Samstag, 31. Dezember 2011

Sind das die sogenannten Spiegelneuronen?


Gestern, auf dem Weg zum Auto, fiel mir folgendes auf:

Ein junges Mädchen - ich schätze so ca. 3 Jahre jung - stolperte fiel hin und setzte sich danach auf ihren Hintern und fing an zu weinen.

Ihre andere jüngere Schwester - auch so ca. 3 Jahre - schaute sie an, verzog das Gesicht, setzte sich auch hin und fing auch zu weinen an.

Die Mutter nahm das erste Kind auf den Arm und versuchte es zu beruhigen. Der Vater nahm dann das andere Kind auf den Arm und versuchte es seinerseits zu beruhigen. Und sie liefen gemeinsam weiter.

Noch aus der Ferne nahm ich war wie beide Kinder im synchronem Rhythmus weinten. Sie passten sich gegenseitig ihren Rhythums an. Im Weinen. Ich finde es bemerkenswert und fragte mich, ist das das Synchronisieren der Gehirne von denen andere sagen es wären diese Spiegelneuronen? Oder ist das Empathie?

Ok, ich wollte meine Beobachtung einfach nur teilen.

Freitag, 30. Dezember 2011

Was mache ich wenn ich nicht mehr zuhören möchte

Vor ein paar Wochen unterhielt ich mich mit meinem Nachbarn, am Hauseingang, über Gott und die Welt. Wir sprachen über Politik, Natur, Lebensmittel und vieles andere.

Plötzlich nahm das eine Wendung die mir persönlich nicht gefiel.
Er fing an mir etwas zu erzählen was in mir Unbehagen aufkommen ließ:

Er fing an mit: "Ich muss Ihnen da noch was erzählen..."
Ich sagte ihm : "Ich werde mich hier zurückziehen weil ich mit dem Gesagten nicht klar komme"
Er sagte: "Nur zwei Sätze noch,..."
Ich antwortete ihm "Ich möchte es nicht hören weil ich hier anderer Meinung bin" 
 
Er sprach weiter.
 
Ich sagte ihm :"Ich ziehe mich jetzt zurück. Ich sage es Ihnen weil ich Sie hier nicht einfach stehen lassen will" und bin gegangen.

Ein paar Tage später kam der Nachbar auf mich zu - als wie wenn er mich abpassen wollte (Achtung, flapsiger Ausdruck) - und fragte:

"Sind Sie sauer auf mich?"
Ich. "Nein"
Er: "Gut, denn ich möchte nicht dass Sie sauer sind. Ich unterhalte mich sehr gerne mit Ihnen."
Ich habe ihm verständlich gemacht weshalb ich mich zurückgezogen habe.

Und was sagte er dann?

"Und trotzdem war es unhöflich mich nicht ausreden zu lassen!"

Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.

So gehe ich vor, wenn ich "KEIN" Feedback möchte oder wenn ich eine Diksussion "abbrechen" möchte. Ich sage es und mache es deutlich. Redet jemand trotzdem weiter dann ziehe ich mich ganz zurück.


-gm-

Gewaltfreie Kommunikation...

  • ist "wertschätzend sein", bzw. "nett sein"
  • heißt, ich darf nicht wütend sein
  • heißt, ich darf keine "negativen" Gefühle haben
  • heißt, ich muss zu jedem und in jeder Situation empathisch sein
  • heißt, ich soll meine Gefühle kontrollieren
etc.

Das könnte jeder jetzt schlussfolgern, doch gehen wir mal nur ganz kurz ins Detail:

GFK ist "wertschätzend sein", bzw. "nett sein"
Wenn ich jemandem sage, dass er meine Bedürfnisse nicht erfüllt, werde ich (Georg) auch oft heftig, laut und deutlich. Das wird oft nicht als "nett" empfunden.
Ich vermute, damit ist die Haltung gemeint, dass ich durchaus bemüht bin, die Bedürfnisse des anderen wahrzunehmen. Aber das muss nicht mit Wertschätzung enden, ich kann Bedürfnisse anerkennen und trotzdem völlig mit beispielsweise einer Tat nicht einverstanden sein (und das auch sagen).
Sei nicht nett, sei authentisch!“ - Marshall Rosenberg -

GFK heißt, ich darf nicht wütend sein
Nicht wütend werden ist Gewalt gegen sich selbst (wie jede Unterdrückung eines Gefühls) und hat nichts mit GFK zu tun. Es geht um Verantwortung. Wie drücke ich meine Wut aus? Übernehme ich die Verantwortung für meine Gedanken (die mich wütend machen) - oder schiebe ich die "Schuld" auf den anderen?
Wut und die "Wolfshow" sind für mich die Schlüssel zu meinen Gefühlen geworden. Wütend sein fühlt sich für mich jetzt lebendig an.

