Montag, 31. Oktober 2011

~Man sollte dem Anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, daß er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen. - Max Fritz -

Anmerkung von mir: Ich möchte das Wort Wahrheit hier in Anführungszeichen setzen! 
Denn für mich gibt es die persönliche/eigene Wahrheit und noch DIE Wahrheit. 
Ich weiß nun nicht welche Wahrheit Max Firtz meint.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Ein offener Brief an Mutter Natur!

Liebe Mutter Natur, ich habe da mal ein paar Fragen an dich.

Seit ein paar Tagen beschäftigen mich folgende Gedanken:
- Haben Tiere Gefühle?
- Haben Tiere Bedürfnisse?
- Wenn ja, welche?
- Was denken, fühlen Tiere:
    im Augenblick ihres nahenden Todes?
        wenn sie ihr Kind gefährdet sehen?
        wenn sie zusammengepfercht im Stall stehen?
        wenn man ihnen Tiermehl zum Essen gibt obwohl sie gerne Gras hätten?
        und viele andere Fragen...

Ich habe Freunde und Bekannte gefragt und habe unterschiedliche Antworten erhlaten.
 
Von "ja Tiere haben Gefühle und Bedürfnisse" bis zu "Ohne zu wissen, ob ein Tier ein Bedürfnis (ähnlich dem der Menschen) hat oder nicht, reicht es mir bereits, zu wissen, dass es Schmerz und Leid verspüren kann. So dass ich achtsam mit ihm umgehe."

Zwei davon haben mich wieder aufhorschen lassen, nämlich:
 
"weshalb töten und essen wir sie dann?"
und

"Im übrigen halte ich die Unterscheidung von "Mensch" und "Tier" wie sie heute noch immer selbstredend als zwei völlig unterschiedliche Kategorien verwendet wird, als extrem irreführend und wenig hilfreich. Meiner Meinung nach dient diese hauptsächlich dazu unseren Umgang
mit der Tier und Pflanzenwelt zu "rechtfertigen". "

 
Da ich mich mit dieser Spezies "Mensch" unterhalten habe, interpretiere (bei einigen weiß ich das sogar) ich ihre Aussage so, dass sie eine friedliche Co-Existenz - mit Ehrfurcht allen Lebens - aller Lebewesen anstreben/wünschen/wollen/möchten. Und zwar unter aller "Lebewesen" auf diesem Planeten. Spezies Mensch, Spezies Tier und Spezies Pflanzen.

 
Sozusagen das "vollkommene" Giraffenparadies. 
Aus Sicht der GewaltFreieKommunikation. (Was das ist erzähle ich dir ein anderes Mal ;))

Und genau hier habe ich eine Frage an dich?

- Was ist dein Plan? Ist das wirklich dein Plan? Denn, wenn mir einer diese Frage beantworten kann, dann nur du?

Wenn dein Plan tatsächlich ist, dass alle Lebewesen - zu denen ich alles auf diesem Planet zähle - was geboren wird, gedeiht und stirbt, friedlich nebeneinander existieren "sollen", mit Ehrfurcht  - ich weiß ein Menschenwort, wenn du ein anderes hast, dann bitte nur her damit - vor dem Leben haben, wie denkst du dir ihr/mein "Überleben/Fortpflanzung"?
 
Was hast du dir für diese Spezies gedacht?
Von was sollen sie sich ernähren? Und bitte, ich spreche alle Lebewesen an. Spezies Mensch, Spezies Tier UND Spezies Pflanzen.

Weshalb hast du dem Tiger und dem Löwen diese scharfen Zähne gegeben, dieses ausgeklügelte Gebiss, diese Krallen die sich erst ausfahren wenn Bedarf ist. Das heißt, Bedarf um in das Fleisch eines anderen Lebewesens einzufahren um es niederzureißen?

Weshalb hast du der tötlichsten Muschel auf dieser Erde ein hochgiftiges Sekret zur Seite gestellt womit sie andere Lebewesen mit einer Art Harpune injizieren können, die dann innerhalb von Bruchteilen von MilliSekunden "sterben" und von der Muschel ausgesaugt werden?

Weshalb hast du der tötlichsten Qualle dieser Erde - eigentlich sogar DAS giftigste Tier und das unscheinbarste auf dieser Erde - mit Tentakeln ausgestattet, sodass sie innerhalb von Millisekunden ihr "Opfer" - ein anderes Lebewesen - lähmen und aussaugen. Dieses Gift ist so hochkonzentriert, dass ein Lebewesen der Spezie "Mensch" innerhalb von Stunden stirbt.

Weshalb hast du den Karnivoren oder Insektivoren (ich spreche hier in erster Lienie die Fleischfressenden Pflanzen an) mit einer so ausgeklügelten Technik versehen andere Lebewesen (Insekten bis hin zu Fröschen) anzulocken und zu verdauen? Wobei ich erfahren habe, dass es auch carnivore Pilze gibt?

