Dienstag, 27. September 2016

Es sind immer die Anderen schuld!

Heute ist mir etwas passiert was ich hier festhalten will.

Am Empfang eines "Weltunternehmens" stehe ich und unterhalte mich mit der Empfangsdame! Ich möchte meinen neuen Auswei abholen. Neben mir steht ein Mann der einen Schlüssel über den Tresen hält und mit diesem hin und herwedelt. Die Dame sagt etwas zu mir was ich nicht verstanden habe. Und ich sagte zu ihr:"Bedauere, aber ich konnte dich nicht verstehen, weil der Herr hier neben mir dazwischen geredet hat!". Sie wiederholt das Gesagte und plötzlich lässt der Mann neben mir wütend den Schlüssel auf den Tresen vor die Frau fallen und läuft weiter.

Sie dreht sich zu ihm und sagt: "Also, herr Mayer dass muss jetzt wirklich nicht sein, oder?". Er dreht sich zu ihr und sagt: "Wenn der da so unhöflich ist!" und läuft weiter.

"Nun", rufe ich ihm hinterher. "Es sind immer die Anderen schuld! So soll es sein!". Er nickt mit dem Kopf und läuft weiter.

Die Dame schaut mich an und sagt: "Das sollst du nicht glauben. Dass sind studierte Leute. Hochbezahlte Leute. Aber keinen Anstand. Das geht jeden Tag so. Und wenn ich es zu Hause erzähle, dann sagt man mir, 'das ist doch nicht möglich'".
Dann sage ich:"Doch, genau das ist möglich!"

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Warum ich es festhalten will. Nun, wieder ein Beispiel dafür, dass immer die Anderen am eigen Verhalten schuld sind! Oder?

(c) georg mouratidis

Freitag, 23. September 2016

Der Koran - lesen aber nicht verstehen!

Heute hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem türkischen Moslem.

Ich: "Kannst du den Koran lesen?"
Er: "Ja!"
Ich: "Verstehst du auch was du da liest?"
Er: "Nein!"
Ich: "Woher hast du dann dein Wissen über den Koran? Über deinen Glauben? Wenn du doch den Koran nicht verstehst?"
Er: "Von meinem Imam!"
Ich: "Du vertraust also dem was er sagt?"
Er: "Ja!"
Ich: "Aber, woher willst du dir sicher sein, ob das was er dir da erzählt auch darin steht!"
Er: "Er hat doch das studiert?"
Ich: "Woher willst du wissen ob das da genau so drin steht, wenn du es nicht selbst verstehen kannst?"
Er: "Aber der Imam hat doch studiert!"
Ich: "Ja, aber wie bist du sicher, dass er es richtig wiedergibt?"
Ich: "Kennst du Martin Luther?"
Er: "Ja, Martin Luther King!"
Ich: "Nein,..". Und ich versuchte ihm mit diesem Beispiel verständlich zu machen was ich mit meiner Fragerei erfahren möchte.

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Diese Diskussion wäre wahrscheinlich ewig so weiter gegangen, wenn nicht ein Kollege es ihm auf türkisch erklärt hätte. Nach der Erklärung sah mich der eine Kollege an und konnte mir keine Antwort mehr darauf geben.

Nana Mouskouri, einer griechischen Sängerin sagt man nach, sie konnte in sieben verschiedenen Sprachen singen. Sprechen und verstehen konnte sie aber nur drei. Sagt man.

So oder so ähnlich geht es wohl den vielen Moslems die ausserhlab arabischer Länder leben. Die zwar den Koran kennen ihn aber nicht verstehen. Weil sie eben kein Arabisch sprechen. Geschweige denn verstehen.

(c) georg mouratidis

Samstag, 17. September 2016

Eine wundervolle Erkenntnis

Heute unterhielt ich mich wieder mit meinem muslimischen Bekannten. Heute ging es um die Sure 2, Vers 190-194.

