Dienstag, 27. September 2016

Es sind immer die Anderen schuld!

Heute ist mir etwas passiert was ich hier festhalten will.

Am Empfang eines "Weltunternehmens" stehe ich und unterhalte mich mit der Empfangsdame! Ich möchte meinen neuen Auswei abholen. Neben mir steht ein Mann der einen Schlüssel über den Tresen hält und mit diesem hin und herwedelt. Die Dame sagt etwas zu mir was ich nicht verstanden habe. Und ich sagte zu ihr:"Bedauere, aber ich konnte dich nicht verstehen, weil der Herr hier neben mir dazwischen geredet hat!". Sie wiederholt das Gesagte und plötzlich lässt der Mann neben mir wütend den Schlüssel auf den Tresen vor die Frau fallen und läuft weiter.

Sie dreht sich zu ihm und sagt: "Also, herr Mayer dass muss jetzt wirklich nicht sein, oder?". Er dreht sich zu ihr und sagt: "Wenn der da so unhöflich ist!" und läuft weiter.

"Nun", rufe ich ihm hinterher. "Es sind immer die Anderen schuld! So soll es sein!". Er nickt mit dem Kopf und läuft weiter.

Die Dame schaut mich an und sagt: "Das sollst du nicht glauben. Dass sind studierte Leute. Hochbezahlte Leute. Aber keinen Anstand. Das geht jeden Tag so. Und wenn ich es zu Hause erzähle, dann sagt man mir, 'das ist doch nicht möglich'".
Dann sage ich:"Doch, genau das ist möglich!"

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Warum ich es festhalten will. Nun, wieder ein Beispiel dafür, dass immer die Anderen am eigen Verhalten schuld sind! Oder?

(c) georg mouratidis

Freitag, 23. September 2016

Der Koran - lesen aber nicht verstehen!

Heute hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem türkischen Moslem.

Ich: "Kannst du den Koran lesen?"
Er: "Ja!"
Ich: "Verstehst du auch was du da liest?"
Er: "Nein!"
Ich: "Woher hast du dann dein Wissen über den Koran? Über deinen Glauben? Wenn du doch den Koran nicht verstehst?"
Er: "Von meinem Imam!"
Ich: "Du vertraust also dem was er sagt?"
Er: "Ja!"
Ich: "Aber, woher willst du dir sicher sein, ob das was er dir da erzählt auch darin steht!"
Er: "Er hat doch das studiert?"
Ich: "Woher willst du wissen ob das da genau so drin steht, wenn du es nicht selbst verstehen kannst?"
Er: "Aber der Imam hat doch studiert!"
Ich: "Ja, aber wie bist du sicher, dass er es richtig wiedergibt?"
Ich: "Kennst du Martin Luther?"
Er: "Ja, Martin Luther King!"
Ich: "Nein,..". Und ich versuchte ihm mit diesem Beispiel verständlich zu machen was ich mit meiner Fragerei erfahren möchte.

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Diese Diskussion wäre wahrscheinlich ewig so weiter gegangen, wenn nicht ein Kollege es ihm auf türkisch erklärt hätte. Nach der Erklärung sah mich der eine Kollege an und konnte mir keine Antwort mehr darauf geben.

Nana Mouskouri, einer griechischen Sängerin sagt man nach, sie konnte in sieben verschiedenen Sprachen singen. Sprechen und verstehen konnte sie aber nur drei. Sagt man.

So oder so ähnlich geht es wohl den vielen Moslems die ausserhlab arabischer Länder leben. Die zwar den Koran kennen ihn aber nicht verstehen. Weil sie eben kein Arabisch sprechen. Geschweige denn verstehen.

(c) georg mouratidis

Samstag, 17. September 2016

Eine wundervolle Erkenntnis

Heute unterhielt ich mich wieder mit meinem muslimischen Bekannten. Heute ging es um die Sure 2, Vers 190-194.

Ich: "In der Sure 2 steht..."
Er: "Die Kuh. Die längste."
Ich: "Ja, also im Vers 190-194 steht: 'und tötet sie'":
Er:" Ja, die Ungläubigen. Die den Glauben angreifen..:"
Ich: "Einen Moment, nur damit ich es richtig verstehe: 'Steht in der Sure 2 'und tötet sie'?"
Er: "Ja, das wort steht drin. und tötet sie. Tötet sie, wenn der Glaube in Gefahr ist. Sonst verschwindet er ja irgend wann mal!""
Ich: "Also nochmal, im Koran steht, all die die den muslimischen Glauben gefährden, dürft ihr töten?"
Er: "Ja!"
Ich: "Damit der muslimische Glaube nicht verschwindet, ausgelöscht wird?"
Er:" Ja, sonst ist er ja irgend wann mal doch weg!"

(Anmerkung von mir: Er meinte es genau so wie er sagte. Leider habe ich ihn nicht gefragt, wie er denn erkenne ob ich seinen Glauben "töte". Und wie er mich denn töten würde.)

Ich: "Na dann mein Freund, sind die einzige wahren Moslems nur der IS. Denn der lebt genau das was im Koran steht!"

Ich weiter: "Und ich danke dir von ganzem Herzen für diese Erkenntnis. Und das meine ich ohne irgendeine Ironie. Denn das hat jetzt nicht irgend ein Rechter oder PEGIDA oder Christ gesagt. Das hat mir ein Moslem erzählt! Ich danke dir mein Freund!"

Er hatte mir nichts entgegenzubringen.
Das macht mich nachdenklich!

Anmerkung von mir: Und dann gibt es Menschen (muslime und andersdenkende die behaupten der Islam seine eine Religion des Friedens und der Nächstenliebe? Wie kann das sein, angesichts dieser Worte im "heiligen Buch" des Islam?

Im NT habe ich solche Geschichten nicht gefunden. Von wegen tötet sie, die Ungläubigen. Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, ich weiss mehr über den Koran als mancher Moslem. Wie auch: 20% der Moslems auf der ganzen Welt verstehen kein arabisch. Sie können es lesen aber nich verstehen. Wie wollen sie dann Koran verstehen? Sie können doch nur das verstehen was ihr Mentor ihnen doch erzählt. Naja.

(c) georgios mouratidis

Samstag, 6. August 2016

"Demokratischere" Demokratie! Hä?

Dialog zwischen mir und einem jungen Menschen (28).

Er: "Also, du möchtest eine "demokratischere" Vorgehensweise hier in DEU?

Ich: "Es gibt kein "demokratischere". Es gibt Demokratie. Punkt. So wie sie meine Urväter angedacht haben!"

Er: "Ich finde es gefährlich, wenn Menschen in einer echten Demokratie entscheiden dürften!"

Ich: "Was genau findest du daran gefährlich?"

Er: "Sie sind nicht in der Lage zu entscheiden. Sie werden primitiv entscheiden. Und das kann dann gefährlich werden. Also ich will keine echte Demokratie!"

Ich: "Hast du dich denn schon mit "Demokrarie" befasst?

Er: "Nein!"

Ich: "Worüber diskutieren wir denn dann?"

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Naja, ich schreibe jetzt nicht was ich über Bildung hier in DEU denke! Und nicht nur in DEU!

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 4. August 2016

Angst vor dem Nachfragen! Warum?

Ein Dialog zwischen mir und einem jungen Menschen (28), der vom Alter her mein Sohn sein könnte.

Ich: "Kannst du mir bitte sagen was deine Motivation ist, mich vier Mal die selbe Frage zu stellen? Ich will das wissen, weil mich das einfach nervoös macht. Mich auch ärgert!"

Er: "Weil ich es nicht verstanden habe? Weil ich hier neu bin. Irgendwann mal wird der Tag kommen wo ich dann nicht so oft fragen werde."

Ich: "Ok. Das 1. Mal nicht verstanden. Das 2. Mal vllt. auch noch ok. Aber weshalb 3. und 4. Mal. DIE selbe Frage! Weshalb sagst du mir beim 3. Mal schon nicht: 'Halt Georg, kannst du mir es bitte so erklären, dass ich es verstehe?'"?".

Er: "Weil man nicht zugeben will, dass man etwas nicht verstanden hat? Vllt. hat man Angst davor?"

Ich: "Ok, ich liebe dich für diese Aussage. Kannst du dir aber vorstellen, was dadurch passiert? Ich will dass du mich unterbrichst, mir sagst, dass du es nicht verstanden hast und mich bittest es dir nochmal so zu erklären!"

Er: "Das ist aber sehr schwer. Und nicht üblich. Bei dir darf man das, aber bei anderen vllt. nicht!"

Ich: "Ich bin nicht die anderen. Ja, und ich will, dass du mich sofort unterbrichst. OK?"

Er: "Dann bitte ich dich mich daran zu erinnern, wenn das wieder vorkommt!"

Ich: "Ja, sehr gerne."

Anmerkung: "Mich stimmt das sehr traurig, dass Menschen Angst davor haben zuzugeben etwas nicht verstanden zu haben. Noch trauriger macht mich das dann, wenn der Mut fehlt nachzufragen BIS es sitzt.

