Mittwoch, 3. August 2011

um Himmels Willen oder um Himmels willen?

um Himmels willen, die Grammatikregel.


In diesem Fall äußerst sich der Duden eindeutig und so hilft es hierzu, einmal ganz tough eine Grammatikregel für eine gute Rechtschreibung, Sprache und Zeichensetzung auswendig zu lernen. So vermeiden Sie künftig die falsche Schreibweise um Himmels Willen.


“Aus Substantiven entstandene Wörter anderer Wortarten werden kleingeschrieben.”

(gefunden auf: wörter blog)

Schön!


Und was machen die die es früher anders gelernt haben. Ist das jetzt plötzlich falsch; nur weil ein paar - oder doch Paar? - Großkupferte daher kommen und es dann ändern?


Das ist das was mich an der Sprachänderung so ärgert. Irgend jemand kommt daher ändert Sinn und Schreibweise und kennzeichnet es als “richtig”. Son Quatsch.


Zu sehen am Wort Ketschup, oder doch Ketschap, oder Kätschap…Was nun?…

Ich habe mal gelernt, dass Fremdwärter - äh Fremdwörter - in ihrer Gänze - oder jetzt Genze - übernommen werden. Also auch in ihrer Schreibweise. ALSO: Cetchup. tough  oder taff? Na, tough!


Korintenkacker; ich weiß. Oder, doch Korinthenkacker?
Rhythmus oder Rytmus?
Rhetorik oder Retorik?
 

Früher galt stolz als “Hochmut”. Über den Dingen stehend im Sinne von überheblich. Und heute wird dieses Wort als etwas “gutes”, positives” definiert.  Was nun?


Im dtsch. bedeutet Empathie - obwohl ein griechisches Wort mitfühlend. Tja, im Griechischen - oder jetzt griechischen? - halt exakt das Gegenteil.

Was soll der ganze Schwachsinn? So können wir auch Sprachbarrieren und Kommunikationsschwierigkeiten schaffen. Willkommen!


in diesem Sinne
- ich plädiere für Sympathie -

1 Kommentar:

  1. Hallo Georg,

    zu Sympathie und Empathie etwas von einem anderen Freund von mir:

    http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/schmiede-brief%200511.pdf

    Liebe Grüße, Ewald

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