Weshalb hast du den Menschen den aufrechten Gang geschenkt, den oponierenden Daumen, ein Gehirn dass ihn in die Lage versetzt mit "Hilfsmitteln" seine Beute zu erlegen OHNE sein eigenes Leben in Gefahr zu bringen? 
 
Weshalb hast du ihn mit dieser "Intelligenz" ausgesattet"?
Ich spreche hier bewusst nicht von "Überlegenheit". Denn das wäre meines Erachtens von dir ziemlich schnellbeantwortet. Nämlich dass eine Wüstenmaus in der Wüste dem "Intelligenzbolzen Mensch" bei Weitem überlegen ist.

Weshalb hast du dem Adler diese "Röntgenaugen" geschenkt, sodass er Kilometerweit eine "Beute" ausmachen kann. Sogar unter Wasser (Hier ist kilometerweit auszuschließen, ich weiß).
 
Und dann den Fisch der seine Beute aus dem Wasser heraus mit Wasser beschießt um sie zu "erlegen". Und dabei schafft er es - der Fisch - die Brechung des Wassers auszugleichen damit er nicht daneben trifft?

Weshalb dem Hai das "Revolvergebiss", den Ratten die Fähigkeit "fremde Ratten" Eindringlinge zu erriechen und zu "töten"? Regelrecht "totzumetzeln". Wieder ein Menschenwort, ich weiß.
 
Den Löwen die Fähigkeit - der Mensch würde jetzt Instinkt sagen -, die Jungen seines Vorgängers zu töten?

Und dann auch eine andere Frage an Dich:
Weshalb hast du diese Vielfalt geschaffen? Weshalb gibt es diese unterschiedlichen Spezies? Mensch, Tier, Pflanzen (Ich weiß, alles Menschenwörter).
Weshalb hast du überhaupt "Jäger" und "Gejagte" erschaffen?

Weshalb "MUSS" ich, der zur Spezies Mensch gehört, mir anhören, dass ich keine Ehrfurcht vor dem Leben habe, nur weil ich das mache was du für mich vorgesehen hast?
 
Weshalb bin ich ein Mörder in den Augen dieser anderen Mitglieder der "Spezies Mensch" wenn ich Fleisch esse? Einige/viele sagen sogar: "Fleisch essen ist falsch". Weshalb ist "Fleisch essen" falsch und "Pflanzen essen" nicht? Sind die Pflanzen keine Lebewesen in deinem Plan?
 
Weshalb, wenn du das alles so "gelenkt" hast? Weshalb sollte ich der "Spezies Mensch" zugehörig, in den Lauf deines Planes eingreifen?

Nein, ich mache es mir nicht einfach und schiebe nun die Verantwortung auf dich. Ich möchte verstehen und erkennen!

Ein "Fehler" in deinem Plan?

Ich bin gespannt auf deine Antworten!


Kommentare erwünscht. 
Auch wenns nur von der Spezies Mensch ist, die ja ein Teil der Mutter Natur ist :)
~Das Geheimnis des Erfolgs ist die Beständigkeit des Wollens. - Benjamin Disraeli -

Zwei Freunde oder: Vergessen und Erinnern

Einmal wanderten zwei Freunde durch die Wüste. Plötzlich gerieten Sie in einem heftigen Streit miteinander.
Dabei schlug der eine dem anderen im Zorn ins Gesicht.

Ohne ein Wort zu sagen, kniete der Geschlagene nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

„Heute hat mir mein Freund ins Gesicht geschlagen.“

Dann wanderten sie schweigend weiter bis sie zu einer Oase kamen. Sie beschlossen, in den Teich zu springen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb plötzlich im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken.
Sein Freund rettete ihn in letzter Minute.

Nachdem sich jener, der beinahe ertrunken war, erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte in diesem folgende Worte hinein:

„Heute hat mir mein bester Freund das Leben gerettet."

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: „Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum schreibst du diese Worte nicht auch hier in den Sand?"

Der andere antwortete ihm: "Wenn uns jemand kränkt oder beleidigt, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder löschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."

Autor unbekannt 


Das erinnert mich an zwei Zitate aus der Bibel: 
Vergebung ist Gesinnungssache. Sie beginnt immer wieder bei Null!
und
Tue Gutes und sprich darüber!


-gm-

Samstag, 29. Oktober 2011

Freitag, 28. Oktober 2011

Geärgert habe ich mich heute...

...über eine Mail von einem fb-"Freund".

Er fragt mich in einem meiner Threads: "liest du deine pns nicht?" (in einem Thread, der nix mit seinem Thema zu tun hatte"
Da ich nicht verstanden habe was er möchte habe ich geschrieben: "@T...., hä?"
Er antwortete: "Ich habe dir PNs geschickt"
Ich antwortete:"Ich habe nicht erkannt, dass du eine Antwort von mir wolltest. Deine letzten PNs hatten kein "Hallo" oder "kannst du mir bitte eine Antwort schicken, Hm?"
Er: "Dann lösche ich diese Posts hier wieder"

Was für mich bis hierher ok ist. Denn diese Posts hatten tatsächlich nichts mit dem Ursprungsthread zu tun.

