Freitag, 27. Mai 2016

Muslimische Schüler in Basel müssen ihrer Lehrerin die Hand schütteln


Dialog zwischen mir und einer Bekannten zu diesem Thema.

Sie: „Also, wenn ich beobachte was Menschen im Namen von Religionen machen, dann nervt mich das sehr. Es geht doch nur um Macht, Macht, macht.

TheFool: „ja, da stimme ich dir zu!“
Sie: „Deswegen finde ich das so gut, dass die moslemischen Schüler dazu gezwungen werden der Lehrerin die Hand zu geben!“

TheFool: „Du findest es gut, wenn mich jemand zwingt, jemandem die Hand zu geben?“

Sie: „Ja!“

TheFool: „Und was wenn ich es nicht will? Wenn ich dir die Hand gar nicht geben will?“

Sie: „Das hat was mit Anstand zu tun. Das gehört sich so! Es darf nicht religiös geartet sein!“

TheFool: „Ach so, das gehört sich so? Eine Frage wenn du erlaubst!“

Sie: „Ja!“

TheFool: „Angenommen dein Kind fragt dich. Wie jung ist dein Kind?“

Sie: „11“

TheFool: „Ok, angenommen dein 'nicht muslimisches Kind fragt dich folgendes: 'Mama, kannst du mir bitte erklären weshalb ich meiner Lehrerin die Hand geben soll?' Was würdest du ihm antworten?“

Sie: „Das gehört sich so!“

TheFool: „Aber Mama, ich möchte nicht!“

Sie: „Das zeugt von Respekt!“

TheFool: „Mama willst du mir sagen, dass ich meine Lehrerin nur respektiere wenn ich ihr die Hand gebe? Ich respektiere sie doch auch so. Ich liebe sie. Sie bringt mir Sachen bei. Ich will ihr aber die Hand nicht geben!“

Sie: „DU MUSST!“

TheFool: „Es muss? Was wäre dir als Mutter lieber. Das Kind würde es aus Überzeugung machen oder aus Angst vor der Bestrafung?“

Es kommt keine Antwort. Lange nicht!

TheFool:“Ich glaube du merkst, dass du darauf nur eine Antwort hast?“

Sie nickt!

TheFool:“Es gibt nur eine. Nämlich aus Überzeugung. Und nicht aus der Angst vor Bestrafung!“

Sie nickt zustimmend!

Sie: „Aber Georg, es gibt Regeln die in einer Gesellschaft gelten. Sonst würden wir doch nicht funktionieren. Die Gesellschaft würde nicht funktionieren. Da kann doch nicht eine Religion daher kommen und diese Regeln umschmeissen, weil ...“

TheFool:“Definiere bitte Religion!“

Sie: „Du mit deinem Definiere. Religion, von mir aus eine Gesellschaft. Die Regeln einer Gesellschaft!“

TheFool: „Aber was bitte unterscheidet deren Religion mit deiner Religion? Die Regeln Deiner Gesellschaft? Deine „Religion“, dein Glaube, DEINE Gesellschaftsregeln verlangen von meiner Religion, meinem Glauben aufzugeben. Ich soll mich nach deinen Regeln richten. Und wenn ich es nicht tue, dann bestrafst du mich. Was bitte ist daran besser? Warum ist deine Religion besser als meine? Oder meine schlechter als Deine?“

Stille!

The Fool: „Zudem gewährt mir Dein Land Religionsfreiheit!

Sie: „Religionsfreiheit darf aber nicht heissen, dass jemand hierher kommt und wir uns nach seinen Regeln richten müssen! Religionsfreiheit muss halt hier zurückstecken!“

TheFool: „Sind wir uns folgendermaßen einig? Ich gewähre dir Religionsfreiheit solange DEINE Religion nicht mit den geltenden Gesetzen hier im Konflikt steht?“

Sie: „Ja, genau!“

TheFool: „So, und nun zeige mir wo im Gesetz – in eurem Gesetzbuch, in unserem Gesetzbuch (schließlich lebe ich ja hier), was Religionsfreiheit garantiert, steht, dass es strafbar ist jemandem nicht die Hand zu geben. Wo steht es, dass ich jemandem die Hand zu geben habe. Gegen meinen Willen! Wenn du mir diese Stelle zeigst, dann stimme ich dem zu.

Sie: „Ich kenne keine!“

TheFool: „Siehste. Ich auch nicht. Außerdem hat es die Schulbehörde entschieden, nicht das Gesetz! Und wer sich nicht daran hält wird bestraft! Womit wir wieder bei der Überzeugung wären!“

TheFool weiter: „Jetzt kannst du kommen und sagen, vllt. Steht das in der Hausordnung. Was ich anzweifle dass es so eine Hausordnung gibt.“

Sie: „Hm?!“

TheFool weiter: „Und jetzt stell dir mal folgendes vor: Die Hausordnung würde jetzt so geändert werden, dass das für jeden gilt. Was glaubst du wie viele Einheimische auf die Barrikade gehen würden? Geht es wirklich um das Händeschütteln? Geht es wirklich um den Respekt? Ich zweifle es an! Sehr sogar!“

TheFool weiter: „Wie heuchlerisch ist das denn? Nimmt die Religionsfreiheit aus unserem Grundgesetz, dann hätte ich gar keine Diskussionsbasis. Ihr aber auch nicht!“

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 26. Mai 2016

Du bist halt ein Arschloch

Mein neuer Arbeitgeber gibt uns die Möglichkeit, kostenlos, an einem Englischunterricht teilzunehmen.

Wir unterhileten uns in diesem Unterricht über Politik und Merkel.

Nach der Diskussion sagte ein Kollege zu mir: "Ich mag Merkel auch nicht, aber 'Macht macht sexy'".

