Mittwoch, 30. November 2011

~Ein fester Standpunkt hindert manchen am Voranschreiten. - Ron Kritzfeld -

Lob...schon wieder?

Lob

Von Nicola Schmidt

Wer noch beim schiefsten Geigenton seines Kindes jubelt, tut ihm nichts Gutes. Im Gegenteil.
Psychologen empfehlen mehr Aufrichtigkeit im Kinderzimmer.


Wer sich auf Spielplätze und in Kinderzimmer begibt, muss glauben, dass dem Land eine strahlende Zukunft bevorsteht: Offensichtlich trainieren nur noch künftige Spitzenathleten auf Rutschbahn und Klettergerüst, Fingerfarben-Klecksereien werden wohl dereinst Höchstpreise auf Auktionen erzielen, architektonische Brillanz zeigt sich im Sandkasten. Und wenn eine Achtjährige ein Musikinstrument eher nicht so gut behandelt, ist die Chance dennoch groß, dass jemand in Hörweite sagt: "Niemand spielt so toll Geige wie du!"

Nachdem die meisten Eltern glücklicherweise Gewalt und Kälte als pädagogische Maßnahmen abgeschafft haben, sind viele von ihnen in ein anderes Extrem verfallen: Sie loben jede Lebensäußerung ihres Nachwuchses ohne Sinn und Verstand - und hoffen, dass dieses Verhalten den Kindern gut tut. Doch das ist ein Irrtum, wie eine wachsende Zahl von Studien belegt. Diese zeigen, dass es nicht so sehr darauf ankommt, ob gelobt wird, sondern wie, wofür und wann.


Die Überzeugung, dass positive Bewertungen immer gut für Kinder sind, ist "eine durch nichts bewiesene Annahme", sagt etwa der Mediziner und Buchautor Herbert Renz-Polster von der Universität Heidelberg. Selbstwertgefühl entwickelten Kinder entgegen der landläufigen Meinung nicht dann, wenn sie von den Eltern besonders viel gelobt werden. Wichtiger ist, dass sie selber ihre Erfahrungen für gut befinden: "So wenig es dem Kind hilft, wenn Eltern immer gleich in Lobeshymnen ausbrechen oder vor Freude fast einen Anfall bekommen, wenn ihm einmal etwas gelingt, genauso wenig hilft es ihm, wenn die Eltern vor Mitleid zerfließen, wenn etwas misslingt. Kinder lernen im Kleinkindalter, diese Sachen selbst zu regeln."


Gerade bei Kleinkindern jedoch ist es üblich, soziales Verhalten durch Lob oder Tadel zu kontrollieren: "Du musst das mit Anna teilen!" oder "Sehr schön, wie ihr gemeinsam mit dem Bagger spielt", hört man hundertfach auf jedem Spielplatz. Entwicklungspsychologen raten jedoch davon ab, an sich schon positives Verhalten noch einmal mit einem Lob zu verstärken. "Die Kinder lernen dann nicht, dass sie sich richtig verhalten, sondern dass es eine Möglichkeit ist, Aufmerksamkeit zu bekommen", erklärt Joan Grusec. Sie forscht an der Universität Toronto darüber, wie sich kleine Kinder zu sozialen Wesen entwickeln.

Ein übermäßiges Lob, wenn Anna ihren Bagger auch mal dem kleinen Bruder leiht, wird ihrer Ansicht nach nicht dazu führen, dass sie das von da an öfter tut. Grusecs Rat: "Unterstellen sie lieber, dass das Kind freigiebig ist, weil es eben so ein freigiebiger Mensch ist, das gibt ihm das Gefühl, die Motivation für das Verhalten kommt aus ihm selbst heraus."

Auch Tadel ist ihrer Ansicht nach wenig effektiv. Kinder lernten soziales Verhalten am ehesten, wenn ihre Eltern mit ihnen über die Bedürfnisse anderer Menschen sprechen. "Nicht predigen!", empfiehlt Grusec, sondern das Gespräch eher an den Fragen des Kindes orientieren. Grusec kann sich sogar eine Erziehung ganz ohne Lob vorstellen: "Das heißt nicht, dass wir unseren Kindern nicht sagen dürfen, dass wir stolz auf sie sind, aber es ist ein Unterschied, ob wir stolz auf sie als Person sind oder ob wir ihr Verhalten bewerten." In asiatischen oder afrikanischen Kulturen zum Beispiel werde viel weniger oder überhaupt nicht gelobt. Ob dies in der westlichen Kultur jedoch so einfach zu übernehmen ist, darüber herrscht Uneinigkeit.