(c) georg mouratidis

Montag, 25. Juli 2016

Was ist Sünde?

Ein Dialog zwischen mir und einem Kollegen (Christ).

Er: "Sünde ist, wenn man sich von Gott entfernt!"
Ich: "Kann ich mich nicht nur von etwas entfernen wenn ich schon mal dort war?"
Er: "Ja!"
Ich: "Was aber wenn ich erst auf dem Weg dorthin bin?"
Er: "Dann kannst du auch nicht sündigen!"
Ich: "Ich liebe dich dafür! Denn, da ich mich nicht auf diesen Weg machen werde, kann ich auch nicht sündigen?!"

(c) georg mouratidis

Sonntag, 26. Juni 2016

Und tötet sie, (die Ungläubigen)...

Heute hatte ich eine Unterhaltung mit einem Muslimen. Wir unterhielten uns darüber, dass ja im Koran das Töten gegenüber Ungläubigen "fördert", "verlangt". Was ich behauptete. Weil ich das gelesen habe! Im Koran.

Er fragte mich, wo das denn stünde?
"Na, im Koran", antwortete ich.

"Da steht, dass wir Ungläubige töten dürfen?"
"Ja" antwortete ich.

"Und was sind Ungläubige?" fragte er.
"Na alles was nicht dem Islam angehört. Alles was kein Moslem ist!" antwortete ich.

"Das ist Quatsch" antwortete er!

"Soll ich es dir vorlesen?" fragte ich.

"Ja" sagte er. Also ließ ich vor:


„Und tötet sie, (die Ungläubigen) wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ Sure 2, Vers 191

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid.“ Sure 2, Vers 217

„Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, nach dem Kampf in ihm. Sprich: Der Kampf in ihm ist schwerwiegend; aber (die Menschen) vom Wege Gottes abweisen, an Ihn nicht glauben, den Zugang zur heiligen Moschee verwehren und deren Anwohner daraus vertreiben, (all das) wiegt bei Gott schwerer. Verführen wiegt schwerer als Töten. Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“ Sure 2, Vers 218

"Ja, das steht in deiner Übersetzung." antwortete er.

"Willst du behaupten, in eurem Urtext steht was anderes drin?" fragte ich.

"Ja" sagte er.

"Ok", sagte ich. Kannst du mir bitte sagen was in deinem arabischen Koran in der Sure 2:191, 2:217 und 2:18 steht?

Er spielte an seinem Handy rum als ob er suchte. Dann sagte er: "Ich schaue zuhause, hier habe ich kein Netz!"

"Ok" sagte ich. "Obwohl mich das schon verwundert!"

Am nächsten Tag trafen wir uns und ich fragte ihn ob er denn nachgeschaut habe?

Er antwortete "Nein, habe ich nicht!"

"Weshalb nicht?" fragte ich.

Nun, er hat mir darauf keine Antwort gegeben. Ich frage mich ernsthaft, ob er seinen Koran überhaupt kennt?

Nun sitze ich hier ich armer Tor und weiss es immer noch nicht! Steht es nun im Koran? Ja oder Nein? Denn die Übersetzungen scheinen ja alle falsch zu sein. Ich weiß, es ist sowieso ein Frevel den Koran zu übersetzen.

(c) georg mouratidis

Er ist arrogant!

Dialog wischen mir und einem anderen Menschen (Mann).

Er: "Der da drüben ist arrogant!"
Ich: "Und was stört dich daran?"
Er: "Na, er! Er ist arrogant."
Ich: "Ich möchte wissen warum dich das stört?"
Er: "Ich verstehe nicht!"
Ich: "Woran machst DU es fest, dass ER arrogant ist?"
Er: "Öhm, kann ich dir nicht sagen!"

Ich war nicht erstaunt, denn das erlebe ich ziemlich oft. Menschen sind in der Lage zu ver/be-urteilen. Fragst du sie, woran sie es festmachen, können sie es dir nicht sagen? Woran aber liegt das?

Und dann behaupten Menschen ist sei wortglauberisch! Nun?

(c) georg mouratidis

Sonntag, 5. Juni 2016

Wieviel Urteil ...

Ein Dialog zwischen zwei Menschen den ich beobachtet habe.

A: "Du, du darfst mir nicht böse sein!"
B: "Hä, mit was?"
A: "Das was ich S. über dich gesagt habe!"
B: "Und was hast du S. gesagt?"
A: "Dass du anstrengend bist. Und dass ich mit dir nicht gerne arbeite!"
B: "Aha, und an was machst du das fest?"

Kurze Denkpause bei A.

A: "Hm, kann ich dir nicht sagen!"
B: "Moment, du gehst zu meinem Chef, beschwerst dich über mich bei ihm und du kannst mir nicht sagen an was du es festmachen kannst?"

A: "Nicht mit Worten, ja!"
B: "Moment, nur um dich zu verstehen. Du gehst zu meinem Chef und beschwerst dich über mich? Ok, was war denn deine Motivation zu ihm zu gehen?"

A: "Ich bin nicht zu ihm gegangen. Er ist zu mir gekommen!
B: "Du willst mir sagen, dass S. zu dir kam und dich gefragt hat, was du von mir hälst?"

A: "Ja!"
B: "Aha, und weshalb sollte er es tun?"

A: "Weiss ich nicht. Aber ich habe nicht viel gesagt. Der M. hat viel mehr gesagt!"
B: "Ach, der M. hat mehr erzählt? Was hat den M. denn mehr gesagt?"

A: "Das musst du M. fragen. Aber nicht persönlich nehmen. Es ging nicht gegen dich!"

B: "Du gehst zu meinem Chef. Beschwerst dich über mich, kannst es mir nicht mal erzählen an was du es festmachst, und dann sagst du ich soll es nicht persönlich nehmen?"

A: "Aber diese Woche hast du dich verändert! Es ist besser mit dir geworden!"
B: "Es ist besser geworden, weil ich mich mit Menschen wie dir nicht unterhalte! Deshalb ist es besser geworden!"

A: "Bist du jetzt beleidigt oder was?"
B: "Nein, ich bin nicht beleidigt. Ich weiss mit wem ich mich über was unterhalte. Und für mich ist die Diskussion hier beendet!"

A: "Wenn du beleidigt bist...."

B steht auf und geht. Ich denke, dass nicht nur B hier dahin-gegangen ist!

(c) georg mouratidis

PS: Die Diskussion ging länger und hatte auch andere Inhalte an die ich aus dem Kopf heraus nicht mehr erinnere. Warum ich diese Diskussion festhalte ist: Für mich ist das ein Zeichen mehr, wie sehr ein Mensch einen anderen be-urteilt - ja sogar ver-urteilt, denn er spielt mit dem Arbeitsplatz von B - ist aber nicht in der Lage klar und ehrlich zu erklären an was er seine be-urteilung festmacht. Und er ist so von dem überzeugt, dass er das richtige gemacht hat. Interessant fand ich dann die Diagnose, B habe sich diese Woche verändert. Zum Positiven. Wer ist eigentlich A um so über einen anderen Menschen zu urteilen? Aber genau das passiert jeden Tag. Irgendwo da draussen!

Freitag, 27. Mai 2016

Muslimische Schüler in Basel müssen ihrer Lehrerin die Hand schütteln


Dialog zwischen mir und einer Bekannten zu diesem Thema.

Sie: „Also, wenn ich beobachte was Menschen im Namen von Religionen machen, dann nervt mich das sehr. Es geht doch nur um Macht, Macht, macht.

TheFool: „ja, da stimme ich dir zu!“
Sie: „Deswegen finde ich das so gut, dass die moslemischen Schüler dazu gezwungen werden der Lehrerin die Hand zu geben!“

TheFool: „Du findest es gut, wenn mich jemand zwingt, jemandem die Hand zu geben?“

Sie: „Ja!“

TheFool: „Und was wenn ich es nicht will? Wenn ich dir die Hand gar nicht geben will?“

Sie: „Das hat was mit Anstand zu tun. Das gehört sich so! Es darf nicht religiös geartet sein!“

TheFool: „Ach so, das gehört sich so? Eine Frage wenn du erlaubst!“

Sie: „Ja!“

TheFool: „Angenommen dein Kind fragt dich. Wie jung ist dein Kind?“

Sie: „11“

TheFool: „Ok, angenommen dein 'nicht muslimisches Kind fragt dich folgendes: 'Mama, kannst du mir bitte erklären weshalb ich meiner Lehrerin die Hand geben soll?' Was würdest du ihm antworten?“

Sie: „Das gehört sich so!“

TheFool: „Aber Mama, ich möchte nicht!“

Sie: „Das zeugt von Respekt!“

TheFool: „Mama willst du mir sagen, dass ich meine Lehrerin nur respektiere wenn ich ihr die Hand gebe? Ich respektiere sie doch auch so. Ich liebe sie. Sie bringt mir Sachen bei. Ich will ihr aber die Hand nicht geben!“

Sie: „DU MUSST!“

TheFool: „Es muss? Was wäre dir als Mutter lieber. Das Kind würde es aus Überzeugung machen oder aus Angst vor der Bestrafung?“

Es kommt keine Antwort. Lange nicht!