Ich: "In der Sure 2 steht..."
Er: "Die Kuh. Die längste."
Ich: "Ja, also im Vers 190-194 steht: 'und tötet sie'":
Er:" Ja, die Ungläubigen. Die den Glauben angreifen..:"
Ich: "Einen Moment, nur damit ich es richtig verstehe: 'Steht in der Sure 2 'und tötet sie'?"
Er: "Ja, das wort steht drin. und tötet sie. Tötet sie, wenn der Glaube in Gefahr ist. Sonst verschwindet er ja irgend wann mal!""
Ich: "Also nochmal, im Koran steht, all die die den muslimischen Glauben gefährden, dürft ihr töten?"
Er: "Ja!"
Ich: "Damit der muslimische Glaube nicht verschwindet, ausgelöscht wird?"
Er:" Ja, sonst ist er ja irgend wann mal doch weg!"

(Anmerkung von mir: Er meinte es genau so wie er sagte. Leider habe ich ihn nicht gefragt, wie er denn erkenne ob ich seinen Glauben "töte". Und wie er mich denn töten würde.)

Ich: "Na dann mein Freund, sind die einzige wahren Moslems nur der IS. Denn der lebt genau das was im Koran steht!"

Ich weiter: "Und ich danke dir von ganzem Herzen für diese Erkenntnis. Und das meine ich ohne irgendeine Ironie. Denn das hat jetzt nicht irgend ein Rechter oder PEGIDA oder Christ gesagt. Das hat mir ein Moslem erzählt! Ich danke dir mein Freund!"

Er hatte mir nichts entgegenzubringen.
Das macht mich nachdenklich!

Anmerkung von mir: Und dann gibt es Menschen (muslime und andersdenkende die behaupten der Islam seine eine Religion des Friedens und der Nächstenliebe? Wie kann das sein, angesichts dieser Worte im "heiligen Buch" des Islam?

Im NT habe ich solche Geschichten nicht gefunden. Von wegen tötet sie, die Ungläubigen. Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, ich weiss mehr über den Koran als mancher Moslem. Wie auch: 20% der Moslems auf der ganzen Welt verstehen kein arabisch. Sie können es lesen aber nich verstehen. Wie wollen sie dann Koran verstehen? Sie können doch nur das verstehen was ihr Mentor ihnen doch erzählt. Naja.

(c) georgios mouratidis

Samstag, 6. August 2016

"Demokratischere" Demokratie! Hä?

Dialog zwischen mir und einem jungen Menschen (28).

Er: "Also, du möchtest eine "demokratischere" Vorgehensweise hier in DEU?

Ich: "Es gibt kein "demokratischere". Es gibt Demokratie. Punkt. So wie sie meine Urväter angedacht haben!"

Er: "Ich finde es gefährlich, wenn Menschen in einer echten Demokratie entscheiden dürften!"

Ich: "Was genau findest du daran gefährlich?"

Er: "Sie sind nicht in der Lage zu entscheiden. Sie werden primitiv entscheiden. Und das kann dann gefährlich werden. Also ich will keine echte Demokratie!"

Ich: "Hast du dich denn schon mit "Demokrarie" befasst?

Er: "Nein!"

Ich: "Worüber diskutieren wir denn dann?"

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Naja, ich schreibe jetzt nicht was ich über Bildung hier in DEU denke! Und nicht nur in DEU!

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 4. August 2016

Angst vor dem Nachfragen! Warum?

Ein Dialog zwischen mir und einem jungen Menschen (28), der vom Alter her mein Sohn sein könnte.

Ich: "Kannst du mir bitte sagen was deine Motivation ist, mich vier Mal die selbe Frage zu stellen? Ich will das wissen, weil mich das einfach nervoös macht. Mich auch ärgert!"

Er: "Weil ich es nicht verstanden habe? Weil ich hier neu bin. Irgendwann mal wird der Tag kommen wo ich dann nicht so oft fragen werde."