Klar ist jedoch: Der Ausruf "Was bist du nur für ein Engel!" lässt besonders Kinder im Schulalter eher an der Ernsthaftigkeit des Lobenden zweifeln. Schließlich gab es erst gestern Ärger fürs Zuspätkommen. Carol Dweck, Psychologin an der Universität Stanford, zeigt in ihren Arbeiten, dass übermäßig gelobte Kinder unsicher werden. Je älter sie werden, desto mehr fragen sie sich dann, ob man sie bemitleidet und es deshalb für nötig hält, sie so übertrieben zu hätscheln.


Motivation von Kindern
Mädchen setzt Lob unter Stress
23.03.2010
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Dweck stellte in weiteren Studien fest, dass vor allem ältere Kinder sehr sensibel darauf reagieren, wofür sie gelobt werden: einfach nur für ihr Können oder für die Art, wie sie an Probleme herangehen. Wer nach einem Test zu hören bekam: "Wie gut du bist!" war später hilflos, wenn es nicht klappte wie gewünscht. Hatte man den Kindern hingegen gesagt: "Du hast dir wirklich große Mühe gegeben!", bewiesen sie mehr Ausdauer und größere Fortschritte.

Auch Alter und Geschlecht scheinen eine Rolle zu spielen. Besonders Mädchen im Grundschulalter fühlen sich von einem Satz wie "Na, du bist aber besonders gut beim Puzzle!" so unter Druck gesetzt, dass sie Versagensängste entwickeln. Sie werden eher durch Lob motiviert, das ihre Anstrengung thematisiert, während Jungs auch nach einem Lob für ihr Können keinerlei Motivationseinbrüche hatten.

Generelles oder übertriebenes Lob konfrontiert Kinder mit unrealistischen oder schlicht nicht zu Ende gedachten Erwartungen der Erwachsenen. Die Psychologen Jennifer Henderlong und Mark Lepper vom Reed College in Oregon haben über 100 Studien zum Thema ausgewertet und formulieren deshalb die Grundregel: Loben Sie aufrichtig! Alles, was zu allgemein, übertrieben oder offensichtlich manipulativ ist, schadet. Ein Zehnjähriger malt nun mal nicht wie Picasso und nur die allerwenigsten Achtjährigen sind kleine Klavierwunder. Aber natürlich will niemand seinem Kind sagen, dass es eben wie ein Achtjähriger Klavier spielt.

Psychologen empfehlen daher schon seit längerem, Kinder vor allem beschreibend zu loben. Es dauert zwar länger zu sagen: "Es gefällt mir, dass Du diese schwierige Passage jetzt sehr langsam und konzentriert spielst und auch immer auf die Pausenzeichen achtest." Doch das Kind lernt dadurch, was den Eltern wichtig ist und wie sie etwas bewerten.

Überhaupt kann sparsames Lob effektiver sein als häufiges: "Wenn Lob zu einfach verfügbar ist, motiviert es nicht mehr", sagt Emrah Düzel, Neurowissenschaftler an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Seine Forschung zeigt zwar, wie wichtig Loben etwa für das Lernen neuer Dinge ist. Es regt im Gehirn das Belohnungszentrum dazu an, Dopamin auszuschütten. Der Botenstoff motiviert und hilft beim Lernen. Schon wenn wir nur ein Lob in Aussicht haben, spüren wir dieses angenehme Kribbeln. Das eigentliche Lob ist dann nur noch notwendig, um den Mechanismus aufrechtzuerhalten. Kommt das Lob hingegen zu schnell, zu leicht oder zu oft, stumpft das System ab.


Sparsames Lob macht Kinder laut Düzel auch unabhängiger von der Droge Lob. Sie lernen, eine aktuell verfügbare Belohnung abzulehnen, um später eine umso bessere zu bekommen. Diese Fähigkeit zum "Delay-Discounting" ermöglicht ihnen dann später, das Taschengeld nicht sofort für Süßigkeiten auszugeben, sondern auf Rollschuhe zu sparen.