Doch ist es genauso wichtig, dran zu bleiben und zu schauen: welche Bedürfnisse wurden nicht erfüllt, so dass ich Wut spüre? Und was dann spannend ist: welches Gefühl verbirgt sich dahinter? Oft ist es Trauer oder Schmerz. Mit Hilfe der GFK kann ich mir erlauben, auch mal wütend zu sein, mir dann aber auch anschauen, welche nicht erfüllten Bedürfnisse sich hinter der Wut verbergen - und diese so auch heilen, bzw. andere Wege finden, diese Bedürfnisse zu erfüllen oder zu würdigen.

GFK heißt, ich darf keine "negativen" Gefühle haben  
Siehe oben. In der GFK erlebe ich meine Gefühle als gegeben, einfach wie sie sind und suche Bedürfnisse dahinter.
Da ist nichts "Negatives".  

GFK heißt, ich muss zu jedem und in jeder Situation empathisch sein   
Nein, nein und noch mal NEIN. Grundsatz in der GFK ist: Wir tun alles, was wir tun, im Bewusstsein und für unsere
Bedürfnisse. Wenn ich empathisch auf jemanden reagiere, mache ich das auch und nur FÜR MEINE Bedürfnisse (nach
Verstehen, Kontakt, Verbindung). Ich "muss" daher überhaupt nicht empathisch sein, wenn es nicht meinen 
Bedürfnissen entspricht.  

GFK heißt, ich soll meine Gefühle kontrollieren 
 Ich würde zwar schon gerne ein paar meiner Gefühle kontrollieren können (sagt mein Wolf über mich), aber ich
stelle fest, dass ich sie meist nicht kontrollieren kann. Ich kann damit umgehen, sie beeinflussen, aber erst mal sind
sie "einfach da". Was ich merke ist, dass sich durch meine Arbeit im Bereich GFK die Gefühle mit der Zeit zu
bestimmten Situationen erheblich verändert haben. Aber das würde ich nicht als "Gefühle kontrollieren" bezeichnen.

Ich kann doch keine Gefühle einfordern, erst recht nicht etwas, was man nicht tun soll
(sei nicht wütend, sei empathisch, kontrolliere Deine Gefühle)! Ich kann nur um konkrete Handlungen bitten. (siehe
4. Schritt: Bitte = positiv formuliert, konkret und in der Gegenwart) 

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Dienstag, 27. Dezember 2011

Charlie Chaplin final speech in The Great Dictator

you the people have the power!



Das berührt mich immer und immer wieder.
Weshalb schlafen wir und lassen uns so viel gefallen? Das ist die Frage die ich mir immer und immer wieder stelle wenn ich das sehe.

-gm-
~Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, dass die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen. - Albert Schweitzer -

Montag, 26. Dezember 2011

~in einer beziehung sind immer vier wesen involviert.
ich und der mensch von dem ich dir nicht sagen kann was aus ihm wird und
du und der mensch von dem du mir nicht sagen kannst was aus ihm wird.

wollen wir es dennoch wagen?

- georg mouratidis -

Sonntag, 25. Dezember 2011

~Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere ist morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zu leben ist. - Dalai Lama -

Samstag, 24. Dezember 2011

~Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
 
Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht". Ihr Licht wurde kleiner und verlosch.
 
Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße Glauben. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Es hat keinen Sinn, dass ich brenne". Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr zaghaft meldete sich die dritte Kerze zu Wort. "Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit, einander glücklich zu machen". Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. 

Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte: " Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!".

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: Sie sagte: "Hab keine Angst, denn solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung". 

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von der Kerze Hoffnung und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zum Leben.

