Sonntag, 10. März 2013

Heute bei einer Therapeutin

"Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am dringensten!"

Diesen Spruch habe ich an der Wand einer Ergotherapeutin für Kinder gelesen. Als Hintergrundbild ein sehr "verängstliches" Kind.

1. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir schreiben könnt, WAS dieser Spruch mit euch "macht".

2. Welches Bedürfnis könnte sich eine Therapeutin mit diesem Plakat erfüllen wollen?

Ich persönlich war erschrocken. Sowohl vom Plakat, als auch von der Reaktion der Therapeutin.

Ich habe der Therapeutin gesagt, was das Poster mit mir macht. Welche Wirkung es auf mich hat.

Darauf sagte sie: "Das Poster hängt schon seit Jahren. Das habe ich von meiner Ausbilderin erhalten. Sie war eine gute Ausbilderin. Und es hat sich bis jetzt keiner beschwert. Alle empfinden das als sehr positiv. Die Mütter und die Kinder!"

Ich fragte Sie: "Wenn ich ein Kind wäre und Sie fragen würde: 'Mutter, was kann ich tun um deine Liebe zu verdienen?' was würden sie dem Kind antworten?"

Sie hat daraufhin das Gespräch abgebrochen.

Anmerkung: Sie arbeitet mit ADHS-Kindern und wir wollten evtl. zusammen arbeiten.

Grüßle
Georg

Ich habe mal im Netz das Bild gefunden, das da hängt. Es geht mir hier um das Bild selbst. Nicht um den text um das bild herum.

http://www.google.de/imgres?um=1&hl=de&sa=N&biw=1440&bih=753&tbm=isch&tbnid=yrmq3Xp1WY9CnM:&imgrefurl=http://www.paedboutique.de/elterntraining.htm&docid=Dz4xx7HLn1YRZM&imgurl=http://www.paedboutique.de/images/kind1.jpg&w=556&h=836&ei=nA86UbP_O8WctAahvYGADw&zoom=1&iact=hc&vpx=12&vpy=107&dur=298&hovh=269&hovw=179&tx=76&ty=146&page=1&tbnh=165&tbnw=114&start=0&ndsp=32&ved=1t:429,r:0,s:0,i:80

(c) georg mouratidis

1 Kommentar:

  1. Ich wusste sofort, was gemeint ist, vielleicht liegt es daran, dass ich 4 Kinder groß gezogen habe und 8 Enkelkinder mein Leben bereichern.
    Es ist ganz einfach. Wenn ich einem Kind nicht die Aufmerksamkeit schenke, die es verdient, dann benimmt es sich daneben. Dann bekommt es zwar negative Aufmerksamkeit, aber lieber negative als gar keine.
    Wenn mein Kind also schwierig ist muss ich mich fragen, was mache ich falsch?

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