Sonntag, 31. Juli 2011

~Wer "A" sagt, der muss nicht "B" sagen. Er kann auch erkennen, dass "A" falsch war. - Bertolt Brecht -

Samstag, 30. Juli 2011

Gerechtigkeit und Rache sind Geschwister?

ich möchte diese These einfach mal so in den virtuellen Raum zur Diskussion stehen lassen!

Mich würde interessieren wie ihr so darüber denkt? 

  • Können Sie sich daran erinnern wann Sie für sich oder auch für andere "Gerechtigkeit" verlangt haben? 
  • Können Sie sich daran erinnern was genau sie *verlangt* haben wenn Sie "Gerechtigkeit" verlangt haben?
  • Können Sie sich daran erinnern weshalb Sie das verlangt haben? Also, was war ihre Motivation "Gerechtigkeit" zu verlangen?
  • Können Sie sich daran erinnern wann Sie für sich oder auch für andere "Rache" verlangt haben?
  • Können Sie sich daran erinnern was genau sie verlangt haben wenn Sie nach "Rache" verlangt haben?
  • Können Sie sich daran erninnern weshalb Sie das verlangt haben? Also, was war ihre Motivation nach "Rache" zu verlangen?

    Können Sie für sich den Unterschied zwischen dem Verlangen nach Gerechtigkeit und dem Verlangen nach Rache beschreiben? Worin sehen Sie da einen Unterschied? Sehen Sie da einen? Gibt es denn einen?

Kommentare sind also erwünscht.

Herzlichen Gruß
-gm-
~Wenn ich alleine bin, bin ich am wenigsten allein. - Tullius Cicero -

Freitag, 29. Juli 2011

~Wer alleine ist, der hat es gut, weil da niemand ist, der ihm was tut. - Wilhelm Busch -

Donnerstag, 28. Juli 2011

~Das erste steht uns frei, beim zweiten sind wir Knechte. - Johann Wolfgang von Goethe, Faust -

Mittwoch, 27. Juli 2011

~ Man muss nicht gelehrt sein, um Einfaches kompliziert sagen zu können; aber sehr gelehrt, um Kompliziertes einfach sagen zu können. - Charles Tschopp -

Dienstag, 26. Juli 2011

~ Nichts ist so leicht, dass es nicht schwierig würde, wenn man es unwillig macht. (Nulla est tam facilis res, quin difficulis sit, cum invitus facias) - Terenz -

Montag, 25. Juli 2011

~Man sollte alles so einfach wie möglich sehen - aber auch  nicht einfacher. - Albert Einstein -

Sonntag, 24. Juli 2011

Weshalb ist die Hoffnung destruktiv?

Sie 

Guten Abend, Georg!


einmal hatten wir eine kleine Diskussion über die Hoffnung. wenn Sie sich daran erinnern... Sie haben geschrieben, die Hoffnung ist destruktiv. ich war nicht einvestanden. jetzt muss ich Ihnen recht geben: aber nicht die Hoffnung, sondern Erwartungen sind destruktiv. meine persönliche Erfahrung :))

LG
Ich 
Hallo,

klar erinnere ich mich...hihi...und es freut mich dass sie sich an mich erinnern....und ja; ich sagte Hoffnung ist eine Erwartumgshaltung, und eine Erwartung ist destruktiv...somit ist *leider* auch die Hoffnung destruktiv...Möchten Sie mir über ihre Erfahrung berichten...also, weshalb Sie mir jetzt recht geben? Würde mich sehr interessieren. Wirklich
Sie
meine Erfahrung? es ist zu persönlich, aber ...ok! ich lebe seit fast 3 Jahren alleine, bin geschieden. ich könnte ja wieder heiraten, oder einfach einen Partner finden, aber...sogenannte "erwartungen" oder "Hofnungen" stören mich die beziehungen bauen. nicht bauen...beginnen! vielleicht habe ich einfach Angst vor Enttäuschungen. oder bin nicht normal (?). niemand glaubt, dass ich seit einigen Jahren keinen mann habe. Weisst du was, Georg? ich habe es geschrieben, und mir ist irgendwie leicht geworden.
Ich
Das ist schön, es freut mich wenn es dir dadurch leichter ist! Und danke fürs Teilen.
Sie
danke Dir!!!

