Samstag, 31. Dezember 2011

Sind das die sogenannten Spiegelneuronen?


Gestern, auf dem Weg zum Auto, fiel mir folgendes auf:

Ein junges Mädchen - ich schätze so ca. 3 Jahre jung - stolperte fiel hin und setzte sich danach auf ihren Hintern und fing an zu weinen.

Ihre andere jüngere Schwester - auch so ca. 3 Jahre - schaute sie an, verzog das Gesicht, setzte sich auch hin und fing auch zu weinen an.

Die Mutter nahm das erste Kind auf den Arm und versuchte es zu beruhigen. Der Vater nahm dann das andere Kind auf den Arm und versuchte es seinerseits zu beruhigen. Und sie liefen gemeinsam weiter.

Noch aus der Ferne nahm ich war wie beide Kinder im synchronem Rhythmus weinten. Sie passten sich gegenseitig ihren Rhythums an. Im Weinen. Ich finde es bemerkenswert und fragte mich, ist das das Synchronisieren der Gehirne von denen andere sagen es wären diese Spiegelneuronen? Oder ist das Empathie?

Ok, ich wollte meine Beobachtung einfach nur teilen.

Freitag, 30. Dezember 2011

Was mache ich wenn ich nicht mehr zuhören möchte

Vor ein paar Wochen unterhielt ich mich mit meinem Nachbarn, am Hauseingang, über Gott und die Welt. Wir sprachen über Politik, Natur, Lebensmittel und vieles andere.

Plötzlich nahm das eine Wendung die mir persönlich nicht gefiel.
Er fing an mir etwas zu erzählen was in mir Unbehagen aufkommen ließ:

Er fing an mit: "Ich muss Ihnen da noch was erzählen..."
Ich sagte ihm : "Ich werde mich hier zurückziehen weil ich mit dem Gesagten nicht klar komme"
Er sagte: "Nur zwei Sätze noch,..."
Ich antwortete ihm "Ich möchte es nicht hören weil ich hier anderer Meinung bin" 
 
Er sprach weiter.
 
Ich sagte ihm :"Ich ziehe mich jetzt zurück. Ich sage es Ihnen weil ich Sie hier nicht einfach stehen lassen will" und bin gegangen.

Ein paar Tage später kam der Nachbar auf mich zu - als wie wenn er mich abpassen wollte (Achtung, flapsiger Ausdruck) - und fragte:

"Sind Sie sauer auf mich?"
Ich. "Nein"
Er: "Gut, denn ich möchte nicht dass Sie sauer sind. Ich unterhalte mich sehr gerne mit Ihnen."
Ich habe ihm verständlich gemacht weshalb ich mich zurückgezogen habe.

Und was sagte er dann?

"Und trotzdem war es unhöflich mich nicht ausreden zu lassen!"

Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.

So gehe ich vor, wenn ich "KEIN" Feedback möchte oder wenn ich eine Diksussion "abbrechen" möchte. Ich sage es und mache es deutlich. Redet jemand trotzdem weiter dann ziehe ich mich ganz zurück.


-gm-

Gewaltfreie Kommunikation...

  • ist "wertschätzend sein", bzw. "nett sein"
  • heißt, ich darf nicht wütend sein
  • heißt, ich darf keine "negativen" Gefühle haben
  • heißt, ich muss zu jedem und in jeder Situation empathisch sein
  • heißt, ich soll meine Gefühle kontrollieren
etc.

Das könnte jeder jetzt schlussfolgern, doch gehen wir mal nur ganz kurz ins Detail:

GFK ist "wertschätzend sein", bzw. "nett sein"
Wenn ich jemandem sage, dass er meine Bedürfnisse nicht erfüllt, werde ich (Georg) auch oft heftig, laut und deutlich. Das wird oft nicht als "nett" empfunden.
Ich vermute, damit ist die Haltung gemeint, dass ich durchaus bemüht bin, die Bedürfnisse des anderen wahrzunehmen. Aber das muss nicht mit Wertschätzung enden, ich kann Bedürfnisse anerkennen und trotzdem völlig mit beispielsweise einer Tat nicht einverstanden sein (und das auch sagen).
Sei nicht nett, sei authentisch!“ - Marshall Rosenberg -

GFK heißt, ich darf nicht wütend sein
Nicht wütend werden ist Gewalt gegen sich selbst (wie jede Unterdrückung eines Gefühls) und hat nichts mit GFK zu tun. Es geht um Verantwortung. Wie drücke ich meine Wut aus? Übernehme ich die Verantwortung für meine Gedanken (die mich wütend machen) - oder schiebe ich die "Schuld" auf den anderen?
Wut und die "Wolfshow" sind für mich die Schlüssel zu meinen Gefühlen geworden. Wütend sein fühlt sich für mich jetzt lebendig an.

Doch ist es genauso wichtig, dran zu bleiben und zu schauen: welche Bedürfnisse wurden nicht erfüllt, so dass ich Wut spüre? Und was dann spannend ist: welches Gefühl verbirgt sich dahinter? Oft ist es Trauer oder Schmerz. Mit Hilfe der GFK kann ich mir erlauben, auch mal wütend zu sein, mir dann aber auch anschauen, welche nicht erfüllten Bedürfnisse sich hinter der Wut verbergen - und diese so auch heilen, bzw. andere Wege finden, diese Bedürfnisse zu erfüllen oder zu würdigen.

GFK heißt, ich darf keine "negativen" Gefühle haben  
Siehe oben. In der GFK erlebe ich meine Gefühle als gegeben, einfach wie sie sind und suche Bedürfnisse dahinter.
Da ist nichts "Negatives".  

GFK heißt, ich muss zu jedem und in jeder Situation empathisch sein   
Nein, nein und noch mal NEIN. Grundsatz in der GFK ist: Wir tun alles, was wir tun, im Bewusstsein und für unsere
Bedürfnisse. Wenn ich empathisch auf jemanden reagiere, mache ich das auch und nur FÜR MEINE Bedürfnisse (nach
Verstehen, Kontakt, Verbindung). Ich "muss" daher überhaupt nicht empathisch sein, wenn es nicht meinen 
Bedürfnissen entspricht.  