Ich: "Ok. Das 1. Mal nicht verstanden. Das 2. Mal vllt. auch noch ok. Aber weshalb 3. und 4. Mal. DIE selbe Frage! Weshalb sagst du mir beim 3. Mal schon nicht: 'Halt Georg, kannst du mir es bitte so erklären, dass ich es verstehe?'"?".

Er: "Weil man nicht zugeben will, dass man etwas nicht verstanden hat? Vllt. hat man Angst davor?"

Ich: "Ok, ich liebe dich für diese Aussage. Kannst du dir aber vorstellen, was dadurch passiert? Ich will dass du mich unterbrichst, mir sagst, dass du es nicht verstanden hast und mich bittest es dir nochmal so zu erklären!"

Er: "Das ist aber sehr schwer. Und nicht üblich. Bei dir darf man das, aber bei anderen vllt. nicht!"

Ich: "Ich bin nicht die anderen. Ja, und ich will, dass du mich sofort unterbrichst. OK?"

Er: "Dann bitte ich dich mich daran zu erinnern, wenn das wieder vorkommt!"

Ich: "Ja, sehr gerne."

Anmerkung: "Mich stimmt das sehr traurig, dass Menschen Angst davor haben zuzugeben etwas nicht verstanden zu haben. Noch trauriger macht mich das dann, wenn der Mut fehlt nachzufragen BIS es sitzt.

(c) georg mouratidis

Montag, 25. Juli 2016

Was ist Sünde?

Ein Dialog zwischen mir und einem Kollegen (Christ).

Er: "Sünde ist, wenn man sich von Gott entfernt!"
Ich: "Kann ich mich nicht nur von etwas entfernen wenn ich schon mal dort war?"
Er: "Ja!"
Ich: "Was aber wenn ich erst auf dem Weg dorthin bin?"
Er: "Dann kannst du auch nicht sündigen!"
Ich: "Ich liebe dich dafür! Denn, da ich mich nicht auf diesen Weg machen werde, kann ich auch nicht sündigen?!"

(c) georg mouratidis

Sonntag, 26. Juni 2016

Und tötet sie, (die Ungläubigen)...

Heute hatte ich eine Unterhaltung mit einem Muslimen. Wir unterhielten uns darüber, dass ja im Koran das Töten gegenüber Ungläubigen "fördert", "verlangt". Was ich behauptete. Weil ich das gelesen habe! Im Koran.

Er fragte mich, wo das denn stünde?
"Na, im Koran", antwortete ich.

"Da steht, dass wir Ungläubige töten dürfen?"
"Ja" antwortete ich.

"Und was sind Ungläubige?" fragte er.
"Na alles was nicht dem Islam angehört. Alles was kein Moslem ist!" antwortete ich.

"Das ist Quatsch" antwortete er!

"Soll ich es dir vorlesen?" fragte ich.

"Ja" sagte er. Also ließ ich vor:


„Und tötet sie, (die Ungläubigen) wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ Sure 2, Vers 191

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid.“ Sure 2, Vers 217

„Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, nach dem Kampf in ihm. Sprich: Der Kampf in ihm ist schwerwiegend; aber (die Menschen) vom Wege Gottes abweisen, an Ihn nicht glauben, den Zugang zur heiligen Moschee verwehren und deren Anwohner daraus vertreiben, (all das) wiegt bei Gott schwerer. Verführen wiegt schwerer als Töten. Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“ Sure 2, Vers 218

"Ja, das steht in deiner Übersetzung." antwortete er.

"Willst du behaupten, in eurem Urtext steht was anderes drin?" fragte ich.

"Ja" sagte er.

"Ok", sagte ich. Kannst du mir bitte sagen was in deinem arabischen Koran in der Sure 2:191, 2:217 und 2:18 steht?

Er spielte an seinem Handy rum als ob er suchte. Dann sagte er: "Ich schaue zuhause, hier habe ich kein Netz!"

"Ok" sagte ich. "Obwohl mich das schon verwundert!"