Diese Frage möchte ich hier mal an meine Leser weitergeben. Also, weshalb ist die Hoffnung destruktiv? Habt ihr auch irgendwelche Erfahrungen damit gemacht?

 -gm-
~ Übereilen und Versäumen sind die zwei größten Fehler, die man machen kann. - Johann Wolfgang von Goethe -

Samstag, 23. Juli 2011

~ Kaum hat einer einen eigenen Willen, schon wird ihm Eigenwilligkeit vorgeworfen. - Werner Mitsch -

Freitag, 22. Juli 2011

Der Weihnachtsmann 2005

Ich durfte 2005 vor ca. 20 Kinder - zwischen 1,5 und 8 - den Weihnachtsmann spielen. Warum ich das heute hier schreibe?

Ich habe heute mal "ausgemistet" und habe Zettelchen gefunden auf denen die Eltern mir die Eigenschaften ihrer Kinder aufgeschrieben haben. Und da kam mir die Erinnerung zurück. Wie toll es einfach war. Diese unbeschwerte Kinder um mich herum. Jedes einzelne wollte unbedingt auf meinen Schoß. Und es durfte auch jedes Einzelne. Der Reihe nach. Ich hatte ein dickes Buch von Holbein. Mit Elfen und Fabeltieren. Und in diesen waren die Zettelchen verborgen. Und so rief ich nach un danach jedes Kind zu mir.
Ich schreibe mal einfach das was auf den Zettelchen steht hier auf. Für mich zu Erinnerung! Ich schmunzele jedes mal wenn ich ein Zettelchen lese. Es war einfach so wundervoll.


Ines


positiv
kann gut puzzeln
freundlich
gute Tänzerin (Garde)

negativ
ständig Hausschuhe vergessen
Aufräumen sehr schwierig

Maren

Positiv:
sehr hilfsbereit
eine gute Tänzerin (Garde)

Negativ:
manchmal sehr zornig
ständig Hausschuhe vergessen

Isabell (5) 

Die Isabel ist eine kleine Schatz, der immer lustig ist und lacht.
Doch geht es abends ans zu Bett gehen, gibt es meistens Tränen.
Am nächsten Morgen ist wieder alles vorbei und sie geht wieder los Isabels wilde Tanzerei

Moritz K.... (5)

LOB 
- geht selbständig in den Kindergarten
- hilft öfter im Haushalt 
- ist sehr freidfertig und nimmt Rücksicht auf andere

Ermahnung 
- rutscht immer über das Treppengeländer
- räumt das Zimmer oft nicht auf
- zieht seine Hausschuhe oft nicht an

Philipp Hutten.... (3) 

LOB
- geht sehr gerne in den Kindergarten und zum Turnen und in den Musikgarten 

Ermahnung/Tadel 
- jammert, wenn es nicht nach seinem Kopf geht (wie eine Meckerziege). Besser wäre erst miteinander zu reden

Franziska Hutten.... (5)

LOB 
- geht sehr gerne in den Kindergarten
- bastelt und malt viel und schön

Ermahnung/Tadel 
- streitet leider oft mit ihrem Bruder Philipp (kneift und schuckt). Besser wäre erst miteinander zu reden


Moritz Hutten.... (3)

LOB
- geht sehr gerne in die "Rasselbande" und besucht oft Oma und Opa (auch über Nacht)

Ermahnung/Tadel
- Dickkopf: er will sich nicht anziehen lassen.
- Er will nicht die Zähne putzen.
- Er brüllt und wirft sich auf den Boden


Babette B.... (5) 
Sie hat in 2 Tagen ihren 5. Geburtstag

LOB 
- Sie spielt sehr gerne mit ihrer Schwester Fabienne und den Freunden aus dem Kindergarten
- Sie geht ganz alleine mit ihren Freund Felix in den Kindergarten und wieder nach Hause
- singt schön (im Kinderchor)

