Donnerstag, 30. Juni 2011

Lob kann süchtig machen!

Wir zerstören die Liebe zum Lernen in Kindern, die ausgeprägt ist, wenn sie noch klein sind, indem wir sie auffordern und zwingen, für lächerliche, kleinliche Belohnungen zu arbeiten - für Goldsternchen oder irgendwelche Zahlen, indem wir ihre Arbeiten an die Wand heften, wir ihnen im Zeugnis eine Eins geben, eine Ehrenurkunde oder einen einen Doktorhut - kurz, für die unwürdige Befriedigung, sich besser zu fühlen als andere. (John Holt, 1982)

Und glauben Sie bloß nicht, dass es heute anders ist als 1982. Auf dem Gebiet der extrinsischen Belohnung hat sich in den letzten 29 Jahren nicht arg viel bewegt. Wir behandeln unsere Kinder weiterhin so und spornen sie an, immer besser zu sein als andere. Dabei wird oft keine Rücksicht auf die inneren Empfindungen der Kinder gelegt. Extrinsische Belohungen dienen meist dazu seine - des Lobenden - eigene Bedürfnisse zu erfüllen.

Merke: Belohnungen, besonders Lob, kann süchtig machen und die Motivation eines Kindes untergraben. (Thomas Gordon, Die neue Familienkonferenz)

-gm-
~Es stimmt nicht, dass Ehemänner vergessen, verheiratet zu sein, wenn sie eine schöne Frau sehen - im Gegenteil: Gerade dann werden sie besonders schmerzlich daran erinnert. - Mark Twain -

Mittwoch, 29. Juni 2011

~In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten, das kann mitunter gut gehen. - Kurt Tucholsky -

Dienstag, 28. Juni 2011

~Heirate! Wenn du eine gute Frau bekommst, wirst du glücklich. Bekommst du eine schlechte, wirst du Philosoph. - Sokrates -

Sonntag, 26. Juni 2011

~Wenn ein Mann auf die Idee kommt, zu heiraten, stammt die Idee meistens von ihr. - Hans Söhnker -

Samstag, 25. Juni 2011

Was hat Gewaltfreie Kommunikation mit Jesus zu tun?

Gestern sitze ich im Reisebüro bei Norbert, ich kenne Norbert sehr lange und besuche ihn oft an seinem Arbeitsplatz. Während wir uns so unterhalten sagt er plötzlich:  
 
"Apropos, als ich am Mittwoch aufstand um zur Arbeit zu gehen, da erzählte auf SWR1 eine Pastorin über das Streiten. Ich hörte so zu und dachte mir: Hm, das kenne ich doch, es ist mir irgendwie bekannt. Sie sagte all das was du mir auch schon erzählt hast. Und da habe ich micht wieder an die Gewaltfreie Kommunikation erinnert." 
 
Es hat mich natürlich sehr gefreut das zu hören und habe mich deswegen entschlossen die Rede hier zu posten.

Gabriele Hofmann, Pforzheim-Hohenwart, Evangelische Kirche Fair Streiten

Sechs Kunstgriffe fair zu streiten
Ich finde, ein Streit, das ist doch manchmal wie klärendes Gewitter an einem schwülen Sommertag. Streit muss manchmal sein.

Doch richtig streiten und dabei fair bleiben, das ist die Kunst! Und die muss man üben und üben und noch mal üben. Es gibt ein paar ganz einfache Kunstgriffe fair zu streiten.

Der erste ist von Jesus:

Er sagte: wenn dich jemand provoziert, wenn jemand Macht über dich hat und sie missbraucht, dann spreng du mit deiner Reaktion den üblichen Rahmen. Verblüffe ihn mit deinem Verhalten.

Jesus sagte: Wenn dich einer schlägt, dann gib nicht klein bei. Aber schlag auch nicht zurück. Weigere dich schlicht, im Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt mitzumachen. Tu etwas, womit der andere nicht rechnet. Schlägt er dich auf die eine Backe, dann halte ihm auch noch die andere hin. Damit rechnet er nicht. Das wird ihn beschämen. Kann sein, dein unerwartet friedliches Verhalten entwaffnet ihn so, dass er nicht weiterschlagen kann.