Am nächsten Tag trafen wir uns und ich fragte ihn ob er denn nachgeschaut habe?

Er antwortete "Nein, habe ich nicht!"

"Weshalb nicht?" fragte ich.

Nun, er hat mir darauf keine Antwort gegeben. Ich frage mich ernsthaft, ob er seinen Koran überhaupt kennt?

Nun sitze ich hier ich armer Tor und weiss es immer noch nicht! Steht es nun im Koran? Ja oder Nein? Denn die Übersetzungen scheinen ja alle falsch zu sein. Ich weiß, es ist sowieso ein Frevel den Koran zu übersetzen.

(c) georg mouratidis

Er ist arrogant!

Dialog wischen mir und einem anderen Menschen (Mann).

Er: "Der da drüben ist arrogant!"
Ich: "Und was stört dich daran?"
Er: "Na, er! Er ist arrogant."
Ich: "Ich möchte wissen warum dich das stört?"
Er: "Ich verstehe nicht!"
Ich: "Woran machst DU es fest, dass ER arrogant ist?"
Er: "Öhm, kann ich dir nicht sagen!"

Ich war nicht erstaunt, denn das erlebe ich ziemlich oft. Menschen sind in der Lage zu ver/be-urteilen. Fragst du sie, woran sie es festmachen, können sie es dir nicht sagen? Woran aber liegt das?

Und dann behaupten Menschen ist sei wortglauberisch! Nun?

(c) georg mouratidis

Sonntag, 5. Juni 2016

Wieviel Urteil ...

Ein Dialog zwischen zwei Menschen den ich beobachtet habe.

A: "Du, du darfst mir nicht böse sein!"
B: "Hä, mit was?"
A: "Das was ich S. über dich gesagt habe!"
B: "Und was hast du S. gesagt?"
A: "Dass du anstrengend bist. Und dass ich mit dir nicht gerne arbeite!"
B: "Aha, und an was machst du das fest?"

Kurze Denkpause bei A.

A: "Hm, kann ich dir nicht sagen!"
B: "Moment, du gehst zu meinem Chef, beschwerst dich über mich bei ihm und du kannst mir nicht sagen an was du es festmachen kannst?"

A: "Nicht mit Worten, ja!"
B: "Moment, nur um dich zu verstehen. Du gehst zu meinem Chef und beschwerst dich über mich? Ok, was war denn deine Motivation zu ihm zu gehen?"

A: "Ich bin nicht zu ihm gegangen. Er ist zu mir gekommen!
B: "Du willst mir sagen, dass S. zu dir kam und dich gefragt hat, was du von mir hälst?"

A: "Ja!"
B: "Aha, und weshalb sollte er es tun?"

A: "Weiss ich nicht. Aber ich habe nicht viel gesagt. Der M. hat viel mehr gesagt!"
B: "Ach, der M. hat mehr erzählt? Was hat den M. denn mehr gesagt?"

A: "Das musst du M. fragen. Aber nicht persönlich nehmen. Es ging nicht gegen dich!"

B: "Du gehst zu meinem Chef. Beschwerst dich über mich, kannst es mir nicht mal erzählen an was du es festmachst, und dann sagst du ich soll es nicht persönlich nehmen?"

A: "Aber diese Woche hast du dich verändert! Es ist besser mit dir geworden!"
B: "Es ist besser geworden, weil ich mich mit Menschen wie dir nicht unterhalte! Deshalb ist es besser geworden!"

A: "Bist du jetzt beleidigt oder was?"
B: "Nein, ich bin nicht beleidigt. Ich weiss mit wem ich mich über was unterhalte. Und für mich ist die Diskussion hier beendet!"

A: "Wenn du beleidigt bist...."

B steht auf und geht. Ich denke, dass nicht nur B hier dahin-gegangen ist!

