Mittwoch, 2. Juli 2014

Hinter einem Lächeln!



Dieses Lied lief gestern im Radio auf dem Weg nach Hause.
(Im Radio wurde es von Nana Mouskouri gesungen)

Währen ich so die ersten Zeilen so hörte, fraget ich mich: "Wie lange wird sie das aushalten bis sie geht?". Eine kleine Weile später kam schon die Antwort..

Das ist nicht das erste Mal, dass ich höre, dass Menschen zum "Wohle anderer" ihre Bedürfnisse hinten anstellen. Ja, sie gar nicht wahrnehmen (wollen). In Ihnen brodelt es, doch sie sagen keinen Ton!

Liebe Leute, verbergt eure Gefühle und Bedürfnisse bitte nicht hinter einem
Lächeln. Drückt es aus, sagt es, kommuniziert es, schreit es raus! Das wird euch gut tun, Euch UND den anderen.

Wenn wie in dem Lied die Mutter geht - im Lied wird behauptet, einfach, doch das glaube ich nicht - sind die anderen überrascht. Weil sie das von euch gar nicht kennen. Und am Schluss, seid dann eher ihr "die Bösen".

Ich nenne dieses Verhalten "passiv aggressiv" . Wenn wir Ärger vermeiden wollen, Konflikte aus dem Weg gehen, geben wir auch dem anderen nicht die Möglichkeit zu erkennen wie es mir geht. Und wenn es dann explodiert, dann stehen wir "dumm" da!

Neulich wurde ich gefragt:"Wie erkenne ich ob richtig oder falsch liege? Ob ich das Richtige tue?" Ich habe ihm geantwortet:" Wenn dein Inneres nicht rebeliert, dann hast du für dich das Richtige getan!" -

Tut nicht etwas, was gegen euer Inneres ist. Steht euch nicht selbst im Wege. Verbergt es nicht hinter einem Lächeln.

Jedes Mal, wenn ich das Lied mir anhöre, bekomme ich Gänsehaut und Tränen.


(c) georg mouratidis

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