GFK heißt, ich soll meine Gefühle kontrollieren 
 Ich würde zwar schon gerne ein paar meiner Gefühle kontrollieren können (sagt mein Wolf über mich), aber ich
stelle fest, dass ich sie meist nicht kontrollieren kann. Ich kann damit umgehen, sie beeinflussen, aber erst mal sind
sie "einfach da". Was ich merke ist, dass sich durch meine Arbeit im Bereich GFK die Gefühle mit der Zeit zu
bestimmten Situationen erheblich verändert haben. Aber das würde ich nicht als "Gefühle kontrollieren" bezeichnen.

Ich kann doch keine Gefühle einfordern, erst recht nicht etwas, was man nicht tun soll
(sei nicht wütend, sei empathisch, kontrolliere Deine Gefühle)! Ich kann nur um konkrete Handlungen bitten. (siehe
4. Schritt: Bitte = positiv formuliert, konkret und in der Gegenwart) 

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Dienstag, 27. Dezember 2011

Charlie Chaplin final speech in The Great Dictator

you the people have the power!



Das berührt mich immer und immer wieder.
Weshalb schlafen wir und lassen uns so viel gefallen? Das ist die Frage die ich mir immer und immer wieder stelle wenn ich das sehe.

-gm-
~Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, dass die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen. - Albert Schweitzer -

Montag, 26. Dezember 2011

~in einer beziehung sind immer vier wesen involviert.
ich und der mensch von dem ich dir nicht sagen kann was aus ihm wird und
du und der mensch von dem du mir nicht sagen kannst was aus ihm wird.

wollen wir es dennoch wagen?

- georg mouratidis -

Sonntag, 25. Dezember 2011

~Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere ist morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zu leben ist. - Dalai Lama -

Samstag, 24. Dezember 2011

~Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
 
Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht". Ihr Licht wurde kleiner und verlosch.
 
Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße Glauben. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Es hat keinen Sinn, dass ich brenne". Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr zaghaft meldete sich die dritte Kerze zu Wort. "Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit, einander glücklich zu machen". Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. 

Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte: " Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!".

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: Sie sagte: "Hab keine Angst, denn solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung". 

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von der Kerze Hoffnung und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zum Leben.

- Autor mir unbekannt -

Freitag, 23. Dezember 2011

~Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten. - Friedrich von Schiller, Wilhelm Tell II -

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mittwoch, 21. Dezember 2011

~Ob Du glaubst, dass Du etwas kannst oder ob Du glaubst, dass Du etwas nicht kannst ? Du hast immer Recht. - H. Ford -

Dienstag, 20. Dezember 2011

~Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht, aber der Schlüssel zum Misserfolg ist der Versuch, allen gefallen zu wollen. - Bill Cosby -

Montag, 19. Dezember 2011

~Sei kalt oder sei warm. Die Lauen aber will ich ausspeien aus meinem Munde. - Jesus Christus -

Sonntag, 18. Dezember 2011

Das soziale Gehirn

Unter dem sozialen Gehirn versteht man die Summer aller neuronalen Mechanismen, die unsere sozialen Interaktionen, unsere Gedanken und Gefühle bezüglich anderer Menschen und unsere Beziehungen unterfüttern. Am bemerkenswertesten ist die Tatsache, dass das soziale Gehirn das einzige biologische System in unserem Organismus ist, das uns andauernd an den Menschen ausrichtet, mit denen wir zusammen sind, und das zugleich von deren inneren Zustand beeinflusst wird. Alle anderen biologischen Systeme, von den Lymphdrüsen bis zur Milz, regulieren ihre Aktivität hauptsächlich als Antwort auf Signale aus dem eigenen Körper.

Die Wirkunsweise des sozialen Gehirns ist einzigartig, da es auf die Welt als ganze anspricht. Immer wenn wir unmittelbaren Kontakt mit einem anderen Menschen haben (von Angesicht zu Angesicht, über die Sprache oder durch Hautkontakt), schalten sich unsere sozialen Gehirne zusammen.

Unsere Sozialbeziehungen spielen sogar eine Rolle beim Umbau unseres Gehirns. Im Rahmen der sogenannten Neuroplastizität verändern sich durch wiederholte Erfahrungen die Größe, Form und Anzahl der Neuronen im Gehirn und deren synaptische Verbindungen. Versetzen wir unser Gehirn wiederholt in denselben Zustand, können sich wichtige Beziehungen in den neuronalen Schaltkreisen einprägen. Wenn also eine Person, mit der wir jeden Tag über Jahre hinweg zusammen sind, uns dauernd verletzt oder ärgert oder uns emotional aufbaut, dann kann das unser Gehirn verändern.

Diese Erkenntnisse verweise darauf, dass unsere Beziehungen unsn auf eine subtile, aber starke und dauerhafte Weise prägen. Für Menschen, die eher problematische Beziehungen haben, mag das unerfreulich sein. Zugleich aber ergeben sich im Verlauf des ganzen Lebens Ansatzpunkte für eine positive Veränderung auf der Basis persönlicher Verbindungen. Die Art und Weise, wie wir mit anderen in Beziehung treten, hat also eine unvorstellbare Bedeutung.

Damit sind wir bei der Frage angelangt, was es angesichts dieser neuen Erkenntnisse heißt, sich sozial intelligent durch die Welt zu bewegen.

 Quelle: Soziale Intelligenz, Daniel Goldman

Ich habe diesen Abschnitt aus dem Buch von Goldman zitiert, weil ich es selbst erfahren habe und diese Erkenntnis weitergeben möchte.
 

-gm-
~Der Vater vieler Misserfolge ist die Furcht vor dem Misserfolg. - Radolph Obert -

Samstag, 17. Dezember 2011

~Menschen können wie Wasser sein. Sie können dein Schiff tragen oder es zum Kentern bringen. - chin. Kaiser Tan -

Freitag, 16. Dezember 2011

~Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.  - Albert Einstein -

Donnerstag, 15. Dezember 2011

~"Du bist stark” sagen alle... “Du schaffst das, wenn Du es willst...” Und ich........Ich funktioniere!!! Wie immer!!! Obwohl müde, ausgelaugt, voller Sehnsucht mich anzulehnen, mich einmal fallen zu lassen... Nein ich stehe auf und gehe weiter, mit lachendem Mund und leeren Augen... Stark - ganz stark !!!! Nicht immer bedeutet lachen, auch glücklich zu sein, manchmal ist es ein trauriger Versuch, Kummer zu verbergen... Vor den anderen.... Oder sogar vor sich selbst...... Und dann.... dann ist lachen nichts anderes als weinen... Unsichtbare Tränen.... Die von niemanden wahrgenommen werden. - Autor mir unbekannt -

Wertvoller als ein Diamant!