(c) georg mouratidis

PS: Die Diskussion ging länger und hatte auch andere Inhalte an die ich aus dem Kopf heraus nicht mehr erinnere. Warum ich diese Diskussion festhalte ist: Für mich ist das ein Zeichen mehr, wie sehr ein Mensch einen anderen be-urteilt - ja sogar ver-urteilt, denn er spielt mit dem Arbeitsplatz von B - ist aber nicht in der Lage klar und ehrlich zu erklären an was er seine be-urteilung festmacht. Und er ist so von dem überzeugt, dass er das richtige gemacht hat. Interessant fand ich dann die Diagnose, B habe sich diese Woche verändert. Zum Positiven. Wer ist eigentlich A um so über einen anderen Menschen zu urteilen? Aber genau das passiert jeden Tag. Irgendwo da draussen!

Freitag, 27. Mai 2016

Muslimische Schüler in Basel müssen ihrer Lehrerin die Hand schütteln


Dialog zwischen mir und einer Bekannten zu diesem Thema.

Sie: „Also, wenn ich beobachte was Menschen im Namen von Religionen machen, dann nervt mich das sehr. Es geht doch nur um Macht, Macht, macht.

TheFool: „ja, da stimme ich dir zu!“
Sie: „Deswegen finde ich das so gut, dass die moslemischen Schüler dazu gezwungen werden der Lehrerin die Hand zu geben!“

TheFool: „Du findest es gut, wenn mich jemand zwingt, jemandem die Hand zu geben?“

Sie: „Ja!“

TheFool: „Und was wenn ich es nicht will? Wenn ich dir die Hand gar nicht geben will?“

Sie: „Das hat was mit Anstand zu tun. Das gehört sich so! Es darf nicht religiös geartet sein!“

TheFool: „Ach so, das gehört sich so? Eine Frage wenn du erlaubst!“

Sie: „Ja!“

TheFool: „Angenommen dein Kind fragt dich. Wie jung ist dein Kind?“

Sie: „11“

TheFool: „Ok, angenommen dein 'nicht muslimisches Kind fragt dich folgendes: 'Mama, kannst du mir bitte erklären weshalb ich meiner Lehrerin die Hand geben soll?' Was würdest du ihm antworten?“

Sie: „Das gehört sich so!“

TheFool: „Aber Mama, ich möchte nicht!“

Sie: „Das zeugt von Respekt!“

TheFool: „Mama willst du mir sagen, dass ich meine Lehrerin nur respektiere wenn ich ihr die Hand gebe? Ich respektiere sie doch auch so. Ich liebe sie. Sie bringt mir Sachen bei. Ich will ihr aber die Hand nicht geben!“

Sie: „DU MUSST!“

TheFool: „Es muss? Was wäre dir als Mutter lieber. Das Kind würde es aus Überzeugung machen oder aus Angst vor der Bestrafung?“

Es kommt keine Antwort. Lange nicht!

TheFool:“Ich glaube du merkst, dass du darauf nur eine Antwort hast?“

Sie nickt!

TheFool:“Es gibt nur eine. Nämlich aus Überzeugung. Und nicht aus der Angst vor Bestrafung!“

Sie nickt zustimmend!

Sie: „Aber Georg, es gibt Regeln die in einer Gesellschaft gelten. Sonst würden wir doch nicht funktionieren. Die Gesellschaft würde nicht funktionieren. Da kann doch nicht eine Religion daher kommen und diese Regeln umschmeissen, weil ...“

TheFool:“Definiere bitte Religion!“

Sie: „Du mit deinem Definiere. Religion, von mir aus eine Gesellschaft. Die Regeln einer Gesellschaft!“

TheFool: „Aber was bitte unterscheidet deren Religion mit deiner Religion? Die Regeln Deiner Gesellschaft? Deine „Religion“, dein Glaube, DEINE Gesellschaftsregeln verlangen von meiner Religion, meinem Glauben aufzugeben. Ich soll mich nach deinen Regeln richten. Und wenn ich es nicht tue, dann bestrafst du mich. Was bitte ist daran besser? Warum ist deine Religion besser als meine? Oder meine schlechter als Deine?“

Stille!