Nun kommt es (Gott sei Dank) nicht zu Ohrfeigen, wenn ich heute streite.
Aber es gibt ein paar Kunstgriffe, wie man den Rat von Jesus im Alltag praktisch umsetzen kann.

Der erste Kunstgriff: Zieh dich nicht zurück. Sei nicht verletzt oder beleidigt, sondern geh auf den anderen zu. Sprich mit ihm. Brich den Kontakt nicht ab.

Der zweite Kunstgriff: Rede von dir selbst. Sag, was dich aufregt oder verletzt. Sag nicht: Du bist so gemein! Sag: Mir hat das weh getan. oder: Ich ärgere mich. Das klingt schon ganz anders. Das ist dann kein Angriff, auf den der andere parieren muß. Darüber kann er nachdenken.

Der dritte Kunstgriff:  Rede von jetzt. Reibe der anderen Person nicht alle Fehler der Vergangenheit unter die Nase.

Der vierte Kunstgriff:  Höre dem anderen Menschen gut zu. Unterbrich ihn nicht. Versuche nicht, schon beim Zuhören mit deiner Antwort zu parieren.

Und dann sechstens: Frag nach: Wie hast Du das gemeint? Habe ich dich richtig verstanden? Damit nicht deine eigene Phantasie oder deine Vorurteile dir ein Schnippchen schlagen.
Ein Ratschlag von Jesus also: Unerwartet friedlich reagieren.

Und fünf  Kunstgriffe, wie man das praktisch umsetzen kann: Auf den anderen zugehen - Von mir selbst reden - Von jetzt, nicht von früher reden - Zuhören - Nachfragen -

Und wenn Sie, heute mit jemandem streiten müssen, probieren Sie doch einen von diesen Kunstgriffen aus. Wenigstens einen einzigen. 

Quelle:  

Das Mädchen das die Welt für 5 Minuten zum Schweigen brachte

Was ist Philosophie?

Vor einiger Zeit sah ich im Fernsehen, auf arte, die Sendung "Philosophie".

Dort bat der Moderator seinem Gast, ein Philosoph, die Philosophie zu erklären. Mit wenigen Sätzen und für jedermann verständlich.  

Und dieser Philosoph antworte:
"Wenn Sie mit Ihrem Auto an eine Verkehrsampel kommen und sie zeigt auf rot, was machen Sie da?"
Der Moderator antwortete ohne zu überlegen, ohne nachzudenken, "STEHEN BLEIBEN".

"Wenn Sie mit Ihrem Auto an eine Verkehrsampel kommen und sie zeigt auf grün, was machen Sie da?"
Der Moderator antwortete ohne zu überlegen, ohne nachzudenken, "WEITERFAHREN".

"Und wenn Sie mit Ihrem Auto an eine Verkehrsampel kommen und sie zeigt auf gelb, was machen Sie da?"
Der Moderator antwortete: "Hm, jetzt muss ich überlegen. Vllt. fahre ich noch durch, vllt. bleibe ich stehen."

"Genau", antwortete der Philosoph, "Sie denken. Sobald ein Mensch anfängt zu denken, philosophiert er! Er wird zum Philosophen!"

Also steckt in den meisten von uns ein Philosoph, denn es gibt auch Menschen die nicht denken möchten. Die die sich ihrem Schicksal hingeben, alles annehmen was man ihnen sagt, vorhält, auftischt. Ohne drüber nachzudenken. Sich der Autorität, der Macht anderen hinzugeben. Sie machen es wie der Autofahrer an der Verkehrsampel: Durchfahren oder stehebleiben. Und das in jeder Lebenslage. Die meisten jedoch bleiben durch das Durchfahren nur einfach stehen. Und sie merken es nicht einmal.

