Mittwoch, 11. Juni 2014

sprechen, hören, verstehen!

Heute an der Bushaltestelle:


Eine junge Dame, die jeden Morgen mit mir fährt, kommt auf mich zu und begrüßt mich. Ich bin etwas überrascht, da sie ihr Auto auf der Straße parkt und frage Sie:


Hier nun der weitere Dialog.  

Ich
Wieso parken Sie draußen? Haben Sie keinen Ausweis mehr?
Sie 
Doch, aber ich finde es einfacher und bequemer auf der Starße zu parken. Meine männlichen Kollegen sagen das auch.
Ich 
Ach so, Sie meinen ...
Sie
Na dieses blöde Betondings an der Schranke. Die Schranke und ich haben ein Problem. 
(Sie lächelt).
Ich
Ja, ich finde es ist etwas unglücklich gebaut.
Sie 
Ja, ich komm nicht richtig rum!
Ich
Tja, entweder man beherrscht sein Auto oder nicht!
Sie 
Halt, meine männlichen Kollegen schimpfen auch.
 Ich
Halt, ich habe nichts von Frauen gesagt, oder?
Sie 
Stimmt.
 Ich
Was habe ich gesagt?
Sie 
Ja, Sie haben Recht.

Ich habe mich da so gefragt, was bringt einen Menschen dazu was ganz anderes zu hören, als das was ich "wörtlich" gesagt habe?

Ist das die Konditionierung? Ein mangelndes Selbstvertrauen? Sie kam mir ja schon am Anfang unseres Gespräches "verteitigend" vor. Die "Gewaltfreie Kommunikation" spricht hier vom "Wolfsohr nach aussen". Ich höre Schuld und verteidige mich. Das war doch nicht nötig!

-georg mouratidis -

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