The Fool: „Zudem gewährt mir Dein Land Religionsfreiheit!

Sie: „Religionsfreiheit darf aber nicht heissen, dass jemand hierher kommt und wir uns nach seinen Regeln richten müssen! Religionsfreiheit muss halt hier zurückstecken!“

TheFool: „Sind wir uns folgendermaßen einig? Ich gewähre dir Religionsfreiheit solange DEINE Religion nicht mit den geltenden Gesetzen hier im Konflikt steht?“

Sie: „Ja, genau!“

TheFool: „So, und nun zeige mir wo im Gesetz – in eurem Gesetzbuch, in unserem Gesetzbuch (schließlich lebe ich ja hier), was Religionsfreiheit garantiert, steht, dass es strafbar ist jemandem nicht die Hand zu geben. Wo steht es, dass ich jemandem die Hand zu geben habe. Gegen meinen Willen! Wenn du mir diese Stelle zeigst, dann stimme ich dem zu.

Sie: „Ich kenne keine!“

TheFool: „Siehste. Ich auch nicht. Außerdem hat es die Schulbehörde entschieden, nicht das Gesetz! Und wer sich nicht daran hält wird bestraft! Womit wir wieder bei der Überzeugung wären!“

TheFool weiter: „Jetzt kannst du kommen und sagen, vllt. Steht das in der Hausordnung. Was ich anzweifle dass es so eine Hausordnung gibt.“

Sie: „Hm?!“

TheFool weiter: „Und jetzt stell dir mal folgendes vor: Die Hausordnung würde jetzt so geändert werden, dass das für jeden gilt. Was glaubst du wie viele Einheimische auf die Barrikade gehen würden? Geht es wirklich um das Händeschütteln? Geht es wirklich um den Respekt? Ich zweifle es an! Sehr sogar!“

TheFool weiter: „Wie heuchlerisch ist das denn? Nimmt die Religionsfreiheit aus unserem Grundgesetz, dann hätte ich gar keine Diskussionsbasis. Ihr aber auch nicht!“

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 26. Mai 2016

Du bist halt ein Arschloch

Mein neuer Arbeitgeber gibt uns die Möglichkeit, kostenlos, an einem Englischunterricht teilzunehmen.

Wir unterhileten uns in diesem Unterricht über Politik und Merkel.

Nach der Diskussion sagte ein Kollege zu mir: "Ich mag Merkel auch nicht, aber 'Macht macht sexy'".

"Nun" sagte ich zu ihm, "definiere sexy!"

"Du schon wieder. Definiere sexy. Weisst du nicht was sexy ist?"

"Nein" sagte ich "nicht was du darunter verstehst. Und nicht in diesem Zusammenhang."

"Du bist halt ein Arschloch" sagt er zu mir.

Ich war baff. Und nicht nur ich. Die EnglischLehrerin hat es auch verstanden und fragte ihn:" Was das jetzt soll?"

Da er kein Englisch versteht hat er nicht darauf reagiert.

Aber das ist nicht das Problem.

Zwei Tage später rief mich mein Chef zu sich und erklärte mir, dass genau dieser besagte Kollege sich bei ihm beschwert hätte. Er käme mit meiner Art nicht klar. Ich solle doch bitte einen Gang zurückschalten.

Ich antwortete ihm:"Herr G... ich bin ich. Wer mit mir und meiner Art nicht klar kommt, der braucht sich mit mir nicht zu beschäftigen. Aber eine Frage hätte ich da schon!"

"Ja" fragte mich mein Chef.

"Mit welcher Motvivation oder Erwartung ist dieser Kollege zu Ihnen gekommen? Was hat er gedacht was Sie ausrichten können, wenn ER nicht mit meiner Art nicht klar kommt?"