TheFool:“Ich glaube du merkst, dass du darauf nur eine Antwort hast?“

Sie nickt!

TheFool:“Es gibt nur eine. Nämlich aus Überzeugung. Und nicht aus der Angst vor Bestrafung!“

Sie nickt zustimmend!

Sie: „Aber Georg, es gibt Regeln die in einer Gesellschaft gelten. Sonst würden wir doch nicht funktionieren. Die Gesellschaft würde nicht funktionieren. Da kann doch nicht eine Religion daher kommen und diese Regeln umschmeissen, weil ...“

TheFool:“Definiere bitte Religion!“

Sie: „Du mit deinem Definiere. Religion, von mir aus eine Gesellschaft. Die Regeln einer Gesellschaft!“

TheFool: „Aber was bitte unterscheidet deren Religion mit deiner Religion? Die Regeln Deiner Gesellschaft? Deine „Religion“, dein Glaube, DEINE Gesellschaftsregeln verlangen von meiner Religion, meinem Glauben aufzugeben. Ich soll mich nach deinen Regeln richten. Und wenn ich es nicht tue, dann bestrafst du mich. Was bitte ist daran besser? Warum ist deine Religion besser als meine? Oder meine schlechter als Deine?“

Stille!

The Fool: „Zudem gewährt mir Dein Land Religionsfreiheit!

Sie: „Religionsfreiheit darf aber nicht heissen, dass jemand hierher kommt und wir uns nach seinen Regeln richten müssen! Religionsfreiheit muss halt hier zurückstecken!“

TheFool: „Sind wir uns folgendermaßen einig? Ich gewähre dir Religionsfreiheit solange DEINE Religion nicht mit den geltenden Gesetzen hier im Konflikt steht?“

Sie: „Ja, genau!“

TheFool: „So, und nun zeige mir wo im Gesetz – in eurem Gesetzbuch, in unserem Gesetzbuch (schließlich lebe ich ja hier), was Religionsfreiheit garantiert, steht, dass es strafbar ist jemandem nicht die Hand zu geben. Wo steht es, dass ich jemandem die Hand zu geben habe. Gegen meinen Willen! Wenn du mir diese Stelle zeigst, dann stimme ich dem zu.

Sie: „Ich kenne keine!“

TheFool: „Siehste. Ich auch nicht. Außerdem hat es die Schulbehörde entschieden, nicht das Gesetz! Und wer sich nicht daran hält wird bestraft! Womit wir wieder bei der Überzeugung wären!“

TheFool weiter: „Jetzt kannst du kommen und sagen, vllt. Steht das in der Hausordnung. Was ich anzweifle dass es so eine Hausordnung gibt.“

Sie: „Hm?!“

TheFool weiter: „Und jetzt stell dir mal folgendes vor: Die Hausordnung würde jetzt so geändert werden, dass das für jeden gilt. Was glaubst du wie viele Einheimische auf die Barrikade gehen würden? Geht es wirklich um das Händeschütteln? Geht es wirklich um den Respekt? Ich zweifle es an! Sehr sogar!“

TheFool weiter: „Wie heuchlerisch ist das denn? Nimmt die Religionsfreiheit aus unserem Grundgesetz, dann hätte ich gar keine Diskussionsbasis. Ihr aber auch nicht!“

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 26. Mai 2016

Du bist halt ein Arschloch

Mein neuer Arbeitgeber gibt uns die Möglichkeit, kostenlos, an einem Englischunterricht teilzunehmen.

Wir unterhileten uns in diesem Unterricht über Politik und Merkel.

Nach der Diskussion sagte ein Kollege zu mir: "Ich mag Merkel auch nicht, aber 'Macht macht sexy'".

"Nun" sagte ich zu ihm, "definiere sexy!"

"Du schon wieder. Definiere sexy. Weisst du nicht was sexy ist?"

"Nein" sagte ich "nicht was du darunter verstehst. Und nicht in diesem Zusammenhang."

"Du bist halt ein Arschloch" sagt er zu mir.

Ich war baff. Und nicht nur ich. Die EnglischLehrerin hat es auch verstanden und fragte ihn:" Was das jetzt soll?"

Da er kein Englisch versteht hat er nicht darauf reagiert.

Aber das ist nicht das Problem.

Zwei Tage später rief mich mein Chef zu sich und erklärte mir, dass genau dieser besagte Kollege sich bei ihm beschwert hätte. Er käme mit meiner Art nicht klar. Ich solle doch bitte einen Gang zurückschalten.

Ich antwortete ihm:"Herr G... ich bin ich. Wer mit mir und meiner Art nicht klar kommt, der braucht sich mit mir nicht zu beschäftigen. Aber eine Frage hätte ich da schon!"

"Ja" fragte mich mein Chef.

"Mit welcher Motvivation oder Erwartung ist dieser Kollege zu Ihnen gekommen? Was hat er gedacht was Sie ausrichten können, wenn ER nicht mit meiner Art nicht klar kommt?"

"Ach ja, noch etwas. Hat er Ihnen gesagt, dass er mich Arschloch geschimpft hat. Vor der Mannschaft? Bin ich zu Ihnen gekommen?"

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(c) georg mouratidis

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ist das [mangelnder] Respekt?

Seit langem beobachte ich eine junge Mutter mit ihrem Sohn (2 jahre) bei unserem Bäcker wo ich Kaffee trinke.

Ihr Sohn läuft durch die Bäckerei, geht zwischen den Kunden, läuft hinter die Theke, stellt sich auf die Stühle (mit seinen Schuhen).

Eines Tages kam das zu einem Gespräch zwischen mir und ihr. Daas Gespräch nahm seinen Lauf, weil diese junge Mutter über andere Mütter und ihren Kindern "herzog".

Ich konnte nicht anders als "natürlich" sie auf ihr Verhalten und das ihres Sohnes anzusprechen.

Sie antwortete mir:"Ja, ich weiß...aber ich lass ihn machen...was andere denken ist mir egal".

Soweit so gut!

Heute saßen beide wieder im Kaffee. Der junge verhält sich wie sonst auch. Plötzlich läuft der Chef der Bäckerei rein. Die junge Mutter sieht ihn, schaut zu ihrem Sohn rüber, ruft nach ihm. Da der junge es gewohnt ist nicht zu reagieren, ruft sie nochmal...wie üblich...der junge reagiert wieder nicht...die junge Mutter steht auf und holt ihn zu sich...der junge stellt sich auf den Stuhl...wie immer...sie 'zwingt' ihn zum "richtigen Sitzen"...Er fängt an zu weinen...sie schaut ihn an und der junge ist ruhig...und so weiter und so weiter...

Ich frage mich nun...ist das der Respekt dem Chef gegenüber...oder der mangelnde Respekt uns (den Kunden) gegenüber? Wenn der Chef nicht da ist kümmert sie sich nicht darum...es ist ihr ja sogar egal was andere denken...

Solch ein Verhalten ärgert mich persönlich sehr!

PS: Nach unserem ersten Gespräch mit der jungen Mutter, kam die Verkäuferin zu mir und stimmte mir zu...und sie sagte mir, dass es sie auch ärgert wenn sich die Mutter nicht um ihren Sohn kümmert. "Und warum sagst du es ihr nicht?" frage ich sie...keine Antwort...

(c) georg mouratidis

Freitag, 6. Mai 2016

Du musst wohl überall diskutieren?

Meine Beobachtung gerade eben beim Bäcker, beim Kaffeetrinken

Frau A: "Ich schulde dir ja sowieso was. Da dachte ich mir, ich lade dich ein beim ... zum Kaffee und Kuchen!"

Frau B: "Kuchen ist nicht gut. Hat zu viel Zucker!" (Anmerkung: Diese Frau hat Diabetes. Ja, und die 2. Frau weiß das).

Frau A: "Dann ist du einen Salat!"

Frau B: "Da muss ich auch vorsichtig sein. Letztens habe ich einen Salat gegessen und danach hatte ich einen Zucker von über 300!"

Dieser Dialog ging noch ein paar Mal hin und her. Bis Frau A dann plötzlich sagte: "Is ja gut. Du alte Meckerliese. Dann ist du halt nix. Ich wollte dir was Gutes tun. Und jetzt kann ich dir nix Gutes tun!". (Anmerkung: Ich hatte den Eindruck, dass diese Frau sehr verärgert war.).

Da ich auch weiß, dass Frau B Diabetes hat, und ich nämlich auch - konnte ich sie sehr gut verstehen. Ich wollte mich jedoch nicht einmischen.

Denn, am Tag zuvor - auf meiner Geschäftsreise - stand ich auch beim Bäcker und habe nach einem "dunklen, Vollkorn grob gemahlen, feuchtes und weiches Brot" gefragt.

Hinter mir ein Kollege:"Du musst wohl überall diskutieren. Bei jeder Gelegenheit, gell?".

Ich schaue den Jungspunt an und sage ihm:"Wenn du dann auch Diabetes hast, dann reden wir nochmal. Wenn es wichtig ist darauf zu achten was du isst!"