Ein Wanderer machte Rast bei einer Hütte. In dieser Hütte lebte eine alte weise Frau. Sie lud ihn ein und gab ihm zu essen und zu trinken.

Der Mann entdeckte in der Stube einen wertvollen Stein, offensichtlich ein Diamant, der in einem schönen Gefäß lag. Die alte Frau beobachtete den Wanderer, wie dieser gierig auf den Stein blickte. Sie sagte zu ihm: „Dir gefällt der Stein. Es ist ein sehr kostbarer Diamant. Du kannst ihn haben, ich schenke ihn dir!“

Der Mann war sehr erstaunt und fragte die Frau:
„Du weißt aber schon, dass dieser Stein sehr wertvoll ist. Mit diesem Stein bist du reich?“

„Ja, das weiß ich“, antwortete die kluge Frau.

Der Mann nahm den Diamanten und verabschiedete sich eilig von der Frau. Er befürchtete, dass sie es sich nochmals anders überlegen könnte.

Nach einigen Tagen allerdings kehrte der Mann zu der alten Frau zurück und gab ihr den Stein wieder zurück.


„Ich bringe dir den Stein zurück in der Hoffnung, dass du mir etwas noch viel Wertvolleres gibst.“

Die kluge weise Frau sah ihn mit ihren freundlichen Augen an und der Mann sagte: „Gib mir bitte das in dir, was dich mir diesen wertvollen Stein schenken ließ!“

- Werner Forneberg -

Mittwoch, 14. Dezember 2011

~you can either love me or hate me. but either way i'm still on your mind. - Autor mir unbekannt -

Dienstag, 13. Dezember 2011

~If you enter this world knowing you are loved and you leave the world knowing the same, then everything what happens in between can be dealt with. - Michael Jackson -

Montag, 12. Dezember 2011

Salzig ist nicht gleich salzig!

Heute war ich bei der Nordsee und habe mir zwei belegte Brötchen gekauft.

Dialog

Verkäufer: "Mattjesfilet ist salzig, Hering ist sauer!"
Ich:          "Hm, Lachsbrötchen ist salzig, oder?"
Verkäufer: "Ja."
Ich:          "Dann nehme ich ein sauer ein salzig bitte."
Verkäufer: "Von jedem eins gell? Dann wissen sie wie beide schmecken."
Ich:          "Ja, genau."

Er packt zwei Brötchen in eine Tüte ein und weist mich daraufhin, dass ich gerne im Restaurant sitzen kann und meine Brötchen essen kann. Ich bedanke mich gehe ins Lokal und setze mich auf einen Stuhl. Ich packe genüsslich das erste Brötchen aus und esse es. Ich bin am Raten. Ist das jetzt sauer oder salzig. Ich konnte es nicht herausschmecken. Da es kein Lachsbrötchen war nahm ich an, es sei das sauere Brötchen.

Als ich mit voller Euphorie in die Tüte griff, um mein Lachsbrötchen zu genießen, zog ich noch so ein Ding heraus. Ich war verwundert und doch habe ich geschmunzelt weil ich an unseren Dialog gedacht habe. Es fiel mir auf, dass ich nicht klar vermittelt habe, dass ich ein Lachs- und ein Heringsbrötchen möchte. So hat wohl der Verkäufer angenommen, was er halt verstanden hat.  

Ich habe mit Wonne mein salziges Mattjesfilet-Brötchen gegessen und konnte mir weiterhin ein Schmunzeln nicht verkneiffen. Denn ich habe ja etwas Salziges und etwas Saueres bekommen. *lach.

Das zum Thema "klare Kommunikation".

-gm-
~Das Leben ist wie ein Pfeil der die Sehne des Bogens verlässt. Du kannst ihn nicht mehr steuern auch wenn du das Ziel anvisiert hast. - Jiddu Krishnamurti -

Sonntag, 11. Dezember 2011

~Wenn ich Erfolg hatte, dann nur, weil ich nie auf die Leute gehört habe, die einem dauernd sagen, was man machen muss, um Erfolg zu haben. - Jack Nicholson -

Samstag, 10. Dezember 2011

~Eine Anweisung die missverstanden werden kann, wird missverstanden. - Murphys Gesetz III -

Freitag, 9. Dezember 2011

Lügen und andere Wahrheiten

Nimm einmal an, ein Mensch, sagen wir dein Kind, belügt dich. Du bist dir ziemlich sicher, dass es flunkert. Du versuchst, seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken, die das Kind dir allerdings verwehrt. Du könntest sogar Groll hegen, weil du glaubst, du seist im Recht – und das Kind hat folglich Unrecht. Doch ist das wirklich so?
Ich empfehle dir einmal jenseits der Lüge eine Wahrheit zu entdecken, die jeder Mensch bewusst erfahren kann. Versuche, den Gedanken keinen Glauben zu schenken. Gehe einmal tiefer und lausche deiner inneren Stimme. Welches Motiv könnte ausschlaggebend sein, dass jemand dir seine Wahrheit vorenthält?

Gewöhnlich ist es doch so, dass jemand dem Gegenüber nicht aufrecht gegenüber tritt, da er glaubt, er wäre dann in seiner Freiheit eingeschränkt, das zu tun, was er für ›richtig‹ hält. Und da er das Gegenüber nicht beunruhigen oder verletzen mag, erfindet er eine Geschichte - ein gedankliches Konstrukt. Doch wer belügt hier am Ende wen?
 
Die Gefühle, die diesen Gedanken nachfolgen, die nicht den Tatsachen entsprechen, verbleiben im Innenraum des Menschen, der diese Geschichte in die Welt gesetzt hat. Und da Gedanken weiteren Gedanken folgen, die wieder weitere Gedanken nach sich ziehen, darf jeder Mensch für sich entscheiden, wie er in erster Linie mit sich SELBST umgeht.
 
~Seid gerecht. Sucht nicht Schuldige, sondern Ursachen. - Werner Mitsch -

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Der Dialog mit Stefanie

ich: wir sprachen übers glücklich sein. ich antwortete ihm: "im moment ist mein glück, dass ich jemanden wie Stefanie kennengelernt habe die mich dabei so unterstützt. und zwar mehr als ich ihr "bezahlen" kann. Und das macht mich im Moment glücklich. Ich brauche im Moment koi Frau fürs Glücklichsein."

