Mittwoch, 12. Januar 2011

Ein Tag ohne *muss* und *soll*/A day without * must * and * should *

Gestern hatte ich ein Telefonat und habe beobachtet wie oft mein Gesprächspartner das Wort *muss* bemühte.

Mir kam es wieder in den Sinn dass ich früher mir bewusst einen Tag ausgesucht habe in dem ich dieses Wort bewusst nicht benutzt habe. In dem ich mir wirklich die Mühe gemacht habe für dieses Wort ein Ersatz zu finden. Und ich habe es gefunden. Ich benutze es einfach nicht.

Anstatt zu sagen "Ich muss arbeiten gehen" sage ich "Ich gehe arbeiten"
Anstatt zu sagen "Ich muss jetzt schlafen gehen" sage ich "Ich gehe jetzt schlafen"

Sie werden sich sicherlich fragen zu was das gut ist? Nun, Sie werden merken wie schwierig es ist, eingeschlagene Pfade im Kopf zu verlassen. Wie schwierig es ist auf dieses Wort zu verzichten. Und das Wort *muss* suggeriert Ihnen, dass Sie keine Wahlmöglichkeit haben. Haben Sie wirklich keine Wahlmöglichkeit? Denken Sie kurz darüber nach, bitte. 

Und dann entscheiden Sie sich nur für einen Tag für eine Sprache voller Wahlmöglichkeiten. Sie entscheiden sich einen Tag lang auf eine Sprache voller "Müssen" und "Sollen" zu verzichten. Zu Gunsten einer Wahlsprache: "Ich entscheide mich freiwillig für ... weil ich jetzt ... möchte", oder "Ich entscheide mich freiwillig mein Bad heute nicht zu putzen, weil mir gerade Entspannung wichtig ist", oder "weil ich den Luxus liebe gehe ich arbeiten um mir diesen leisten zu können", oder "Weil mir wichtig ist dass meine Patienten zufrieden sind nehme ich mir die Zeit für sie". 

Ihnen werden sicherlich selber so viele Beispiele einfallen in denen Sie diese zwei kleine Wörtchen "muss" und "soll" benutzen. 

Und wissen Sie was? Wenn Sie Ihre Sätze umformulieren - also ohne *muss* und *soll* - dann werden Sie merken und erkennen, dass Sie dann, und nur dann, exakt das sagen was auch in Ihnen lebendig ist. Das was Ihnen wirklich auf dem Herzeln liegt.

Probieren Sie es einfach aus! Seien Sie gespannt was da passiert!

Und wenn Sie möchten, geben Sie mir doch hier eine Rückmeldung wie ihr Tag verlaufen ist.Ich bin gespannt!


--:--

Yesterday I had a phone call and have observed how often the person was used the word *must*.

I came back to mind that I used to me one day to have deliberately chosen in which I did not use the word advisedly. Where I've really made the effort for that word to find a replacement. And I've found it. I use it is not easy.
 

Instead of saying "I have to go to work" I say "I'm going to work" Instead of saying "I have to go to sleep now" I say "I'm going to sleep now".

 You
will surely ask what is that good for? Now, you will realize how difficult it is to leave the traditional paths in the head. How difficult is it to give up that word. And the word * should * you implying that you have no choice. Do you really have no choice? Think about it briefly, please. 


And then you decide for only one day for a language full of choices. You decide one day to a language full of "must" and "schould" to do without. For the benefit of an election speech: "I choose to do it voluntarily because I want to ... now ..." or "I choose voluntarily not to clean my bathroom today because just relaxation is important to me," or "because I love the luxury I'm going to work in order to be able to afford this, or "Because I care that my patients are satisfied, I'll take the time for them."


You will surely occur to yourself so many examples in which you use these two little words "must" and "shall". And you know what? If you rephrase your sentences - ie without the * must * and * should * - then you will notice and realize that then and only then, exactly what to say in you is alive. This is what you really at Hearts,. 


Try it out! Be curious what happened there!
 

And if you wish, you give me some feedback here how your day went. I'm excited!

-gm-

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen