Mann, der mir sagte, dass er bald heiraten müsste!

"Muss?" fragte ich ih. "Warum muss?"

"Naja, weil meine Eltern das wollen. Sie wollen Enkelkinder und so!"

"Und was willst du?" fragte ich ihn.

"Ich will das nicht!" sagte er.

"Und warum tust du es dann?"

Achselzucken!

Oh mein Gott, diese Konditionierungen!!!

Wann fängt der Mensch endlich das zu tun was er selber für sich will? 

Wann wird den Eltern bewusst WAS sie da hochzüchten? 
Fremdbestimmte Menschen!

(c) georg mouratidis

Sonntag, 24. Mai 2015

Sie verstehen mich falsch!

Ich stehe an der Nordsee. 

Am Restaurant Nordsee und möcht emir etwas zu Essen kaufen.
Da höre ich plötzlich jemanden Folgendes sagen:"Geh da weg, der Mann hat hinten keine Augen!"

Ich drehe mich um und sehe ein kleinen Jungen hinter mir und seinen Vater.

Ich schaue seinen Vater an und sage: "Oh doch, ich habe hinten Augen!"

Darauf antwortet der Vater:"Äh, nein. Sie verstehen mich falsch!"

Ich schaue ihn an und frage:"Woher wollen Sie wissen wie ich Sie verstehe?"

Das Gesicht hättet ihr sehen "sollen".

Ich zahle, drehe und bücke mich zum Jungen - der immer noch ganz nah hinter mir steht - und frage ihn:"Darf ich bitte an dir vorbei?"

Der "junge Mann" geht zur Seite und ich bedanke mich bei ihm und geh weiter.
 


(c) georg mouratidis

Samstag, 23. Mai 2015

Den Charakter eines Menschen erkennt man doch an seine Taten!

IST DAS WIRKLICH SO??

Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit meiner Kollegin. Bei ihr zu Hause. Sie hat mich zum Kaffee eingeladen.

Wir unterhielten uns über Menschen, Kommunikation, Verhalten.

Da sagte Sie:"Menschen erkennt man doch an ihren Taten!"


"Nein" sagte ich. "WIR machen sie zu etwas!"

"Aber durch ihre Taten kann ich doch sehr wohl sagen WAS sie sind!"

"Nein, du weisst nicht WAS ein Mensch IST, wenn du nur seine Taten siehst!"

"Hä, verstehe ich nicht." sagte sie und wir haben zu mindest diese Diksussion beendet.
 

Ein paar Wochen später kam mir das Leben zur Hilfe. Meine Arbeitskollegin ludt mich zum Osteressen ein. Mich und auch ein Arbeitskollegen-Ehepaar. Der Mann selber war mir sehr sympatisch. Die Frau gab sich in Ihrem Benehmen eher "männlich". In ihren Bewegungen, Haltungen und auch Sprache. Und genau diese Sprache sprach ich dann auch mit ihr. Was ihr nicht gefiel. 

Von einem Augenblick auf den anderen stand sie auf, forderte ihrem Ehemann und ihrer Tochter aufzustehen und die Geseelschaft zu verlassen. Mein Gastgeber begleitete sie nach unten, verabschiedete sie und kam wieder hoch.

"Und was hat sie gesagt?" fragte ich sie.

"Möchtest du den genauen Wortlaut?" fragte mich mein Gastgeber.

"Ja klar!"


"Sie sagte: 'Er respektiert Frauen nicht. Er respektiert nichts. Er ist respektlos!'. Das hat sie gesagt. "

Ich schmunzelte nur.

"Aber so bist du nicht!" sagte mein Gastgeber. "Du bist weder respektlos, noch respektierst du nicht die Frauen. Dafür kenn ich dich sehr gut!"

Ich musste wieder schmunzeln. "Weisst du jetzt was ich dir vor ein paar Tagen bezüglich Charakter und charaktierisieren sagen wollte?"



Sie schaute mich an und nickte zustimmend!

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 14. Mai 2015

Sind Sie verliebt?

"Merhaba!" begrüße ich die junge Türkin - vor ein paar Tagen - an der Kasse von LIDL.

"Merhaba!" antwortet sie mir


"Sagen Sie, sind Sie verliebt?" fragt sie mich dann.

"Ja" antworte ich ihr.

"Oh, ja das sieht man." antwortet sie. "Sie kommen so glücklich und mit einer Leichtigkeit und einem Lächeln hier rein!"

"In mich." antworte ich. "Ich habe mich in mich verliebt".


Die Kassiererin lacht. Ich weiß nicht ob sie erschrocken ist, weil ich gesagt habe, dass ich mich (wieder) in mich verliebt habe.

"Wow" höre ich die Kundin an der Kasse sagen. "Das ist wundervoll wenn man das von sich sagen kann. Viele Menschen können das nämlich nicht. Ist aber auch sehr schwer!!" fügt sie hinzu.


"Das ist allerdings wahr!" antworte ich ihr.

"Warten Sie auch mich draussen." sage ich zur Kundin. "Ich zeige es Ihnen sehr gerne."