Ermahnung 
- will immer ihren Dcikkopf durchsetzen. Wenn es nicht so geht, dann heult sie.
- Das Übem mit der Melodika sollte sie mehr und intensiver sein.
- Zähneputzen muss besser werden
- und nachst nicht zu Mama und Papa ins Bett kommen

Fabienne B.... (7)

LOB 
- sehr gute Schülerin
- bietet immer ihre Hilfe an, z.B. der Mama im Haushalt
- Ist eine begeisterte Sängerin im Kinderchor. Der letzte Auftritt war große Klasse.


Ermahnung/Tadel 
- sie sollte weniger Fernsehen
- Zähneputzen soll sorgfältiger sein.

Anna Dern.... (3)


LOB 
- hilft gerne zu Hause beim Tisch decken
- putzt so schön alleine die Zähne 


Ermahnung/Tadel 
- beisst manchmal ihren Bruder Tim, obwohl sie das nicht machen soll.



Tim Dern.... (5)


LOB
- hilft sehr gerne anderen Kindern und seiner Schwester, wenn sie es nicht alleine kann 
- räumt manchmal, schon ganz alleine sein Zimmer auf



Ermahnung/Tadel 
- er könnte besser hören, wenn Mama oder Papa was sagen. Er schreit dann "ich will aber nicht" => es gibt Streit


Pit Her.... (3)



LOB

- macht gut mit im Sport

- geht sehr gerne in den Kindergarten



Ermahnung/Tadel

- hilft nicht beim Aufräumen
- putzt nicht gerne die Zähne
- hat beim aufs Klo gehen noch gelegentlich Ausfälle. 



Pia Her.... (5)



LOB

- macht gut mit in Englisch und beim Melodikaspielen
- geht sehr gerne in den Kindergarten



Ermahnung/Tadel
- ißt nicht ohne Aufforderung
- ist frech

- räumt ihre Kleidung und ihr Zimmer nicht auf.



Fabian K.... (8)



LOB

- gute Mitarbeit in der Schule

- spielt gut die Trompete
- ist höflich und freundlich und geht auf jeden zu



Ermahnung/Tadel

- isst gerne zuviel Süssigkeiten und klaut sie manchmal aus dem Schrank

- räumt das Zimmer nicht auf

- zieht seine Hausschuhe oft nicht an

- sollte fleißiger die Zähne putzen.


Marviv H.... (5)



LOB

- geht sehr gerne in den Kindergarten
- hilft gerne in der Küche mit (kochen/backen)
- hat sich zum fleißigen Bastler entwickelt



Ermahnung/Tadel

- räumt nicht gerne auf

- wäscht sich nicht gerne die Hände

-gm-
~ Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. - Oscar Wilde-

Donnerstag, 21. Juli 2011

Mittwoch, 20. Juli 2011

~Wer einmal sich selbst gefunden, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren - Stefan Zweig -

Dienstag, 19. Juli 2011

~Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. - Abraham Lincoln -

Montag, 18. Juli 2011

Sonntag, 17. Juli 2011

Freitag, 15. Juli 2011

Zwiegespräch zwischen Thalamus und Mandelkern

Zwiegespräch zwischen Thalamus und Mandelkern by seiderdubist

Gelesen von Elsa Rieger
Blog: http://schreibtalk.blogspot.com
Bücher: http://www.amazon.de/Elsa-Rieger/e/B0047LZYTA/ref=ntt_athr_dp_pel_pop_1

Kontakt: https://www.facebook.com/elsa.rieger


Aufnehmen, wahrnehmen, empfinden …
… Thalamus wird aktiviert …
… Schnell, bevor er vollens wach wird. Ich nehme die Abkürzung …
… Zum Bauch, zum Mandelkern …

(mk)… schmetterlinge, brausestäbchen, tut gut

(th) du spinnst
(mk)… prägungen, erinnerungen, eingebrannt, schön

(th) du träumst, wach auf
(mk)… ich bin wach

(th) nein, du träumst
(mk)… nein
(mk)… ich empfinde
(mk)… ich fühle
(mk)… ich liebe