Wenn Kinder etwas gerne machen, können Eltern das ruhig positiv verstärken, solange das Lob maßvoll bleibt. Experimente der Ernährungsforscherin Leann Birch vom Zentrum für kindliches Übergewicht an der Universität Pennsylvania zeigen, dass Kinder sehr sensibel sind, wenn es um die Frage geht, ob sie etwas aus eigenem Antrieb tun. In einem Experiment bekamen Kinder eine Belohnung, wenn sie vier Wochen lang Kefir tranken. Eine Kontrollgruppe trank ebenfalls den Kefir, aber ohne dass eine Belohnung damit verknüpft war. Am Ende zeigte sich, dass die Belohnungsgruppe das Getränk zum Schluss der Studie weniger mochte als zu Beginn, während die Kinder der Kontrollgruppe es nach eigener Aussage sogar lieber mochten. Birch folgert daraus: Bekommt ein Kind das Gefühl, dass es nur noch Gemüse isst, weil es jedes Mal dafür gelobt wird, wird es eher wieder zu Pommes wechseln.

Äußerst heikel ist auch vergleichendes Lob: Vom Lehrer vor versammelter Klasse gelobt zu werden, ist für viele Kinder sogar eher peinlich als motivierend. Aus den gleichen Gründen sollten Eltern zurückhaltend sein, wenn sie ihre Kinder vor Geschwistern oder Freunden loben. Besser ist das beschreibende Lob - sicher gibt es in jedem Kinderbild etwas Interessantes hervorzuheben oder nachzufragen.


"Loben Sie ihr Kind für Dinge, die es ändern kann"

Vergleichendes Lob kann sonst gleich zwei negative Effekte auslösen: Die Kinder werden zu schlechten Verlierern und sie lernen, dass es um den Sieg in einem Wettbewerb, nicht aber um die Sache selbst geht. "Es ist für das Selbstwertgefühl eines Kindes sehr nachteilig, wenn es von Eltern die Rückmeldung bekommt, dass das andere Kind besser ist", resümiert Herbert Scheithauer, Entwicklungspsychologe an der Freien Universität Berlin. Er ist Mitentwickler des sogenannten Papilio-Programms zur Prävention von Verhaltensproblemen, bei dem Eltern unter anderem lernen, Kindern auf die richtige Weise eine positive Rückmeldung zu geben. Natürlich müssen Eltern nicht jedes Gekrakel toll finden. Gefällt ihnen etwas nicht, empfiehlt Scheithauer Kommentare wie: "Beim letzten Mal hast Du Dir mehr Zeit genommen, da konnte ich besser erkennen, was Du malen wolltest."

Grundsätzlich sollten Kinder immer wissen, dass Lob nichts über ihren Wert als Mensch aussagt. "Loben Sie ihr Kind für Dinge, die es ändern kann", sagt Scheithauer, "und machen Sie immer deutlich, dass es ihre persönliche Meinung ist."

Dienstag, 29. November 2011

~Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen. -Phil Bosmans-

Montag, 28. November 2011

~Es ist unmöglich, daß einer nicht vollkommen glücklich sei, der ganz von sich selbst abhängt und in sich allein alles (was er sein nennt) besitzt. - Cicero -

Sonntag, 27. November 2011

~Wer Ruhe sucht, meide das Weib, die ständige Werkstätte von Streitigkeiten und Beschwerden. - Petrarca -

Samstag, 26. November 2011

~Das ist der beste Helfer dem Geist, der die qäuelende Bande, Die umstricken das Herz, einmal für allemal bricht. - Ovid -

Donnerstag, 24. November 2011

~Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben. - Konfuzius -

Mittwoch, 23. November 2011

~Zu wissen, was du willst, anstatt demütig zu dem Ja und Amen zu sagen, von dem dir die Welt vorschreibt, das du es wollen sollst, bedeutet, dass du deine Seele lebendig gehalten hast.
- Robert Louis Stevenson -

Dienstag, 22. November 2011

Montag, 21. November 2011

~Durch etwas Höflichkeit und Freundlichkeit kann man Menschen biegsam und gefällig machen. Sonach ist die Höflichkeit dem Menschen, was die Wärme dem Wachs. - A. Schopenhauer -

Sonntag, 20. November 2011

~Wenn du ein ernsthaftes Interesse an Philosophie verspürst, stelle dich zu allererst auf Spott und Hohn ein. Denke daran: Wenn du hartnäckig bleibst, werden dich die Menschen später dafür bewundern...Wann immer du dich von Äußerlichkeiten ablenken lässt, um jemandem zu Gefallen zu sein - denke daran, dass DU den Zweck deines Lebens verfehlt hast.
- Epiktet -