Dann schreibt er mir eine PN mit folgendem Inhalt:

Hallo Georg, danke für die Lektion die ich nach Deiner Antwort im "Bauer sucht Frau" thread, als formale Umsetzung der GfK-Regeln erkannt habe.

Auch das habe ich nicht verstanden und habe ihm zurückgeschrieben:

Hallo T....., ich verstehe gerade nicht was du mir sagen möchtest? Welche "formale Umsetzung"?

Er antwortet mir:

Die 4 Regeln.
Mich interessiert mit welchem Projekt Du Dich selbständig machen willst. Magst Du es mitteilen?

Meine Antwort an ihn:

Da dies eine rhetorische Frage ist - zu mindest erscheint es mir so - mag ich es dir nicht mitteilen. Nein!

Nur eines möchte ich dir schreiben: GFK bedeutet nicht, dass ich mich immer so zu verhalten haben wie andere es erwarten.

Und jetzt kommt für mich der absolute Hammer, seine Antwort:

Was hat die Welt, was habe ich Dir angetan, dass Du derart viel Haß verbreitest.
Ich halte es wirklich für gefährlich, wenn jemand unter dem Deckmantel der GfK versucht, sehr subtil Gewalt zu säen.
Ich denke, Du solltest mich aus Deiner Freundesliste streichen, denn sonst hinterfrage ich Deine postings zukünftig mit kritischen Kommentaren.

Auf meine Antwort an ihm
wie um himmels willen kommst du darauf dass ich hass verbreite. woraus schließt du das? du hast mir gar nix angetan.
und jetzt mal im ernst. was ist passiert?
habe ich noch keine Reaktion erhalten. 

--:--

Mancher würde sich fragen weshalb ich mich über so etwas ärgere? Ganz einfach. 

Es macht mich sauer und frustriert mich, wenn manche Menschen die Erwartungshaltung haben, dass ich nur so zu funktionieren habe wie sie sich mich vorstellen. Langsam habe ich den Eindruck, dass diese Menschen von Menschen die mit GFK unterwegs sind verlagen, erwarten, dass sie sich zu jedem Zeitpunkt nach irgendwelchen Richtlinien, Regeln, Mustern zu verhalten haben. Sie erheben den Anspruch dass dieser Mensch (GFKler) sofort sich empathisch mit dem anderen verbinden soll. Weshalb? Weil er das so will. Genau zu diesem Zeitpunkt. GFK hat keine Regeln. PUNKT!

Ob ich zu diesem Zeitpunkt so sein möchte oder vllt. mir nicht die Zeit nehmen möchte oder kann weil ich mit meine Dingen beschäftigt bin, interessiert sie nicht. Weshalb? Naja, weil sie zu diesem Zeitpunkt nur sich sehen. Und der Aufschrei ist groß. "Der verhält sich ja gar nicht so wie ich es in der GFK gelesen habe. Oh, was für ein gefährlicher Mensch. Er verbreitet Hass. Und jetzt bekämpfe ich ihn wenn er mich nicht aus seiner Freundschaftsliste löscht."

Und hier ist für mich der springende Punkt. Er überlässt es mir mich zu entscheiden in dem er mir "droht". Naja, die Drohung ist ja nicht einmal das Schlimme. Er übernimmt die Verantwortung nicht für sein eigenes Handeln. Er schiebt die Verantwortung ab und wartet darauf wie ich mich verhalten werde.

Mein Ärger ist, dass dieser Mensch den Anspruch erhebt gehört zu werden und auch so gesehen zu werden wie er "ist", mir jedoch das nicht "zuspricht". Und auf solche "Freunde" kann ich gerne verzichten.

Für mich wieder ein Zeichen mehr weshalb Marshall sich entschieden hat es "Gewaltfreie Kommunikation" zu nennen. Gewalt in dem Worten, Gewalt gegen sich selbst und Gewalt gegen den anderen.

-gm-
~Worte können Fenster sein oder Mauern. - Marshall Rosenberg -

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Dienstag, 25. Oktober 2011

~Man darf nicht mehr Glück verbrauchen, als man erzeugt. - Glenn Close (*1947), amerik. Filmschauspielerin -

Montag, 24. Oktober 2011

Sonntag, 23. Oktober 2011

Samstag, 22. Oktober 2011

~Ehrliche, herzliche Begeisterung ist einer der wirksamsten Erfolgsfaktoren. - Dale Carnegie -

Freitag, 21. Oktober 2011

~Beziehung ist der Spiegel, in dem wir uns selbst so sehen, wie wir sind. - Krishnamurti, Der Spiegel der Liebe -

Donnerstag, 20. Oktober 2011

EINLADUNG zum Austausch zur Gewaltfreien Kommunikation Teil 1

Ich möchte euch alle zu diesem Workshop einladen und freue mich wenn ihr mitmacht. Ich beschäftige mich sehr lange - ca. 5 Jahre - mit der Gewaltfreien Kommunikation und möchte mit diesem Austausch diese Haltung Menschen näher bringen. Da ich in verschiedenen Social-Medien unterwegs bin habe ich micht für diesen - meinen blog - Weg entschieden. Der Grund ist, dass ich gerne alles an einem Ort habe und nicht hin und her springen möchte um Beiträge zu kommentieren.