"Es ist keine Sünde nix zu wissen, wohl aber eine nichts lernen zu wollen"
- Sokrates -

Ich für mich habe mich entschieden ein Philosoph zu sein. (Nach)zudenken, zu reflektieren, überlegen.

 -gm-
~Wer den Mund hält, wenn er merkt, dass er unrecht hat, ist weise. Wer den Mund hält, obwohl er weiß, dass er recht hat, ist verheiratet. - George Bernard Shaw -

Freitag, 24. Juni 2011

Sawu bona!

Bei den Stämmen der Provinz Natal in Südafrika lautet die gebräuchlichste Grußformel: "Sawu bona". Das bedeutet wörtlich: "Ich sehe dich."

Wenn man Mitglied des Stammes ist, antwortet man mit "Sikhona": "Ich bin da."

-gm-
~Viele von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind bloß verheiratet. - Francoise Sagan -

Mittwoch, 22. Juni 2011

Ich bin kein Koch,

aber ich koche 
Ich kann nicht bügeln, aber ich bügle 
Ich bin kein Denker, aber ich grüble 
Ich bin kein Sänger, aber ich singe 
Ich hab kein Geschick, aber ich schraube 
Ich bin kein Magier, aber ich zaubere 
Ich bin kein Vogel, aber ich fliege 
Ich hab keinen Plan, aber ich lebe 
Ich bin kein Spieler, aber ich spiele 
Ich hab keinen Gott, aber ich glaube 
Ich bin kein Krieger, aber ich kämpfe 
Ich bin kein Clown, doch ich bring dich zum Lachen
stimmts??

- Autor mir unbekannt -
~Wer keinen Humor hat, sollte nicht heiraten. - Eduard Mörike -

Dienstag, 21. Juni 2011

Ich stelle kein Ideal auf,

das nachgeahmt werden muß, kein Ziel, das geufnden werden muß. Meine Absicht ist vielmehr, jenes Denken zu wecken, durch das der Geist sich von diesen Dingen befreien kann, die wir akzeptiert haben, die wahr zu sein wir als selbstverständlich betrachtet haben.

[...] Dieses Bündel von Erinnerungen, die das Ergebnis der Außenwelt sind, das Produkt der Reaktionen auf die Außenwelt, wird zu dem Bewußtsein, das wir als das ICH bezeichnen. Der ganze Kampf spielt sich zwischen dem Ergebnis der Außenwelt ab, mit dem Geist sich desinfiziert und zum "ICH" wird, zwischen diesem ICH und der sich ständig veränderten Außenwelt.

[...] moralische Normen sind bloße Erfindungen der Gesellschaft, um das Individuum zu unterjochen.

[...] und aus dieser Suche nach Unvergänglichkeit muß ein Konflikt entstehen, ein Konflikt zwischen dem Ergebnis der Außenwelt, nämlich dem ICH und der Außenwelt selbst.

[...] Findet nicht ein Kampf in jedem einzelnen von Ihnen statt, zwischen Ihnen selbst und Ihrer Umwelt, Ihrer Umgebung, Ihrem Nann, Ihrer Frau, Ihrem Kind, Ihrem Nachbarn, Ihrer Gesellschaft, Ihren politischen Organisationen? Spielt sich da nicht ein ständiger Kampft ab?

[...] Zwischen Ihnen und der Uwelt, den Verhältnissen, besteht ein Konflikt, dessen sich jeder von Ihnen bewußt ist. Nun sagen Sie sich: "Wenn ich die Außenwelt besiegen, überwinden, beherrschen kann, dann werde ich herausfinden, dann werde ich verstehen." Und so spielt sich ein ständiger Kampf zwischen Ihnen und der Umwelt ab.

[...] Was ist  nun das Selbst? Es ist nun das Ergebnis, das Produkt der äußeren Lebensbedingungen. Und was tun Sie? Sie bekämpfen eine falsche Sache mit einer anderen falschen Sache, und die Außenwelt wird falsch sein, solange Sie sie nicht verstehen.