Heute war ich in meiner Espresso Bar um einen Cappucchino zu trinken. Dort arbeitet eine junge Studentin. Wir haben uns schon über meine Arbeit unterhalten.
Heute sagte sie irgend etwas zu mir. Ich fragte nach weil ich es verstehen wollte. Darauf sagte sie: "Fängst du schon wieder an? Du bist berechenbar."
Ich sagte darauf nix, nahm mein Büchlein hervor in dem dieser Spruch steht und bat sie diesen Spruch zu lesen. Sie las den Spruch und fragte mich:" Hast du jetzt wieder gewonnen oder was?"
Ich antwortete ihr: "Ich gehe unbeirrt und konsequent meinen Weg. Egal was andere darüber denken. Ich tue nichts um zu gefallen. Das wollte ich dir nur sagen."
Stille!

Samstag, 19. November 2011

~Liebe ist wie ein Vollbad: Einlassen ist das Wichtigste. Wenn man es dann schön warm hält, kann man es unter Umständen aushalten bis man schrumpelig ist.... - Autor mir unbekannt -

Freitag, 18. November 2011

Frage zur Volksabstimmung im Land BW

Ich habe da mal eine Frage

Heute habe ich vom Land BW so einen gelben Zettel erhalten in dem er mich und alle anderen Bürger dieses Landes zur Volksabstimmung informieren möchte.

Da steht:

Amtlicher Stimmzettel
für die Volksabstimmung über die Gesetztesvorlage des S21-Kündigungsgesetzes am 27. November 2011 im Stimmkreis MUSTER

Stimmen Sie der Gesetzesvorlage "Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinabrungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S 21 -Kündigungsgesetzt)" zu?

So, was kommt bei mir an?
"Stimmen sie einem Gesetz zu, dass die Landesregierung verpflichten soll ihr Kündigungsrecht in Anspruch zu nehmen?"

Hä? Ist es wirklich das, was ich verstehe was die wirklich wollen? Also, wenn das wirklich so ist, dann komme ich mir als Bürger verarscht vor. Sorry.

Kündigungsklauseln werden doch eben genau deshalb eingeführt um aus einem Vertrag auszusteigen wenn etwas nicht passiert was vertraglich verienbart wurde. Oder?

Und jetzt will die Landesregierung die Absolution ihrer Bürger? Sie steht in der Verantwortung - gefälligst - ihr Kündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Wenn sie Gründe hat.

Oder wie seht ihr das?
~"Ich denke, das Ziel im Leben ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich in uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden."- Dr. Marshall Rosenberg -

Donnerstag, 17. November 2011

~Misserfolg soll man keinen wünschen, es sei aber für den, der zufällig hineingerät, ein Prüfstein des Charakters. - Johann Wolfgang von Goethe -

Mittwoch, 16. November 2011

~Man soll die Entwicklung der Dinge nicht abwarten. Man soll beim Einwickeln dabei gewesen sein. - W. Schneyder -

Dienstag, 15. November 2011

~(Die Feldblume) aber antwortete: "Du Tor! Meinst du, ich blühe, um gesehn zu werden? Meiner und nicht der andern wegen blühe ich, blühe, weil's mir gefällt: darin, daß ich blühe und bin, besteht meine Freude und meine Lust."
Aus dem Buch - Die Schopenhauer-Kur -

Sprechgedanken. Wie unser Gehirn uns ein Schnäppchen schlägt!