Viele Menschen denen ich begegne fragen sich weshalb das denn "Gewaltfreie Kommunikation" heißt. Dazu habe ich einen anderen beitrag geschrieben. Zu lesen unter "warum-heit-es-gewaltfreie-kommunikation"

Doch es treten weitere Fragen auf. "Warum dies und warum das. Aber...."
Ich möchte das jetzt zum Anlass nehmen euch - jedem der möchte - diese Warum Fragen zu beantworten. Und biete diesen Austausch an. Ich wünsche mir einen interaktiven Austausch. Nur so kann - meiner Ansicht nach - das Bewusstsein aufgenaut werden, wenn jeder sich mit den Fragen beschäftigt.

Auf ein gutes Gelingen und zahlreiche Mitmacher :)
Ach so, noch eins was mir sehr wichtig ist: "Niemand muss müssen - jeder kann - "

--:--

Ich möchte Euch zu Anfang drei Fragen stellen. Bitte lasst diese Fragen auf euch wirken und beantwortet sie mit der Energie die in Euch aufkommt wenn ihr diese lest. Und dann beantwortet ihr diese hier als Kommentar. Bitte nur hier im Post und nicht im Forum in dem ihr diese Einladung gelesen habt.

1. Frage: "Was ist für euch Gewalt?
2. Frage: "Was ist für euch gewaltvolle Kommunikation?"
3. Frage: "Was ist für euch gewaltfreie Kommunikation?"

Ich werde dann beim nächsten mal die Fragen aus Sicht der Gewaltfreien Kommunikation beantworten. Wenn dann Fragen auftauchen werde ich sie beantworten und danach zum nächsten Schritt übergehen. Wenn keine Fragen auftauchen werde ich natürlich sofort zum nächsten Schritt übergehen.

Um vielen Lesern die Chance zu geben diesen Post zu finden :) werde ich - für den Anfang mal - jeden Freitag den Folgeschritt posten.

Ich würde mich freuen wenn viele mitmachen. Wenn ihr möchtet, dann dürft ihr das weiter sagen.

Grüßle Georg
~Bei der Förderung der geistigen Entwicklung sollte nicht die Konzentration, sondern die Aufmerksamkeit im Mittelpunkt stehen. - Krishnamurti, Vollkommene Freiheit -

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Gefreut habe ich mich heute...

...über ein Telefonat mit der IHK.

Ich sagte am Ende des Telefonats zur Dame: "Ich möchte Ihnen sagen, dass das Telefonat sehr angenehm war. Ich habe alle Infos die ich brauche. Wenn alle Menschen bei Ämtern oder Kammern so "freundlich" wären, dann wäre die Welt um einen kleinen Schritt schöner"

Die Dame: "Wissen Sie her M., wie man in den Wald hineinschreit...."
Ich antworte: "Das ist jetzt aber ein Kompliment an mich?"
Die Dame: "Ja!"

Mir hat das gefallen. Und diese Freundlichkeit erfahre ich in den letzten Tagen bei sehr vielen Telefonaten. Ob das die Krankenkasse ist oder beim Arbeitsamt, bei der Handwerkskammer oder bei der IHK u.a..

Vllt. liegt es ja doch an mir *lach*
-gm-
~Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden. - Epikur, Philosophie der Freude -

Dienstag, 18. Oktober 2011

~Was zählt, ist nicht die Körpergröße eines Menschen, sondern die Größe seines Charakters - Evander Holyfield (*1962), amerik. Boxer -

Montag, 17. Oktober 2011

~Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen. - Birgit Breuel -

Sonntag, 16. Oktober 2011

Samstag, 15. Oktober 2011

Was ist für Euch "Emotion" und was ein "Gefühl"?