Du verstehst was ich sagen möchte??
Stefanie: :) ich freu mich
hmm
weißt du - du kannst mich vielleicht bisher nicht so mit geld bezahlen, aber es ist ja nicht so, dass ich nix dafür bekäme
du hast immer ein paar Giraffenohren für mich :) zum Beispiel - und das freut mich enorm
außerdem gibst du tolles Feedback und die Arbeit für Dich als "Chef" macht so einfach richtig Spaß
deswegen kann ich auch guten Gewissens für Dich telefonieren - ich merke ja, was die GfK mit Dir angestellt hat und allein schon daran sehe ich, wie gut sie Menschen tut :)
verstehst du?
--:--
Mich persönlich haben diese Sätze von Stefanie berührt. Stefanie ist die junge Frau die für mich die Telefonakquise macht. Manchmal gibt man offensichtlich mehr als man selber annimmt, glaubt oder wahrnimmt.
--:--
gm

BGFK (Beinahe Gewaltfreie Kommunikation)

Lizenz: Creative-Commons-Lizenz Alle Cartoons auf dieser Seite wurden von Sven Hartenstein erstellt. Sie sind lizensiert unter der Creative Commons Attribution Share Alike 3.0 licence.

Du darfst die Cartoons gerne herunterladen und anderen zeigen, auch ohne Herkunftsnennung; wenn Du sie allerdings weitergibst (digital oder gedruckt), so nenne Sven Hartenstein bitte als Autor! 
































(Diesen Cartoon weiß ich nicht ins Deutsche zu übersetzen, daher auf englisch.)

~Bei vielen Erfolgsmenschen ist der Erfolg größer als die Menschlichkeit. - Daphne du Maurier -

Mittwoch, 7. Dezember 2011

~Werde nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst. - Marc Aurel -

Dienstag, 6. Dezember 2011

Montag, 5. Dezember 2011

~Männer finden ihr eigenes Glück,
wenn sie eine Frau glücklich machen,
wenn sie den gelösten, seligen Blick in ihrem Gesicht sehen.
Das ist das Schönste – und Gott sei Dank habe ich das ein paar Mal gesehen.
- Hellmuth Karasek -

Sonntag, 4. Dezember 2011

~Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss. - Niccolo Macchiavelli -

Samstag, 3. Dezember 2011

Freitag, 2. Dezember 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

~Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.  - Antoine de Saint-Exupéry -

Mittwoch, 30. November 2011

~Ein fester Standpunkt hindert manchen am Voranschreiten. - Ron Kritzfeld -

Lob...schon wieder?

Lob

Von Nicola Schmidt

Wer noch beim schiefsten Geigenton seines Kindes jubelt, tut ihm nichts Gutes. Im Gegenteil.
Psychologen empfehlen mehr Aufrichtigkeit im Kinderzimmer.


Wer sich auf Spielplätze und in Kinderzimmer begibt, muss glauben, dass dem Land eine strahlende Zukunft bevorsteht: Offensichtlich trainieren nur noch künftige Spitzenathleten auf Rutschbahn und Klettergerüst, Fingerfarben-Klecksereien werden wohl dereinst Höchstpreise auf Auktionen erzielen, architektonische Brillanz zeigt sich im Sandkasten. Und wenn eine Achtjährige ein Musikinstrument eher nicht so gut behandelt, ist die Chance dennoch groß, dass jemand in Hörweite sagt: "Niemand spielt so toll Geige wie du!"

Nachdem die meisten Eltern glücklicherweise Gewalt und Kälte als pädagogische Maßnahmen abgeschafft haben, sind viele von ihnen in ein anderes Extrem verfallen: Sie loben jede Lebensäußerung ihres Nachwuchses ohne Sinn und Verstand - und hoffen, dass dieses Verhalten den Kindern gut tut. Doch das ist ein Irrtum, wie eine wachsende Zahl von Studien belegt. Diese zeigen, dass es nicht so sehr darauf ankommt, ob gelobt wird, sondern wie, wofür und wann.


Die Überzeugung, dass positive Bewertungen immer gut für Kinder sind, ist "eine durch nichts bewiesene Annahme", sagt etwa der Mediziner und Buchautor Herbert Renz-Polster von der Universität Heidelberg. Selbstwertgefühl entwickelten Kinder entgegen der landläufigen Meinung nicht dann, wenn sie von den Eltern besonders viel gelobt werden. Wichtiger ist, dass sie selber ihre Erfahrungen für gut befinden: "So wenig es dem Kind hilft, wenn Eltern immer gleich in Lobeshymnen ausbrechen oder vor Freude fast einen Anfall bekommen, wenn ihm einmal etwas gelingt, genauso wenig hilft es ihm, wenn die Eltern vor Mitleid zerfließen, wenn etwas misslingt. Kinder lernen im Kleinkindalter, diese Sachen selbst zu regeln."


Gerade bei Kleinkindern jedoch ist es üblich, soziales Verhalten durch Lob oder Tadel zu kontrollieren: "Du musst das mit Anna teilen!" oder "Sehr schön, wie ihr gemeinsam mit dem Bagger spielt", hört man hundertfach auf jedem Spielplatz. Entwicklungspsychologen raten jedoch davon ab, an sich schon positives Verhalten noch einmal mit einem Lob zu verstärken. "Die Kinder lernen dann nicht, dass sie sich richtig verhalten, sondern dass es eine Möglichkeit ist, Aufmerksamkeit zu bekommen", erklärt Joan Grusec. Sie forscht an der Universität Toronto darüber, wie sich kleine Kinder zu sozialen Wesen entwickeln.

Ein übermäßiges Lob, wenn Anna ihren Bagger auch mal dem kleinen Bruder leiht, wird ihrer Ansicht nach nicht dazu führen, dass sie das von da an öfter tut. Grusecs Rat: "Unterstellen sie lieber, dass das Kind freigiebig ist, weil es eben so ein freigiebiger Mensch ist, das gibt ihm das Gefühl, die Motivation für das Verhalten kommt aus ihm selbst heraus."

Auch Tadel ist ihrer Ansicht nach wenig effektiv. Kinder lernten soziales Verhalten am ehesten, wenn ihre Eltern mit ihnen über die Bedürfnisse anderer Menschen sprechen. "Nicht predigen!", empfiehlt Grusec, sondern das Gespräch eher an den Fragen des Kindes orientieren. Grusec kann sich sogar eine Erziehung ganz ohne Lob vorstellen: "Das heißt nicht, dass wir unseren Kindern nicht sagen dürfen, dass wir stolz auf sie sind, aber es ist ein Unterschied, ob wir stolz auf sie als Person sind oder ob wir ihr Verhalten bewerten." In asiatischen oder afrikanischen Kulturen zum Beispiel werde viel weniger oder überhaupt nicht gelobt. Ob dies in der westlichen Kultur jedoch so einfach zu übernehmen ist, darüber herrscht Uneinigkeit.

