Dienstag, 21. Juni 2011

Ich stelle kein Ideal auf,

das nachgeahmt werden muß, kein Ziel, das geufnden werden muß. Meine Absicht ist vielmehr, jenes Denken zu wecken, durch das der Geist sich von diesen Dingen befreien kann, die wir akzeptiert haben, die wahr zu sein wir als selbstverständlich betrachtet haben.

[...] Dieses Bündel von Erinnerungen, die das Ergebnis der Außenwelt sind, das Produkt der Reaktionen auf die Außenwelt, wird zu dem Bewußtsein, das wir als das ICH bezeichnen. Der ganze Kampf spielt sich zwischen dem Ergebnis der Außenwelt ab, mit dem Geist sich desinfiziert und zum "ICH" wird, zwischen diesem ICH und der sich ständig veränderten Außenwelt.

[...] moralische Normen sind bloße Erfindungen der Gesellschaft, um das Individuum zu unterjochen.

[...] und aus dieser Suche nach Unvergänglichkeit muß ein Konflikt entstehen, ein Konflikt zwischen dem Ergebnis der Außenwelt, nämlich dem ICH und der Außenwelt selbst.

[...] Findet nicht ein Kampf in jedem einzelnen von Ihnen statt, zwischen Ihnen selbst und Ihrer Umwelt, Ihrer Umgebung, Ihrem Nann, Ihrer Frau, Ihrem Kind, Ihrem Nachbarn, Ihrer Gesellschaft, Ihren politischen Organisationen? Spielt sich da nicht ein ständiger Kampft ab?

[...] Zwischen Ihnen und der Uwelt, den Verhältnissen, besteht ein Konflikt, dessen sich jeder von Ihnen bewußt ist. Nun sagen Sie sich: "Wenn ich die Außenwelt besiegen, überwinden, beherrschen kann, dann werde ich herausfinden, dann werde ich verstehen." Und so spielt sich ein ständiger Kampf zwischen Ihnen und der Umwelt ab.

[...] Was ist  nun das Selbst? Es ist nun das Ergebnis, das Produkt der äußeren Lebensbedingungen. Und was tun Sie? Sie bekämpfen eine falsche Sache mit einer anderen falschen Sache, und die Außenwelt wird falsch sein, solange Sie sie nicht verstehen.

- Vollkommene Freiheit, Jiddu Krishnamurti -

-gm-

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