- Vollkommene Freiheit, Jiddu Krishnamurti -

-gm-
~Männer sind alle verschieden. Nur die Ehemänner sind alle gleich. - William Somerset Maugham -

Montag, 20. Juni 2011

~Der ideale Ehemann ist der Mann, von dem alle Frauen träumen und den keine kennt. - Anna Magnani -

Sonntag, 19. Juni 2011

Gefreut habe ich mich heute...

...dass ich das Angebot zum Besuch des "Deutschen Heilpraktikerkongress" in Karlsruhe angenommen habe. Angelika hat es mir ermöglicht. Denn, es darf da "nur" Fachpersonal rein. Sagt man :). Und da Angelika angehende Heilpraktikerin ist hat sie mich mitgenommen. Naja, in ihrem Auto. Sie musste mich ja nicht tragen *lach*

Ich habe dort einen Workshop "Burnout" besucht. Der ging 1,5h und es war sehr interessant, dass auch Heilpraktiker auch das gleiche machen wie ich. Zu mindest ein Teil ihrer Arbeit ist exakt das was ich auch mache. Coachen, einfühlen, nachfragen. Dem Menschen zuhören. Das die Heilpraktiker das Ganzheitliche sehen: Körper, Geist und Seele. Mit dem Körper kann ich etwas anfangen. Mit dem Geist grade noch so. Aber was um Himmelswillen ist die Selle.

Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen dem Heilpraktiker und einem Homöopathen. Habe ich mich doch oft gefragt was da der Unterschied ist.

Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen Akupunktur, Akupunkt und Akupressur. Habe ich gelernt auf was ich zu achten habe wenn ich mich für einen Akupressurstift interessiere. Weshalb ein Stift mit 5 mW mehr Arbeit/Aufwand bedeutet als einer mit 150 mW. Weshalb ein Stift mit 5 mW nahezu 300 Euro kostet und der mit 150 mW ca. 2100 Euro. Ich habe die Dinger in der Hand halten dürfen. Also nicht nur Theorie.

Auch habe ich endlich etwas über diese "Tapes" erfahren die ich nahezu bei jedem (Leistungs)Sportler sehe. Ich habe mich immer gefragt ob das wirklich etwas "taugt" und ob es nicht so eine Modeerscheinung ist. Man hat mir zugesichert, dass diese Tapes wirklich helfen. Sie unterstützen die Muskulatur. Bei "mobilen" Menschen, wie z.B. für Sprotler. Nur sie wieder runter zu bekommen ist so eine Sache. Die halten fest wie eine Klette :).

Und die Nadeln hat man mir auch erklärt. Diese Dinger da, die so wehtun. Manche sagen auch Akupunkturnadeln dazu. Und es gibt schon ein paar lange Nadeln. Und auch welche die für etwas belaibte Menschen sind, so wie mich. Da werden spezielle Nadeln gebraucht *lach*.

Ach ja, meine Karten konnte ich auch an den Mann bringen. Manche auch an die Frau. Und es hat auch diese Menschen interessiert und sie haben sich mit mir auch über meine Arbeit - der Gewaltfreien Kommunikation - unterhalten.

Bei der einen oder anderen Sache bin ich da halt immer noch skeptisch. Bin halt noch mit der "Schulmedizin" "verseucht". Es gibt Dinge die man nicht sieht. Die "musst" du einfach glauben. Z.B. mit den verschiedenen Farben dieser Tapes für die Muskulatur. Manche schwören darauf dass bestimmte Farben bestimmte Reaktionen haben. Naja. Eine Dame die diese dort angeboten hat sagte: "Wers glauben mag, ok. Technisch gesehen ist da überhaupt kein Effekt." Ich sagte:"Also Placeboeffekt?!" Sie sagte: "Ja, genau. Aber sie helfen wirklich."...Oder z.B. auch mit diesem Bioresonazngerät das zwischen 15.000-25.000 Euro kostet. Du siehst nicht was es macht, oder was es bei der "Therapie" oder "Diagnose" macht. Entweder du glaubst es, oder halt nicht. Naja, ich bein kein Heilpraktiker. Ob ich es glaube...hm?!