Klar ist jedoch: Der Ausruf "Was bist du nur für ein Engel!" lässt besonders Kinder im Schulalter eher an der Ernsthaftigkeit des Lobenden zweifeln. Schließlich gab es erst gestern Ärger fürs Zuspätkommen. Carol Dweck, Psychologin an der Universität Stanford, zeigt in ihren Arbeiten, dass übermäßig gelobte Kinder unsicher werden. Je älter sie werden, desto mehr fragen sie sich dann, ob man sie bemitleidet und es deshalb für nötig hält, sie so übertrieben zu hätscheln.


Motivation von Kindern
Mädchen setzt Lob unter Stress
23.03.2010
Seite 2 von 2

Dweck stellte in weiteren Studien fest, dass vor allem ältere Kinder sehr sensibel darauf reagieren, wofür sie gelobt werden: einfach nur für ihr Können oder für die Art, wie sie an Probleme herangehen. Wer nach einem Test zu hören bekam: "Wie gut du bist!" war später hilflos, wenn es nicht klappte wie gewünscht. Hatte man den Kindern hingegen gesagt: "Du hast dir wirklich große Mühe gegeben!", bewiesen sie mehr Ausdauer und größere Fortschritte.

Auch Alter und Geschlecht scheinen eine Rolle zu spielen. Besonders Mädchen im Grundschulalter fühlen sich von einem Satz wie "Na, du bist aber besonders gut beim Puzzle!" so unter Druck gesetzt, dass sie Versagensängste entwickeln. Sie werden eher durch Lob motiviert, das ihre Anstrengung thematisiert, während Jungs auch nach einem Lob für ihr Können keinerlei Motivationseinbrüche hatten.

Generelles oder übertriebenes Lob konfrontiert Kinder mit unrealistischen oder schlicht nicht zu Ende gedachten Erwartungen der Erwachsenen. Die Psychologen Jennifer Henderlong und Mark Lepper vom Reed College in Oregon haben über 100 Studien zum Thema ausgewertet und formulieren deshalb die Grundregel: Loben Sie aufrichtig! Alles, was zu allgemein, übertrieben oder offensichtlich manipulativ ist, schadet. Ein Zehnjähriger malt nun mal nicht wie Picasso und nur die allerwenigsten Achtjährigen sind kleine Klavierwunder. Aber natürlich will niemand seinem Kind sagen, dass es eben wie ein Achtjähriger Klavier spielt.

Psychologen empfehlen daher schon seit längerem, Kinder vor allem beschreibend zu loben. Es dauert zwar länger zu sagen: "Es gefällt mir, dass Du diese schwierige Passage jetzt sehr langsam und konzentriert spielst und auch immer auf die Pausenzeichen achtest." Doch das Kind lernt dadurch, was den Eltern wichtig ist und wie sie etwas bewerten.

Überhaupt kann sparsames Lob effektiver sein als häufiges: "Wenn Lob zu einfach verfügbar ist, motiviert es nicht mehr", sagt Emrah Düzel, Neurowissenschaftler an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Seine Forschung zeigt zwar, wie wichtig Loben etwa für das Lernen neuer Dinge ist. Es regt im Gehirn das Belohnungszentrum dazu an, Dopamin auszuschütten. Der Botenstoff motiviert und hilft beim Lernen. Schon wenn wir nur ein Lob in Aussicht haben, spüren wir dieses angenehme Kribbeln. Das eigentliche Lob ist dann nur noch notwendig, um den Mechanismus aufrechtzuerhalten. Kommt das Lob hingegen zu schnell, zu leicht oder zu oft, stumpft das System ab.


Sparsames Lob macht Kinder laut Düzel auch unabhängiger von der Droge Lob. Sie lernen, eine aktuell verfügbare Belohnung abzulehnen, um später eine umso bessere zu bekommen. Diese Fähigkeit zum "Delay-Discounting" ermöglicht ihnen dann später, das Taschengeld nicht sofort für Süßigkeiten auszugeben, sondern auf Rollschuhe zu sparen.

Wenn Kinder etwas gerne machen, können Eltern das ruhig positiv verstärken, solange das Lob maßvoll bleibt. Experimente der Ernährungsforscherin Leann Birch vom Zentrum für kindliches Übergewicht an der Universität Pennsylvania zeigen, dass Kinder sehr sensibel sind, wenn es um die Frage geht, ob sie etwas aus eigenem Antrieb tun. In einem Experiment bekamen Kinder eine Belohnung, wenn sie vier Wochen lang Kefir tranken. Eine Kontrollgruppe trank ebenfalls den Kefir, aber ohne dass eine Belohnung damit verknüpft war. Am Ende zeigte sich, dass die Belohnungsgruppe das Getränk zum Schluss der Studie weniger mochte als zu Beginn, während die Kinder der Kontrollgruppe es nach eigener Aussage sogar lieber mochten. Birch folgert daraus: Bekommt ein Kind das Gefühl, dass es nur noch Gemüse isst, weil es jedes Mal dafür gelobt wird, wird es eher wieder zu Pommes wechseln.

Äußerst heikel ist auch vergleichendes Lob: Vom Lehrer vor versammelter Klasse gelobt zu werden, ist für viele Kinder sogar eher peinlich als motivierend. Aus den gleichen Gründen sollten Eltern zurückhaltend sein, wenn sie ihre Kinder vor Geschwistern oder Freunden loben. Besser ist das beschreibende Lob - sicher gibt es in jedem Kinderbild etwas Interessantes hervorzuheben oder nachzufragen.


"Loben Sie ihr Kind für Dinge, die es ändern kann"

Vergleichendes Lob kann sonst gleich zwei negative Effekte auslösen: Die Kinder werden zu schlechten Verlierern und sie lernen, dass es um den Sieg in einem Wettbewerb, nicht aber um die Sache selbst geht. "Es ist für das Selbstwertgefühl eines Kindes sehr nachteilig, wenn es von Eltern die Rückmeldung bekommt, dass das andere Kind besser ist", resümiert Herbert Scheithauer, Entwicklungspsychologe an der Freien Universität Berlin. Er ist Mitentwickler des sogenannten Papilio-Programms zur Prävention von Verhaltensproblemen, bei dem Eltern unter anderem lernen, Kindern auf die richtige Weise eine positive Rückmeldung zu geben. Natürlich müssen Eltern nicht jedes Gekrakel toll finden. Gefällt ihnen etwas nicht, empfiehlt Scheithauer Kommentare wie: "Beim letzten Mal hast Du Dir mehr Zeit genommen, da konnte ich besser erkennen, was Du malen wolltest."

