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Sei nicht nett - sei authentisch!

Am Freitag war ich beim LIDL, etwas für den Abend einkaufen. Ich habe meine Sachen geholt und stehe an der Kasse. Dort nehme ich eine stereotypische Stimme der Kassiererin wahr. "Hallo", "Das macht ... bitte", "Danke", "Bitte!" Und jeder Satz endet mit einem hohen, nach hinten hin schwingendem und sterotypischen Ton. Es gibt ein Bundesland wo jeder Satz mit einem Fragezeichen endet. So ähnlich hört sich das an. So richtig unecht, gestellt, gezwungen. Ich komme an die Reihe und frage die Kassiererin:"Wie oft am Tag sagen Sie hallo!" Sie schaut mich an und sagt:"Ich kann doch Sie nicht auslasen, wenn ich die anderen grüße!" Ich denke mir:"Das war nicht meine Frage, aber ok. Ich lasse es lieber jetzt!" "Ich bin halt nett" sagt sie zu mir. "Seien Sie nicht nett", sage ich zu ihr "seien Sie authentisch!" Stille. So lange, dass ich den Eindruck habe die Kassiererin ist nicht mehr da :-) "...

ver-rückt euch, macht etwas Platz, lasst Menschen zwischen euch.

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Als ich das Video mit dem Obdachlosen gesehen habe - es kam irgend wie zu meinen Augen - war ich sehr berührt. Mir liefen Tränen im Gesicht. Doch irgendwie habe ich im Netz gefunden, dass es insziniert wurde und ich war sauer. Ich fühlte mich um meine "ehrlichen" Emotionen und Tränen betrogen. Ich finde die Idee sehr gut, doch die Umsetzung fand ich persönlich bäh. Im ersten Augenblick dachte ich darüber nach eine eigene Initiative zu starten und Menschen in "echt" zu überraschen. Ich hatte weiterhin den Gedanken sowas nicht zu filmen. Ich habe mich gefragt, was war da die Motivation den Clip zu machen und zu veröffentlichen? Marketing? ABER: Es heißt ja auch: "Tue Gutes und sprich darüber!" - Also, war das für ,mich mit dem Clip ok. Nur, Echtheit/Authentizität hat mir hier gefehlt. Und das bedauere ich sehr. Ich bin ent-täuscht! War mir auch nicht im Klaren, ob ich ne eigene Initiative starte; ich möchte die Idee eigentlich nicht kopieren. W...

(Ist) Familie so wichtig?

Gestern sagte ein junger Mann zu mir: "Für mich ist Familie sehr wichtig!" Ich fragte ihn was denn für ihn an einer Familie so wichtig ist? Er hat lange gebraucht bis er dann sagte: "Puuh, gute Frage, das kann ich mit Worten nicht sagen!" "Was ist denn an einer Familie so wichtig?". Wer kann für sich denn diese Frage mit Worten beantworten? ;-) (c) georg mouratidis PS: Ein paar Gedanken im XING Forum, die mich persönlich emotional berührt haben und der Anlass dafür sind, dass ich das hier in meinem blog festhalten möchte: https://www.xing.com/communities/posts/was-ist-familie-1006515707

Gewaltfreie Kommunikation n. Rosenberg - Ausbildung an den Paracelsus Sc...

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Selbstmarketing

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Ein jungerr Mann sitzt in meinem Bus. Er erzählt, er käme gerade von einem Seminar und wäre froh endlich nach Huase zu kommen. Ich frage ihn:"Was ist das für ein Seminar?" Er: "Es heißt Selbstmarketimg. Wie man sich besser darstellt und besser verkauft!"   "Können Sie mir das etwas anders erklären?" frage ich. "Wie meinen Sie das?" fragt er mich. "Nun, 'besser darstellen' kann ich noch verstehen. Auch wenn ich mit dem Wort nicht ganz klar komme. Aber was bedeutet 'besser verkaufen'"? "Naja, es geht darum wie man sich gegenüber anderen eben verkauft!" "Haben Sie mir ein Beispiel, wo Sie das Gelernte im Leben einsetzen können? Wo Sie sich besser verkaufen können?" "Ja" sagt er "Wenn Sie sich z.B. ein halbes jahr lang eingebracht haben, im Team, und der Vorgesetzte sieht es nicht. Sieht nicht ihre Arbeit. Weil er keine Zeit hat. Oder weil er sich keine Zeit nehmen will!" "Und was...

„Teller Suppe“

„Eine ältere Dame kauft sich einen Teller Suppe. Behutsam trägt sie die dampfende Köstlichkeit an einen Stehtisch und hängt ihre Handtasche darunter. Dann geht sie noch einmal zur Theke. Sie hat den Löffel vergessen. Als sie zum Tisch zurückkehrt, steht dort ein Afrikaner – schwarz, kraushaar, bunt wie ein Paradiesvogel – und löffelt die Suppe. Zuerst schaut die Frau ganz verduzt. Dann aber besinnt sie sich, lächelt den Mann an und beginnt ihren Löffel zu dem seinen in den Teller zu tauchen. Sie essen gemeinsam. Nach der Mahlzeit – unterhalten können sie sich kaum – spendiert der junge Mann ihr noch einen Kaffee und verabschiedet sich höflich. Als die Frau gehen will und unter den Tisch zur Handtasche greift, findet sie nichts. Alles weg.   Also doch, ein gemeiner, hinterhältiger Spitzbube! Enttäuscht, mit rotem Gesicht schaut sie sich um. Er ist spurlos verschwunden. Aber am Nachbartisch erblickt sie einen Teller Suppe, inzwischen ist er kalt geworden. Darunter ...

Warum sich Ausländer nicht integrieren...

...KÖNNEN? Neulich hatte ich eine Diskussion mit einem Bekannten. Mit einem deutschen Bekannten. Es ging um die Ausländer. Ausländer die die deutsche Sprache nicht lernen, hierher kommen und ihre Kultur durchsetzen wollen, und um vieles mehr. Er sagte:"Ich habe nichts gegen Ausländer, wenn sie sich integrieren!" Für mich war das Wort integrieren "negativ" behaftet. Sowas wie, "ich muss mich unterornden". Und das lehne ich persönlich ab. Ich habe mich mal dann im Netz schlau gemacht und bin auf Folgrendes gestoßen: integrieren: Menschen in das eigene (Sozial) Gefüge aufnehmen, einbinden! "Der Prozess der Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation , Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung." (Quelle: wikipedia) Somit liegt der ...