"Ach ja, noch etwas. Hat er Ihnen gesagt, dass er mich Arschloch geschimpft hat. Vor der Mannschaft? Bin ich zu Ihnen gekommen?"

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(c) georg mouratidis

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ist das [mangelnder] Respekt?

Seit langem beobachte ich eine junge Mutter mit ihrem Sohn (2 jahre) bei unserem Bäcker wo ich Kaffee trinke.

Ihr Sohn läuft durch die Bäckerei, geht zwischen den Kunden, läuft hinter die Theke, stellt sich auf die Stühle (mit seinen Schuhen).

Eines Tages kam das zu einem Gespräch zwischen mir und ihr. Daas Gespräch nahm seinen Lauf, weil diese junge Mutter über andere Mütter und ihren Kindern "herzog".

Ich konnte nicht anders als "natürlich" sie auf ihr Verhalten und das ihres Sohnes anzusprechen.

Sie antwortete mir:"Ja, ich weiß...aber ich lass ihn machen...was andere denken ist mir egal".

Soweit so gut!

Heute saßen beide wieder im Kaffee. Der junge verhält sich wie sonst auch. Plötzlich läuft der Chef der Bäckerei rein. Die junge Mutter sieht ihn, schaut zu ihrem Sohn rüber, ruft nach ihm. Da der junge es gewohnt ist nicht zu reagieren, ruft sie nochmal...wie üblich...der junge reagiert wieder nicht...die junge Mutter steht auf und holt ihn zu sich...der junge stellt sich auf den Stuhl...wie immer...sie 'zwingt' ihn zum "richtigen Sitzen"...Er fängt an zu weinen...sie schaut ihn an und der junge ist ruhig...und so weiter und so weiter...

Ich frage mich nun...ist das der Respekt dem Chef gegenüber...oder der mangelnde Respekt uns (den Kunden) gegenüber? Wenn der Chef nicht da ist kümmert sie sich nicht darum...es ist ihr ja sogar egal was andere denken...

Solch ein Verhalten ärgert mich persönlich sehr!

PS: Nach unserem ersten Gespräch mit der jungen Mutter, kam die Verkäuferin zu mir und stimmte mir zu...und sie sagte mir, dass es sie auch ärgert wenn sich die Mutter nicht um ihren Sohn kümmert. "Und warum sagst du es ihr nicht?" frage ich sie...keine Antwort...

(c) georg mouratidis

Freitag, 6. Mai 2016

Du musst wohl überall diskutieren?

Meine Beobachtung gerade eben beim Bäcker, beim Kaffeetrinken

Frau A: "Ich schulde dir ja sowieso was. Da dachte ich mir, ich lade dich ein beim ... zum Kaffee und Kuchen!"

Frau B: "Kuchen ist nicht gut. Hat zu viel Zucker!" (Anmerkung: Diese Frau hat Diabetes. Ja, und die 2. Frau weiß das).

Frau A: "Dann ist du einen Salat!"

Frau B: "Da muss ich auch vorsichtig sein. Letztens habe ich einen Salat gegessen und danach hatte ich einen Zucker von über 300!"

Dieser Dialog ging noch ein paar Mal hin und her. Bis Frau A dann plötzlich sagte: "Is ja gut. Du alte Meckerliese. Dann ist du halt nix. Ich wollte dir was Gutes tun. Und jetzt kann ich dir nix Gutes tun!". (Anmerkung: Ich hatte den Eindruck, dass diese Frau sehr verärgert war.).

Da ich auch weiß, dass Frau B Diabetes hat, und ich nämlich auch - konnte ich sie sehr gut verstehen. Ich wollte mich jedoch nicht einmischen.

Denn, am Tag zuvor - auf meiner Geschäftsreise - stand ich auch beim Bäcker und habe nach einem "dunklen, Vollkorn grob gemahlen, feuchtes und weiches Brot" gefragt.

Hinter mir ein Kollege:"Du musst wohl überall diskutieren. Bei jeder Gelegenheit, gell?".