Grundsätzlich sollten Kinder immer wissen, dass Lob nichts über ihren Wert als Mensch aussagt. "Loben Sie ihr Kind für Dinge, die es ändern kann", sagt Scheithauer, "und machen Sie immer deutlich, dass es ihre persönliche Meinung ist."

Dienstag, 29. November 2011

~Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen. -Phil Bosmans-

Montag, 28. November 2011

~Es ist unmöglich, daß einer nicht vollkommen glücklich sei, der ganz von sich selbst abhängt und in sich allein alles (was er sein nennt) besitzt. - Cicero -

Sonntag, 27. November 2011

~Wer Ruhe sucht, meide das Weib, die ständige Werkstätte von Streitigkeiten und Beschwerden. - Petrarca -

Samstag, 26. November 2011

~Das ist der beste Helfer dem Geist, der die qäuelende Bande, Die umstricken das Herz, einmal für allemal bricht. - Ovid -

Donnerstag, 24. November 2011

~Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben. - Konfuzius -

Mittwoch, 23. November 2011

~Zu wissen, was du willst, anstatt demütig zu dem Ja und Amen zu sagen, von dem dir die Welt vorschreibt, das du es wollen sollst, bedeutet, dass du deine Seele lebendig gehalten hast.
- Robert Louis Stevenson -

Dienstag, 22. November 2011

Montag, 21. November 2011

~Durch etwas Höflichkeit und Freundlichkeit kann man Menschen biegsam und gefällig machen. Sonach ist die Höflichkeit dem Menschen, was die Wärme dem Wachs. - A. Schopenhauer -

Sonntag, 20. November 2011

~Wenn du ein ernsthaftes Interesse an Philosophie verspürst, stelle dich zu allererst auf Spott und Hohn ein. Denke daran: Wenn du hartnäckig bleibst, werden dich die Menschen später dafür bewundern...Wann immer du dich von Äußerlichkeiten ablenken lässt, um jemandem zu Gefallen zu sein - denke daran, dass DU den Zweck deines Lebens verfehlt hast.
- Epiktet -

Heute war ich in meiner Espresso Bar um einen Cappucchino zu trinken. Dort arbeitet eine junge Studentin. Wir haben uns schon über meine Arbeit unterhalten.
Heute sagte sie irgend etwas zu mir. Ich fragte nach weil ich es verstehen wollte. Darauf sagte sie: "Fängst du schon wieder an? Du bist berechenbar."
Ich sagte darauf nix, nahm mein Büchlein hervor in dem dieser Spruch steht und bat sie diesen Spruch zu lesen. Sie las den Spruch und fragte mich:" Hast du jetzt wieder gewonnen oder was?"
Ich antwortete ihr: "Ich gehe unbeirrt und konsequent meinen Weg. Egal was andere darüber denken. Ich tue nichts um zu gefallen. Das wollte ich dir nur sagen."
Stille!

Samstag, 19. November 2011

~Liebe ist wie ein Vollbad: Einlassen ist das Wichtigste. Wenn man es dann schön warm hält, kann man es unter Umständen aushalten bis man schrumpelig ist.... - Autor mir unbekannt -

Freitag, 18. November 2011

Frage zur Volksabstimmung im Land BW

Ich habe da mal eine Frage

Heute habe ich vom Land BW so einen gelben Zettel erhalten in dem er mich und alle anderen Bürger dieses Landes zur Volksabstimmung informieren möchte.

Da steht:

Amtlicher Stimmzettel
für die Volksabstimmung über die Gesetztesvorlage des S21-Kündigungsgesetzes am 27. November 2011 im Stimmkreis MUSTER

Stimmen Sie der Gesetzesvorlage "Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinabrungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S 21 -Kündigungsgesetzt)" zu?

So, was kommt bei mir an?
"Stimmen sie einem Gesetz zu, dass die Landesregierung verpflichten soll ihr Kündigungsrecht in Anspruch zu nehmen?"

Hä? Ist es wirklich das, was ich verstehe was die wirklich wollen? Also, wenn das wirklich so ist, dann komme ich mir als Bürger verarscht vor. Sorry.

Kündigungsklauseln werden doch eben genau deshalb eingeführt um aus einem Vertrag auszusteigen wenn etwas nicht passiert was vertraglich verienbart wurde. Oder?

Und jetzt will die Landesregierung die Absolution ihrer Bürger? Sie steht in der Verantwortung - gefälligst - ihr Kündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Wenn sie Gründe hat.

Oder wie seht ihr das?
~"Ich denke, das Ziel im Leben ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich in uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden."- Dr. Marshall Rosenberg -

Donnerstag, 17. November 2011

~Misserfolg soll man keinen wünschen, es sei aber für den, der zufällig hineingerät, ein Prüfstein des Charakters. - Johann Wolfgang von Goethe -

Mittwoch, 16. November 2011

~Man soll die Entwicklung der Dinge nicht abwarten. Man soll beim Einwickeln dabei gewesen sein. - W. Schneyder -

Dienstag, 15. November 2011

~(Die Feldblume) aber antwortete: "Du Tor! Meinst du, ich blühe, um gesehn zu werden? Meiner und nicht der andern wegen blühe ich, blühe, weil's mir gefällt: darin, daß ich blühe und bin, besteht meine Freude und meine Lust."
Aus dem Buch - Die Schopenhauer-Kur -

Sprechgedanken. Wie unser Gehirn uns ein Schnäppchen schlägt!