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 13. Mai 2015

Gefreut habe ich mich heute

...beim LIDL...
...auf dem Parkplatz!
Ich habe meinen Einkaufswagen zurückgebracht und laufe zu meinem Auto. Da bemerke ich eine junge Türkin wie sie eine andere Türkin etwas fragt.

 


Ich verstehe natürlich gar nichts, doch ich interpretiere, dass sie die andere junge Türkin fragt, ob sie ein Eis will. Ich nehme eins, sage ich ganz "frech". "Gerne" antwortete sie. Ich stoppe meinen Gang zum Auto, laufe zu ihr hin und sie reicht mir ein Eis. "Vielen Dank!" sage ich. "Sehr gerne" antwortete sie.
 
Das ist das Leben wie es mir gefällt. Einfach nur "Freude".

(c) georg mouratidis

Dienstag, 12. Mai 2015

Muslime und Alewiten bekommen 3 Feiertage in DEU

Heute in den Nachrichten:

BaWü möchte den Muslimen und Alewiten 3 ihrer wichtigsten rel. Feiertage als "arbeitsfrei" gewähren. Der Arbeitgeber darf ihnen das Feiern und Fehlen in diesen Tagen nicht verbieten.

Ich finde das im Zuge der Integration sehr gut. Hut ab liebes BaWü!

Aber:

Was pasiert mit all den anderen Konfessionen die in DEU so keuchen und fleuchen? Z.B. Orthodoxen. Diese feiern z.B. Ostern nicht unbedingt genau zeitgleich mit den Deutschen Ostern? Ich finde es im Zuge der Integration ganz schön diskriminierend - diesen, anderen Konfessionen gegenüber!!!

Und, was machen die Muslime und Alewiten, wenn DEU Ostern und Weihnachten feiert. gehen die trotzdem arbeiten? Oder nehmen sie "Zwangsurlaub", denn das wäre ja dann mehr als nur "gerecht"???  Den deutschen gegenüber. Und nicht nur denen gegenüber.

Kann ja nicht angehen, dass diese Menschen bevorzugt werden und 3 Tage mehr an Feiertagen haben, oder? '

Ich weiß nicht, heisst 3 Feiertage auch drei Tage - in Worten: DREI - oder kann das mehr Tage heißen. Denn Weihnachten besteht ja auch aus 2 Tagen, wenn nicht drei, nimmt man Heilig Abend mit hinein?

Fragen über Fragen???? Ja liebe Politiker, bin gespannt auf eure Antwort.

Und dann wundert ihr euch, wenn Einheimische sich "diskriminiert" "fühlen"?

Oder leide ich jetzt auch noch unter Xenophobie, z. deutsch: "Fremden-angst"???
Ich weiß, Phobie ist mehr als Angst.

Tja!

BTW: hier nachzulesen wieviele Konfessionen mit wievielen Mitgleidern es in DEU gibt. http://www.pinselpark.org/religion/sekten/auflist.html

Sonntag, 3. Mai 2015

Ich habe Recht zu haben! - oder auch sprechen, hören, verstehen (wollen)!

"Guten Tag, haben Sie Kontakt zum anderen Fahrer?" fragt mich ein Fahrgast der in meinen Bus einsteigt. Ohne auf meine Antwort zu warten sagt er weiter:"Dann rufen Sie ihn an und sagen Sie ihm, er soll nächstes Mal nicht so früh abfahren. Es waren zwei oder drei Minuten."

"Das glaube ich nicht" sage ich ihm.

"Dooch" sagt er und das mit einer Überzeugung in seiner Stimme. Läuft dann weiter und setzt sich hinter mich.

An der Endstation angekommen, läuft er an mir vorbei und wünscht mir ein schönes Wochenende.

"Können Sie mir bitte sagen wieviel Uhr es it?" frage ich ihn.

"Meinen Sie jetzt? Wieviel Uhr es jetzt ist?" fragt er.

"Ja" sage ich "jetzt!".

"Ich habe keine Uhr!"

"Aha, und woher wissen Sie, dass er früher abgefahren ist?"

"Eine Uhr ist an der Pforte. Und laut dieser Uhr ist er 2 Minuten früher abgefahren!"

"Welchen Grund hätte er früher abzufahren?" frage ich.

"Keine Ahnung" sagt er "aber es ist jetzt auch egal!"

"Mir ist es nicht egal" antworte ich ihm. "Und ich glaube nicht, dass er früher los ist!"

"Dann bezeichnen Sie mich jetzt als Lügner!" sagt er. In einem ruhigen Ton.

"Nein, dass ist Ihre Interpretation! Ich glaube nicht, dass mein Kollege früher los ist. Das ist das Einzige was ich Ihnen gesagt habe!"

Er steigt aus und wir wünschen uns ein schönes Wochenende.

An der oberen Pforte angekommen, kann ich die Uhr der Pforte ganz genau sehen. Jetzt dürft ihr genau einmal raten, welche Zeit diese Uhr gezeigt hat. Im Vergeleich zu meinem Bus?

Na?

Sie ging zwei Minuten nach.

Tja, das zum Thema "Sie bezeichnen mich als Lügner!"

(c) georg Mouratidis