"Nun" sagte ich zu ihm, "definiere sexy!"

"Du schon wieder. Definiere sexy. Weisst du nicht was sexy ist?"

"Nein" sagte ich "nicht was du darunter verstehst. Und nicht in diesem Zusammenhang."

"Du bist halt ein Arschloch" sagt er zu mir.

Ich war baff. Und nicht nur ich. Die EnglischLehrerin hat es auch verstanden und fragte ihn:" Was das jetzt soll?"

Da er kein Englisch versteht hat er nicht darauf reagiert.

Aber das ist nicht das Problem.

Zwei Tage später rief mich mein Chef zu sich und erklärte mir, dass genau dieser besagte Kollege sich bei ihm beschwert hätte. Er käme mit meiner Art nicht klar. Ich solle doch bitte einen Gang zurückschalten.

Ich antwortete ihm:"Herr G... ich bin ich. Wer mit mir und meiner Art nicht klar kommt, der braucht sich mit mir nicht zu beschäftigen. Aber eine Frage hätte ich da schon!"

"Ja" fragte mich mein Chef.

"Mit welcher Motvivation oder Erwartung ist dieser Kollege zu Ihnen gekommen? Was hat er gedacht was Sie ausrichten können, wenn ER nicht mit meiner Art nicht klar kommt?"

"Ach ja, noch etwas. Hat er Ihnen gesagt, dass er mich Arschloch geschimpft hat. Vor der Mannschaft? Bin ich zu Ihnen gekommen?"

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(c) georg mouratidis

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ist das [mangelnder] Respekt?

Seit langem beobachte ich eine junge Mutter mit ihrem Sohn (2 jahre) bei unserem Bäcker wo ich Kaffee trinke.

Ihr Sohn läuft durch die Bäckerei, geht zwischen den Kunden, läuft hinter die Theke, stellt sich auf die Stühle (mit seinen Schuhen).

Eines Tages kam das zu einem Gespräch zwischen mir und ihr. Daas Gespräch nahm seinen Lauf, weil diese junge Mutter über andere Mütter und ihren Kindern "herzog".

Ich konnte nicht anders als "natürlich" sie auf ihr Verhalten und das ihres Sohnes anzusprechen.

Sie antwortete mir:"Ja, ich weiß...aber ich lass ihn machen...was andere denken ist mir egal".

Soweit so gut!

Heute saßen beide wieder im Kaffee. Der junge verhält sich wie sonst auch. Plötzlich läuft der Chef der Bäckerei rein. Die junge Mutter sieht ihn, schaut zu ihrem Sohn rüber, ruft nach ihm. Da der junge es gewohnt ist nicht zu reagieren, ruft sie nochmal...wie üblich...der junge reagiert wieder nicht...die junge Mutter steht auf und holt ihn zu sich...der junge stellt sich auf den Stuhl...wie immer...sie 'zwingt' ihn zum "richtigen Sitzen"...Er fängt an zu weinen...sie schaut ihn an und der junge ist ruhig...und so weiter und so weiter...

Ich frage mich nun...ist das der Respekt dem Chef gegenüber...oder der mangelnde Respekt uns (den Kunden) gegenüber? Wenn der Chef nicht da ist kümmert sie sich nicht darum...es ist ihr ja sogar egal was andere denken...

Solch ein Verhalten ärgert mich persönlich sehr!

PS: Nach unserem ersten Gespräch mit der jungen Mutter, kam die Verkäuferin zu mir und stimmte mir zu...und sie sagte mir, dass es sie auch ärgert wenn sich die Mutter nicht um ihren Sohn kümmert. "Und warum sagst du es ihr nicht?" frage ich sie...keine Antwort...

(c) georg mouratidis

Freitag, 6. Mai 2016

Du musst wohl überall diskutieren?

Meine Beobachtung gerade eben beim Bäcker, beim Kaffeetrinken

Frau A: "Ich schulde dir ja sowieso was. Da dachte ich mir, ich lade dich ein beim ... zum Kaffee und Kuchen!"

Frau B: "Kuchen ist nicht gut. Hat zu viel Zucker!" (Anmerkung: Diese Frau hat Diabetes. Ja, und die 2. Frau weiß das).

Frau A: "Dann ist du einen Salat!"

Frau B: "Da muss ich auch vorsichtig sein. Letztens habe ich einen Salat gegessen und danach hatte ich einen Zucker von über 300!"

Dieser Dialog ging noch ein paar Mal hin und her. Bis Frau A dann plötzlich sagte: "Is ja gut. Du alte Meckerliese. Dann ist du halt nix. Ich wollte dir was Gutes tun. Und jetzt kann ich dir nix Gutes tun!". (Anmerkung: Ich hatte den Eindruck, dass diese Frau sehr verärgert war.).

Da ich auch weiß, dass Frau B Diabetes hat, und ich nämlich auch - konnte ich sie sehr gut verstehen. Ich wollte mich jedoch nicht einmischen.

Denn, am Tag zuvor - auf meiner Geschäftsreise - stand ich auch beim Bäcker und habe nach einem "dunklen, Vollkorn grob gemahlen, feuchtes und weiches Brot" gefragt.

Hinter mir ein Kollege:"Du musst wohl überall diskutieren. Bei jeder Gelegenheit, gell?".

Ich schaue den Jungspunt an und sage ihm:"Wenn du dann auch Diabetes hast, dann reden wir nochmal. Wenn es wichtig ist darauf zu achten was du isst!"

"Oh, das wusste ich nicht. Sorry!" sagte er.

"Siehste, deswegen fragen und nicht einfach interpretieren!"

Diskussion beendet. Stille!

PS: Ich überlasse es jedem einzelnen hier, die Poente zu erkennen!
(c) georg mouratidis