Ich habe auch Klangschalenanbieter gesehen. Ich habe nie eine Klangschale gesehen die so groß ist, dass ein Mensch sich dort hineinstellen kann um den Klang der Schale am ganzen Körper zu spüren. Da stand eine Dame in der Klangschale und ein Mann hat dann auf die Klangschale geklopft. Und so stiegen die Schwingungen der Klangschale am ganzen Körper der Dame von untern nach oben.

Alles in allem ein sehr interessanter Tag. 
Doch!

- gm -
~Manche stehen sich in der Ehe so nahe, dass es keinen Platz mehr für Gefühle gibt. - Georg Christoph Lichtenberg -

Samstag, 18. Juni 2011

Donnerstag, 16. Juni 2011

~Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussichten, sie wieder loszuwerden. - Danny Kaye -

Mittwoch, 15. Juni 2011

~Der Charakter eines Menschen zeigt sich nicht, wenn die Liebe beginnt, sondern wenn sie aufhört. - Rosa Luxemburg -

Jenseits der Macht

Die Herrscher der Welt haben nie mal einen freien Tag...
daher steht der Herrscher ständig unter Belagerung...
Damit man einen Sklaven in einem Graben hält, muß man selbst dabeibleiben oder einen Aufseher bestellen, der den Gehorsam der Sklaven garantiert. Doch dann wird es notwendig, einen Oberaufseher zu ernennen, der dafür sorgt, daß der Sklave und der Aufseher sich nicht verbünden; dann einen Gouverneur, der sicherstellt, dass die drei sich nicht verbrüdern...und so weiter. Füreinen Herrscher gibt es keinen sicheren Ort. Der Drang, andere zu kontrollieren, ist wie ein Schuß, der nach hinten losgeht; er kann nie befriedigt werden und hält den Kontrollierenden gefangen... (Marilyn French, Jenseits der Macht, 1988).

Dienstag, 14. Juni 2011

Gefreut habe ich mich heute...

...über den Anruf von Sebastian Krumbiegel. Kennt ihr Sebastian Krumbiegel? 

Ich wußte nicht einmal dass er so heißt. Ich kannte ihn nur aus der Musikband "Die Prinzen". Und er hat mich heute angerufen. Ich war so richtig glücklich, voller Freude. Dachte ich doch, "der Prominente" wird eh keine Zeit haben mich anzurufen. Wer bin ich schon, dass er mich anrufen wird.

Doch alles ganz langsam von vorne.

Ich sah Sebastian im Fernsehen. Auf BR alpha. Und habe ihm eine Mail geschrieben. Ich habe von Sebastian das OK hier darüber zu schreiben.

Also, meine Nachricht an Sebastian unmittelbar nach der Sendung:

Hallo Herr Krumbiegel,
(sorry, es ging nicht kürzer)

ich habe heute im BR alpha eine Sendung mit Ihnen und über Sie gesehen. Ich weiß nicht weshalb, aber ich habe mir tatsächlich die Zeit genommen mir die Sendung bis zum Schluss anzuschauen. Und ich habe es genossen. Ich habe mit Spannung und Interesse Ihre Berichte über die Vorlesungen die Sie in Schulen halten angehört, über die "Scheiß Kanaken, die uns die Arbeit wegnehmen", über die Steiningung der Frauen in Iran. Von den 5 jungen Menschen die Ihre Vorlesung verlassen haben, nachdme Sie sie gefragt haben.

Jetzt fragen Sie sich sichrelich weshalb ich Sie anschreibe. Während ich das so ansah kam mir der Gedanken ob wir nicht zusammen was machen können?

Ich halte Kommuniaktionsseminare auf Basis der "Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg". Da mir persönlich auch ein wertschätzendes, lebensdienliches Miteinander serh wichtig ist habe ich mich dazu entschieden es auf breiter Basis anzubieten. Die Idee einer evtl. Zusammenarbeit - wenn überhaupt möglich - ist während der Sendung geboren. Ohne ein Konzept. Ich gehöre zu den Menschen die das spontan angehen und fragen. So nach dem Motto: "Ein NEIN ist dir sicher, ein JA kann es werden".