- Autor mir unbekannt -

Freitag, 23. Dezember 2011

~Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten. - Friedrich von Schiller, Wilhelm Tell II -

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mittwoch, 21. Dezember 2011

~Ob Du glaubst, dass Du etwas kannst oder ob Du glaubst, dass Du etwas nicht kannst ? Du hast immer Recht. - H. Ford -

Dienstag, 20. Dezember 2011

~Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht, aber der Schlüssel zum Misserfolg ist der Versuch, allen gefallen zu wollen. - Bill Cosby -

Montag, 19. Dezember 2011

~Sei kalt oder sei warm. Die Lauen aber will ich ausspeien aus meinem Munde. - Jesus Christus -

Sonntag, 18. Dezember 2011

Das soziale Gehirn

Unter dem sozialen Gehirn versteht man die Summer aller neuronalen Mechanismen, die unsere sozialen Interaktionen, unsere Gedanken und Gefühle bezüglich anderer Menschen und unsere Beziehungen unterfüttern. Am bemerkenswertesten ist die Tatsache, dass das soziale Gehirn das einzige biologische System in unserem Organismus ist, das uns andauernd an den Menschen ausrichtet, mit denen wir zusammen sind, und das zugleich von deren inneren Zustand beeinflusst wird. Alle anderen biologischen Systeme, von den Lymphdrüsen bis zur Milz, regulieren ihre Aktivität hauptsächlich als Antwort auf Signale aus dem eigenen Körper.

Die Wirkunsweise des sozialen Gehirns ist einzigartig, da es auf die Welt als ganze anspricht. Immer wenn wir unmittelbaren Kontakt mit einem anderen Menschen haben (von Angesicht zu Angesicht, über die Sprache oder durch Hautkontakt), schalten sich unsere sozialen Gehirne zusammen.

Unsere Sozialbeziehungen spielen sogar eine Rolle beim Umbau unseres Gehirns. Im Rahmen der sogenannten Neuroplastizität verändern sich durch wiederholte Erfahrungen die Größe, Form und Anzahl der Neuronen im Gehirn und deren synaptische Verbindungen. Versetzen wir unser Gehirn wiederholt in denselben Zustand, können sich wichtige Beziehungen in den neuronalen Schaltkreisen einprägen. Wenn also eine Person, mit der wir jeden Tag über Jahre hinweg zusammen sind, uns dauernd verletzt oder ärgert oder uns emotional aufbaut, dann kann das unser Gehirn verändern.

Diese Erkenntnisse verweise darauf, dass unsere Beziehungen unsn auf eine subtile, aber starke und dauerhafte Weise prägen. Für Menschen, die eher problematische Beziehungen haben, mag das unerfreulich sein. Zugleich aber ergeben sich im Verlauf des ganzen Lebens Ansatzpunkte für eine positive Veränderung auf der Basis persönlicher Verbindungen. Die Art und Weise, wie wir mit anderen in Beziehung treten, hat also eine unvorstellbare Bedeutung.

Damit sind wir bei der Frage angelangt, was es angesichts dieser neuen Erkenntnisse heißt, sich sozial intelligent durch die Welt zu bewegen.

 Quelle: Soziale Intelligenz, Daniel Goldman

Ich habe diesen Abschnitt aus dem Buch von Goldman zitiert, weil ich es selbst erfahren habe und diese Erkenntnis weitergeben möchte.
 

-gm-
~Der Vater vieler Misserfolge ist die Furcht vor dem Misserfolg. - Radolph Obert -

Samstag, 17. Dezember 2011

~Menschen können wie Wasser sein. Sie können dein Schiff tragen oder es zum Kentern bringen. - chin. Kaiser Tan -

Freitag, 16. Dezember 2011

~Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.  - Albert Einstein -

Donnerstag, 15. Dezember 2011

~"Du bist stark” sagen alle... “Du schaffst das, wenn Du es willst...” Und ich........Ich funktioniere!!! Wie immer!!! Obwohl müde, ausgelaugt, voller Sehnsucht mich anzulehnen, mich einmal fallen zu lassen... Nein ich stehe auf und gehe weiter, mit lachendem Mund und leeren Augen... Stark - ganz stark !!!! Nicht immer bedeutet lachen, auch glücklich zu sein, manchmal ist es ein trauriger Versuch, Kummer zu verbergen... Vor den anderen.... Oder sogar vor sich selbst...... Und dann.... dann ist lachen nichts anderes als weinen... Unsichtbare Tränen.... Die von niemanden wahrgenommen werden. - Autor mir unbekannt -

Wertvoller als ein Diamant!

