Dieses Gedicht habe ich von einer Teilnehmerin erhalten. Ich finde es toll und möchte es mit euch teilen. Teilen möchte ich es nicht nur weil es mir gefällt, sondern weil ich der Meinung bin, dass es eindeutig sehr viele Komponente der Gewaltfreien Kommunikation beinhaltet. Und zu guter Letzt zeigt, welche Strategie gefunden wurde Bedürfnisse zu erfüllen *smile Der Eskimo ist böse auf seine Eskimöse. Obwohl er wirklich ganz gewiss der allerbeste Fischer ist, geht in ein Lädchen und kauf Fisch als Stäbchen. Im Iglu Fisch von Iglo essen, hielt er nicht für angemessen. Er konnte Fischstäbchen nicht leiden, sie fand's fies Fisch auszuweiden Doch wie's im Leben nun so is sie fanden einen Kompromis und ließen sich scheiden. Und statt der Eskimöse hat er heut ne Frisöse, die ihm sowohl die Haare pflegt, als auch seinen Fisch zerlegt. Da sieht man mal wie's läuft, wenn man das falsche käuft. Grüßle Georg
Kann man beobachten, daß jemand "zuschaut"? Ich halte das auch schon für Interpretation.
AntwortenLöschenErst einmal danke, dass du teilnimmst.
LöschenIn meinem Artikel steht:
"Blacklist - mit Übersetzung. Was habe ich genau gesehen oder gehört".
Es ist sehr wohl möglich wiederzugeben was ich genau GESEHEN habe. Was meine Augen aufnehmen!
zuschauen, zusehen: den Blick auf etw. richten.
Sie hat ja nicht gesagt, 30 Leute schauen ganz genau zu (hin). Das genau wäre eine subjektive Interpretation. Doch, ob jemand seinen Blick auf etwas richtet, ist sehr wohl "sehbar".
Meine Gedankenwelt!
Und nun, wie denkst du jetzt darüber?
In meiner Welt ist Zuschauen mehr als den Blick auf etwas zu richten, nämlich auch mit der Aufmerksamkeit dabei zu sein.
Löschen"Den Blick auf etwas richten" wäre in meinem Sprachgebrauch am ehesten "hinschauen". Aber selbst da hätte ich Zweifel: Ist es auch "hinschauen", wenn meine Augen zwar auf etwas ausgerichtet sind, ich aber innerlich so sehr mit mir selbst beschäftigt bin, daß ich gar nicht aufnehme, welche Bilder meine Augen an das Gehirn liefern?
Wenn ich gerade so über die Angelegenheit nachdenke, sind meine Augen zwar auf den Monitor ausgerichtet (das ist beobachtbar), ich nehme aber das Bild nicht bewußt wahr, und es wird dann auch unscharf, weil die Augen sich entspannen. Man kann mir also nicht unterstellen, ich würde in diesen Momenten auf den Monitor schauen, denn vom Bild kommt bei mir nichts an.
Es geht in meinem Beitrag NICHT darum ob meine Mentee erkennen kann was du siehst oder was bei dir ankommt. Es geht mir darum, dass sie (meine Mentee) eine klare Beobachtung abgeben soll. WAS SIE (meine Mentee) sieht. Mit ihren Augen wahrnimmt.
LöschenUnd genau das ist beobachtbar!
Und wenn du dir die Mühe machst und beide Versionen liest; hoffe ich doch dass du verstehst um was es hier geht!
Ich verstehe, um was es geht.
AntwortenLöschenAllerdings gebe ich zu bedenken: Viel mehr ist Interpretation als wir glauben.
Wenn Du Beobachtung auf das reduzierst, was die Augen wahrnehmen, dann wird es sehr eng. Die Augen nehmen Farb- und Helligkeitsreize wahr - und das auch noch sehr unvollkommen. Bereits das, was an Licht auf dem blinden Fleck auftrifft (dort, wo der Sehnerv "angeschlossen" ist), wird nicht wahrgenommen, sondern vom Gehirn ergänzt. Wenn wir von dem Bild ausgehen, das wir glauben wahrzunehmen, hat Interpretation längst stattgefunden.