"Oh, das wusste ich nicht. Sorry!" sagte er.

"Siehste, deswegen fragen und nicht einfach interpretieren!"

Diskussion beendet. Stille!

PS: Ich überlasse es jedem einzelnen hier, die Poente zu erkennen!
(c) georg mouratidis

Sonntag, 3. April 2016

Es wäre aber nicht ethisch, wenn ich Ihnen eine Frau 'verkaufen' würde!

Dialog zwischen mir und dem Mann hinter der Theke. An der Raststätte.

Er: "Welchen Wunsch kann ich Ihnen erfüllen?"
Ich: "Oh, Sie erfüllen Wünsche. Wie wärs mit einer Frau. Blond, blaue Augen. Groß?"
Er: "Hä, wie bitte?"
Ich: "Naja, wenn Sie mich fragen welchen Wunsch Sie mir erfüllen können, kann ich jede beliebige Antwort darauf geben, oder?"
Er: "Ja, das stimmt. Es wäre aber nicht ethisch, wenn ich Ihnen eine Frau 'verkaufen' würde! Also, was möchten Sie essen?"
Ich: "Was genau ist ethisch oder 'nicht ethisch' in diesem Fall?"
Er: "Das sagt man doch so, umgangssprachilich, oder nicht?"
Ich: "Ich weiss nicht was man umgangssprachlich sagt. Aber was ist für Sie umgnagssprachlich 'ethisch'? Ich möchte SIE verstehen und nicht die anderen!"

Ob ihr es glaubt oder nicht, er wusste es nicht!

Weshalb benutzen Menschen (fremd)Wörter deren Bedeutung sie nicht einmal kennen? Und was für mich noch 'unverständlicher' ist, er weiss nicht einmal was ER damit sagen will. Was für ihn 'ethisch' ist!

(c) georg mouratidis

Samstag, 2. April 2016

Der Knoten in meinem Kopf fängt an sich zu lösen

Seit gestern arbeite ich bei meinem neuen Arbeitgeber.
Heute ist mir etwas passiert was ich so nicht erwartet hätte.

Mein "neuer" Einweiser den ich heute zum 1. Mal sehe, erzählt mir während unerer Zusammenarbeit über seine "gescheiterte" Beziehung. Und erzählt und erzählt.

Ich frage ihn:"Darf ich dich was fragen?"
Er:" Ja!"
Ich: "Wesshalb erzählst du es mir?"

Er zuckt mit den Achseln, als wolle er sagen, dass er es nicht wisse.

Während unserer weiteren Zusammenarbeit, in der wir auch uns unterhalten, sagt er:"Wow, das ist es?".

Ich, erschrocken, frage:"Was ist was?"

Er: "Du hast gerade etwas gesagt, das mir sehr geholfen hat. Der Knoten in meinem Kopf fängt an sich zu lösen. DANKE, DANKE."

"Bitte", sagte ich. "Aber mir ist wichtig, dass du weisst, dass ich gar nichts getan habe!"

"Du hast etwas gesagt, was mich jetzt zum Nachdenken anregt. Zu meinem aktuellen Problem! Und, ok, es liegt an mir was ich daraus mache. Ich danke dir dafür!"

"Komm her" sage ich zu ihm, "lass dich umarmen!"

Und wir haben uns tatsächlich umarmt! Zwei wildfremde Menschen.

Er 31, ich 53.

Genau das sind die Momente die ich in meinem Leben so liebe!

(c) georg mouratidis

ps: unser dialog ging länger als hier dargestellt. da es aber "ziemlich privat" ist, werde ich diesen hier nicht ausführlich aufführen. er - der dialog - wird aber in meinem kopf vorhanden bleiben!

Donnerstag, 24. März 2016

"christliches" Geheuchle?

Das ist ein E-Mail Austausch mit jemandem der mich "Freund" nennt. Zudem der Ansicht ist, dass er an Gott glaubt und genau das ihn legitimiert so über andere zu denken! Ich halte diese Geschichte hier fest, weil es mir persönlich zeigt, wie wenig "Nächstenliebe" in denen steckt, die da behaupten an Gott zu glauben. Aber, ihr ach so tolles Selbstbewusstsein, so über andere denken lässt. 
Nein, diesmal kein Moslem. Diesmal ein "Christ". 

Seiner Nachricht ist eine E-Mail von mir vorausgegangen, in der ich ihm mitteile, dass wir uns nicht mehr beim Busfahren treffen werden, da ich ein "Hausverbot" für diese Haltestelle erhalten habe!
Hallo Georg,

Danke für deine Nachricht. Ich muss dir leider sagen, dass ich von Dir auch ein wenig enttäuscht bin seit unserer Diskussion in Facebook. Hatte ich doch den Eindruck, dass du dich irgendwie mit „jedem“ anlegst. Ich fühlte mich durch dich sehr angegriffen und da hast du bei mir einen wunden Punkt erwischt, nachdem wir uns so kurz kannten.  Warum wundere ich mich nicht, dass du ein Hausverbot bekommen hast und die Linie nicht mehr fahren darst. Ich möchte nicht sagen, dass ich das kommen gesehen habe, aber nach deiner Aktion im Facebook sehe ich da Zusammenhänge.

Da frage ich mich, was denn „gewaltfreie Kommunikation“ ist. Was von Dir in dieser Diskussion kam empfand ich sogar sehr gewaltreich.

Ich finde es auch höchst bedenklich, solche politischen Diskussionen in der Öffentlichkeit abzuhalten. Ich habe eine klare Haltung und meine Lebenserfahrung ist fast genausolang wie deine.

Belehren lasse ich mich nicht und von niemandem. Dazu bin ich zu selbstbewusst. Das habe ich nicht nötig.

Deshalb fand ich es auch höchst unpassend von dir zu schreiben „Falsch…. Mein Freund…..“ und dergleichen. 

Auch wenn es in Deutschland (noch) kein Burka-Verbot gibt, sind Großteile der Bevölkerung dagegen. Dies wird sich früher oder später in einem Gesetz wiederfinden. Momentan ist das „toleriert“, weil es auch (noch) nicht zum typischen Straßenbild gehört und somit (noch) nicht akut ist. Das wird sich vermutlich aber ändern, wenn weitere Millionen Flüchtlinge zu uns kommen und parallele Gesellschaften, die faktisch existieren, weiter ausbauen. In anderen europäischen Ländern ist dieses Gesetz schon existierend. Das ist auch richtig so.

Eine Frau in Burka finde ich nun mal in unserem Kulturkreis höchst unpassend und da habe ich keine Bewunderung übrig. Für mich ist das Ausdruck von Sturheit, Ausdruck des NICHT-Respektierens unserer Lebensweise und Ausdruck von Unbelehrbarkeit. Ich finde es salopp gesagt eine Unverschämtheit so bei uns aufzutreten. Das provoziert mich ähnlich, wie ein Moslem, der sich aufregt, wenn eine Frau in Minirock eine Moschee betreten würde. (was für mich übrigens kein Problem wäre…..) Die Gastfreundschaft ist bei mir hier  am Ende. Das religiöse Vermummen der Frau steht  für mich für Unterdrückung, Unmündigkeit und Präsentieren der Zweitklassigkeit jener Frau. Sie steht für verstaubtes Mittelaltertum, für ein Bild, das bei uns seit Jahrhunderten überholt ist.  Ich bin ganz klar für ein Burka-Verbot. Das geht einfach zu weit. 

Dass diese Frau vor Gericht in einer Burka erschien ist für mich ähnlich unpassend und verachtungswürdig wie der Auftritt aktuell von Anders Breivik, der beim Gerichtstermin mit Hitlergruß salutierte.

Den Vergleich von Dir „….das würde aber Jesus nicht gefallen“ fand ich absolut unterirdisch und hatte in dieser Diskussion einfach nichts zu suchen.  Ich würde eine religiöse Meinung niemandem vorhalten, auch wenn er noch so gläubig ist.  Die Frage stellt sich auch gar nicht. Natürlich bin ich christlich und gläubig, das heißt aber noch lange nicht, dass ich danach strebe, exakt wie Jesus zu sein und zu leben. Das verlangt auch der Glaube nicht. Sonst würden wir vermutlich alle ins Kloster gehen.  Der Glaube eröffnet aber Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen. Man muss nicht unendlich tolerant sein. Ich finde es sogar sehr christlich, zu demonstrieren: „Halt….. Eine Vermummung einer Frau ist ein falsches Signal und hat nichts mit der vor Gott gebotenen Gleichheit der Geschlechter zu tun“.

Ich würde aber in der  Öffentlichkeit meine Meinung niemals mit meiner religiösen Haltung begründen. Weil ich weiß, wie provozierend das aufgefasst wird. Vor allem gegenüber anders gläubigen. Daher ist das NICHT-Erwähnen von religiösen Elementen in einer Diskussion für mich ganz klar angewandte gewaltfreie Kommunikation.  Religion, so verstehe ich sie, ist im Stillen zu leben, im Inneren, in Bescheidenheit, in Demut und keinesfalls in der Präsentation nach außen.