Ein Wanderer machte Rast bei einer Hütte. In dieser Hütte lebte eine alte weise Frau. Sie lud ihn ein und gab ihm zu essen und zu trinken.

Der Mann entdeckte in der Stube einen wertvollen Stein, offensichtlich ein Diamant, der in einem schönen Gefäß lag. Die alte Frau beobachtete den Wanderer, wie dieser gierig auf den Stein blickte. Sie sagte zu ihm: „Dir gefällt der Stein. Es ist ein sehr kostbarer Diamant. Du kannst ihn haben, ich schenke ihn dir!“

Der Mann war sehr erstaunt und fragte die Frau:
„Du weißt aber schon, dass dieser Stein sehr wertvoll ist. Mit diesem Stein bist du reich?“

„Ja, das weiß ich“, antwortete die kluge Frau.

Der Mann nahm den Diamanten und verabschiedete sich eilig von der Frau. Er befürchtete, dass sie es sich nochmals anders überlegen könnte.

Nach einigen Tagen allerdings kehrte der Mann zu der alten Frau zurück und gab ihr den Stein wieder zurück.


„Ich bringe dir den Stein zurück in der Hoffnung, dass du mir etwas noch viel Wertvolleres gibst.“

Die kluge weise Frau sah ihn mit ihren freundlichen Augen an und der Mann sagte: „Gib mir bitte das in dir, was dich mir diesen wertvollen Stein schenken ließ!“

- Werner Forneberg -

Mittwoch, 14. Dezember 2011

~you can either love me or hate me. but either way i'm still on your mind. - Autor mir unbekannt -

Dienstag, 13. Dezember 2011

~If you enter this world knowing you are loved and you leave the world knowing the same, then everything what happens in between can be dealt with. - Michael Jackson -

Montag, 12. Dezember 2011

Salzig ist nicht gleich salzig!

Heute war ich bei der Nordsee und habe mir zwei belegte Brötchen gekauft.

Dialog

Verkäufer: "Mattjesfilet ist salzig, Hering ist sauer!"
Ich:          "Hm, Lachsbrötchen ist salzig, oder?"
Verkäufer: "Ja."
Ich:          "Dann nehme ich ein sauer ein salzig bitte."
Verkäufer: "Von jedem eins gell? Dann wissen sie wie beide schmecken."
Ich:          "Ja, genau."

Er packt zwei Brötchen in eine Tüte ein und weist mich daraufhin, dass ich gerne im Restaurant sitzen kann und meine Brötchen essen kann. Ich bedanke mich gehe ins Lokal und setze mich auf einen Stuhl. Ich packe genüsslich das erste Brötchen aus und esse es. Ich bin am Raten. Ist das jetzt sauer oder salzig. Ich konnte es nicht herausschmecken. Da es kein Lachsbrötchen war nahm ich an, es sei das sauere Brötchen.

Als ich mit voller Euphorie in die Tüte griff, um mein Lachsbrötchen zu genießen, zog ich noch so ein Ding heraus. Ich war verwundert und doch habe ich geschmunzelt weil ich an unseren Dialog gedacht habe. Es fiel mir auf, dass ich nicht klar vermittelt habe, dass ich ein Lachs- und ein Heringsbrötchen möchte. So hat wohl der Verkäufer angenommen, was er halt verstanden hat.  

Ich habe mit Wonne mein salziges Mattjesfilet-Brötchen gegessen und konnte mir weiterhin ein Schmunzeln nicht verkneiffen. Denn ich habe ja etwas Salziges und etwas Saueres bekommen. *lach.

Das zum Thema "klare Kommunikation".

-gm-
~Das Leben ist wie ein Pfeil der die Sehne des Bogens verlässt. Du kannst ihn nicht mehr steuern auch wenn du das Ziel anvisiert hast. - Jiddu Krishnamurti -

Sonntag, 11. Dezember 2011

~Wenn ich Erfolg hatte, dann nur, weil ich nie auf die Leute gehört habe, die einem dauernd sagen, was man machen muss, um Erfolg zu haben. - Jack Nicholson -

Samstag, 10. Dezember 2011

~Eine Anweisung die missverstanden werden kann, wird missverstanden. - Murphys Gesetz III -

Freitag, 9. Dezember 2011

Lügen und andere Wahrheiten

Nimm einmal an, ein Mensch, sagen wir dein Kind, belügt dich. Du bist dir ziemlich sicher, dass es flunkert. Du versuchst, seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken, die das Kind dir allerdings verwehrt. Du könntest sogar Groll hegen, weil du glaubst, du seist im Recht – und das Kind hat folglich Unrecht. Doch ist das wirklich so?
Ich empfehle dir einmal jenseits der Lüge eine Wahrheit zu entdecken, die jeder Mensch bewusst erfahren kann. Versuche, den Gedanken keinen Glauben zu schenken. Gehe einmal tiefer und lausche deiner inneren Stimme. Welches Motiv könnte ausschlaggebend sein, dass jemand dir seine Wahrheit vorenthält?

