Dienstag, 15. November 2011

Sprechgedanken. Wie unser Gehirn uns ein Schnäppchen schlägt!

Im Heroindunst, sagte der Papst, versinke die ganze Pornoindustrie. Der Vatikan lehne die These Vati-kann-alles ebenso ab wie die andere: Mein-Bauch-gehört-mir. Ein Kardinal übersteht eine Operation ohne Betäubung nach kurzer Betübung. Denn mit Gleichstrom fahren die O-Busse in Ostrom. Korrekte Beinhaltung beinhaltet beim Tragen der päpstlichen Standarten verschiedene Standarten. Man hat mir öffentlich beigepflichtet, das Fahnentuch ist beigefarben. Bei der Spendensammlung dient der Reinerlös dem Nachweis der Reinkarnation des Heiligen durch Gott, den Alleinen. Auf alle Nachlassfächerchen erstrecken sich die Recherchen der Inquisition. Durch das Buschfeuer steuerte kein Buschauffeur den Wagen wie dieser Missionar. Es ist auch keine Legende, dass er das Zugende noch erreichte, obwohl die Nachteile eines Nachteilzuges nicht zu leugnen sind. Sein Seelentröster war ein Seeleopard, ein Häscher, der Kein Häschen entkommen ließ.
Auf den Estrich stand: Bindestriche bieten bei manchem Politikersatz Schreiberleichterung. Große Bilderfolge hatte der Textilingenieur mit seinen Textilillustrationen zur Salonalbumserie. In diesen Wonnetagen meidet man die schönsten Wohnetagen, und selbst in der Versandabteilung beugt man sich über die Verandabrüstung. Vor allem der Talentförderung diente der Wettbewerb zur Talentwässerung durch Stauseen. Die Staubecken müssen gesäubert werden, am besten nimmt man dazu ein Staubtuch. Die Heimat ohne jede Heimatmosphäre war für die Weise ideal, ging es hier doch babygerecht zu trotz der babylonischen Sprachverwirrung. Alles war großzügig, nur die Alpträume waren wahre Elternalpträume. So gab es zum Beispiel nur ein Schuhregal für alle Stiefeltern. Doch auf dem anschließenden Presseessen wurden Seeigeleier geboten. Tiefkühlautomatensalat, Wurzelenden mit Schweinelenden, Nachtischweine etc. Die am meisten gefürchtete Profiamazone der Panamazone behauptete, weder Gage noch Visagebühren seien ihr wichtig. Sie legte zu ihren Spargeldern, was sie bei der Spargelernte verdient hatte.
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Wie unser Gehirn uns ein Schnäppchen schlägt. Das Gehirn glaubt zu wissen was als nächstes kommen wird. Es ahnt, vermutet, rätselt was das nächste Wort sein *soll* und liefert es aus unserem Erfahurngsfundus hoch. Und, uups. Da steht doch gar nicht das was ich ausgesprochen habe. Da steht ja was ganz anderes. Das kommt davon wenn wir zu schnell denken und uns auf das was uns unsere Lebenserfahrung als erstes liefert, verlassen. Das muss nicht per se IMMER verkehrt sein, doch manchmal ist es *hilfreicher* einen tiefen Atemzug zu nehmen und genauer hinzuschauen. Und nicht nur auf das was geschrieben steht, sondern auch auf unser Gegenüber. Denn schnell, sehr schnell sind wir in unserer Bewertung gelandet.

Also: Der erste Eindruck zählt zwar, doch der letzte ist entscheidend. *smile*
 -gm-

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