(th) du kennst sie doch gar nicht
(mk)… doch, ich kenne sie

(th) nur vom telefon
(mk)… nein
(mk)… ihr herz
(mk)… ihr lächeln
(mk)… lichter Tag
(mk)… achtung, angriff durch ratio
(mk)… lass es nicht zu
(mk)… schön, schnell einbrennen, prägen

(th) es sind fünf kinder
(mk)… nein, sechs

(th) es sind so viele
(mk)… kinder tun gut, nur mut
(mk)… freude
(mk)… schenken lachen
(mk)… engel
(mk)… mäusi
(mk)… 6, 10, 17

(th) sie hat abgesagt
(mk)… nein zugesagt

(th) sie hat abgesagt. hat dich kurz davor angerufen und abgesagt
(mk)… ja, Kind, gespuckt, krank?

(th) du bist enttäuscht, sauer, geknickt
(mk)… nicht sauer, geknickt
(mk)… ich habe mich gefreut

(th) sie will dich nicht kennen lernen
(mk)… wie kannst du das wissen?

(th) das sind frauen
(mk)… sie hat angst
(mk)… ent (täuschungen)
(mk)… verletzungen

(th) sie hat einen rückzieher gemacht
(mk)… nicht diese frau.
(mk)… ihr kind ist krank.
(mk)… ich rufe sie an
(mk)… will wissen wie es dem kind geht

(th) tue das nicht. das ist nicht gut
(mk)… ihre stimme, hören, süß, lieblich, weich, sanft

(th) spinner
(mk)… nein
(mk)… gelöst
(mk)… glücklich
(mk)… schnell, prägen, einbrennen, Mandelkern

(th) jetzt bin ich gespannt. ob sie wohl abhebt? und wenn, das hat nichts zu bedeuten
(mk)… herzklopfen
(mk)… rita
(mk)… erleichterung
(mk)… sie ist es

(th) frag wie es dem kind geht
(mk)… wie gehts dem kind
(mk)… gut, schön

(th) und warum kommt sie dann nicht?
(mk)… kind ok
(mk)… schön
(mk,th)… reden
(mk,th)… gelöst
(mk,th)… sanft
(mk)… flirten
(mk,th)… wochenende
(mk,th)… samstag
(mk,th)… treffen
(mk,th)… ja, gerne
(mk,th)… 18:00
(mk,th)… essen
(mk,th)… mäusi
(mk,th)… prägen
(mk,th)… schnell
(mk,th)… einbrennen
(mk)… flirten
(mk)… brausestäbchen
(mk)… schmetterlinge
(mk,th)… wein, rot, weiß
(mk,th)… klamotten, äh kleider
(mk,th)… schlafen gehen
(mk,th)… gute nacht
(mk,th)… beten
(mk,th)… glücklich
(mk,th)… danken
(mk,th)… einschlafen
(mk,th)… geprägt
(mk,th)… eingebrannt
(mk,th)… erinnerungen
(mk,th)… DANKE 


-gm-
~Eifersüchtig sein, heißt: an sich selbst zu zweifeln. - Honoré de Balzac -

Donnerstag, 14. Juli 2011

Mittwoch, 13. Juli 2011

~Es ist nicht der Eid, der den Mann glaubhaft macht, sondern es ist der Mann, der den Eid glaubhaft macht. - Aischylos -

Dienstag, 12. Juli 2011

~Die Lüge tötet die Liebe. Aber die Aufrichtigkeit tötet sie erst recht. - Ernest Hemingway -

Montag, 11. Juli 2011

~Ich fühle es leicht, wenn man den Weg zu meinem Herz sucht und es nicht herzlich meint. - Johann Wolfgang v. Goethe -

Sonntag, 10. Juli 2011

Samstag, 9. Juli 2011

Freitag, 8. Juli 2011

Ärger ausleben, Fakten nennen ohne zu bewerten?