Ich habe viele Christen beobachtet, denen die Präsentation nach Außen viel wichtiger ist, als christlich  zu leben. So sind die, die ihren Glauben so sehr nach außen tragen und diesen stark betonen und ihn unterstreichen stets mit Skepsis zu betrachten. So sehe ich auch manche Moslems. Höchste Vorsicht bei denen, die den Glauben sehr nach außen präsentieren.  

Ich bin der Meinung, dass unsere europäische  Kultur in der Welt einen gewissen Fortschritt gegenüber anderen hat. Andere „sind noch nicht soweit“. Die brauchen noch 200-300 Jahre. Wir müssen unser Erreichtes aber vor den Bestrebungen schützen, zurückgerissen zu werden.

Daher gibt es meiner Meinung nach in Deutschland nur einen Weg zu einem erfolgreichen miteinander. Dieser heißt „ANPASSUNG“.  Glauben darf jeder was er will und an wen er will. Solange er sich an unsere kulturellen Regeln hält.

Das ist meine Meinung.

Grüße Rainer
Meine Antwort an ihn:
Nun Rainer,

jemand der soviel Selbstbewusstsein hat wie du, hat es nicht nötig eine so lange Rechtfertigung zu schreiben.

Du hast es teilweise "richtig" formuliert:

...du empfindest es so...
...nach deinem Empfinden...
...du fühlst dich belehrt...
...du bist enttäuscht...

eben! DU!

Aus diesem Grund ist es mir recht, wenn wir das "Biertrinken" nicht weiter verfolgen. Denn mein Selbstbewusstsein sagt mir, dass ich keine Interesse an eine Verbindung habe, in der der andere sich "belehrt" denkt!

Seine Antwort:
Sehr gut formulliert.
Das machen wir so.

Danke für dein Verständnis.
Dir alles Gute weiterhin.

Grüße Rainer

Ich war nahe dran ihm zu antworten und zu fragen, ob er irgend etwas, von dem was ich geschrieben habe, verstanden hat. Ich ließ es bleiben. Nach meinem Empfinden hat ein Mensch, der angeblich ein so starkes Selbstbewusstsein hat, eine Rechtfertigung nicht nötig.  Thema verfehlt. Sechs. Setzen!

Mich persönlich nervt es, wenn Gläubige, andersgläubige vorhalten, wie sie zu sein haben. Hier, die Christen den Moslems. Und dann benutzen sie Wörter wie "Gott", "Liebe", "Jesus", "Nächstenliebe". Welches Geheuchle!

Im aktuellen Fall ging es darum dass eine Frau ihre Burka vor Gericht nicht absetzen wollte. Und ich ihr meinen Respekt gezollt habe. Mit den Worten: "Auch wenn ich dich nicht kenne, ich hebe meinen imaginären Hut vor Dir! Weil du zu deinem Glauben unerschütterlich stehst!!".

Der "tolle" Christ war der Ansicht, verbal auf mich und auf die Frau (die er nicht einmal kennt) einzuschlagen. Dieser tolle und selbstbewusste "Christ", hat sowohl unsere "fb Freundschaft" als auch Teile aus unserem Dialog gelöscht. Tja, von welchem Selbstbewusstsein spricht er? Ich kann dieses Geheuchle der Gläubigen nicht mehr ausstehen!

(c) georg mouratidis

Samstag, 19. März 2016

Eigenwahrnehmung schärfen!

Ich habe mich dazu entschlossen das Bauchreden zu lernen. So habe ich mir "professionelle" Hilfe bei einer Logopädin geholt. Sie zeigte mir Atemübungen, Schulter lockern, Mund/Sprechübungen und vieles mehr. In meinem Erfahurngsaustausch sagte siei zu mir:

"Es ist sehr beeindruckend, wie schnell sich Ihre Eigenwahrnehmung geschärft hat, so soll das im Idealfall sein."

Ich wäre nicht ich, würde ich sie nicht fragen: "
Wie meinen sie das mit Eigenwahrnehmung??"

Ihre Antwort darauf hat mich beeindruckt: "Das Spüren was der Körper wie macht, zB. wo die Atmung hin fließt, ob sich die Schultern bewegen etc. Dafür benötigen die meisten Menschen, die zu mir kommen, Wochen bis Monate, aber bei Ihnen geht das ruckizucki. Nur wer merkt was der Körper macht, auch Fehler, kann dies ändern. Das ist wirklich wunderbar und v.a. essentiell für eine resonanzreiche, umangestrengte Stimme. Beide Daumen hoch!"

Abgesehen davon, das meine Logopädin es so erzählt und gezeigt, dass ich es verstanden habe und jedes ihrer Worte aufgesogen habe, ist es ein jahreslange Training um zu merken was der Körper macht.

Ich halte dieses Ereignis nicht fest um mich daran zu erinnern wie toll ich bin, sondern genau wegen des Satzes: "
Nur wer merkt was der Körper macht, auch Fehler, kann dies ändern.". Denn in meinen Trainigs und Coachings geht es mir genau darum. Spürt was euer Körper sagt, und fühlt ob es euch gut tut. Und wenn nicht, arbeitet daran, dass es euch wieder gut geht. Das erinnert mich mal an ein Gespräch als mich ein junger Mann fragte, woran er denn merke wenn er richtig handle? Meine Anwort war genau das: "Dein Körper wird es dir melden! Fühle in ihn hinein und du wirst es spüren! Fühle was dein Körper macht!".

Was die Achtsamkeit betrifft, habe ich mal vor Jahren einen Artikel hierzu gepostet: Achtsamkeit.

(c) georg mouratidis

Ich hätte nie gedacht ...

...dass du griechische Musik hörst!

Das sagte mir mein griechischer Kollege, als ich abends in das Depot einfuhr. Ich mache die Tür auf und er hört meine laute Musik.

Er schaut mich - irritiert und wohl überrascht - an.

"Was?" frage ich ihn.

"Ich hätte nicht gedacht, dass du griechische Musik hörst!"

"Aha, und weshalb nicht?"

"Weiß nicht. Hätte ich nicht gedacht!"

"Tja, so kann man sich irren! Du kennst noch so vieles nicht von mir!"

--:--

Wie schnell wir so in Vorurteile geraten, gell?

(c) georg mouratidis

Sonntag, 13. März 2016

Weil wählen gehen ja so wichtig ist!

Ist das so?

Wenn du zu McDonalds gehst und dir etwas zum Essen kaufst, bezahlst und gehst...ist die Intention von McDonalds erfüllt. Ihm ist es egal, ob du den Fraß isst oder wegschmeisst.

So ist es auch mit der Wahl. Die die gewählt sind/wurden ist es egal was du über sie NACH der Wahl "ihres menüs" machst. 
Hauptsache du hast gewählt!
Naja, wenn das die Lösung für euch ist?

(c) georg mouratidis


Er-ziehung

Er-ziehung versucht Millionen von Menschen ein Prinzip über-zu-stülpen, was ihnen nicht passt. Dabei bleibt die Individualität seiner Bedürfnisse auf der Strecke. Es entsteht so Dividualität! Man könnte es auch Gewalt nennen!

Das hält ein Mensch eine Weile gut aus. Aber eine dauerhafte Umstellung machen Menschen nur mit, wenn ihre Bedürfnisse und liebgewonnene Wertevorstellung berücksichtigt werden. Ist das nicht berücksichtigt, leidet die Lebensqualität. Diese holt man sich zurück, z.B. durch Rebellion. Oder diese Lebensqualität wird nicht zurückgeholt und man macht einen (inneren) Rückzug.

Ich favorisiere eine Art von gegenseitigem Verständnis, in dem Raum geschaffen wird für die "Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Anwesenden".

Wie das geht?

Oh, das Konzept :-) ist einfach: Kommunizieren! Austauschen! Alle Beteiligte einbinden! Keine "komplizierte" Regeln!

(c) georg mouratidis

Wenn du die Welt von irgendetwas befreien könntest...

Dialog auf facebook!

A: den menschen oder seine fähigkeit zu denken

Ich: Dann wären wir in vielen nützlichen Dingen aber nicht weiter!

A:
was für nützliche dinge??? die menschen haben jegliche instinkte scheinbar vergessen und ... ach was soll ich dir das ohr abkauen ... das ändert weder deine noch meine meinung!

Ich:
Versuchs doch mal. Mit dem Ohr kauen!

A: ich bin kein streitlustiger Mensch und akzeptiere andere Meinungen --- Dir gefällt meine Antwort nicht oder zumindest findest Du sie verbesserungswürdig. Das ist völlig okay und das können wir auch einfach so stehen lassen

Ich: Mit gefällt weder deine Antwort NICHT noch finde ich sie verbesserungswürdig. DEINE Interpretation. Dein Denken! Und streiten wollte ich schon gar nicht!

Was wolltest du nochmal abschaffen?

A:
der mensch hat seine instinkte verloren und meint durch denken richtig zu handeln. die besitzansprüche sind enorm gestiegen nur weil der mensch denkt er braucht es! er denkt ein kriegt löst ein problem oder oder oder ... die menschen zerstören die welt durch ihre falschen vorstellungen von lebensstil! das kurz zu fassen und anderen zu erklären ist weder einfach noch zwei mal nicht virtuell.

Ich:
Ich verstehe dich sehr gut...und ich kann es nachvollziehen...sogar...aber, um mir das zu schreiben, war da nicht DENKEN notwendig? Ist nicht DENKEN notwendig anderen etwas zu vermitteln? Jetzt können wir es sehr gerne stehen lassen!

A:
wir können es gern so stehen lassen damit hab ich kein problem

(c) georg mouratidis

 

Samstag, 12. März 2016

Alles nur eine Frage des "sich trauens"

Neben mir am Nachbartisch...Ein Mann mit "lauter" Musik aus seinem Handy...So laut, dass ich den Text sogar verstanden habe...Und ich beim Lesen von Sokrates' Leben.

Ich neige mich rüber zum Tisch und frage:"Darf ich Sie was fragen?"
Er wendet sich mir zu...Mit einem Lächeln das ich als "ja" deute.

Ich:"Angenommen ich würde Ihnen sagen, dass mich die laute Musik stört, was würden Sie dann machen?"

Er: "Ich würde sie leiser machen!"

Und er macht sie leiser.

Ich: "Danke!"

(c) georg mouratidis

Samstag, 5. März 2016

Du bist so schön!

Nehmen sie sich doch bitte die Zeit - bevor sie weiterlesen - und machen sich Gedanken über diesen Satz. Was kommt bei euch an? Was macht es mit euch? Welche Gedanken, Interpretationen gehen euch da durch den Kopf?

Haben sie es?
Ok!
Jetzt dürfen sie weiterlesen! :-D

--:--

Dieser Satz fiel in meinem Seminar. Eine etwas ältere Dame (TN A) sagte genau diesen Satz zu einer jüngeren Dame (TN B). Da wir ja in einem Kommunikationsseminar sind, und es dort auch um "klare" Aussagen geht, bat ich die ältere Dame uns zu sagen, was Sie genau damit ausdrücken möchte.

TN B: "Sie braucht es gar nicht zu erklären. Ich habe sie ganz genau verstanden!"

Ich: "Würdest du es bitte trotzdem erklären?"

TN A: "Die Art wie TN B ihre Haare trägt und wie die Sonne auf ihren Dutt schimmerte haben mich an meine Mutter erinnert. Sie sah für einen Augenblick ihr sehr ähnlich. Ich fand es so schön. Deshalb habe ich das gesagt!"

Ich zu TN B: "Und, ist es das was du auch vermutet hast?"

TN B war sauer. Sie sagte wörtlich: "Ich will nicht mit einer anderen Person verglichen werden. Und mit einer alten schon gar nicht!"

--:--

TN B hat das was TN A gesagt hat einfach interpretiert und daraus das gemacht was sie gerne hören wollte. TN A hat mit keinem Wort TN B wegen IHRER "Schönheit" "gelobt". Sondern. der Gedanke an ihre Mutter ließ sie das sagen!
Hat sie mit dieser Aussage nicht eigentlich ihrer Mutter gesagt wie schön sie ist?

Tja, Kommunikation ist Glückssache!

(c) georg mouratidis

Montag, 29. Februar 2016

Glasklare Antworten!

Sie: "Sie fahren nach Heimsheim, gell? Sie fahren nicht nach Zuffenhausen?"
ich: "Ja"
Sie: "Wie ja?"
Ich: "Ja, zu beidem!"
Sie: "Fahren Sie doch nach Zuffenhausen?"
Ich: "Nein!"

Das Gesicht! Ein Bild für Götter!

(c) georg mouratidis

Sonntag, 28. Februar 2016

..ich hab keine lust mit dir zu debattieren.. ...langweiler...

Dialog in fb wegen dieses Bildes:

Ich: Das Zitat ist doof, denn Empathie kennt weder falsch noch richtig.

User A: Gott hat auch den nicht-religiösen Menschen das Gewissen gegeben.

Ich: Wer ist Gott?


User B: ..oh, mein gott!!..nicht meine erfindung, aber ne erfindung zur
manipulation von massen, die gehörig abkassiert wurden und werden, sofern sie nicht den mut haben aus der kirche auszutreten..überigens hat gott die kirche sicher nicht geschaffen und auch keine bibel oder nen koran geschrieben..das sind im prinzip schriftlich fixierte waffen..

Ich:
Niemand behauptet, Gott habe die Bibel oder der Koran GESCHRIEBEN.

Und was die Waffen betrifft...nun...wenn ich mir ein scharfes gutes Messerset für die Küche kaufe, kann ich die Messer auch als Waffe benutzen. Nur, gedacht sind sie für was ganz anderes. Ich weiss also nicht welchen Informationsgehalt du vermitteln möchtest.

User B:
..ich will damit sagen, das es gott nicht gibt..

Ich:
Woher weisst du das? Du kannst allenfalls glauben, dass es ihn nicht gibt!

User B:
..ich hab keine lust mit dir zu debattieren..

Ich:
Das war mir bewusst. Das hättest du nicht extra schreiben brauchen.

User B:
..langweiler..

Ich:
...was genau macht einen langweiler aus?

User B:
..das ist individuell verschieden, du findest dich wohl unterhaltsam und interessant und ich tu das nicht..GOTT vergelte es, also im falle des falles, dass es ihn gibt..

Ich:
meine frage bezieht sich auf dein "langweiler" an mich. also, weiche nicht aus, sondern sag mir was mich in deinen augen zum langweiler macht? kannst du das? Ne, na?

Darauf kam natürlich keine Antwort!

--:--

Ich bin immer so erstaunt wie schnell Menschen andere Menschen die sie gar nicht kennen, verurteilen und sofort eine Diagnose abgeben. Und wenn du sie um eine Erklärung fragst, reagieren sie Thema ausweichend! Ich bedaure diese Menschen.

(c) georg mouratidis

Aus muss mach will...

...dann wird das Leben zum leichten Spiel.

Diesen Spruch sagte mir heute eine etwas ältere Dame, nachdem wir uns eine Kaffee-länge unterhalten haben.

Sie stand auf und sagte:"Jetzt muss ich zu meinem Hund...Nein, nicht muss...Ich will!" schob sie hinterher.

Dann sagte sie:"Meine Mutter hat mir mal einen Spruch gesagt: 'Aus muss mach will. Dann wird das Leben zum leichten Spiel.'. Und den habe ich immer im Kopf!"

Ich nickte und stimmte ihr zu.

"Und wenn Sie aus dem will ein möchte machen, dann drückt es eine Leidenschaft aus. Denn möchte kommt von mögen!".

Sie schaute mich an, lächelte und sagte:"Ich möchte jetzt zu meinem Hund.".

(c) georg mouratidis

Samstag, 27. Februar 2016

Gefreut habe ich mich heute...

Heute ging ich wieder zu meinem Bekannten in den Fotoladen. Er kam auf mich zu und wir begrüßten uns wie immer. Freudig, den anderen zu sehen.

"Wie geht es Dir?" fragte ich ihn.

Er antwortete nicht. Er verzog die Augen.

"Oh, ist es das was ich denke?" frage ich ihn.

"Ich möchte mich bei dir für das letzte Mal entschuldigen" sagte er. "Es war von mir nicht in Ordnung mich so zu verhalten!"

Ich war überrascht aber es gefiel mir, dass er von selbst zu mir kam und sich entschuldigte. Denn das letzte Mal bin ich verärgert aus dem Laden gegangen.

"Du brauchst dich nicht zu entschudligen" sagte ich ihm, "weil ich dich liebe mein Freund. Es ist alles ok. Danke, dass du auf mich zukommst. Das schätze ich sehr."

Er bekamm glasige Augen und ich bekam eine Gänsehaut, denn seine Entschuldigung war sehr ehrlich.

"So, und jetzt magst du mir erzählen weshalb du dich nicht gut fühlst?" fragte ich ihn.

"Wenn Du Zeit hast?" sagte er.

"Ich habe die Zeit. Ich weiss nur nicht ob du jetzt in dem Laden Zeit hast?"

"Für sowas habe ich immer Zeit" sagte er und legte los.

Am Ende unserer Diskussion sagte er:"Ich lerne so viel von Dir mein Freund. Unsere Gespräche beeinflussen mich schon!"

Das hat mich natürlich gefreut. Zumal er mir das Vertrauen schenkt und es mir erzählt.

(c) georg mouratidis

Sonntag, 14. Februar 2016

Eine ANDERE Sicht des Verstehens!

video
 Kay: Hm, mich würde seine Motivation interessieren. Hab ihn jetzt schon öfters solch krude Aktionen durchziehen sehen. Interessanterweise hat er immer nur geredet und am Ende wurde Gewalt gegen ihn ausgeführt. Warum ist es eigentlich üblich das Menschen aus einer Provokation herraus handgreiflich werden? Warum wirkt dies sogar vor Gericht strafmaßmildernd?