Wenn Sie mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchten, so möchte ich Sie auf meine Homepage einladen. http://www.seiderdubist.de
 
Ich würde mich freuen eine Antwort von Ihnen zu erhalten. Ich wünsche mir dass Sie so bleiben wie Sie sind. Zu mindest so wie ich Sie in der Sendung erlebt habe. Authentisch!

Herzlichen Gruß
Georg (zu mir darf man Du sagen :) )

Seine Antwort innerhalb zwei Tagen:

Lieber Georg,
(da du ein wenig älter bist, als ich, nehme ich das Du gerne an ;-)

spontane Ideen sind ja manchmal die besten... ich hab keine Ahnung, was du dir konkret vorstellst, was wir zusammen anstellen könnten, aber lass uns doch mal telefonieren! Ich habe eben ein bisschen auf deiner Seite gelesen und auch die GfK Homepage entdeckt, das klingt auf jeden Fall interessant.

Logischerweise kann ich jetzt weder JA noch NEIN sagen - ganz abgesehen davon, dass ich mir in letzter Zeit leider mehr und mehr angewöhnen musste bei vielen großartigen Projekten eben auch NEIN zu sagen - einerseits aus Zeitgründen, andererseits auch aufgrund der öffentlichen "Beliebigkeit" meiner Person - auf allen Hochzeiten kann keiner tanzen...

Wie auch immer - sende mir doch bitte eine Nummer, unter der ich dich erreiche, dann melde ich mich mal. Hab zwar auch die nächsten Tage jede Menge um die Ohren, bin aber neugierig, und amTelefon ist vieles einfacher - noch besser natürlich persönlich - - - wo wohnst du?

Wie gesagt - ich will nix versprechen, aber lass uns mal reden ;-)
 
Liebe Grüße aus Leipzig,
Sebastian

Und er hat mich heute wirklich angerufen. Wir haben uns ca. 1 Stunde lang unterhalten. Es war so vertraut. Wie wenn wir uns schon so lange kennen. Keine Barriere, keine Berührungsängte. Ein Mensch zum Anfassen. Er war sehr interessiert an dem was ich mache. Und er hat mir auch ein Paar Dinge aus seinem Leben erzählt. Wundervoll. Als ob wir uns schon immer so unterhalten haben. Frei, ohne Hemmungen. Und am meisten hat es mich gefreut, dass er den Kontakt halten möchte. Ich habe ihn gefragt ob ich seine Handynummer speichern darf. Und er sagte mir ohne lange zu überlegen: "Ja, bitte". Ich fragte ihn ob es ihm recht sei, dass ich hier in meinem Blog unter der Rubrik "Gefreut habe ich mich heute" darüber berichten darf. Er sagte:" Ja, unbedingt".

Unser nächstes Ziel ist es, es so einzurichten dass wir uns persönlich treffen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals so freuen werden, "nur" weil mich jemand anruft. Ich habe mich oft gefragt, wie Menschen so "ausflippen" können wenn sie ihre MusikIdols sehen und ihnen zujubeln. Ich kann es jetzt nachvollziehen. Mit dem Unterschied - vllt. - dass er nicht mein Idol ist, sondern ein Mensch. Wie du und ich. SO habe ich ihn am Telefon wahrgenommen.

Danke Dir Sebastian. Und wir werden uns treffen. Persönlich. Mit Sicherheit.

