Mittwoch, 5. Januar 2011

Du bist was besonderes/You're something special

Du bist was Besonderes
Wie oft sage ich zu einem mir wichtigem Menschen, dass ich ihn wertschätze, liebe, respektiere etc? Ich, für meinen Teil, muss leider zugeben, viel zu wenig. Daran denken -ja-, jedoch aussprechen, viel zu selten. Der unten aufgeführte Text, den ich heute zugesandt bekommen habe, zeigt mir dies soeben überdeutlich.
„Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihres Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.
Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle."Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Etliche Jahre später war einer der ehemaligen Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. 

Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war.
Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.“
--:--
You're something special

How often do I say to my good people, that i appreciate him, respect, love him etc? I, for one, must admit, unfortunately, far too little. Remember to, yes, but say, far too rare. The below text I got sent today, show me it just blatantly.

"One day a teacher asked her pupils to write down the names of all other pupils in the classroom on a sheet of paper and leave a little space next to the names. Then she told the pupils that they should consider what is the nicest thing you can say about each of their classmates and that they should write it down.
 

It took the whole hour, until everyone was finished and before they left the classroom, they gave her leaves the teacher. This weekend, the teacher wrote the name of each pupil on a piece of paper, and listed what everyone of their pupils had said about the individual.

On Monday she gave each pupil his or her list. After a short time, smiling. "Really?" Whisper was heard. "I did not think I meant anything to anyone!" and "I did not know others liked me so," were the comments. No one mentioned those papers in class again. The teacher did not know whether they discussed among themselves or with their parents, but it did not matter. The exercise had accomplished its purpose. The students were happy with themselves and with others.
 

Several years later, was a former student died and his teacher attended the funeral of the student. The church was packed with his friends. One by one, who had loved the young man or knew, went past the coffin and showed him their last respects. The teacher was the last one to bless the coffin.
 

As she stood there, said one of those present, who carried the coffin to her: "Were you Mark's math teacher?" She nodded: "Yes." Then he said: "Mark talked about you a lot." After the funeral, most were gathered by Mark's former classmates. Mark's parents were there and apparently they were waiting eagerly to talking with the teacher. "We want to show you something," his father said, taking a wallet from his pocket. "It has been found, as Mark had an accident. We thought you might recognize it." From the wallet he pulled a heavily worn sheet, which obviously glued, folded and unfolded many times had been.
 

The teacher knew without looking that this was one of the sheets on which were the nice things that his classmates had said about Mark. "We want to thank you so much that you did that," said Mark's mother. "As you can see, Mark has very much appreciated." All former students gathered around the teacher. Charlie smiled a little and said, ". I have my list too, it is also in the top drawer of my desk." The wife of Heinz said: "Heinz told me to stick this in our wedding album." "I have mine too," said Monika. "It's in my diary." Irene, another classmate, then reached into her pocket calendar and showed her worn and frazzled list to the other. "I carry with me forever," said Irene, and then said: "I think we all saved our lists." The teacher was so moved that she had to sit down and wept. She cried for Mark and for all his friends who would never see him more.

In the coexistence with our fellow human beings, we often forget that every life ends one day and that we do not know when that will be that day. So get the people you love and you care to say that they are special and important. "

Kommentare:

  1. Hallo Herr Mouratidis,

    das ist eine sehr ergreifende Geschichte.

    Ist es nicht recht einfach, anderen Menschen NACHHALTIG zu helfen und sie etwas glücklicher zu machen?

    Lassen Sie uns das doch in die guten Vorsätze für das Jahr 2011 mit aufnehmen.

    Wir werden uns alle besser fühlen. Es wird positive Rückmeldungen geben, das bringt uns allen mehr Lebensqualität.

    Viele Grüße

    Herbert Seeger

    AntwortenLöschen
  2. Immer wieder schön zu lesen und noch viel schöner ist, diese Qualität auch umzusetzen. Das Sehen des anderen, das Wertschätzen.

    Liebe Grüße
    Evelyn

    AntwortenLöschen