Ich schaue den Jungspunt an und sage ihm:"Wenn du dann auch Diabetes hast, dann reden wir nochmal. Wenn es wichtig ist darauf zu achten was du isst!"

"Oh, das wusste ich nicht. Sorry!" sagte er.

"Siehste, deswegen fragen und nicht einfach interpretieren!"

Diskussion beendet. Stille!

PS: Ich überlasse es jedem einzelnen hier, die Poente zu erkennen!
(c) georg mouratidis

Sonntag, 3. April 2016

Es wäre aber nicht ethisch, wenn ich Ihnen eine Frau 'verkaufen' würde!

Dialog zwischen mir und dem Mann hinter der Theke. An der Raststätte.

Er: "Welchen Wunsch kann ich Ihnen erfüllen?"
Ich: "Oh, Sie erfüllen Wünsche. Wie wärs mit einer Frau. Blond, blaue Augen. Groß?"
Er: "Hä, wie bitte?"
Ich: "Naja, wenn Sie mich fragen welchen Wunsch Sie mir erfüllen können, kann ich jede beliebige Antwort darauf geben, oder?"
Er: "Ja, das stimmt. Es wäre aber nicht ethisch, wenn ich Ihnen eine Frau 'verkaufen' würde! Also, was möchten Sie essen?"
Ich: "Was genau ist ethisch oder 'nicht ethisch' in diesem Fall?"
Er: "Das sagt man doch so, umgangssprachilich, oder nicht?"
Ich: "Ich weiss nicht was man umgangssprachlich sagt. Aber was ist für Sie umgnagssprachlich 'ethisch'? Ich möchte SIE verstehen und nicht die anderen!"

Ob ihr es glaubt oder nicht, er wusste es nicht!

Weshalb benutzen Menschen (fremd)Wörter deren Bedeutung sie nicht einmal kennen? Und was für mich noch 'unverständlicher' ist, er weiss nicht einmal was ER damit sagen will. Was für ihn 'ethisch' ist!

(c) georg mouratidis

Samstag, 2. April 2016

Der Knoten in meinem Kopf fängt an sich zu lösen

Seit gestern arbeite ich bei meinem neuen Arbeitgeber.
Heute ist mir etwas passiert was ich so nicht erwartet hätte.

Mein "neuer" Einweiser den ich heute zum 1. Mal sehe, erzählt mir während unerer Zusammenarbeit über seine "gescheiterte" Beziehung. Und erzählt und erzählt.

Ich frage ihn:"Darf ich dich was fragen?"
Er:" Ja!"
Ich: "Wesshalb erzählst du es mir?"

Er zuckt mit den Achseln, als wolle er sagen, dass er es nicht wisse.

Während unserer weiteren Zusammenarbeit, in der wir auch uns unterhalten, sagt er:"Wow, das ist es?".

Ich, erschrocken, frage:"Was ist was?"

Er: "Du hast gerade etwas gesagt, das mir sehr geholfen hat. Der Knoten in meinem Kopf fängt an sich zu lösen. DANKE, DANKE."

"Bitte", sagte ich. "Aber mir ist wichtig, dass du weisst, dass ich gar nichts getan habe!"

"Du hast etwas gesagt, was mich jetzt zum Nachdenken anregt. Zu meinem aktuellen Problem! Und, ok, es liegt an mir was ich daraus mache. Ich danke dir dafür!"

"Komm her" sage ich zu ihm, "lass dich umarmen!"

Und wir haben uns tatsächlich umarmt! Zwei wildfremde Menschen.

Er 31, ich 53.

Genau das sind die Momente die ich in meinem Leben so liebe!

(c) georg mouratidis

ps: unser dialog ging länger als hier dargestellt. da es aber "ziemlich privat" ist, werde ich diesen hier nicht ausführlich aufführen. er - der dialog - wird aber in meinem kopf vorhanden bleiben!