Grüßle Georg

- gm -
~Manche Ehen gehen an der beiderseitigen Unfähigkeit zugrunde, sich auszusprechen: Sie schweigen sich tot. - Sigmund Graff -

Montag, 13. Juni 2011

~Die meisten Differenzen in der Ehe entstehen dadurch, dass die Frau zuviel redet und der Mann zu wenig zuhört. - Curt Goetz -

Sonntag, 12. Juni 2011

~Κανείς δεν γνωρίζει τον θάνατο, δεν τον ξέρει επίσης κανένας, εάν αυτός είναι το μεγαλύτερο δώρο για τον άνθρωπο. Παρ΄όλα αυτά είναι φοβισμένος, δεδομένου ότι θα ήταν βέβαιος, ότι ήταν το χειρότερο όλων των κακών. - Σωκράτης -

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, dass er das schlimmste aller Übel sei. - Sokrates -

Samstag, 11. Juni 2011

INNERHALB MEINES RAHMENS

Heute war ich wieder im Leocenter, essen. Und natürlich beobachten. Wie es das Schicksal so möchte, setzte sich eine Familie mit zwei jungen Kindern in meinem Umfeld. So, dass ich "alles" hören konnte was sie srpachen. Und genau darüber möchte ich schreiben.

Der Dialog:

Mutter: "Mach den Bügel auf."
Junge: "Warum?"
Mutter: "Weil ich den Kinderwagen draussen parken muss. Ist kein Platz hier."

Der Junge macht den Bügel auf, die Mutter parkt den Kinderwagen und sie sitzen am Tisch. Und jetzt beobachte ich Folgendes:

Mutter: "Nimm die Finger vom Zucker weg!"
Mutter: "Das ist Zucker, das ist nichts besonders. Lass das!" (Sie nimmt den Zucker und stellt ihn ausser der Reichweite des Jungen. Wenn so etwas überhaupt geht, bei so einem kleinen Tisch.)
Mutter: "Lass doch den Gewürzständer in Ruhe!". (Sie nimmt den Gewürzständer und stellt in die Nähe vom Zucker.)
Mutter: "Setz dich richtig hin!"
Mutter: "Trink nicht so schnell!"
Mutter: "Nimm die Finger aus dem Getränk. Das ist nur Eis. Gefrorenes Wasser!"
Junge: "Ich muss aufs Klo!"
Mutter: "Wir waren vorher aufm Klo. Wir gehen jetzt nicht aufs Klo"
Vater: "Wir gehen nach dem Essen aufs Klo."
Mutter: "Nimm die Finger aus dem Käse. Du wolltest Nudeln und das sind Nudeln. "Iss jetzt!"
Mutter: "Ich habe gesagt, nimm die Finger aus dem Käse!"
Mutter: "Es kommt drauf an wie ihr euch benehmt, dann können wir das machen. So aber nicht!"

Es ging mind. eine halbe Stunde lang so. Bis ich nicht mehr konnte. Ich nahm meinen Mut zusammen und fragte die Mutter: "Darf ich Sie etwas fragen?"

Mutter: "Ja!"
Ich: "Ich beobachte jetzt, dass seit sie hier sitzen, sie dem Jungen nur Verbote aussprechen."
Mutter: "Ja!
Ich: "Können Sie sich vorstellen wie sich das Kind dabei fühlt?"
Mutter: "Das ist mir egal. Er darf sich verhalten wie er möchte. Jedoch innerhalb meines Rahmens!"
Ich: "Denken Sie dass das den Jungen selbständig machen wird?"
Mutter: "Das weiß ich nicht. Das werde ich wissen wenn er Erwachsen ist!"
Ich: "Ist es dann nicht zu spät?"

Sie schaut mich erstaunt an. Ich sage ihr: "Ich möchte mich nicht in Ihre Erziehung einmischen..."
Mutter: "Das tun Sie aber!"
Ich: "Wenn ich mich einmischen wöllte, würde ich Ihnen sagen, was Sie wie tun SOLLEN. Das habe ich jedoch nicht gemacht. Ich sage Ihnen was ich beobachte. Und dabei tut mir der Junge sehr leid. Denn wenn sie solange warten bis er erwachsen ist, dann ist es definitiv zu spät.