Ist es das Gleiche? Gibt es da denn überhaupt einen Unterschied? Würde mir wünschen, dass keine Hinweise zu Wikipedia oder Ähnliches gepostet wird. BITTE. Ich möchte eure Meinungen lesen, auch wenn diese er-lesen (was für ein Wortspiel) sind.
Diese  Frage habe ich mal in einem Forum gepostet. Und hier sind die Antworten:
in vielem schon überschneidend...aber Gefühle sind leiser,tiefer in mir...Emotionen leidenschaftlicher , sie können "überlaufen" aus einem rausplatzen vllt auch kurzfristige Empfindungen, wo gegen Gefühle bestand haben , dauerhaft gleich bleiben können -Emotionen dagegen Momentaufnahmen sind...so empfinde ich es
--:--
Kein Gefühl OHNE Emotion und keine Emotion OHNE Gefühl! Ist meine Meinung!
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Zuerst das Gefühl und die Emotion steht dahinter! D.h. die Emotion wird durch ein Gefühl ausgelöst! :-) oder das Gefühl schafft eine Emotion! :-)
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Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt, aber wieder ad acta gelegt, weil Anderes in dem Moment wichtiger war, als eine haarspaltende Definition (für mich haarspaltend) Ich fange es mal „wortdirekt” an: Emotion – Etwas, dass mich in Bewegung bringt (das kann auch ein Gefühl sein, dass eine Handlung nach sich zieht) ist aber für mich dennoch eher eine Definition, wie Liebe, Hass, Angst, die Gefühlswelt an sich. Gefühle wären dann der differenzierte Ausdruck einer Emotion.  
--:--
Hallo Georg, die Frage taucht bei Caochings und Seminaren bei mir sehr oft auf. Für mich habe ich folgende Definition entwickelt: Ein Beispiel für Emotion ist die Liebe. Eine andere das Gegenteil von Liebe, bzw. das was wir dafür halten (Angst,Hass,etc.). Emotion lässt sich als eine Energiequelle betrachten, welche von sich aus noch keinen Antrieb besitzt. Ähnlich einem Automotor, der noch am Fließband steht - unverbaut. Gedanke: Steuert unsere Emotion in Richtung Realität. Um beim Autovergleich zu bleiben, entspricht der Gedanke dem Navi. Beides vereint ist für mich das Gefühl, also E + G=Gefühl. Das Gefühl folgt dem auf was wir unsere Gedanken richten und erschafft damit Realität. Im Englischen heisst es doch "energy flows, where attention goes".
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Eine Emotion ist ein zeitlich begrenzter Zustand, der kaum mehr als wenige Stunden anhält. Eine Stimmung kann über mehrere Tage bis zu mehreren Wochen andauern.
Kannst Du Gefühl mit Stimmung gleichsetzen? Dann kann ich Dir noch mehr dazu schreiben.
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Emotion ein überlebensinstinkt, kommt aus unserem reptilienhirn, Gefühl kommt aus dem Bauch und ist beeinflusst von unseren Erlebnissen und Erfahrungen.
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Gefühle sind die Sprache der Seele, mit der sie uns sagt, ob wir auf dem für uns richtigen Weg sind. Gefühle zeigen sich nur in unserem tiefsten Inneren. Emotionen sind der körperliche Ausdruck dieser Gefühle und die Art, wie wir darauf reagieren. Emotionen zeigen sich also im Außen. Du kannst das auch so ausdrücken: Gefühle sind Energie (E) und Emotionen sind in Bewegung gebrachte Energie (Energie in motion).
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Für mich sind Emotionen plötzlich, Gefühle langsam wachsend. Aus Emotionen können Gefühle werden - bei mir ist das so, wie das bei anderen Menschen ist, weiß ich nicht.
--:--

Wie sind Eure Meinung dazu? Es würde mich wirklich brennend interessieren!
 
 -gm-
~Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern. - Ernst Bloch -

In Erwartung

Die Tücke der Erwartungen von Manfred Knoke
Vorbemerkungen
Erwartungen sind psychologisch gesehen Einstellungen des Menschen, die sich auf mehr oder weniger klare Zielvorstellungen beziehen. Es ist eine vorstellungsmäßige Vorwegnahme von Ereignissen, von bestimmten Denk- und Handlungszielen, die in der Zukunft liegen. Erwartungen sind eine Art Schwebezustand, der das Verhalten und Erleben bestimmt. Erwartungen sind vorwegnehmende Reaktionen auf Handlungen, die erwartet, gewollt, gewünscht, erhofft oder vermutet werden. Ist ein Mensch ausgeglichen und zufrieden, offen und glücklich, selbstbestimmt lebend, sind seine Erwartungen geringer, die Erwartungsspannung auf ein Minimum reduziert.
In meinen telefonischen psychosozialen Beratungen und in meinen Seminaren nehmen die Enttäuschungen über nicht erfüllte Erwartungen an Partner, Angehörige, Freunde und Bekannte einen breiten Raum ein. In der Erwartung mache ich mir die Welt so, wie ich sie gern hätte. Die Welt ist jedoch wie sie ist und richtet sich nicht nach meiner Erwartung. Die Enttäuschung ist also vorprogrammiert. In der Erwartung mache ich mir die Welt ein Stück sicherer und beruhige dadurch meine Verunsicherung und Angst. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, den alle Menschen kennen, verstärkt wird dies durch den Erblindungsprozeß. Besonders tragisch wird es dann, wenn so "schleichend" wie die langsame Erblindung ganz unmerklich eine Haltung entsteht, die durch Erwartungen an das soziale Umfeld einsam macht. Wir können durch Selbstkontrolle vorbeugen. Wie das geschehen kann, will ich im Folgenden erläutern.