Im Heroindunst, sagte der Papst, versinke die ganze Pornoindustrie. Der Vatikan lehne die These Vati-kann-alles ebenso ab wie die andere: Mein-Bauch-gehört-mir. Ein Kardinal übersteht eine Operation ohne Betäubung nach kurzer Betübung. Denn mit Gleichstrom fahren die O-Busse in Ostrom. Korrekte Beinhaltung beinhaltet beim Tragen der päpstlichen Standarten verschiedene Standarten. Man hat mir öffentlich beigepflichtet, das Fahnentuch ist beigefarben. Bei der Spendensammlung dient der Reinerlös dem Nachweis der Reinkarnation des Heiligen durch Gott, den Alleinen. Auf alle Nachlassfächerchen erstrecken sich die Recherchen der Inquisition. Durch das Buschfeuer steuerte kein Buschauffeur den Wagen wie dieser Missionar. Es ist auch keine Legende, dass er das Zugende noch erreichte, obwohl die Nachteile eines Nachteilzuges nicht zu leugnen sind. Sein Seelentröster war ein Seeleopard, ein Häscher, der Kein Häschen entkommen ließ.
Auf den Estrich stand: Bindestriche bieten bei manchem Politikersatz Schreiberleichterung. Große Bilderfolge hatte der Textilingenieur mit seinen Textilillustrationen zur Salonalbumserie. In diesen Wonnetagen meidet man die schönsten Wohnetagen, und selbst in der Versandabteilung beugt man sich über die Verandabrüstung. Vor allem der Talentförderung diente der Wettbewerb zur Talentwässerung durch Stauseen. Die Staubecken müssen gesäubert werden, am besten nimmt man dazu ein Staubtuch. Die Heimat ohne jede Heimatmosphäre war für die Weise ideal, ging es hier doch babygerecht zu trotz der babylonischen Sprachverwirrung. Alles war großzügig, nur die Alpträume waren wahre Elternalpträume. So gab es zum Beispiel nur ein Schuhregal für alle Stiefeltern. Doch auf dem anschließenden Presseessen wurden Seeigeleier geboten. Tiefkühlautomatensalat, Wurzelenden mit Schweinelenden, Nachtischweine etc. Die am meisten gefürchtete Profiamazone der Panamazone behauptete, weder Gage noch Visagebühren seien ihr wichtig. Sie legte zu ihren Spargeldern, was sie bei der Spargelernte verdient hatte.
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Wie unser Gehirn uns ein Schnäppchen schlägt. Das Gehirn glaubt zu wissen was als nächstes kommen wird. Es ahnt, vermutet, rätselt was das nächste Wort sein *soll* und liefert es aus unserem Erfahurngsfundus hoch. Und, uups. Da steht doch gar nicht das was ich ausgesprochen habe. Da steht ja was ganz anderes. Das kommt davon wenn wir zu schnell denken und uns auf das was uns unsere Lebenserfahrung als erstes liefert, verlassen. Das muss nicht per se IMMER verkehrt sein, doch manchmal ist es *hilfreicher* einen tiefen Atemzug zu nehmen und genauer hinzuschauen. Und nicht nur auf das was geschrieben steht, sondern auch auf unser Gegenüber. Denn schnell, sehr schnell sind wir in unserer Bewertung gelandet.

Also: Der erste Eindruck zählt zwar, doch der letzte ist entscheidend. *smile*
 -gm-

Montag, 14. November 2011

~Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld: man will das Ziel heranziehen und entfernt es nur. - Johann Wolfgang von Goethe -

Sonntag, 13. November 2011

~Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt. - Johann Wolfgang von Goethe -

Samstag, 12. November 2011

~Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss. - Herrmann Gmeiner -

Freitag, 11. November 2011

Donnerstag, 10. November 2011

~Auch mit einer Umarmung kann man seinen Gegner bewegungsunfähig machen. - Amintore Fanfani -

Mittwoch, 9. November 2011

~Keiner wird jemals von einem anderen gestört. Es ist immer man selbst, der die eigene Ruhe stört. - Aus dem Buch: Die Schopenhauer-Kur -

Dienstag, 8. November 2011

~Kleine Geister werden durch Erfolge übermütig, durch Misserfolge niedergeschlagen. - Epikur -

Montag, 7. November 2011

~Ohne Begeisterung ist noch nie etwas wirklich Großes geschaffen worden. - Ralph Waldo Emerson -

Sonntag, 6. November 2011

~Scheitern ist nicht so schlimm - schlimm ist, nichts versucht zu haben. - Heinz Eggert -

Samstag, 5. November 2011

~Dies werden die meisten, wenn sie am Ende zurückblicken, finden, daß sie das ganze Leben hindurch ad interim gelebt haben, und verwundert sein, daß das, was sie so ungeachtet und ungenossen vorübergehen ließen, eben ihr Leben war, eben das war, in dessen Erwartung sie lebten. Und so ist denn der Lebenslauf der Menschen in der Regel dieser, daß er, von der Hoffnung genarrt, dem Tode in die Arme tanzt. - Arthur Shopenhauer -

Freitag, 4. November 2011

~Der Charakter eines Menschen sitzt nicht im Verstand, sondern im Herzen. - Friedrich Heinrich Jacobi -

Donnerstag, 3. November 2011

~Möge doch meine Seele heiter und gerne zurückkehren in die Heimat, aus der sie stammt. - Hans Thoma -

Mittwoch, 2. November 2011

~Ich bin ein guter Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich anderen Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln. - Thomas A. Edison -

Dienstag, 1. November 2011

~Das Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die übrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht einmal zu sehen vermögen. - Arthur Schopenhauer -