Im Heroindunst, sagte der Papst, versinke die ganze Pornoindustrie. Der Vatikan lehne die These Vati-kann-alles ebenso ab wie die andere: Mein-Bauch-gehört-mir. Ein Kardinal übersteht eine Operation ohne Betäubung nach kurzer Betübung. Denn mit Gleichstrom fahren die O-Busse in Ostrom. Korrekte Beinhaltung beinhaltet beim Tragen der päpstlichen Standarten verschiedene Standarten. Man hat mir öffentlich beigepflichtet, das Fahnentuch ist beigefarben. Bei der Spendensammlung dient der Reinerlös dem Nachweis der Reinkarnation des Heiligen durch Gott, den Alleinen. Auf alle Nachlassfächerchen erstrecken sich die Recherchen der Inquisition. Durch das Buschfeuer steuerte kein Buschauffeur den Wagen wie dieser Missionar. Es ist auch keine Legende, dass er das Zugende noch erreichte, obwohl die Nachteile eines Nachteilzuges nicht zu leugnen sind. Sein Seelentröster war ein Seeleopard, ein Häscher, der Kein Häschen entkommen ließ.
Auf den Estrich stand: Bindestriche bieten bei manchem Politikersatz Schreiberleichterung. Große Bilderfolge hatte der Textilingenieur mit seinen Textilillustrationen zur Salonalbumserie. In diesen Wonnetagen meidet man die schönsten Wohnetagen, und selbst in der Versandabteilung beugt man sich über die Verandabrüstung. Vor allem der Talentförderung diente der Wettbewerb zur Talentwässerung durch Stauseen. Die Staubecken müssen gesäubert werden, am besten nimmt man dazu ein Staubtuch. Die Heimat ohne jede Heimatmosphäre war für die Weise ideal, ging es hier doch babygerecht zu trotz der babylonischen Sprachverwirrung. Alles war großzügig, nur die Alpträume waren wahre Elternalpträume. So gab es zum Beispiel nur ein Schuhregal für alle Stiefeltern. Doch auf dem anschließenden Presseessen wurden Seeigeleier geboten. Tiefkühlautomatensalat, Wurzelenden mit Schweinelenden, Nachtischweine etc. Die am meisten gefürchtete Profiamazone der Panamazone behauptete, weder Gage noch Visagebühren seien ihr wichtig. Sie legte zu ihren Spargeldern, was sie bei der Spargelernte verdient hatte.
--:--
Wie unser Gehirn uns ein Schnäppchen schlägt. Das Gehirn glaubt zu wissen was als nächstes kommen wird. Es ahnt, vermutet, rätselt was das nächste Wort sein *soll* und liefert es aus unserem Erfahurngsfundus hoch. Und, uups. Da steht doch gar nicht das was ich ausgesprochen habe. Da steht ja was ganz anderes. Das kommt davon wenn wir zu schnell denken und uns auf das was uns unsere Lebenserfahrung als erstes liefert, verlassen. Das muss nicht per se IMMER verkehrt sein, doch manchmal ist es *hilfreicher* einen tiefen Atemzug zu nehmen und genauer hinzuschauen. Und nicht nur auf das was geschrieben steht, sondern auch auf unser Gegenüber. Denn schnell, sehr schnell sind wir in unserer Bewertung gelandet.

Also: Der erste Eindruck zählt zwar, doch der letzte ist entscheidend. *smile*
 -gm-

Montag, 14. November 2011

~Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld: man will das Ziel heranziehen und entfernt es nur. - Johann Wolfgang von Goethe -

Sonntag, 13. November 2011

~Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt. - Johann Wolfgang von Goethe -

Samstag, 12. November 2011

~Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss. - Herrmann Gmeiner -

Freitag, 11. November 2011

Donnerstag, 10. November 2011

~Auch mit einer Umarmung kann man seinen Gegner bewegungsunfähig machen. - Amintore Fanfani -

Mittwoch, 9. November 2011

~Keiner wird jemals von einem anderen gestört. Es ist immer man selbst, der die eigene Ruhe stört. - Aus dem Buch: Die Schopenhauer-Kur -

Dienstag, 8. November 2011

~Kleine Geister werden durch Erfolge übermütig, durch Misserfolge niedergeschlagen. - Epikur -

Montag, 7. November 2011

~Ohne Begeisterung ist noch nie etwas wirklich Großes geschaffen worden. - Ralph Waldo Emerson -

Sonntag, 6. November 2011

~Scheitern ist nicht so schlimm - schlimm ist, nichts versucht zu haben. - Heinz Eggert -

Samstag, 5. November 2011

~Dies werden die meisten, wenn sie am Ende zurückblicken, finden, daß sie das ganze Leben hindurch ad interim gelebt haben, und verwundert sein, daß das, was sie so ungeachtet und ungenossen vorübergehen ließen, eben ihr Leben war, eben das war, in dessen Erwartung sie lebten. Und so ist denn der Lebenslauf der Menschen in der Regel dieser, daß er, von der Hoffnung genarrt, dem Tode in die Arme tanzt. - Arthur Shopenhauer -

Freitag, 4. November 2011

~Der Charakter eines Menschen sitzt nicht im Verstand, sondern im Herzen. - Friedrich Heinrich Jacobi -

Donnerstag, 3. November 2011

~Möge doch meine Seele heiter und gerne zurückkehren in die Heimat, aus der sie stammt. - Hans Thoma -

Mittwoch, 2. November 2011

~Ich bin ein guter Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich anderen Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln. - Thomas A. Edison -

Dienstag, 1. November 2011

~Das Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die übrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht einmal zu sehen vermögen. - Arthur Schopenhauer -

Montag, 31. Oktober 2011

~Man sollte dem Anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, daß er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen. - Max Fritz -

Anmerkung von mir: Ich möchte das Wort Wahrheit hier in Anführungszeichen setzen! 
Denn für mich gibt es die persönliche/eigene Wahrheit und noch DIE Wahrheit. 
Ich weiß nun nicht welche Wahrheit Max Firtz meint.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Ein offener Brief an Mutter Natur!

Liebe Mutter Natur, ich habe da mal ein paar Fragen an dich.

Seit ein paar Tagen beschäftigen mich folgende Gedanken:
- Haben Tiere Gefühle?
- Haben Tiere Bedürfnisse?
- Wenn ja, welche?
- Was denken, fühlen Tiere:
    im Augenblick ihres nahenden Todes?
        wenn sie ihr Kind gefährdet sehen?
        wenn sie zusammengepfercht im Stall stehen?
        wenn man ihnen Tiermehl zum Essen gibt obwohl sie gerne Gras hätten?
        und viele andere Fragen...

Ich habe Freunde und Bekannte gefragt und habe unterschiedliche Antworten erhlaten.
 
Von "ja Tiere haben Gefühle und Bedürfnisse" bis zu "Ohne zu wissen, ob ein Tier ein Bedürfnis (ähnlich dem der Menschen) hat oder nicht, reicht es mir bereits, zu wissen, dass es Schmerz und Leid verspüren kann. So dass ich achtsam mit ihm umgehe."