...ist das nicht ein Widerspruch? Ist sich ärgern nicht schon eine Bewertung? Wie kann ich dann ohne Bewertung bei den Fakten bleiben?

Eine beliebte Frage die ich oft höre, lese und damit konfroniert werde. Hier versuche ich mal eine Antwort zu geben.


Konkret ging es um diese Frage: Ärger = Bewertung (Der Widerspruch war, dass ich mich ärgern soll/darf ABER > ohne zu bewerten.)

Hier meine Antwort zu Ärger= Bewertung. Unbestritten JA!

Wie ich geschrieben habe ist jede Emotion unbestritten eine Bewertung. JA! Denn jede Emotion benötigt einen Stimulus. Einen externen Auslöser. Hier liegt die Betonung auf Auslöser und nicht auf Ursache. Dann bewerte ich diesen Stimulus, diesen Auslöser. Ich spüre was es mit mir macht. Was also ist das was mich "ärgern" lässt. Also eine mentale Verarbeitung. Unter anderem ist Ärgern und Wut für mich eine mentale Verarbeitung. So wie jede andere Emotion eine Bewertung ist. Also eine bewusste Auseinandersetzung mit dieser Situation oder eine bewusste Bewertung anderer Emotionen. Hinter meinem Ärger kann ja Angst stehen. Also bewerte ich eine Situation - z.B. das Überholmanöver auf der Autobahn - und drücke es in Ärger aus. Weil ich meine Emotion Angst mental "bewertet" habe. Denn hinter diesen Emotionen steckt ein "unerfülltes" Bedürfnis. Z.B. nach Sicherheit, oder die Erhaltung meiner Gesundheit. Das zum Thema BeWERTUNG.

Was jedoch du als Widerspruch gesehen hast - zu mindest habe ich das so verstanden - ist aber die Situation DANACH. Nach dieser Bewertung. Wie erkläre ich meinem Gegenüber dass das was da passiert ist bei mir Ärger und Angst ausgelöst hat? In dem ich die Fakten darlege. Und in diesem Fall sind die Fakten folgende:
  1. Faktum (er kann es nicht abstreiten): DU hast mich rechts überholt!
  2. Faktum (das ist das was ich auf MEINEM Tacho abgelesen habe): Auf meinem Tachon hatte ich 100. Ich vermute dass du also mit mind. mehr als 100 an mir vorbei bist. Denn sonst hättest du mich nicht überholen können.
  3. Faktum: ICH bin erschrocken weil ich das nicht erwartet habe, dass mich jemand von rechts überhalt. Denn ich wollte zu diesem Zeitpunkt auf die rechte Spur wechseln.
  4. Faktum: Ich bin stinksauer und richtig verärgert.
  5. Faktum: Weil ich das Lenkrad herumgerissen habe um einer Kollision auszuweichen. Weil ich Angst hatte um meine Gesundheit. Oder um mein Leben!
So, welches dieser Fakten kann mein Gegenüber widerlegen. Oder an welchem dieser 5 Punkte kann er sagen: "Nein, das stimmt nicht?"

An dem, dass ich sage er habe mich rechts überholt? hm?

An dem, dass auf MEINEM Tacho 100 stand? Das kann er nicht. Denn das ist das was ICH auf meinem Tacho abgelesen habe. 
An dem, dass ich erschrocken bin?
An dem, dass ich stinksauer bin oder an dem dass ich Angst um mein Leben hatte? 

Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte sind 2. Dinge.
  1. Ja, ich bewerte eine Situation. DEFINITIV!
  2. Kann ich Fakten benennen ohne dem Anderen dafür die "Schuld" für meine Gefühle zu geben. Ich nenne es Verantwortung für meine Gefühle. Oder auch anders ausgedrückt: "Niemand ist verantwortlich für meine Gefühle"

-gm-

Positive oder negative Gefühle

Meiner Ansicht und auch Überzeugung nach gibt es keine "positive" oder "negative" Gefühle. Es gibt Gefühle. Denn auch Trauer - für manche ein "negatives" Gefühl - ist ein Gefühl.