Sie drehte sich um und schaute weg. Ich beobachtete wie der Vater seine Augen verdreht hat. Ich weiß nur nicht ob er zustimmend  die Augen verdrehte, oder ob er sie verdrehte weil ich es gewagt habe etwas zu sagen. Weiter habe ich beobachtet, dass die Mutter in der nächsten 1/2 Stunde in der sie dort noch saßen und aßen keinen Ton mehr an ihren Jungen gerichtet hat. Ich meinte jetzt keine Verbote. Ich weiß nur nicht, ob sie es gerne schon täte. Es jedoch nicht tat weil ich ja immer noch da saß.

Mich hat das Ganze ein bisschen - viel - irritiert. Eine Mutter sagt, dass sich ihr Kind innerhalb Ihres Rahmens zu bewegen hat. Und sie wisse erst, wenn der Junge erwachsen wird, ob ihre Erziehung ihn zur Selbständigkeit geführt hat. Oder eben nicht.

Wenn eine Mutter eine geschlagene 1/2 Stunde ihren Jungen nur mit Verbote und Befehle "bombartiert" dann lässt es die Vermutung nahe, dass das kein Einzelfall ist. Armer Junge!
Ich habe kein einziges Mal gehört, dass sie den Jungen um etwas gebeten hat. Hm?


Kommentare erwünscht!

-gm-
~Eherezept: Vertrauen, verzichten, verstehen, verzeihen. - Joachim Fuchsberger -

Freitag, 10. Juni 2011

~Liebe ist etwas Ideelles, Heirat etwas Reelles, und nie verwechslet man ungestraft das Ideelle mit dem Reelen. - Johann Wolfgang von Goethe -

Donnerstag, 9. Juni 2011

~Gemeinsame geistige Tätigkeit verbindet enger als das Band der Ehe. - Marie von Ebner-Eschenbach -

Mittwoch, 8. Juni 2011

~Eine Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben. - Claudia Cardinale -

Dienstag, 7. Juni 2011

Montag, 6. Juni 2011

~In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit. - Honoré de Balzac -

Sonntag, 5. Juni 2011

~Ein Mann sollte nicht heiraten, ohne Anatomie studiert und mindestens eine Frau seziert zu haben. - Honoré der Balzac -

Samstag, 4. Juni 2011

Ich bin heute stinksauer auf meine Mitbewohner

wieso? 
Den nachfolgenden Text habe ich als offenen Brief an unser schwarzes Brett der Hausgemeinschaft gehängt. Ich bin richtig gespannt auf die Reaktionen. Ob überhaupt welche kommen?!


An die Mitbewohner der ....

Hallo Frau M....,
hallo Fam. L....,

ich habe heute Mittag, gegen 13:30 Uhr, mit Entsetzen festgestellt, dass die Yucca – am Anfang des Hausweges - nicht mehr da ist.

Ich bin richtig stink sauer, da mir Respekt vor fremden Eigentum sehr wichtig ist. Es ist meine Yucca. Mein Eigentum. Und ich hätte gerne dass ich darüber informiert werde, oder mir die Yucca gegeben wird.

So möchte ich gerne wissen was denjenigen der sie entsorgt hat, davon abgehalten hat mich zu informieren, oder die Yucca mir zu geben.

Auch wenn es für euch nicht ersichtlich ist/war, diese Yucca war eine sehr seltene Sorte die auch Geld gekostet hat. Und zusätzlich möchte ich hier mitteilen, auch wenn es mancher nicht wahr haben möchte, Yuccas sind nicht so leicht kaputt zu bekommen. Ich hätte gerne die Möglichkeit gehabt wenigstens zu versuchen sie wieder aufzupäppeln.

Ich wähle diesen Weg hier, weil ich erstens wirklich stink sauer bin, und zweitens so die Chance größer ist, dass beide Parteien diese Nachricht lesen können.


Gruß
Georg Mouratidis
~Mit Gesundheitsbüchern sollte man vorsichtig sein - man könnte an einem Druckfehler sterben. - Mark Twain -

Freitag, 3. Juni 2011

Donnerstag, 2. Juni 2011

~Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion. - Charles Tschapp -

Mittwoch, 1. Juni 2011

~Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches. - Mark Twain -