Erwartungen mit hoher Erfolgsquote
Unter bestimmten Voraussetzungen können Erwartungen sehr hilfreich sein. Zum Beispiel ist die Erfüllung von Erwartungen gewährleistet in Versprechen, Verabredungen, Absprachen, Vereinbarungen, Verträgen, wenn sie auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Die "Vertragspartner" können erwarten, dass die eingegangenen Verbindlichkeiten erfüllt werden. Ohne solche Regelungen ist das Leben nicht denkbar, sie verschaffen uns ein Gefühl von Verlässlichkeit und Sicherheit. Enttäuschungen halten sich bei solchen Regelungen in Grenzen.

Erwartungen mit hoher Enttäuschungsquote
Fast vorprogrammiert sind die Enttäuschung, wenn zu einer Stehparty eingeladen wird und ich mich mit der Erwartung auf den Weg mache, "die wissen ja, dass ich nicht gut sehen kann, die werden mir gleich ein Glas bringen und mich einbeziehen in ihren Gesprächskreis". Mit dieser Erwartung bekämpfe ich nur meine Angst und habe mir dabei die Welt etwas sicherer gemacht. Leider werden solche Erwartungen selten so ablaufen, wie ich es gern hätte. Wie kann ich nun aus der erwartenden, einengenden und abhängigen Position herauskommen? In meinen Seminaren versuche ich, den Erblindungsprozess so aufzuarbeiten, dass wir aufeinander aufbauend die einzelnen Phasen des Erblindungsprozesses - Abschied -Trauer - Loslassen - Akzeptanz bearbeiten und dann die Teilnehmer/-innen wieder öffnen für die Anfragen des Lebens, auf die wir zu antworten haben. In jeder Situation fragt mich das Leben und ich habe zu antworten. Um neue Sinnmöglichkeiten zu entdecken, muss ich aktiv werden und ins Handeln kommen. Die innere Einstellung für den Partybesuch heißt jetzt: "Mal sehen, wie ich mich in das Partygeschehen einklinken kann und wie meine Antwort auf die Anfrage dieser Situation ausfällt." Meine Ausstrahlung ist nun auch für die anderen anziehender, als wenn ich da am Rande mit einem langen Gesicht in erwartender Position stehe.

Die Erwartungen und unsere Erwartungshaltung werden im Rahmen des Themas über Angst bearbeitet. Durch den schleichenden Prozess der Erblindung erleiden wir ständig Kompetenzverluste, die uns verunsichern und Angst machen und unseren Selbstwert schmälern. Wenn wir da nicht frühzeitig gegensteuern, zum Beispiel sich bewusst machen, dass Erwartungshaltungen uns in eine Opferrolle drängen, weil Erwartetes nicht geliefert wurde. Eine freiwillig und gern gegebene Hilfeleistung ist etwas Wunderbares, aber mit einer Erwartung oder gar Einforderung der Hilfe nehme ich dem Helfer die Freiheit, so zu handeln, wie er es gern getan hätte. Denn nun spürt er die Verpflichtung und aus dem Helfen-wollen wird ein Helfen-müssen und der Rückzug ist vorprogrammiert. Der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung bleibt uns oft verborgen, daher ist es wichtig, dass wir uns die Auswirkungen von Erwartungen bewusst machen.

Erwartungen engen ein
Erwartungen machen den Menschen einsam, klein und abhängig. Außerdem haben wir alle permanent die Tendenz, aus jeder Erfahrung eine Vorstellung und schließlich auch eine Erwartung zu entwickeln. Diese Vorstellungen und Erfahrungen helfen uns, das Leben zu strukturieren und einschätzbarer zu machen. Wenn ich zum Beispiel eine Reise mit einem Reiseführer vorbereite, dann entsteht von dem Reiseland bereits eine Vorstellung und damit auch eine bestimmte Erwartung. Das Wichtige ist hierbei aber nicht, dass wir Erwartungen haben oder nicht, sondern dass Erwartungen nur meine Vorstellungen in den Vordergrund bringen. Die Erwartungen reduzieren das, was ist auf das, was in der Erwartung erwartet wird. Das ist die Enge der Erwartung. Ich muss deshalb dieser Tendenz der Erwartung nicht auf den Leim gehen und versuchen, offen für jede Situation zu bleiben. Zum Beispiel erfüllt die Verfilmung eines Romans oft genug nicht die eigenen Vorstellungen. Es kostet Mühe, Erwartungen loszulassen und offen für die Ideen des Drehbuchautors und des Regisseurs zu bleiben. Die eigenen Erwartungen sind bereits fixiert, so dass sich eine Enttäuschung einstellen kann.