Es ist die Situation die ich "annehmen" möchte oder "nicht annehmen" möchte. Jedoch NIE das Gefühl. Es kann eine angenehme sinnliche Wahrnemung sein, oder weniger angenehme. Im Sinne von "Muskelanspannung, hoher Blutdruck, schwitzen, Gänsehaut..." doch nie negativ im Sinne von "schlecht, übel, ungut, pessimistisch, verneinend".

Und doch kann das vermeintlich "negative" Gefühl sehr "positiv" sein und auch
seine "Berechtigung" haben, da es zum Schutz des Menschen beiträgt. Denn das Gefühl Angst z.B. kann durchaus auch sehr positiv sein, indem es uns z.B. zeigt, "renn weg, hier droht Gefahr!"

Oder kann mir jemand ein "negatives" Gefühl nennen?

Weshalb ich auf Worte rumreite, wie es andere formulieren? Nun, so wie Gefühle durch das Bewusstmachen ausgelöst werden, so ist es auch mit diesen Wort "negativ". Dieses liegt in den meisten Köpfen als "schlecht...verneinend...bäh..." vor. Und wenn ich denke dass es sowas wie ein schlechtes Gefühl gibt, dann laufe ich Gefahr dieses Gefühl nie anzugehen. Ich werde es versuchen zu "vermeiden oder bekämpfen oder hinzunehmen". Auf der Oberfläche eben nur. Und das ist mir "zu wenig". Ist jetzt Ärger oder Wut ein "negatives" Gefühl? Meine Meinung dazu habe ich in einem anderen Post hier in meinem Blog geschrieben.

Deswegen versucht die GFK einen anderen Denkgebrauch und einen anderen Sprachgebrauch zu vermitteln. Wenn ich denke dass es sowas wie eine gute Hausfrau gibt, dann werde ich mich auch so ausdrücken und es vermitteln. Es in die Welt hinaustragen. Wenn ich denke dass es sowas wie ein "Arschloch" gib - im Sinne dieses Wortes -, dann werde ich mich auch so ausdrücken und es auch so vermitteln. Es in die Welt hinaustragen. Ich möchte dies jedoch vermeiden.

Ich würde gerne Eure Meinung dazu lesen. Natürlich nur wer mag :)

- gm -
~Es ist besser, Vollkommenheit anzupeilen und vorbeizuschießen, als auf Unvollkommenheit zu zielen und zu treffen. - Thomas J.Watson -

Zu diesem Zitat wurde ich folgendes gefragt: "wer entscheidet was vollkommen ist und was unvollkommen?

Meine Antwort dazu war:

ich denke jeder für sich selbst, oder? :) Ansonten werde ich versuchen Herrn Thomas J. Watson zu finden damit ich ihn fragen kann was "er" darunter versteht? *zwinker*

Vollkommenheit für mich bedeutet: seine Mitte zu finden. "Bedürfnislos an das Außen. Also, ohne eine Erwartung dass jemand anders mich glücklich machen kann. Denn ich bin restlos glücklich". Das ist mein Verständnis. Ich bin der Überzeugung dass mein Lieblingsphilosoph J.K. das war - bedürfnislos, in seiner mitte ruhend, freier Geist -. Nicht umsomst heißt sein BUch: "Vollkommene Freiheit". Oder im englischen "Total Freedom". Vllt. beschreibt die englische Bezeichnung es treffender. Total, im Sinne von "wunschlos glücklich, Freiheit ohne irgendeine Konditionierung vom Außen".

Oder auch der Dalai Lama. ja, von dem glaube ich das auch.

Konnte ich deine Frage beantworten liebe R....? :)

Das war auch die Motivation diesen Spruch zu posten. Aus dem Gesichtspunkt, lieber dieses "total Freedom" anzupeilen und vorbeizuschießen, als sich den "den Dogmen" zu unterwerfen.

Vllt. bringt dieser Spruch meine Gedanken zu diesem oberen Spruch näher:

"Wir können uns entscheiden weiter in unserer "Scheiße" zu sitzen, weil sie warm hält. Und uns darüber wundern, dass es stinkt."