Gewöhnlich ist es doch so, dass jemand dem Gegenüber nicht aufrecht gegenüber tritt, da er glaubt, er wäre dann in seiner Freiheit eingeschränkt, das zu tun, was er für ›richtig‹ hält. Und da er das Gegenüber nicht beunruhigen oder verletzen mag, erfindet er eine Geschichte - ein gedankliches Konstrukt. Doch wer belügt hier am Ende wen?
 
Die Gefühle, die diesen Gedanken nachfolgen, die nicht den Tatsachen entsprechen, verbleiben im Innenraum des Menschen, der diese Geschichte in die Welt gesetzt hat. Und da Gedanken weiteren Gedanken folgen, die wieder weitere Gedanken nach sich ziehen, darf jeder Mensch für sich entscheiden, wie er in erster Linie mit sich SELBST umgeht.
 
~Seid gerecht. Sucht nicht Schuldige, sondern Ursachen. - Werner Mitsch -

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Der Dialog mit Stefanie

ich: wir sprachen übers glücklich sein. ich antwortete ihm: "im moment ist mein glück, dass ich jemanden wie Stefanie kennengelernt habe die mich dabei so unterstützt. und zwar mehr als ich ihr "bezahlen" kann. Und das macht mich im Moment glücklich. Ich brauche im Moment koi Frau fürs Glücklichsein."

Du verstehst was ich sagen möchte??
Stefanie: :) ich freu mich
hmm
weißt du - du kannst mich vielleicht bisher nicht so mit geld bezahlen, aber es ist ja nicht so, dass ich nix dafür bekäme
du hast immer ein paar Giraffenohren für mich :) zum Beispiel - und das freut mich enorm
außerdem gibst du tolles Feedback und die Arbeit für Dich als "Chef" macht so einfach richtig Spaß
deswegen kann ich auch guten Gewissens für Dich telefonieren - ich merke ja, was die GfK mit Dir angestellt hat und allein schon daran sehe ich, wie gut sie Menschen tut :)
verstehst du?
--:--
Mich persönlich haben diese Sätze von Stefanie berührt. Stefanie ist die junge Frau die für mich die Telefonakquise macht. Manchmal gibt man offensichtlich mehr als man selber annimmt, glaubt oder wahrnimmt.
--:--
gm

BGFK (Beinahe Gewaltfreie Kommunikation)

Lizenz: Creative-Commons-Lizenz Alle Cartoons auf dieser Seite wurden von Sven Hartenstein erstellt. Sie sind lizensiert unter der Creative Commons Attribution Share Alike 3.0 licence.

Du darfst die Cartoons gerne herunterladen und anderen zeigen, auch ohne Herkunftsnennung; wenn Du sie allerdings weitergibst (digital oder gedruckt), so nenne Sven Hartenstein bitte als Autor! 
































(Diesen Cartoon weiß ich nicht ins Deutsche zu übersetzen, daher auf englisch.)

~Bei vielen Erfolgsmenschen ist der Erfolg größer als die Menschlichkeit. - Daphne du Maurier -

Mittwoch, 7. Dezember 2011

~Werde nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst. - Marc Aurel -

Dienstag, 6. Dezember 2011

Montag, 5. Dezember 2011

~Männer finden ihr eigenes Glück,
wenn sie eine Frau glücklich machen,
wenn sie den gelösten, seligen Blick in ihrem Gesicht sehen.
Das ist das Schönste – und Gott sei Dank habe ich das ein paar Mal gesehen.
- Hellmuth Karasek -

Sonntag, 4. Dezember 2011

~Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss. - Niccolo Macchiavelli -

Samstag, 3. Dezember 2011

Freitag, 2. Dezember 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

~Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.  - Antoine de Saint-Exupéry -