Ich: Nun, ich glaube, dass man sich die Frage nach dem warum ziemlich einfach selbst beantworten kann: Also, stell dir folgende Frage: "wenn du die Person waerst die ihn k.o. schlägt, weshalb/warum würdest du das tun? Einfach vorstellen, nicht sagen, aber das würde ich nicht tun.

Kay: Und seine Motivation zur Provokation? Ich meine, er bekommt dafür ja sicher öfters mal eine verpasst.

"Einfach vorstellen, nicht sagen, aber das würde ich nicht tun." - Wie meinst du das genau? Worauf beziehst du dich mit dem "...aber das würde ich nicht tun."?

Ich: OK, wenn ich in meinem Coachings Menschen diese Frage stelle, sagen sie: "das würde ich nie tun!"
Ich sage dann : "versetze dich in ihre Situation und sag mir, weshalb würdest du dich genau so verhalten?"
 
Also, stell dich in seine Schuhe und versuche herauszufinden, weshalb du dich so verhalten würdest? DU!

UND das Gleiche machst du mit der Person die gewalttätig wurde!

Verständlicher?

 Kay:
Hm...Dann hab ich aber nur meine Betrachtungsweise auf beide Seiten jeweils, wie sollte ich mir sicher sein, dass es genau so auch ihre Motivationen sind?

Ich: Es geht nicht darum die Gewissheit zu bekommen. Die bekommst du nur, wenn du die fragst. Tja, na dann frage sie. Hier geht es darum eine Sicht des Verstehens zu bekommen.

Du kannst es machen, aber auch lassen.

Du hast nach der Motivation gefragt.

Kay: Danke Georg.

Ich:
Wie ist dein Danke zu verstehen? Bin gerade unsicher!

Kay:
Für die Anregung zum Nachdenken und du hast mir indirekt geholfen einiges besser verstehen zu können. Als ich das Video sah, musste ich über die vielen verschiedenen Reaktionen eher Kopfschüttelnd lachen, wie aggressiv sich doch die vielen beteiligten Parteien verhalten.
Jetzt denk ich wieder über ein Thema nach, was ich für mich wieder einmal letztes Wochenende erschlossen habe, aber nicht weiter kam. Komm ich im Moment auch nicht, aber zumindest hab ich es wieder auf dem Schirm.^^

--:--

(c) georg mouratidis

Samstag, 13. Februar 2016

"Ich liebe Dich" - Nur eine Phrase!

Schon wieder das "leidige" Thema von "Ich liebe Dich!"

Heute habe ich einen alten Bekannnten getroffen. Da wir uns lange nicht gesehen haben, haben wir uns mal etwa slänger unterhalen. Dabei erzählte er mir, dass er jemanden kennen gelernt hat. Eine Griechin. Und dass es "DIE" Frau wäre die er so lange gesucht hat.

"Und was empfindest du für sie?" frage ich ihn.

"Ich liebe sie!" antwortete er.

"Oh, ich liebe dich ist nur eine Phrase!"

"Nein, ist es nicht!"

"Selbstverständlich ist es das!" antwortete ich ihm.

"Du kannst doch gar nicht empfinden was ich empfinde, wenn ich dir sage, dass ich dich liebe!"

"Eben mein Freund, eben! Dann sag mir gefälligst WAS du empfindest. Und überlasse es nicht mir zu interpretieren!"


Lange Zeit Stille. Dann sagte er zu mir:"Ich muss dir Recht geben!"

Ich möchte nicht Recht haben. Sagt doch ganz einfach was ihr empfindet, wenn ihr sagen wollt 'ich liebe Dich'. Und ihr werdet merken, dass es eine ganz andere Qualität hat, das WAS ihr sagt!

Nämlich, dass ihr das sagt was ihr wahrhaftig empfindet

(c) georg mouratidis

Donnerstag, 11. Februar 2016

Was habe ich "falsch" gemacht?

Dialog auf facebook:

Ich: Wenn ihr vor der Wahl stündet, Rudergeraet oder Crosstrainer, für was würdet ihr euch entscheiden?
Und bevor jemand sagt, "kommt drauf an", hier die Antwort: Bewegung, sagt der Arzt

UF: Rudergerät

SL: Wenn es egal ist und nur um die Bewegung geht: Crosstrainer.

Nxxxxxx: 
Nichts von beiden. Raus an die frische Luft und gehen. Viel gehen!

Ich:
Nxxxxxx, was hast du an meiner Frage im 1. Satz nicht verstanden?

Nxxxxxx:
Ich habe nicht verstanden wieso du dich bei der Auswahl so einschränkst. Ich wollte dir aufzeigen dass es noch andere, meiner Meinung nach bessere Alternativen gibt.


Ich:
Nun, lieber Norbert, was glaubst du warum ich mich "einschränke"?
Und wenn du es nicht verstanden hast, wie waers mit fragen?


Nxxxxxx:
Eben, wieso schränkst du dich eon. Aber vor Allem wieso möchtest du Geld ausgeben für etwas was dann sowieso irgendwo, unbenutzt im Eck steht.
SL:
Der beste Vorschlag wäre ohnehin: Geh in ein gutes Fachgeschäft oder mach ein "Schnuppertraining" in einem Fitness Studio und finde heraus, welches der beiden Geräte dir ehr zusagt. Jeder hat seine eigenen Vorlieben.

Ich:
Wieso glaubst du dass ich das nicht getan habe?
Was glaubst du weshalb ich schreibe:" Wenn ihr vor der Wahl stündet...."?

Also, manchmal muss ich schon schmunzeln ob der Antworten die ich bekomme. Ich war immer der Meinung, dass ich ein sehr gutes Deutsch beherrsche und meine Fragen "ziemlich klar" stellen kann...rofl...echt interessant die Antworten.
SL:
Du hast es nicht erwähnt und meist kommt eine solche Frage eben, wenn die Leute es nicht vorher getestet haben. Sorry, aber meine Kristallkugel funktioniert bei Facebook nicht ordnungsgemäß, daher blieben mir deine Gedanken und Erfahrungen diesbezüglich verborgen.
Die Formulierung lässt aber darauf schließen, dass du um Erfahrungen anderer bittest für die Entscheidungsfindung.
Auslassungen lassen nun einmal viel Platz für Interpretationen.

--:--


Ich frage mich wirklich "was habe ich falsch gemacht"? Deutlicher und klarer kann ich doch meine Frage nicht stellen, oder?


(c) georg mouratidis

Samstag, 30. Januar 2016

Das Leben kann so einfach sein ...

 ... wenn jemand einem zuhört ...

"Bist du zuhause?"
"Nein, leider nicht. Bin beim Zahnarzt. Brauchst du mich?
"Ja... Wäre gut!"
"Aber gerade erfahren, im Verzug. Ruf mich an!"

Keine Sekunde später klingelt mein Telefon. Eine gute Bekannte scheint aufgelöst zu sein und sie erzählt mir über ihre aktuelle Situation. Sie weint. Ich höre ihr zu. Sie sagt, dass sie sich auskotzen möchte. Und sie wisse, dass ich die Gummistiefeln anhabe die mir nix ausmachen. Das die Kotze nicht an mich rankommt. u.s.w.

Nach einer Weile fordert  mich die Zahnarzthelferin - energisch - aufzulegen. "Man darf hier nicht telefonieren!". Also, verabscheide nich  mich von meiner Bekannten und wir vereinbaren, dass wie später weiter telefonieren werden.

Eine halbe Stunde später erhalte ich eine Sprachnachricht:

"Hallo Georg, es ist einfach irre. Absolut irre. Ich komme mir vor wie, eine hysterische, psychotische...was weiss ich was...auf jeden fall...ich wollte es dir einfach erzählen...ja, wider erwarten...ich habe nicht damit gerechnet...irgendwie...hat es doch...jetzt geklappt...auch wenn eigentlich kein brief da ist wo drin steht...wies kommt..hat das Amt überwiesen...also das geld ist da...und der T... ist dabei alle offenen Rechnungen zu bezahlen...ich bin total fassungslos und ....auf jeden fall danke ich dir sehr, dass du für mich da warst...das ich mich bei dir auskotzen konnte...dass du mir dein ohr geliehen hast...udn du dich auch dafür hast anmachen lassen musstest...von irgend einer komischen sprechstundenhilfe....ach gott...danke dir...danke...ok?...ich wünsche dir noch einenn schönen tag...und ich melde mich die tage bei dir...zum einfach so quatschen...und um zu fragen wie es dir in der zwischenzeit ergangen ist...ssss...ich bin fertig...ich könnte wieder ins bett...irre..ja...danke dir!"

"Das leben kann so einfach sein!" :-D

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 20. Januar 2016

Dann bist du also auch rechtsradikal!

Dieses Bild hat mir einer meiner FB-Freunde in meine Chronik gepostet. Ohne mich gefragt zu haben. Ich habe es daraufhin gelöscht!

Daraufhin hat er das Bild erneut gepostet und mich gefragt, weshalb ich das Bild gelöscht habe?