Lieber den Versuch wagen aus der Scheiße zu kommen und wieder reinrutschen, anstatt sich damit abzugeben. und sich auch an diesen Geruch zu gewöhnen. Wie du mir schon mal am Telef. gesagt hast ;)

Ganz liebe Grüße an dich liebe R....

Donnerstag, 7. Juli 2011

~Leute, die immer die Gescheiteren sein wollen, sind genötigt, an diese Mühe soviel Intensität des Verstandes zu verwenden, dass sie am Ende meistens die Dümmeren sind. - Arthur Schnitzler -

Mittwoch, 6. Juli 2011

Dienstag, 5. Juli 2011

~Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch, eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen, im Leben immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen und dieselben Dinge zu tun. - Boris Pasternak -

Montag, 4. Juli 2011

~Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen und den Ehrgeizigen. - Thomas A. Edison -

Sonntag, 3. Juli 2011

~Das Streben nach Vollkommenheit macht manche Menschen vollkommen unerträglich. - Pearl S. Buck -

Samstag, 2. Juli 2011

Einfach Mensch!



Mir geht es nicht darum WIE sie spricht oder WIE sie singt...mir gefällt ihre Natürlichkeit. Andere würden vllt. naiv oder doof sagen, ich sage Natürlichkeit und unbeschwert. Ach so, die Musik gefällt mir auch.

Ich halte Natürlichkeit für EINE Art von Authentizität. 
sei der du bist - aber der sei! Sie beherrscht es. Im Sinne von "sie ist es" 

- gm - 

Ein Herz kann brechen und das tut unendlich weh

In einem Forum habe ich Folgendes gelesen: 
"liebe männer bitte denkt dran ein herz kann brechen und das tut unendlich weh"

Ich konnte nicht anders :) und habe diese Frau angeschrieben. 

Hier der Dialog.  

Ich
ein herz kann nur brechen wenn frau es zulässt. das hat nix mit dem mann zu tun.
grüßle g.
Sie 
oh doch wenn immer nur lügen da sind ...und man es nicht merkt...
gruß e...
Ich 
hallo e...,
was meinst du mit "...und man es nicht merkt"?
wer ist man?
Sie
hallo, 
na wenn man belogen wird und man es nicht merkt ... dann sieht am es anders wie der
gegenüber und schon kann dein herz gebrochen werden
Ich
also wenn ICH belogen werde und ICH es nicht sofort merke. Habe ich dich richtig verstanden? 
wenn ja, weshalb ist der Gegenüber dann schuld wenn mein Herz gebrochen ist? Sind es nicht meine Gedanken die mich so denken lassen? Ist es nicht eher so, dass ich denke dass mein Herz gebrochen ist, weil der Gegenüber sich nicht so verhält wie ich es gerne hätte? Oder weil ICH ja NIEMALS lügen würde, dann soll der Gegenüber es gefälligst auch nicht. Mir ist es zu einfach, mein gebrochenes Herz jemandem anderen zuzusprechen. Wo ist deineVerantwortung für deine Gefühle?
Sie 
he bist echt gut....aber leider gibt es immer wieder die rosa rote brille die alles immer wieder in einen schönen licht erscheinen läst...
Ich
jetzt bin ich 100 Prozent bei dir:
"...die alles immer wieder in einem schönen licht ERSCHEINEN lässt".

Yep, erscheinen lässt.
Stimmst du mit mir dann überein, dass jemand anders mir mein Herz NICHT brechen kann? Dass es MEINE rosarote Brille ist?
Sie 
hast schon recht das man es selber ist wenn das herz bricht weil man es ja zu gelassen hat...aber es tut halt immer sehr weh...
Ich 
ja, unbestritten tut es sehr weh! also, was wäre die lösung? *zwinker*

Diese Frage möchte ich hier mal an meine Leser weitergeben. Also, was wäre die Lösung?

 -gm-
~Ehrgeiz ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr. - Autor unbekannt -

Freitag, 1. Juli 2011