Zwei davon haben mich wieder aufhorschen lassen, nämlich:
 
"weshalb töten und essen wir sie dann?"
und

"Im übrigen halte ich die Unterscheidung von "Mensch" und "Tier" wie sie heute noch immer selbstredend als zwei völlig unterschiedliche Kategorien verwendet wird, als extrem irreführend und wenig hilfreich. Meiner Meinung nach dient diese hauptsächlich dazu unseren Umgang
mit der Tier und Pflanzenwelt zu "rechtfertigen". "

 
Da ich mich mit dieser Spezies "Mensch" unterhalten habe, interpretiere (bei einigen weiß ich das sogar) ich ihre Aussage so, dass sie eine friedliche Co-Existenz - mit Ehrfurcht allen Lebens - aller Lebewesen anstreben/wünschen/wollen/möchten. Und zwar unter aller "Lebewesen" auf diesem Planeten. Spezies Mensch, Spezies Tier und Spezies Pflanzen.

 
Sozusagen das "vollkommene" Giraffenparadies. 
Aus Sicht der GewaltFreieKommunikation. (Was das ist erzähle ich dir ein anderes Mal ;))

Und genau hier habe ich eine Frage an dich?

- Was ist dein Plan? Ist das wirklich dein Plan? Denn, wenn mir einer diese Frage beantworten kann, dann nur du?

Wenn dein Plan tatsächlich ist, dass alle Lebewesen - zu denen ich alles auf diesem Planet zähle - was geboren wird, gedeiht und stirbt, friedlich nebeneinander existieren "sollen", mit Ehrfurcht  - ich weiß ein Menschenwort, wenn du ein anderes hast, dann bitte nur her damit - vor dem Leben haben, wie denkst du dir ihr/mein "Überleben/Fortpflanzung"?
 
Was hast du dir für diese Spezies gedacht?
Von was sollen sie sich ernähren? Und bitte, ich spreche alle Lebewesen an. Spezies Mensch, Spezies Tier UND Spezies Pflanzen.

Weshalb hast du dem Tiger und dem Löwen diese scharfen Zähne gegeben, dieses ausgeklügelte Gebiss, diese Krallen die sich erst ausfahren wenn Bedarf ist. Das heißt, Bedarf um in das Fleisch eines anderen Lebewesens einzufahren um es niederzureißen?

Weshalb hast du der tötlichsten Muschel auf dieser Erde ein hochgiftiges Sekret zur Seite gestellt womit sie andere Lebewesen mit einer Art Harpune injizieren können, die dann innerhalb von Bruchteilen von MilliSekunden "sterben" und von der Muschel ausgesaugt werden?

Weshalb hast du der tötlichsten Qualle dieser Erde - eigentlich sogar DAS giftigste Tier und das unscheinbarste auf dieser Erde - mit Tentakeln ausgestattet, sodass sie innerhalb von Millisekunden ihr "Opfer" - ein anderes Lebewesen - lähmen und aussaugen. Dieses Gift ist so hochkonzentriert, dass ein Lebewesen der Spezie "Mensch" innerhalb von Stunden stirbt.

Weshalb hast du den Karnivoren oder Insektivoren (ich spreche hier in erster Lienie die Fleischfressenden Pflanzen an) mit einer so ausgeklügelten Technik versehen andere Lebewesen (Insekten bis hin zu Fröschen) anzulocken und zu verdauen? Wobei ich erfahren habe, dass es auch carnivore Pilze gibt?

Weshalb hast du den Menschen den aufrechten Gang geschenkt, den oponierenden Daumen, ein Gehirn dass ihn in die Lage versetzt mit "Hilfsmitteln" seine Beute zu erlegen OHNE sein eigenes Leben in Gefahr zu bringen? 
 
Weshalb hast du ihn mit dieser "Intelligenz" ausgesattet"?
Ich spreche hier bewusst nicht von "Überlegenheit". Denn das wäre meines Erachtens von dir ziemlich schnellbeantwortet. Nämlich dass eine Wüstenmaus in der Wüste dem "Intelligenzbolzen Mensch" bei Weitem überlegen ist.

Weshalb hast du dem Adler diese "Röntgenaugen" geschenkt, sodass er Kilometerweit eine "Beute" ausmachen kann. Sogar unter Wasser (Hier ist kilometerweit auszuschließen, ich weiß).
 
Und dann den Fisch der seine Beute aus dem Wasser heraus mit Wasser beschießt um sie zu "erlegen". Und dabei schafft er es - der Fisch - die Brechung des Wassers auszugleichen damit er nicht daneben trifft?

Weshalb dem Hai das "Revolvergebiss", den Ratten die Fähigkeit "fremde Ratten" Eindringlinge zu erriechen und zu "töten"? Regelrecht "totzumetzeln". Wieder ein Menschenwort, ich weiß.
 
Den Löwen die Fähigkeit - der Mensch würde jetzt Instinkt sagen -, die Jungen seines Vorgängers zu töten?

Und dann auch eine andere Frage an Dich:
Weshalb hast du diese Vielfalt geschaffen? Weshalb gibt es diese unterschiedlichen Spezies? Mensch, Tier, Pflanzen (Ich weiß, alles Menschenwörter).
Weshalb hast du überhaupt "Jäger" und "Gejagte" erschaffen?

Weshalb "MUSS" ich, der zur Spezies Mensch gehört, mir anhören, dass ich keine Ehrfurcht vor dem Leben habe, nur weil ich das mache was du für mich vorgesehen hast?
 
Weshalb bin ich ein Mörder in den Augen dieser anderen Mitglieder der "Spezies Mensch" wenn ich Fleisch esse? Einige/viele sagen sogar: "Fleisch essen ist falsch". Weshalb ist "Fleisch essen" falsch und "Pflanzen essen" nicht? Sind die Pflanzen keine Lebewesen in deinem Plan?
 
Weshalb, wenn du das alles so "gelenkt" hast? Weshalb sollte ich der "Spezies Mensch" zugehörig, in den Lauf deines Planes eingreifen?

Nein, ich mache es mir nicht einfach und schiebe nun die Verantwortung auf dich. Ich möchte verstehen und erkennen!

Ein "Fehler" in deinem Plan?

Ich bin gespannt auf deine Antworten!


Kommentare erwünscht. 
Auch wenns nur von der Spezies Mensch ist, die ja ein Teil der Mutter Natur ist :)