Meine Antwort: "Weil ich nicht dahinter stehe! Und ich werde es wieder löschen!"

Er: "Dann bist du also auch rechtsradikal?"

Ich: "Nochmal...ich bin gar nix...weder rechts noch links...noch mittig. aber radikal...ja! was ist eigentlich radikal?"

Er: "Gewalttätig in Gedanken und/oder Taten?"

Ich: "Oh, das ist deine Interpretation...radikal hat nicht per se etwas mit gewalt zu tun...."

Ich: "Für dich:

Bedeutungen:
[1] im Denken und oder Handeln in besonderem Maße von der Norm abweichend
[2] in besonders hervorstechendem Maße
[3] Politik: eine Bestrebung bezeichnend, die Gesellschaft umfassend (an der Wurzel) zu verändern

irgend wo Gewalt?"
-:-

Warum ist es mir wichtig diesen Austausch festzuhalten?

1. Er urteilt über mich ohne mich überhaupt zu kennen.
Und 2. Benutzt er worte deren Bedeutung er nicht einmal kennt.

Als Kommunikationstrainer beobachte ich das sehr oft in Unterhaltungen zwischen mir und anderen Menschen oder zwischen Menschen überhaupt. Und Menschen glauben, dass Kommunikation funktioniert. Tut sie eben nicht. Hätte ich nicht gefragt, was denn für ihn "radikal" bedeutet, hätte ich es nur interpretieren können/müssen. Mich nervt das ungemein, wenn Menschen Worte benutzen deren Bedeutung(en) sie überhaupt nicht kennen. Und dann vorschnell urteilen: "Dann bist du also auch rechtsradikal". Auch. Somit wirft er mich in den selben Topf wie die anderen, die auch radikal sind. Und sogar rechtsradikal. Was auch immer das bedeutet. Ich erspare mir die weitere Untehaltung mit diesem Menschen hier aufzuführen. Denn er ist überhaupt nicht darauf eingegangen. Viel mehr hat er daraufhin geantowortet:"Warum schreibst du nich über die Asylantenheime-Brände?". Ganz radikal eben :-D

(c) georg mouratidis

Samstag, 16. Januar 2016

Beobachtung vs. Interpretationen, Vermutungen, Gedanken

Anfang letzten Jahres hatte ich eine junge Mentee. Sie wollte unbedingt von mir betreut werden, weil sie das was ich mache als sehr erstrebenswert sah!

Nun, sie erzählte mir, dass sie Tänzerin sei und dass sie eine sogenannte Blacklist führt. Über all das was sie beim Tanzen so erlebt. Ich habe einen Blick auf diese Blacklist geworfen und sie gebeten ihre Geschichten mal aus der "Beobachtungssicht" zu beschreiben. Und nicht aus der "Ich denke, dass" oder "Ich sage mir, dass" -Sicht.

Die Geschichte die ich unten aufführe, ist für mich eines der Beispiele, wie aus so viel Gedanken so wenig "echte" Beobachtung überig geblieben ist. Und genau das macht es aus!

Nicht all das was wir in eine Handlung hineininterpretieren entspricht den "Fakten". Sondern "nur" das was wirklich geschehen ist. Was unsere Augen, Ohren aufnehmen!

Blacklist - ohne Übersetzung, voller Interpretationen, Vermutungen, Gedanken

Dienstag, 23.08.2011
Paar-Impro-Kreis: alle sitzen und schauen zu während Osvaldo völlig selbstverständlich nach eigenem Empfinden aufsteht und sich am Wasserspender bedient wie er möchte! Alle anderen verkneifen sich das bis David eine Pause gibt und Osvaldo macht es einfach. Das zeigt mir, um ehrlich zu sein, wie er so drauf ist. Er nimmt sich mit wenig Rücksicht auf andere was er in dem Moment will!!! Ob bewusst oder unbewusst, das ist jetzt mal beiseite gestellt.
Blacklist - mit Übersetzung. Was habe ich genau gesehen oder gehört
Paar-Impro-Kreis: 30 Leute sitzen und schauen zu. Osvaldo steht auf und holt sich Wasser am Wasserspender.


Ich musste schmunzeln als ich das gesehen habe. Erkennt ihr den Unterschied?

(c) georg mouratidis

Kommentare erwünscht!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Gefreut habe ich mich heute...

Heute beim EInkaufen.

Die Kassiererin zieht einen Artikel nach dem anderen durch den Scanner.
Natürlich vor dem Kunden vor mir.
Vor meiner Ware macht sie halt und sagt zumm Kunden vor mir. 39,50 €.

"Und warum hören Sie jetzt hiermit auf?" frage ich die Kassiererin.
"Oh, die Herren wollen das nicht bezahlen" antwortet sie mir!
"Woher wollen Sie das wissen?"
"Ooooh ich kenne die Herren sehr lang!"
"Die Tatsache, dass Sie sie kennen mag ja stimmen. Aber ob die nicht bezahlen wollen können Sie nicht wissen!" antwortete ich ihr! :-D

"Ach so" sagt die Verkäuferin "doch doch, die wollen nicht!"
"Das sagen Sie jetzt einfach mal so!"
"Nö, nö" sagt Sie "das stimmt scho!"

Nun dreht sich eniner der jungen Männern zu mir und sagt:"Wir haben diese Erfahrung noch nicht gemacht!"

"Welche Erfahrung meinen Sie?" frage ich ihn.

"Das mit dem Beazhlen!" meint er.

"Für andere" ergänze ich.

"Ja" sagt er und lacht.

"Nun, schauen Sie mal welche Möglichekeit ich Ihnen gegeben habe. Diese Erfahrung zu machen!"

Wir schauen uns beide an und lachen ganz herzhaft und laut.

Er hebt seine Hand hoch zum Abklatschen.

Wir klatschen uns ab und alchen immer noch herzhaft.

Als die beiden dann wegliefen schaut dieser eine Mann und zurück und sagt: "Alles Spaß!"

"So soll es sein!" sage ich ihm...

Und jetzt erst bemerke ich dass er eine Takke auf hat.


(c) georg mouratidis

Kommentare hier gerne erwünscht!

Samstag, 9. Januar 2016

Gefreut habe ich mich heute...

Heute beim Einkaufen.

Ich beobachte einen jungen Burschen - so ca. 3 Jahre alt: heutzutage so schwer zu schätzen - der an den Kühlregalen steht. Zeigt auf Etwas. Natürlich Süßes. Die Mutter ignoriert. Der Vater schaut ihm einfach nach. Irgendwie denke ich; der eine will die andere nicht!

Der junge Mann lässt sich nicht beirren. Holt sich das süße Zeugs und legt das in den Wagen. Er dreht sich um zu mir, er schaut mich an und wir lachen beide.

Ich zeige ihm zwei Daumen nachen oben. Er nicht mit dem Kopf und lächelt, als ob er mir sagen will: "Hab ich gut gemacht, gell?"

Ich schau weiter in das Kühlregal, will ja schließlich auch was. Mein Blick geht zu dem jungen Burschen. Er scahut mich als ob er mir sagen will, "machen wir das noch mal?"

Ich kann nicht widerstehen. ich zeige auf ein süßes Joghurt. Keine Ahnung was das ist. Einfach nur um die Mutter zu "ärgern". Ich muss jetzt noch lachen. Der junge Bursche nicht zustimmend. Ein wenig verschmitzt?

Er deutet mir an, dass er da nicht hochkommt. Ich hebe ihn hoch. Er greift nach dem Etwas. Ich hebe ihn über den Einkaufswagen sodass er das darin ablegen kann. Ich weiss nicht was die Mutter in dem Moment dachte. Aber uns war das egal. Er lachte mich wieder an. Der Vater sagte:"Vielen Dank!"

Jeder ging seines Weges. Weiter einkaufen. Naja, spätestens an der Kasse trifft man sich wieder, gell?

Der junge Mann steht mit seinen Elten hinter mir an der Kasse. Ich habe meine Ritter Sport und zeige sie ihm. Ich weiß, ich bin "böse", gell? Er nickt zustimmend, als ob er mich fragen wollte wo ich die her habe. Er will auch eine. Seine Mutter verzog die Augen. Aber noch war sie "freindlich". Ich deutete mit meinen Augen nach rechts. Er hat es offensichtlich nicht gesehen oder nicht verstanden. Ich deute ein 2. Mal. Immer noch Nichts gesehen. Sein Vater bückt sich zu ihm herunter und sagt ihm irgend etwas ins Ohr. Der junge Mann schaut mich nochmal an, ich deute wieder nach Rechts. Er sieht das Regal läuft hin und holt sich eine Tafel. Kommt zurück und legt sie in den Einkaufswagen. Der Vater lacht. Die Mutter nicht.

"Ich bin ein böser Mann, gell?" frage ich sie. Sie lächelt.

Ich lache aber auch. Mit dem jungen Burschen.

Ich zahle, verabschiede mich von dem Kleinen und gehe.
Ich fand das so süß wie er mich anschaute und mich zu diesen "Streich" animmierte. Und wir das gemeinsam durchgezogen haben :-D

(c) georg mouratidis