Erwartungen in Erziehung und Bildung
In meinen Seminaren werden gehäuft Beispiele eingebracht aus Erziehung, Schule und anderen Bildungseinrichtungen. Die Erwartungen vor allem an Kinder und Jugendliche beruhen auf ungleichen, hierarchischen Strukturen. In den seltensten Fällen kann in diesem Beziehungsprozess von Partnerschaft und Gleichberechtigung ausgegangen werden. Hohe Erwartungen an Kinder, Jugendliche, Lehrer und Ausbilder sind kontraproduktiv. Gerade in Zeiten von "Pisa" fördert die verunsicherte Bildungspolitik den Druck auf alle Beteiligten. Die Untersuchungen zeigen deutlich, dass Druck und Erwartungen die Qualität des Lehr- und Lernverhaltens mindern. Ändern können wir das nur, wenn Sicherheit, Geborgenheit, Teamgeist, Gespräche und vor allem Begegnungsmöglichkeiten auf vielfältigen Ebenen angeboten werden. Personale Kompetenz und nicht defizitorientiertes Arbeiten sollten unseren Lehr- und Lernalltag bestimmen. Wünschenswert wäre ein Schulsystem, in dem alle zusammen lernen und dabei individuell gefördert werden. Die Erwartungen von Eltern an ihre Kinder führen zu einem Erwartungsdruck, weil Leistung, Erfolg und Aufstieg im Mittelpunkt stehen und nicht das Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten. Wie lähmend sich hohe Erwartungen im Sport, zum Beispiel an eine Fußballmannschaft auswirken können, haben wir schon bei einer Übertragung eines Spiels am Fernseher miterlebt.

Erwartungen an Partnerschaft und Liebe
Auch in der Zweierbeziehung kann die Erwartung zu großen Problemen führen, denn beide Partner müssen sich selbst kennen und vertreten können. Kenne ich bereits mein Ich und kann ich dazu stehen? Nehme ich mich wichtig oder übergehe ich mich oft? Wenn ich nicht die Beziehung zu mir selbst aufrecht halten kann, bin ich nicht in der Lage, mich offen auf den Partner einzulassen und gehe in der Beziehung verloren.
Kann ich nicht zu mir in Beziehung stehen, wird das Defizit dadurch ausgefüllt, indem der Partner benutzt wird. Ein Gefühl von Abhängigkeit entsteht. Es wird unerträglich, wenn Vorstellungen und Erwartungen nicht erfüllt werden, weil der Partner sein Eigenes lebt. Begegnungen finden in einer solchen Beziehung kaum statt. Begegnung kann nur da stattfinden, wo kein Hindernis ist, keine Forderung, keine Erwartung, kein Zwang, kein Zweck.

Begegnung ist immer unmittelbar und gegenseitig, orientiert sich an individuellen Fähigkeiten und nicht an Defiziten. Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft für den Partner wird oft mit Liebe verwechselt. Wenn beide diese Einstellung haben, heißt das für die Liebe, dass beide sich aufgegeben haben. Dies gilt ebenso, wenn beide der Erwartung des Partners entsprechen wollen, d.h. vorauseilenden Gehorsam üben und seine eigenen Bedürfnisse nicht zu formulieren und darauf hoffen, dass der andere sie zufällig entdeckt. Auf diese Weise selbstlos zu lieben heißt, sich selbst nicht zu lieben. Es gibt keine Begegnung und bald stellt sich ein mieses Gefühl ein, dass irgendetwas nicht stimmt. Der liebende Dialog braucht Mut, Mut für sich selbst und Mut für die Begegnung mit dem Anderen. Liebe lebt von der Begegnung, das bedeutet weit mehr als eine Beziehung pflegen. Liebe hat auch viel zu tun mit den ursprünglichen Beziehungserfahrungen zu Vater und Mutter und oftmals weniger mit dem Lebenspartner selbst. Dies zu unterscheiden bedeutet, dass jedes Paar die Balance finden muss zwischen Selbst und Gemeinsamkeit. In der Liebe gibt es kein Recht auf einander, weil die Liebe ein freiwilliges Geschenk ist. Es ist als Geschenk des Anderen zu betrachten und man sollte dankbar dafür sein. Wer diese Freiheit achtet und diesem Geschenk Dankbarkeit zollt, vertieft die Liebe.

Fazit
In den vorangegangenen Ausführungen über die Tücke der Erwartungen habe ich deutlich zu machen versucht, wie wir uns fixieren und abhängig machen von den Erwartungen und nicht offen bleiben für die Situation und damit authentisch, aktiv und handelnd das Leben gestalten. Wer im Rahmen seiner sich entsprechend dem fortschreitenden Erblindungsprozess ständig verändernden Wirklichkeit versucht, sinnvoll und erfüllt zu leben, ist nicht nur zufriedener und glücklicher, sondern er verliert sich auch weniger in Erwartungen und erspart sich damit auch viele Enttäuschungen. Weil Erwartungen jedoch zum Leben gehören, ist es hilfreich, wenn wir uns immer wieder bewusst werden, was Erwartungen mit uns selbst und mit denen machen, die unsere Erwartungen spüren.

Erich Fried
Erwartungen
Von Gedichten erwartet man,
was man von einer Frau,
mit der man intim ist, erwartet,
nämlich dass es nicht immer
nur das wird, was man erwartet,
und dass man beim Erkennen
noch manchmal erkennt,
dass es nicht genügt,
wenn man wartet und etwas erwartet,
sondern dass man, wenn man von einem Gedicht
oder einer Frau, mit der man intim ist,
oder von anderen Dingen,
zum Beispiel von einem
Sonnenuntergang oder vom Leben
nur einfach etwas erwartet,
eine falsche Erwartung hat.

Freitag, 14. Oktober 2011

~Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst. - Abraham Lincoln -

Donnerstag, 13. Oktober 2011

~Das Problem mit manchen Schubladen ist gar nicht, dass man hineingesteckt wurde, sondern dass sie so bequem sind. - Autor mir unbekannt -

Mittwoch, 12. Oktober 2011

~Wer nach allen Seiten immer nur lächelt, bekommt nichts als Falten im Gesicht. - Arakceev, Aleksej Andreevic -

Dienstag, 11. Oktober 2011

Montag, 10. Oktober 2011

~Ein kluger Mann wird sich mehr Gelegenheiten schaffen, als sich ihm anbieten. - Francis Bacon -

Sonntag, 9. Oktober 2011

Samstag, 8. Oktober 2011

Freitag, 7. Oktober 2011

~Die wahre Stärke liegt nicht bei demjenigen, der in einem Ringkampf siegt, sondern die wahre Stärke ist bei demjenigen/derjenigen der/die seinen/ihren Zorn beherrscht.“ - Prophet Muhammed -

Mittwoch, 5. Oktober 2011

~Denn an sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu. - William Shakespeare -

Dienstag, 4. Oktober 2011

~Was ist schneller als das Licht?
Die Dunkelheit!
Sie ist schon längst da und wartet auf das Licht.

- Autor mir unbekannt -

Montag, 3. Oktober 2011

~Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen. -Winston Churchill-

Sonntag, 2. Oktober 2011

~Guter Mann, wenn ich dir sage, dass eine Fliege einen Pflug ziehen kann - frag mich nicht wie, spanne sie an! - Muhammed Ali -

Samstag, 1. Oktober 2011

Ich scheiße auf meine Gutmütigkeit...

"so beginnt ein Lied. Eigendlich würde es heißen "f.ck off". eigentlich :)" 

Der Link zu dem Lied: http://www.youtube.com/watch?v=bR0i9yfOghk

Hallo miteinander,


Ich habe heute ein griechisches Lied gehört dass mich sehr berührt hat und nehme es zum Anlass mit euch daraus ein Spiel zu machen.

Ich werde die Lyriks aufschreiben. Frei übersetzt von mir. Und möchte euch bitten auf folgende Fragen eure Gedanken zu schreiben:

Welche Gefühle und Bedürfnisse drückt der Sänger aus?
Was also ist in ihm lebendig das er mit diesen Worten ausdrücken möchte?
Ihr könnt auch gerne die 4-Ohren aufschreiben.

Lyrics:


Ich scheiße auf meine Gutmütigkeit sage ich zu mir selbst

und habe 1000e Namen aus meinem Telefon gelöscht
Ich habe sie gelöscht und bin fertig mit Allen und mit Allem
Ich habe all das erst gesehen, als ich alles vorlor (hier sind die Sinne gemeint)

Jetzt sollen sie alle nach mir suchen

die die mich lieben
die mich angeblich brauchen
die angeblich mit mir "schmerzen" (mitleiden, meinen Schmerz fühlen)

Jetzt sollen sie alle nach mir suchen

alle die in der Lüge leben
die die nur Opfer suchen
und mich ausgesucht haben.

Ich scheiße auf meine Gutmütigkeit und meinem Mitgefühl

dass ich auf Gottlose vertraut habe und dabei meinen Gott verlor
Ich scheiße auf meine Gutmütigkeit und auch auf alle meine "guten" Taten (Eigenschaften)
dass ich so sperrangelweit gelassen habe, mein wunderschönes Herz

Jetzt sollen sie alle nach mir suchen

die die mich lieben
die mich angeblich brauchen
die angeblich mit mir "schmerzen" (mitleiden, meinen Schmerz fühlen)

Jetzt sollen sie alle nach mir suchen

alle die in der Lüge leben
die die nur Opfer suchen
und mich ausgesucht haben.

Jetzt werde ich meinen Namen ändern

werde mein "Selbstbild" ändern
werde mein Herz ändern

Jetzt sollen sie alle nach mir suchen

die die mich lieben
die mich angeblich brauchen
die angeblich mit mir "schmerzen" (mitleiden, meinen Schmerz fühlen)


--:--
Um eine Spielkultur zu erhalten würde ich euch bitten folgendermaßen vorzugehen:

G: und dann das Gefühl
B: und dann die Bedürfnisse

Und für die 4 Ohren (Wolf Aussen, Wolf Innen, Giraffe Aussen, Giraffe Innen)

dennoch: feel free to do what ever you like :) 


-gm-
~Wenn die anderen glauben, man sei am Ende, muss man erst richtig anfangen. - Konrad Adenauer -